Volumenregler defekt - lohnt Reparatur?

Hallo
Ich habe eine Denon-Hifianlage.
Der Volumenregler ist defekt - wenn ich ihn manuell drehe, springt die Lautstärke hin und her, wobei sie tendenziell lauter wird. Ich kann dann das Gerät nur noch ausschalten um keinen Hörschaden zu bekommen. Benutze ich die Fernbedienung, habe ich das Problem nicht. Leider ist die Fernbedienung nun auch hin. Lohnt sich eine Reparatur?
Vielen Dank!

Der Lautstärkeregler ist ein Drehpotentiometer, das man in jedem besseren Elektronikfachhandel bekommt. Dann noch ein Lötkolben und etwas Geschick (sofern der Poti nicht ganz blöd verbaut ist) dann läuft die Sache. JA, das lohnt sich eigentlich immer da der Poti nur wenige Euros kostet und das Ganze in ein paar Minuten erledigt sein sollte. Frag doch mal den freundlchen Fachhändler…

Das kommt wie immer darauf an, welchen aktuellen Zeitwert und welchen ideelen Wert die Anlage (für dich) noch besitzt.

Ich mutmaße mal aus eigener Erfahrung heraus, weil dasselbe Problem hatte ich mal mit einer Computermaus, dass da lediglich ein Kondensator schleichend seine elektrische Eigenschaft verliert. Der Lautstärkesteller gibt auch nur 2 versetzte Pulse aus, aus der die nachgeschaltete Elektronik erkennt, in welche Richtung gedreht wird. Wenn man die Schaltungsunterlagen nicht hat, wird es als Laie schwer, da was zu finden. Bei meiner Maus hat es gereicht, mal die Platine ordentlich zu säubern, da sich seit der Herstellung schon unsaubere Leiterbahnen ergeben haben, die nach dem Räumen (feine Späne) keine störenden Kapazitäten oder Leckströme mehr entwickelt haben, was den Decoderchip aus dem Tritt brachte.
Vermutlich ist der Ersatz der Fernbedienung (zur Not auch eine Universalfernbedienung)in deinem Falle kostengünstiger.

Tut mir leid, im Moment nichts besseres prognostizieren zu können.

Ich bezweifle, dass das ein normales analoges Drehpotentiometer ist, denn sonst hätte der Hilfesuchende etwas von „Krachen“ oder „Knacken“ erwähnt. Ein normales analoges Drehpotentiometer würde nicht diese Symptomatik aufweisen, die er hier beschreibt: „leiser drehen, trotzdem wird der ton lauter“. Dieses Phänomen entsteht bei Inkrementalgebern, deren Auswerteelektronik nicht in der Lage ist, die richtungsabhängigen Pulsfolgen richtig zu erkennen.

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Oh je, Oh je…da verstehe ich leider nur Bahnhof. Aber vielen Dank für eure Antworten. Ich werde den Tipp verfolgen, und einfach mal zum Fachgeschäft an die Ecke gehen. Danke!

Hallo.

denn sonst hätte der Hilfesuchende
etwas von „Krachen“ oder „Knacken“ erwähnt. (…) „leiser drehen, trotzdem
wird der ton lauter“. Dieses Phänomen entsteht bei
Inkrementalgebern, deren Auswerteelektronik nicht in der Lage
ist, die richtungsabhängigen Pulsfolgen richtig zu erkennen.

Ganz genau, da hast du völlig recht, würde ich sagen. Und wenn der Lautstärkeregler ein Poti wäre, das bei FB-Einstellung von einem Langsamläufer bewegt wird (Motor), dann wäre es so, daß auch beim Einstellen mit der FB das Krachen da ist.

Dazu kommt noch etwas: Warum hat der Ursprungsfragesteller nicht AUSDRÜCKLICH erwähnt, daß das kein Krachen ist, um sicherzustellen, daß es keine Mißverständnisse gibt? Ganz einfach: Er wird ganz offensichtlich von der recht jungen Generation sein-wodurch wir hier in einem Bereich sind, wo die Leute solche Fehler wie krachende Potentiometer nicht mehr in „hohem“ Maß kennen. Ein Beispiel ist zum Beispiel auch, daß jemand einen Fehler beschreibt, den ER „Pfeifen“ nennt-er meint aber in Wahrheit einen Einschaltknacks.

Gruß, Michael.

Ergänzung
Entschuldigung, der Fragesteller ist eine Schweizerin und nur 2 J. jünger als ich, naja, noch nie was von Kavalieren gehört?

Oh je, Oh je…da verstehe ich leider nur Bahnhof. Aber vielen
Dank für eure Antworten. Ich werde den Tipp verfolgen, und
einfach mal zum Fachgeschäft an die Ecke gehen. Danke!

Trotzdem würde mich interessieren, was nachher dabei rausgekommen ist. Hatte genau dasselbe Problem mit einem Kennwood Verstärker (der hatte kein analoges Poti)