Hallo
Mal angenommen eine Person arbeitet in einer Filiale einer großen Kette. Die Abrechnungen und „Verwaltung“ obliegt dabei in der Hauptzentrale irgendwo in Deutschland.
In den „Filialen“ werden halt Arbeitsstunden zusammengetragen und Urlaub geplant…
Nun haben die „Fillialleiter“ die Vorgabe, das die Arbeiter (200 Mann Betrieb) möglichst wenig oder keinen Urlaub ins nächste Jahr „mitzunehmen“.
Weiterhin ist es üblich, das zwischen Weihnachten und Neujahr nur ein ganz kleiner Teil der Mitarbeiter benötigt wird. Sozusagen als „Notdienst“ der dann etwa 20% der sonstigen Leistung verlangt. Außerdem wird nur etwa einen halben Tag gearbeitet (bei vollen vertraglich zugesicherten Mindeststunden), allerdings ein voller Urlaubstag angerechnet.
Mit anderen Worten: Wenn man nicht gerade was „tolles“ vor hat sind es die besten Arbeitstage im ganzen Jahr 
Nun ist es so, das einer der Arbeiter laut Abrechnung noch 11 Tage Urlaub hat. Der „Fillialleiter“ hat in seiner „Urlaubsmappe“ allerdings stehen, das er noch 17 Tage Urlaub hat (11 Tage sind aber korrekt!). Deswegen wurde dem Mitarbeiter nun 10 Tage Urlaub „aufgebrummt“.
Somit hätte er quasi eine „Freikarte“ um zwischen den Feiertagen zu arbeiten.
Kann der Arbeitgeber in dem Fall aber trotzdem Urlaub geben und diesen quasi vom nächsten Jahr abziehen, auch wenn es der Mitarbeiter überhaupt nicht will?
Oder anders gesagt: Was würde wohl passieren, wenn der Mitarbeiter in Urlaub geschickt wird, obwohl er eigentlich gar keinen mehr hat?
Vielen Dank für die Antwort
Gruß
Andreas