volumenstrommessgerät

hallo,
ich (studentin, maschbau 2. sem) mache zur zeit ein praktikum in der staubsauger entwicklung und meine aufgabe ist es, ein volumenstrommessgerät zu finden oder zu entwickeln, dass den volumenstrom eines staubsaugers in l/s angibt, also das was er maximal einsaugt (maximal ca. 50 - 60 l/s) mit einer genauigkeit von ± 0.5 l/s.
ich habe mich schon im internet über die verschiedenen arten von volumenstrommessgeräten informiert. weiss nur nicht genau welche art genau für staubsauger empfehlenswert sind.
vielleicht habt ihr eine idee? messtechnik habe ich leider erst in späteren semestern…

dankeschön,
lg vera

sorry, habe vergessen zu sagen, dass dieses gerät für presentationszwecke gedacht ist (vergleich mit anderen haustaubsaugern der konkurenz). es sollte also tragbar sein und max. in einen mittelgrossen karton passen.

Hallo Vera,

(maximal ca. 50 - 60 l/s) mit einer
genauigkeit von ± 0.5 l/s.

das ist eine Genauigkeit von (besser) ein %, mithin eine eher präzise Messung.
Da bietet sich üblicherweise ein Coriolis-Durchflußmesser an.
http://de.wikipedia.org/wiki/Coriolis-Massendurchflu…

Die Dinger sind allerdings nicht unbedingt billig, aber wenns nur für ein Schaustück sein soll, spielt der Preis wohl weniger eine Rolle

Gandalf

naja, es sollte schon relativ billig sein (die sparen ja überall) und evtl. sogar selbst gebaut werden, falls es keine geräte für diese spezielle anwendung gibt…

Hallo,

naja, es sollte schon relativ billig sein (die sparen ja
überall) und evtl. sogar selbst gebaut werden, falls es keine
geräte für diese spezielle anwendung gibt…

das sind nun mal Zielkonflickte, aber Präzisionsbereiche wie dem von Dir vorgegebenen schließen billig und Selbermachen meist aus.
Entweder ergibt so was (grobes) Schätzen, oder es kostet.
Ganz nebenbei, es gibt Meßgeräte, die auf zig Stellen auflösen bzw. anzeigen, die diese Präzision áber bei weitem nicht erreichen, also vorsicht!

Gandalf

zur messgenauigkeit, eigentlich haben alle messgeräte (ultraschall, wirbeldurchflussverfahren, differenzdruckverfahren und verdrängungsverfahren) eine genauigkeit von 1% nur schwebekörper liegen bei über 2%. zumindest was ich in 2 tagen internetrecherge gefunden habe.
hab in cad mal eins frei nach phantasie zusammengebaut (flügelrad)
nur ob das funktionieren könnte?!

http://s3.directupload.net/file/d/1539/zbikqqbu_jpg.htm

http://s2.directupload.net/file/d/1539/pzz7sydd_jpg.htm

Hallo,
hier kannst du ein sehr schönes Durchflußmessgerät ordern:
http://www.sick-maihak.de/sickmaihak_de/products/cat…
http://www.sick-maihak.de/sickmaihak_de/products/cat…
Sind aber nicht billig :frowning:

sorry, habe vergessen zu sagen, dass dieses gerät für
presentationszwecke gedacht ist (vergleich mit anderen
haustaubsaugern der konkurenz). es sollte also tragbar sein
und max. in einen mittelgrossen karton passen.

Bei den Randbedingungen ist die Genauigkeitsforderung IMHO völlig unsinnig,
zumal es sich bloß um Demonstationszwecke handelt?
Selbst Unterschiede von 2…3% werden beim Staubsauger sehr schnell
durch diverse Einflüsse zustande kommen (Filterwiederstand,Verschmutzung,
Schlauchlänge,Düsensatz, Temperatur, Netzspannung usw.)
Wenn interessiert es also, wenn die Konkurrenz z.B. 5% mehr oder weniger
saugt? Das wäre faktisch als „gleiche Saugleistung“ zu werten.

Die einfachste Volumenstrommessung zum selber bauen geht mittels
Differenzdruckmessung über eine Meßblende (die Blendenkonstr. sollte
gewissen Konstruktionskriterien genügen).
Diese Meßblende muß man einmal kalibrieren
-> dabei ermittelt man man die Blendenkontante.

Der Differenzdruck muß nur radiziert werden, dann mit der Blendenkonstante
multiplizieren, schon hat man den Betriebsvolumenstrom (unter der Annahme
konst Luftdichte).
Genauer wird es noch, wenn man die Dichteänderungen der Luft
(Temp., Luftdruck) auch misst und mit berücksichtigt.
Genauigkeit von ca. 1% und besser kann mit bischen Aufwand realisiert werden.

Das ganze kann man leicht als Handheld ausführen (am besten mit einem uC).
Den Sensor kann man am einfachsten am Staubsaugerausgang installieren
oder auch als Ansaugdüse.
Dann ist auch Umrechnung auf Normzustand leicht möglich.
Etwas aufwendiger wird es, wenn man es irgendwo zwischenstecken will.
Dann muß neben dem Diff-Druck auch der statische Druck gemessen werden.
Preiswerte aber recht gute Drucksensoren gibt es bei der Fa. SensorTechnics.

Eine rel. preiswerte Meßvariante sind auch Hitzdrahtinstrumente.
Die kann man auch leicht als Handheld ausführen.
Gruß Uwi

(…)volumenstrom eines staubsaugers in l/s angibt, also das was er
maximal einsaugt (maximal ca. 50 - 60 l/s) mit einer (…)

Hallo Vera,
zuerst muss ich anmerken, dass ich kein Fachmann für Strömungsmessung bin, und ich möchte nur eine Idee in die Runde werfen. Möge die dann von Fachleuten be- oder verurteilt werden :wink:

Ein durchsichtiges, senkrecht stehendes Rohr, darin eine Kugel mit einem bestimmten Durchmesser und Gewicht.
Der Staubsauger, oben angeschlossen, könnte die Kugel auf ein bestimmtes Niveau anheben. Durch Energiegesetze liessen sich vermutlich auch die nötigen Abmessungen und das Kugelgewicht vorab berechnen.

Wie genau die Messung wird vermag ich nicht voraus zu sagen.
Aber unten hast du geschrieben, dass es als Anschauungsobjekt und zum Vergleich dienen soll.
Und anschaulich wäre das allemal :wink:

Wenns denn funktioniert…

Freundliche Grüße,
Markus

hehe dankeschön, die idee hatte ich auch schon ^^
ABER der praktikant vor mir hat sowas ähnliches gebaut,
2 kunststoffsäulen, unten eine feder mit so einem runden teil oben dran (mir fällt jetzt nichts anderes ein :wink: und einer skala an der seite der säule.
oben werden die staubsauger reingesteckt und ziehen die federn nach oben. nur dummerweise war das gerät den leuten hier zu ungenau, also muss ich jetzt ran :frowning: