Volumen und Druck

Hallo,

ich schreibe gerade meine Diplomarbeit zum Thema Schaltzeitmessung
von Ventilen.
Dafür zeichne ich die Spannung am Prüfling auf (um den Startzeitpunkt
zu bekommen. Und den Druckverlauf am Ende des Ventils (90% des Eingang-
drucks ist der Endzeitpunkt).

Nun fließt in diese Messung aber sehr stark das Volumen (welches nicht
verhindert werden kann) mit ein.

Gibt es eine Formel, dieses Volumen aus der Schaltzeit rauszurechnen?

Das Volumen ist berechen- bzw messbar. Genauso ist der Eingangsdruck und die Nennweite des Ventils vorhanden.

Wenn noch weitere Infos fehlen, einfach Fragen.

Internette Grüße
Vincenzo Nuzzi

Hi,

Nun fließt in diese Messung aber sehr stark das Volumen
(welches nicht
verhindert werden kann) mit ein.

Was meinst du mit Volumen? Volumenstrom der durch das Ventil geht oder das Volumen des Ventilkolbens?

Lg
Sebastian

Hallo,

der Drucksensor wird durch eine Schlauchleitung an den Ausgang des Ventils angeschlossen. Danach hängt noch ein Entlüftungsventil dran.
Diese zwei Volumen sind mir größenmäßig bekannt, lassen sich aber
nicht verhindern.

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Hallo,

der Drucksensor wird durch eine Schlauchleitung an den Ausgang
des Ventils angeschlossen. Danach hängt noch ein
Entlüftungsventil dran.
Diese zwei Volumen sind mir größenmäßig bekannt, lassen sich
aber
nicht verhindern.

Hallo Vincenzo,
wir haben in der Sache ja schon mal kommuniziert : http://www.wer-weiss-was.de/cgi-bin/forum/showarchiv…
Danach brauchst du das Entlüftungsventil doch gar nicht. Du kannst in den Ausgang des zu prüfenden Ventiles einen Stopfen schrauben und auf der Eingangsseite - wie beschrieben - mit einem T-Stück arbeiten.
Und warum soll der Drucksensor denn an einem Schlauch hängen ? Wenn du’s so genau haben willst, dann setze den Drucksensor direkt an den (Ausgang des) Prüfling(s).
Gruß
Karl

Hallo Karl,
die Prüfmethode soll in einem Prüfstand verbaut werden und an diesem
ist es leider nicht möglich den Drucksensor direkt an den Prüfling
zu setzen.
Dennoch habe ich auch wenn ich den Drucksensor dort anschließe immer
noch ein Volumen. Nämlich das im Prüfling und jeder Drucksensor hat auch ein gewisses Volumen.
Selbstverständlich sind diese recht klein, aber vorhanden.

Wenn man nun mal Überlegungsweise das Ventil auser Acht lässt.
Kann man doch berechnen wie schnell ein Volumen (Schlauch)vom Medium
(Druckluft) gefüllt wird?

V=A*v*t
Umgestellt Zeit= Volumen /(Fläche*Strömungsgeschwindigkeit)

Richtig???

Nur wie bekomme ich die Strömungsgeschwindigkeit von Luft bei einem
bestimmten Druck her?

Angenommen Schlauch sei ganz gerade…

Vielen Dank für die Hilfe
Vincenzo Nuzzi

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Hallo Vincenzo,

Kann man doch berechnen wie schnell ein Volumen (Schlauch)vom
Medium (Druckluft) gefüllt wird?

Wahrscheinlich, mit höherer/höchster Strömungsmechanik. Bin selber aber dazu nicht kompetent genug, um etwas konkretes aufzuzeigen.
Einfach wird’s nicht sein, da es sich um einen instationären Vorgang handelt.
Evtl mit numerischer Integration, unter Nutzung elementarer Strömungsmechanik (Bernoulli-Gleichung).

V=A*v*t

Der Ansatz wäre für eine kontinuierliche Strömung, bei der die Luft unter konstantem Druck abströmt. Hier ist aber ein Druckaufbau gefragt.

Eine andere Idee, wenn das Schlauchvolumen nicht vermeidbar ist : In einem separaten Versuch, auf dem Labortisch, zwei Drucksensoren an Anfang und Ende von genau dem Schlauch, der im Prüfstand zum Einsatz kommt. Am Anfang des Schlauch ein Magnetventil. Und nun damit die „Korrekturkurve“ messen : Zeitdifferenz für gleichen Druck zwischen erstem und zweiten Drucksensor.

Gruß
Karl