Voluminös Brot mit wenig Eiweiss + Kohlenhydraten

Liebe Freunde,

alternativ zu „gesunden“ Vollkornbroten gibt es sog. „Low Carb-Brote“, die allerings häufig Einweissbomben und relativ hochkalorig bei meistens sehr geringem Volumen sind.

Gibt es ein Rezep, bei dem ein Teil des Vollkornmehls z. B. durch Kleie ersetzt wird, so dass man ein „gesundes“ und voluminöses Brot (das Auge isst schließlich mit) ohne allzu viel Einweiss, Kohlenhydrat und Kalorien erhält?

Oder gibt es ein Rezept für Low Carb Brot, das nicht zwangsläufig so viel Einweiss enthält und auch ein größeres Brotvolumen erzeugt?

Gibt es ein Rezep, bei dem ein Teil des Vollkornmehls z. B.
durch Kleie ersetzt wird, so dass man ein „gesundes“ und
voluminöses Brot (das Auge isst schließlich mit) ohne allzu
viel Einweiss, Kohlenhydrat und Kalorien erhält?

Warum glaubst Du, mit viel Kleie wäre es gesund? VK Brot enthält ja schon Schalenanteile. Wirklich backfähig ist aber nur der Mehlkern, Dein Wunsch ist also nicht erfüllbar.

Oder gibt es ein Rezept für Low Carb Brot, das nicht
zwangsläufig so viel Einweiss enthält und auch ein größeres
Brotvolumen erzeugt?

Also noch mehr Fett? Denn das bleibt ja nur noch, wenn es möglichst wenig Kohlenhydrate und Protein enthalten soll.
Was bringt Dich eigentlich zu der Annahme, Protein wäre etwas schlechtes? Du weißt, daß Du - vom Wasser mal abgesehen - zum größten Teil daraus bestehst und zum Erneuern immer Nachschub benötigt wird?

Hallo,

alternativ zu „gesunden“ Vollkornbroten gibt es sog. „Low
Carb-Brote“, die allerings häufig Einweissbomben und relativ
hochkalorig bei meistens sehr geringem Volumen sind.

Gibt es ein Rezep, bei dem ein Teil des Vollkornmehls z. B.
durch Kleie ersetzt wird, so dass man ein „gesundes“ und
voluminöses Brot (das Auge isst schließlich mit) ohne allzu
viel Einweiss, Kohlenhydrat und Kalorien erhält?

Oder gibt es ein Rezept für Low Carb Brot, das nicht
zwangsläufig so viel Einweiss enthält und auch ein größeres
Brotvolumen erzeugt?

Du suchst das Unmögliche. :wink:
Bei allen LowCarb-Broten ist logischerweise der Eiweiß-Anteil höher als bei herkömmlichem Brot.

Schau Dich um im LOGI-Forum,
http://forum.logi-methode.de/index.php?page=Index

dort gibt es (geschätzt) Hunderte von verschiedenen KH-reduzierten Brot-Rezepten.
Oben rechts in die Suchfunktion „LOGI-Brot“ oder nur „Brot“ eintippen.

Um gezielt den Rezepte-Teil durchstöbern zu können, mußt Du Dich allerdings registrieren.
Das ist kostenlos und es gibt keine SPAM-Mails.

Gruß

Moin!
Ich kan dir das „Esener-Brot“ empfehlen. Ist vorallem ohne Hefe gebacken. Sollte man in einem guten Reformhaus finden.
Gruß

Moin und danke für Deine Antwort/Rückfrage,

Also noch mehr Fett? Denn das bleibt ja nur noch, wenn es
möglichst wenig Kohlenhydrate und Protein enthalten soll.

NEIN - es geht mir darum, ein Brot voluminös zu machen, also bei gleichem Gewicht gößeres Ausmaß. Vollkornbrote sind schwer, aber klein formatig - ich möchte allerdings lediglich das Volumen „aufblähen“ . . .

Was bringt Dich eigentlich zu der Annahme, Protein wäre etwas
schlechtes? Du weißt, daß Du - vom Wasser mal abgesehen - zum
größten Teil daraus bestehst und zum Erneuern immer Nachschub
benötigt wird?

Wer sagt(e), dass ich das annehme?

Hallo,
mir scheint, Du suchst ein grossvolumiges Brot mit geringem Naehrwert. Wozu eigentlich? Reicht nicht oder ist gar besser ein Brot mit recht gesundem Naehrwert, von dem man bei Hunger nicht allzuviel Gewicht benoetigt? So gesehen ist Vollkorn-Brot recht gut, oder Vollkorn-Brei noch besser. Das angesprochene Essener-Brot meist auch, falls es unerhitzt hergestellt wurde.
Gruss Helmut

Palaver, Glauben, Mode und Brot
Servus,

es gibt verschiedenste Brote, die von verschiedensten Bäckereien unter dem Namen „Essenerbrot“ angeboten werden. Keineswegs alle werden aus purem Sauerteig, ohne Verwendung von Hefe (welche Pseudoreligion verbietet eigentlich Hefe?), hergestellt. Gemeinsam ist ihnen lediglich, dass für den Teig gekeimtes Getreide verwendet wird.

Durch die Keimung des Getreides vor dessen Verarbeitung ändert sich an den Anteilen von Kohlehydraten und Eiweiß im fertigen Brot so gut wie nichts.

Schöne Grüße

Dä Blumepeder

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alternativ zu „gesunden“ Vollkornbroten gibt es sog. „Low
Carb-Brote“, die allerings häufig Einweissbomben und relativ
hochkalorig bei meistens sehr geringem Volumen sind.

Brot mit niedrigem Kohlenhydratgehalt ist ein Widerspruch in sich selbst. Der Name „Brot“ ist dann völlig verquer.
Niemand braucht sowas, wer kohlenhydratarm essen will, kann Fisch, Fleisch oder Gemüse essen oder Wasser trinken.
Böse, aber für manche Entwicklungen im Ernährungssektor fällt mir nur der Ausdruck dekadent ein.
Udo Becker

Also noch mehr Fett? Denn das bleibt ja nur noch, wenn es
möglichst wenig Kohlenhydrate und Protein enthalten soll.

NEIN - es geht mir darum, ein Brot voluminös zu machen, also
bei gleichem Gewicht gößeres Ausmaß. Vollkornbrote sind
schwer, aber klein formatig - ich möchte allerdings lediglich
das Volumen „aufblähen“ . . .

Das geht aber nicht wie Du Dir das vorstellst. Es hat seinen Grund, daß helles Weizengebäck so viel Volumen hat, andere Grundstoffe haben diese Eigenschaften nun mal nicht.

Was bringt Dich eigentlich zu der Annahme, Protein wäre etwas
schlechtes? Du weißt, daß Du - vom Wasser mal abgesehen - zum
größten Teil daraus bestehst und zum Erneuern immer Nachschub
benötigt wird?

Wer sagt(e), dass ich das annehme?

Es klang für mich so, als sähest Du den Proteingehalt als Nachteil.

Brot mit niedrigem Kohlenhydratgehalt ist ein Widerspruch in
sich selbst. Der Name „Brot“ ist dann völlig verquer.
Niemand braucht sowas, wer kohlenhydratarm essen will, kann
Fisch, Fleisch oder Gemüse essen oder Wasser trinken.

Was heißt hier „essen will“. Vielleicht ist das nicht ganz freiwillig.
Es soll Menschen geben, die Probleme mit dem Kohlenhydratstoffwechsel haben - und dennoch Gelüste auf Brot.

Böse, aber für manche Entwicklungen im Ernährungssektor fällt
mir nur der Ausdruck dekadent ein.

Solange Du nicht betroffen bist, kannst Du leicht (ver)urteilen.

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Moin Udo,

es geht nicht um eine „Entwicklung im Ernährungssektor“, sondern ganz schlicht und ergreifend darum, dass jemand gern (viel i. S. v. voluminös) „Brot“ isst, dabei aber nicht unnötig KH (und Kcal) zu sich nehmen möchte: Daher der Denkansatz „Erhöhung des Kleieanteils im Austausch gegen (Vollkorn-) Mehl“ . . .

Hi,

unser Essen besteht aus Fett, Eiweiß und Kohlehydraten. Dann gibt es noch ein paar Spurenelemente und Vitamine, die aber so einen geringen anteil haben, dass sie sowohl vom Gewicht, als auch vom Volumen und Nährwert her vernachlässigbar sind.
Fett, Eiweiß und Kohlehydrate haben alle auch Energie. Auch die Kleie - etwa genauso viel wie das Weißmehl (steht zumindest auf meiner PAckung Weizenkleie drauf). Unterschied Weißmehl - Kleie: Kleie läßt sich nicht backen, also, sie geht nicht auf
Voluminöse Nahrungsbestandteile sind die langen KH in Gemüse - die lassen sich aber nciht backen. Man kann sie aber zum Brot dazuessen, davon wird man bei weniger Kalorien gleich satt - wenn man denn Sättigung über Volumen empfindet.

Wenn man nun aber voluminöses Brot haben will, das keine Kalorien hat, wird es sehr schwer.

Hier aber noch eine nicht wirklich ernstgemeinte Antwort auf die Frage nach einem voluminösen, kalorienarmen Brot:

http://de.wikipedia.org/wiki/Mei%C3%9Fner_Fummel

Vor allem pro Scheibe ist der Kaloriengehalt sehr niedrig.

die Franzi

Wenn der Fragesteller nach Möglichkeiten gefragt hätte, Spezialbrote für Stoffwechselerkrankungen herzustellen, wäre das eine gute Information gewesen.
Udo Becker

Wenn der Fragesteller nach Möglichkeiten gefragt hätte,
Spezialbrote für Stoffwechselerkrankungen herzustellen, wäre
das eine gute Information gewesen.

Ahja, und dann wäre Deine Antwort anders ausgefallen?

Im übrigen war das ja nur eine Vermutung meinerseits zum Nachdenken, daß nicht alles „dekadent“ sein muß, nur weil es anders ist.

Mir ist es egal, warum jemand eine Frage stellt.
Wenn ich meine, etwas beisteuern zu können, antworte ich.

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Moin!

Servus,

es gibt verschiedenste Brote, die von verschiedensten
Bäckereien unter dem Namen „Essenerbrot“ angeboten werden.
Keineswegs alle werden aus purem Sauerteig, ohne Verwendung
von Hefe (welche Pseudoreligion verbietet eigentlich Hefe?),
hergestellt. Gemeinsam ist ihnen lediglich, dass für den Teig
gekeimtes Getreide verwendet wird.

Religionen verbieten. Das hast du einwandfrei festgestellt. Bravo. Was hat das jetzt bitte mit meiner Argumentation zu tun??? Es ist legiglich eine Empfehlung gewesen. Logischerweise wird das Selbe Produkt unterschiedlich hergestellt, deshalb „Gutes Reformhaus“, da kann man nämlich fragen. Es ist mir durchaus bekannt, das Anhänger von Religionen (wie Du) kaum eine andere hinterfragen.
Hefe bildet bei der Verdauung Toxine (Gifte;für Dich). Ist kein Dogma einer Religion und bei etwas Anstrengung nachzulesen.

Durch die Keimung des Getreides vor dessen Verarbeitung ändert
sich an den Anteilen von Kohlehydraten und Eiweiß im fertigen
Brot so gut wie nichts.

Super. Deshalb habe ich es empfohlen…

Schöne Grüße

Dä Blumepeder

Gruß

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Ahja, und dann wäre Deine Antwort anders ausgefallen?

Genau. Wir sind im Brett „Wissenschaft“. In der Frage war aber wieder die Rede von „low Carb“ ist gesund, „Eiweißbombe“ ist ungesund und so weiter, enthalten. Und da denke ich, gerade wenn es um Nahrung geht, an den Ausdruck, der Dir so wenig gefallen hat.

Mir ist es egal, warum jemand eine Frage stellt.
Wenn ich meine, etwas beisteuern zu können, antworte ich.

Werde versuchen, mir das auch zu eigen zu machen.
Udo Becker

Von Hefen und Broten
Servus,

hierzu zwei Fragen:

(1) Welche Bäckerei in D (eine einzige genügt) führt einen Sauerteig, in dem Saccharomyces cerevisiae nicht enthalten ist?

(2) Welche Toxine werden von abgetötetem Saccharomyces cerevisiae gebildet, und welche Symptome rufen diese konkret hervor?

Hierzu:

Super. Deshalb habe ich es empfohlen…

erinnere ich an die ursprüngliche Anfrage nach einem Brot, das gleichzeitig weniger Kohlenhydrate als gewöhnliches Vollkornbrot und weniger verwertbare Energie als modisches „Eiweißbrot“ enthalten sollte. Es scheint mir auf gut Neudeutsch „wenig zielführend“, auf diese Anfrage hin ein Brot zu empfehlen, das gleich viel Kohlenhydrate und enthält wie gewöhnliches Vollkornbrot und das den gleichen Brennwert aufweist.

Das brauchen wir aber hier und jetzt nicht zu vertiefen - eine Diskussion auch nur der wichtigsten Aspekte der Thematik würde den hier gegebenen Rahmen sprengen.

Aber jetzt bin ich gespannt auf Deine Antworten zu den oben stehenden Fragen.

Schöne Grüße

Dä Blumepeder

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Hallo!

Servus,

hierzu zwei Fragen:

(1) Welche Bäckerei in D (eine einzige genügt) führt einen
Sauerteig, in dem Saccharomyces cerevisiae nicht enthalten
ist?

Klosterbäckerein!

(2) Welche Toxine werden von abgetötetem Saccharomyces
cerevisiae gebildet, und welche Symptome rufen diese konkret
hervor?

Hefe wird als Treibmittel benutzt. Der Hintergrund dafür, das Auge ist mit. Die heutigen Hefepilze die für Nahrungsmittel verwendet werden, sind Nachzüchtungen und Modifikationen um als z.B. Geschmacksverstärker, optische Aufbesserung usw. zu dienen. Damit gehören sie nicht zu den Lebensmitteln.

Hierzu:

Super. Deshalb habe ich es empfohlen…

erinnere ich an die ursprüngliche Anfrage nach einem Brot, das
gleichzeitig weniger Kohlenhydrate als gewöhnliches
Vollkornbrot und weniger verwertbare Energie als modisches
„Eiweißbrot“ enthalten sollte. Es scheint mir auf gut
Neudeutsch „wenig zielführend“, auf diese Anfrage hin ein Brot
zu empfehlen, das gleich viel Kohlenhydrate und enthält wie
gewöhnliches Vollkornbrot und das den gleichen Brennwert
aufweist.

Auf Altdeutsch, ich habe nicht den Blick auf irgend ein Nahrungsmittel gerichtet, sondern wohlweislich darauf, dass es ein Lebensmittel ist. Natürlich entspricht das nicht der heute vorherrschenden Meinung.
Das führt meistens zu Mißverständnissen.
Was ist mit deiner Religion???
Gruß

De disputatione
Hiho,

da Du auf keine meiner beiden Fragen eine konkrete Antwort zu geben willens oder in der Lage warst, erlaube ich mir, Deine vorher geäußerten Thesen unter „Satz mit X“ abzulegen.

Schöne Grüße

Dä Blumepeder

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