Liebe Experten!
Ende November wurde bei mir eine Umstellungsosteotomie vorgenommen, wg.Arthrose im Hüftgelenk.
Nach einer Woche Krankenhaus war ich noch 4 Wochen in stationärer Reha, nun bin ich seit anderthalb Wochen wieder zuhause und mache jeden Tag entweder Krankengymnastik oder Bewegungsbad.
Seit Anfang der Woche soll ich das operierte Bein voll belasten, das geht aber nicht. Beim Auftreten hab ich immer noch Schmerzen und wenn ich es ohne Krücken versuche, knicke ich weg.
Auch hab ich das Gefühl, dass ich nur noch Muskelkater in den Beinen hab; rechts, weil ich das Bein ja ständig mehr belaste, links weil sich dort ja neue Muskulatur bilden muss und noch nicht so weit ist. Die Physiotherapeutin sagte auch etwas von „Schutzspannung“, unter der die Muskulatur noch stehe.
Mir tun inzwischen die Hände weh vom ewigen Aufstützen auf den Krücken. Der Arzt meinte, er würde mir dafür keine anatomischen Krücken mehr verschreiben, ich soll halt das Bein mehr belasten.
Ist das alles normal was den Heilungsverlauf angeht? Kann es sein, dass die OP gar nicht so erfolgreich war, weil bspw. der Gelenkspalt immer noch sehr gering ist? Oder hab ich nur zu wenig Geduld?
Ich bin total verunsichert, was ich tun soll. Weiter trainieren, damit da endlich mehr Muskulatur entsteht und ich das Bein auch mal wieder anheben kann? Oder sind die Muskeln schon überlastet und bräuchten mal ne Pause?
Und was kann ich tun, damit ich das linke Bein bald voll belasten kann?
Wäre für Ratschläge wirklich dankbar!
Gruß, noi