Hey Wolfgang,
Die Bevölkerungsentwicklung mit durchschnittlich 1,4 Kindern
pro Frau hat zur Folge, daß die Einwohnerzahl abnimmt,
was jetzt mal ne interessante Frage an unsere Mathematiker wäre, wann wir wieder Vollbeschäftigung hätte. Ist mir grade zu anstrengend und ich habe auch keine exakten Daten vorliegen.
prozentuale Anteil älterer Menschen steigt und die Zahl der
Erwerbstätigen wird kleiner Für genauere Betrachtungen müßte
Das stimmt alles, unbestritten. Was aber ohne Arbeitsplätze sich auch nicht ändern wird. Dann wären die Mehr-Kinder doch nur neue Sozialhilfefälle, Arbeitslos etc. pp.
Bevölkerungsentwicklung einen Arbeitskräftemangel mit sich
bringen wird. Wir werden es uns recht bald nicht mehr leisten
können, 60-jährige in Rente zu schicken, weil sie am
Arbeitsmarkt fehlen.
Was aber auch ohne Seiten der Unternehmer nicht lösbar sein wird. Wenn viele nicht mehr ausbilden wollen, dann ist es doch nebensächlich, wieviele Jugendliche eine Lehrstelle suchen. Fakt ist doch, dass man am besten mit Vitamin-B an eine Lehrstelle kommt. Heute stehen die Kiddies auf der Straße und übermorgen lamentieren viele, dass es halt kein Fachpersonal gibt…
Aber wohersolls denn kommen?
sich der ältere Beschäftigte auf dem Laufenden gehalten hat.
Von daher ist es heute oft eine Dummheit, die erfahrenen Leute
zu früh in den Ruhestand gehen zu lassen und in nicht so
und es wird doch so gehandelt. Ich verstehe es nicht, und finde es auch nicht gut. Auch wenn ein „Alter“ relativ teuer ist, so ist er vielleicht billiger, in dem er durch seine Erfahrung was bringt. Aber diese "Lebens- und Wissens- Erfahrung lässt sich halt nicht messen. Ich denke, je größer ein Betrieb ist, desto schwieriger ist es auch. Weil Vorstand x gar nicht weiss und abschätzen kann was y drauf hat. Ein kleinerer Betrieb… da weiss der Boss schon noch, was jeder kann, weil schließlich auch jeden noch (oft) persönlich kennt.
ferner Zukunft wird diese Vorgehensweise überhaupt nicht mehr
funktionieren. Es fehlen dann junge Leute. Es gehört nicht
viel Phantasie dazu, daß irgendwann die Altersgrenze
Trotzdem fehlt mir der Zusammenhang… Längere Lebensarbeitszeit bedeutet, dass junge arbeitslos bleiben. Das bringt doch den sozialen Kassen nix.
Ich finde halt, der Staat müsste sich selber mal als Unternehmen begreifen. Man muss überlegen, ob es wirklich unterm Strich ne Ersparnis bringt. Und nicht nur den einzelnen Pott sehen. Vielleicht sollten die einfach ne gesamte Buchhaltung mit Kostenstellungrechnung im kaufmännischem Sinne machen. Es gibt natürlich beim Staat Kostenstellen, die man nicht aus unrentabilität auflösen kann z.B. Sozialhilfe, aber der Gedanke, dass von links nach rechts geschiebe zwar die einzelne Kostenstelle ent- bzw. belastet, aber noch lange nix am Gesamtergebnis ändert… ich fände das überdenkenswert
einen Menschen dem körperlichen und geistigen Verfall anheim
zu geben, ist nämlich die, ihn in den Ruhestand zu versetzen.
Das glaube ich nicht. Ich denke, das liegt in jedem einzelnem. Aber wenn… dann wäre es doch die Lösung… wir schicken alle mit spätestens… aber absolut, sagen wir mal 58 in Rente/Pension und die hälfte davon verstirbt uns nach spätestens 2 Jahren an Langeweile/Unterforderung. Wenn das so wäre, warum tun wir es dann nicht einfach, sondern lassen das faule Pack bis 67 arbeiten, damit sie dann noch heftig lange leben *fg. Außerdem sollte das gleiche für Politiker gelten, ich wäre dankbar dafür. Also… nicht fürs sterben… sondern für politisch abtreten als relativ junger (zumindest, was Politker betrifft)
Wer heute etwas für das Rentensystem tun will, muß bei den
Kleinkindern anfangen, die noch Windeln tragen. Sie müssen in
ordentlichem familiären Umfeld aufwachsen und die denkbar
beste Ausbildung erhalten. Hauptschulabschluß für ausnahmslos
alle, Abitur nach 12 Jahren, keine Zeit für Kriegsspiele
vergeuden, qualifizierte Berufsausbildung oder Studium mit
Trimestern und Leistungsdruck, daß es raucht. Spätestens mit
Mitte 20 muß das erledigt sein. Dann ist Zeit für 40 bis 50
Jahre Arbeitsleben.
Das bieten wir der Jugend aber nicht, und von daher müssen sich mal die Erwachsenen (allen voran Unternehmer) an der Nase zuppeln. Was wir bieten ist Perspektivlosigkeit, die irgendwann auch angenommen wird. Es gibt mit sicherheit viele, die auch nix machen wollen. Aber gemessen an der Masse, kann das nur ein Bruchteil sein. Ohne Zukunftsperspektiven ist es halt schwer. Ich denke, wir sind nicht mehr weit von amerikanischen Verhältnissen.
Ein Zukunftskonzept, das der Jugend auch Perspektiven bietet, ist ja nicht verkehrt. Es ist aber nicht so… und ich fürchte, dass wir auf der Spirale nach unten bleiben. Ich kann´s nicht ändern
Herzlichst
Sarah