ich habe letzte Woche vom Arbeitsamt einen Freibrief für eine Fort-/ Weiterbildung bekommen.
Momentan tendiere ich zum Medienwirt, bin allerdings nicht festgelegt. Wie sind die Berufschancen in ca. einem Jahr? Verdienstmöglichkeiten? Was sind die häufigsten Einsatzgebiete? Auf die Infos des Arbeitsamtes alleine möchte ich mich dabei nicht verlassen.
Einige Daten zu mir: Fast 40, Erfahrung in Koordination, Führung (Kleingruppe), Ausbildung, Marktforschung (sehr lange her).
Grundsätzlich: Viel gemacht, aber bis auf Kaufmannsbrief und Ausbilderschein nichts Offizielles.
Fähigkeiten: In erster Linie der Blick für das Ganze und kritische Loyalität. Ich weiß, das kann ich mir an`s Knie nageln, aber ich halte es nun mal für wichtig.
Bin auch sehr an alternativen Vorschlägen interessiert, da ich mich, wie gesagt, noch nicht festgelegt habe. Aber nichts im Buchhaltungsbereich bitte, das liegt mir nicht.
Gibt es eigentlich eine Art TÜV / Prüfsiegel / schwarze Liste für Bildungseinrichtungen?
Wäre schön, wenn mir jemand bei der Weichenstellung einige Tipps oder Hinweise geben könnte.
Wie sind die Berufschancen in ca. einem Jahr?
Fast 40…
Hallo,
Du sollst noch ein reichliches Vierteljahrhundert arbeiten. Bei einer so langen Zeit solltest Du weniger nach den Chancen in einem Jahr sehen. Einzig entscheidend sollte sein, was Du willst und wozu Du Lust hast. Die Meinung eines Menschen vom Arbeitsamt oder die Ansichten beliebiger anderer Leute zu Berufschancen sind ungefähr so viel wert, wie die Aussagen des Kaffeesatzes.
Mache also etwas, wo Du Deine Erfahrung und Deine Neigungen einbringen kannst. Wenn Dir jemand zur getroffenen Wahl sagt, das sei aber nicht „in“, mach’s trotzdem.
Spaß am Job war für mich immer das mit Abstand wichtigste Kriterium. Und so soll es auch bleiben. Deswegen tendiere ich ja bisher zum Medienwirt. Aber vielleicht habe ich ja etwas übersehen oder nicht bedacht. Kann ja sein.
Gerade weil ich den Aussagen des AAs nicht traue, hoffe ich darauf, hier Infos von einem Insider zu bekommen.
„Medienwirt“ ist lediglich die Bezeichnung einer Weiterbildungsmaßnahme. Du solltest Dich vielmehr fragen, welche Tätigkeiten Du zukünftig ausüben möchtest. Erst danach entscheidest Du über den Weg, der zu diesem Ziel führt. Ein Industriekaufmann kann z. B. sowohl als Buchhalter tätig sein als auch im Personalwesen eine innerbetriebliche Dienstleistung, in der Fertigungsorganisation eine organisatorische Tätigkeit, im Einkauf eine vielleicht technisch ausgeprägte Tätigkeit, eine Marketing- oder eine Tätigkeit in der Werbung oder viele andere ausüben – je nach Neigung.
Auch ich bin der Meinung, dass Du das tun solltest, wozu Du Spaß, aber auch die Fähigkeiten hast. Dann hast Du im Wettbewerb mit anderen auch unter schwierigen Bedingungen Erfolg – Mobilität und Flexibilität vorausgesetzt. Zum Medienwirt findest Du vielleicht unter arbeitsamt.de/BERUFEnet geeignete Informationen
Zu den Zukunftsaussichten einer bestimmten Aus- oder Weiterbildung kann Dir niemand seriös etwas sagen. Das Arbeitsamt kann lediglich, mit Einschränkung, die arbeitsmarktliche Vergangenheit schildern.
Über Bildungsträger gibt es keinen TÜV. Das Arbeitsamt prüft zwar nach speziellen Kriterien. Dies ist aber keine Garantie.
Gruß
Otto
Momentan tendiere ich zum Medienwirt, bin allerdings nicht
festgelegt. Wie sind die Berufschancen in ca. einem Jahr?
Verdienstmöglichkeiten? Was sind die häufigsten
Einsatzgebiete? Auf die Infos des Arbeitsamtes alleine möchte
ich mich dabei nicht verlassen.
Einige Daten zu mir: Fast 40, Erfahrung in Koordination,
Führung (Kleingruppe), Ausbildung, Marktforschung (sehr lange
her).
Grundsätzlich: Viel gemacht, aber bis auf Kaufmannsbrief und
Ausbilderschein nichts Offizielles.
Bin auch sehr an alternativen Vorschlägen interessiert, da ich
mich, wie gesagt, noch nicht festgelegt habe. Aber nichts im
Buchhaltungsbereich bitte, das liegt mir nicht.
Gibt es eigentlich eine Art TÜV / Prüfsiegel / schwarze Liste
für Bildungseinrichtungen?
Wäre schön, wenn mir jemand bei der Weichenstellung einige
Tipps oder Hinweise geben könnte.