Hallo Matze,
Vollholzplatten lassen sich nur aus entsprechenden Brettern durch Bearabeitung auf einer Dickenhobelmaschine gewinnen. Da dies meistens nur in einer Tischlerei möglich ist, trit hier die Kostenfraage in den Vordergrund! Die Größe der Platten ist meist durch die Breite der verwendeten Bretter (ca. max. 24 cm) begrenzt. Dafür kann man aber unter allen Holzarten wählen.
Alternativ bietet sich sonst nur Laubsägesperrholz aus Pappel (weich und leicht zu sägen) oder Birke (härter und sauberer zu sägen) an. Diese Platten müsste es in jedem gut sortierten Baumarkt im Zuschnitt geben.
Hallo matze, du hast wahrscheinlich deshalb nichts im Internet gefunden, weil das was du suchst als dickfurnier, sägefurnier oder bei uns in Österreich auch als schwarte bezeichnet wird. Wenn du es gefunden hast, solltest du, ehe du es deinem Sohn zur Weiterverarbeitung gibst, auf der Unterseite mit Zeitungspapier beleimen um ein zerbröseln zu verhindern. Wäre schade wenn das Erstlingswerk gleich in seine Bestandteile zerfällt. LG Andreas
wie mein Vorredner empfehle ich Sägefurnier, im Handel auch als Starkschnittfurnier oder Sägeschnitt. Allerdings gibt es das meistens nur bis 3mm Stärke. Schau mal in den gelben Seiten nach Furnierhändlern, vielleicht gibt es einen in der Nähe.
Wenn die gewünschte Breite nicht zu groß ist, kannst Du auch mit einem Brett aus dem Baumarkt zum Tischler um die Ecke gehen, der Dir es Dir auf der Kreissäge aufschneidet. Ich würde wegen der besseren Stabilität allerdings auch zu Sperrholz raten.
solch dünne Vollholzplatten gibt es meines Wissens im normalen Handel nicht zu kaufen. Wohl auch deshalb da so dünne Massivbrettchen bei Querholzarbeiten sehr leicht brechen würden. Es bleibt also nur die Möglichkeit beim Tischler solche Brettchen zusägen zu lassen und notfalls in der Breite zu verleimen.
Hai Matze,
sorrry wegen der verspäteten Antwort.
5mm Vollholzplatten bekommst du eventuell in einer Schreinerei, aber für Laubsägearbeiten finde ich sie ungeeignet, da die Platten bei dieser Stärke leicht in Maserungsrichtung einreißen können und die Laubsägearbeit dann futsch ist und die Kidies sehr traurig sind:frowning:
Besser sind da 5mm Sperrholzplatten, am besten aus Pappelsperrolz. Die sind nicht so hart wie Buchesperrholz und lassen sich mit der Laubsäge sehr gut bearbeiten.
Viel Spass
Uwe
Hallo Matze,
da habe ich leider keine Adresse, denn 5 mm ist schon extrem dünn. Versuche es doch bei einem Schreiner, ob der ein dickeres Brett in der Stärke hobeln kann. Das dünnste Vollholz"brett", was ich bisher verarbeitet habe war ca. 8 mm dick und ein südamerikanisches Tropenholz. Farbton bräunlich, sehr hart also kein Weichholz.
Sorry, aber da habe ich keine Idee.
Hallo Matze,
ich habe doch noch etwas gefunden, aber nur bis 10 cm breite. Verusche es mal unter balsabar-shop . de mit Balsaholz. Ist leicht zu bearbeiten, alternative evt. mit Pappel-/Lindenholz, läßzt sich auch gut rißfrei trocknen.
Gruß
Wilfried Theiß
Hallo Matze,
Vollholz ist nicht ratsam, für Laubsägearbeiten…
Weil:
Je filigraner die Arbeiten werden um so größer ist die Gefahr das das Vollholz abbricht oder abfällt. Wegen der Maserung!!!
Besser ist schichtverleimtes Sperrholz in Pappel oder Birke. Das bekommst du auch in 5mm (drei Schichten) in gut sortieren Baumärkten (Bauhaus) oder beim Holzhändler. Oder du leimst dir drei Schichten Furnier (1,5mm)so zusammen das die mittlere Schicht Quer zur oberen und unteren Schicht verläuft. So hält der Kleber und das Querfurnier die äußeren Seiten und nichts wird abbrechen auch wenn du ganz fein arbeitest.
Ich hoffe ich konnte helfen.
Noch Fragen einfach mailen…
Grüße Erik die Else
Einlagige Platten wie sie unter der Bezeichnung Leimholz angeboten werden, wirst du mit 5 mm kaum bekommen, denn in dieser Dicke würde euch alles quer zur Faser brechen. Sinnvoll sind kreuzweise verleimte Platten. Die heissen Sperrholz, Furnierplatten oder 3-Schicht Platten. Für den Start mit Kindern würde ich 4mm Pappelsperrholz nehmen. Birke geht auch gut. Fichte splittert mehr und Buche ist hart und braucht mehr Übung.