Volle Bewegungsfähigkeit nach Unterarmfraktur

Hallihallo,
meine Oma(Anfang 80, aber eigentlich noch top fit) hat sich Anfang März den rechten Unterarm gebrochen. Da sie Rechtshänderin ist, war das für sie eine ziemlich ungünstige Situation.
Nachdem die Fraktur gerichtet wurde, schwoll ihre Hand ziemlich an und wurde blau.
Jetzt ist der Bruch vollständig verheilt, ABER sie kann ihre Hand immer noch nicht wieder so bewegen wie früher.
Ihre Gelenke sind noch nicht komplett abgeschwollen und laut meiner Omi schmerzen sie auch.

Kann man da irgendwas machen?
Ich dachte an Homöopathie, bin mir aber nicht sicher, ob das was bringt.

Ich hoffe auf viele gute Tipps und bedanke mich schonmal im Voraus!

MfG,
Julia

Hallo Julia !
Ich kenne mich zwar etwas aus mit Homöopathie, jedoch bin ich nur Laie und kein Experte. Bisher habe ich nur meine eigene Familie und Freunde mit den Globulis „behandelt“. Ein Homöopath muss sich intensiv mit dem jeweiligen Patienten auseinandersetzen, um genau für ihn das richtige Mittel zu finden. Daher kann ich Dir hier keinen Tipp geben. Es gibt zwar ein paar charakteristische Mittel bei Gelenkbeschwerden, doch das wäre ein Schuss ins Blaue und ist mir bei Deiner 80 jährigen Oma zu riskant.
Außerdem denke ich, dass eine Unterarmfraktur auf jeden Fall in die Hände eines „Schulmediziners“ gehört, besonders wenn wie in diesem Fall Komplikationen auftreten. Vielleicht gibt es bei Euch einen niedergelassenen Arzt, der auch parallel homöopathisch behandelt.
Tut mir Leid, dass ich Dir nicht weiterhelfen konnte.
Gute Besserung für Deine Oma !
MfG
Claudia

Hallo, im ‚hohen‘ Alter dauert es u.U. länger, bis alles richtig verheilt ist, noch dazu, wenn am/im Arm ‚herumgewerkelt‘ wurde, dann schwillt schon mal die betroffene Stelle an.
Schmerzen dürfte sie eigentlich keine mehr haben, wenn wir davon ausgehen, das alles ordnungsgemäß im Khs gemacht wurde!
So kann ich einen direkten ärztlichen Rat nicht geben, würde aber zur äußeren, mehrmals täglichen Einreibung eine Arnika-Salbe empfehlen, auch Traumheel-Salbe kann hier gute Dienst leisten. Sollten die Schmerzen nicht nach ein paar Tagen aufhören, müßte Deine Oma auf jeden Fall noch mal zur Nachkontrolle. Gute Besserung!
Hier noch ein Link zur allgemeinen Information:
http://www.paradisi.de/Health_und_Ernaehrung/Verletz…

[Bei dieser Antwort wurde das Vollzitat nachträglich automatisiert entfernt]

Guten Abend Julia,

es wird mit ziemlicher Sicherheit so sein, dass der Arm Deiner Oma nicht mehr der wird, der er vor dem Bruch war. Es ist einfach so, das Knochen in dem Alter längst nicht mehr so verheilen wie bei einem Jüngeren. Geschweige denn, dass sogar Menschen mittleren Alters einen Bruch fast ihr Leben lang „spüren“ können.
Zur Unterstützung im Bereich Homöopathie würde ich Schüssler Salze empfehlen. Für diesen Fall wären die Nummern 2 und 22 angebracht. Zusätzlich die Nummer 1 für die Festigkeit der Knochen sowie das wichtige Silicea, also die Nummer 11.
Ich würde die Schüssler Salze der Firma Pflüger wählen, da sie günstiger sind und die Glasbehälter bzw. Plastikbehälter keine aluminiumbedampften Deckel haben.
Ein Calciumpräparat in Verbindung mit Vitamin D (wichtig) ist ebenfalls sehr ratsam für den Aufbau und Erhalt der Knochen.

Alles liebe und gute Gesundheit für Deine Oma

Sandra

[Bei dieser Antwort wurde das Vollzitat nachträglich automatisiert entfernt]

Hallo Julia,
wurde denn schon mal ein MRT gemacht? Es könnten ja Bänder gerissen sein oder im Gelenk ist eine Entzündung. Wo genau am Arm wurde denn der Bruch festgestellt? Was wird denn von ärztlicher Seite jetzt unternommen? Wenn wirklich weitere Schäden ausgeschlossen sind, aber auch nur dann, ist es wichtig, den Arm immer wieder vorsichtig zu bewegen. Entsprechende Übungen müssten deiner Oma doch schon von einem Physiotherapeuten gezeigt worden sein. Es ist wirklich wichtig, dass man diese Übungen regelmäßig, täglich macht, dadurch wird die Durchblutung im Arm, im Gelenk angeregt, was auch die Heilung fördert.
Homöopathie ist bei betagten Patienten so eine Sache für sich. Ich habe bisher die Erfahrung gemacht, dass diese da nicht mehr so wirkt, weil dieser Personenkreis sehr viele Medikamente einnimmt, welche wiederum homöopathische Mittel an ihrer Wirkung hindern. Symptomatisch ist Arnica in der D4 angebracht, 3x tgl. 9 Kügelchen auf der Zunge zergehen lassen. Wenn sich nach 3 Tagen keine Besserung zeigt, sollte man es wieder weglassen.
Auf jeden Fall kannst du ihr um das betroffene Gebiet mehrmals täglich Umschläge mit Arnica extern oder Ledum extern machen (Kommt nun darauf an ob weitere Verletzungen ausgeschlossen sind.) Das ist eine Tinktur, die es in der Apotheke gibt, die man 1 : 10 mit Wasser verdünnt.

Hallo Schmoozi,
Deine Oma muss ganz dringend zuerst zur Physiotherapie, der Arm muss fachgerecht durchbewegt werden und sie muss Übungen erlernen, um ihn selbst wieder trainieren zu können.
Homöopathisch kann ich unbedingt Arnica empfehlen, bitte in der Potenz C6 alle 2 Stunden 5 Kügelchen für einen Tag, dann 5 x tgl.5 Kügelchen, dann 3 x tgl. bis es wirklich besser ist.
Gute Besserung!

meine Oma(Anfang 80, aber eigentlich noch top fit) hat sich
Anfang März den rechten Unterarm gebrochen. Da sie
Rechtshänderin ist, war das für sie eine ziemlich ungünstige
Situation.
Nachdem die Fraktur gerichtet wurde, schwoll ihre Hand
ziemlich an und wurde blau.
Jetzt ist der Bruch vollständig verheilt, ABER sie kann ihre
Hand immer noch nicht wieder so bewegen wie früher.
Ihre Gelenke sind noch nicht komplett abgeschwollen und laut
meiner Omi schmerzen sie auch.

Kann man da irgendwas machen?
Ich dachte an Homöopathie, bin mir aber nicht sicher, ob das
was bringt.

Ich hoffe auf viele gute Tipps und bedanke mich schonmal im
Voraus!

MfG,
Julia

Hallo schmoozi,

ich würde in diesem Fall zu einem Osteopath gehen !
Das ist speziell für Knochen und auch eine absolut schmerzfreie und sanfte Methode. Aber sehr wirkungsvoll !!!
Man kann die Behandlung schlecht beschreiben. Vielleicht googelst du mal um es besser zu verstehen.
Ist natürlich auch keine Kassenleistung, man muss pro Behandlung mit ca. 60,-- € rechnen.

Vielen Dank für eure zahlreichen Vorschläge!!

Meine Oma war jetzt nocheinmal beim Arzt. Diagnose:
Arthritis

Sie hat jetzt eine Art Schiene und bekommt Tabletten und Krankengymnastik.

Ich habe ihr gesagt, dass sie Arnicasalbe ausprobieren soll. Mal sehen, was sich ergibt :wink:

MfG,
Julia

Hallo schmoozi,

sorry meine Antwort kommt sehr sehr spät, sicherlich hat Deine Oma das Problem schon gelöst. Es würde in das Aufgabenfeld eines Physiotherapeuten fallen den Arm wieder zu mobilisieren.

Grüße