Von analog auf digital

Hallo liebe Leute!

Ich möchte meine Negative, ca. 1200 Stück, auf CD gebrannt haben und damit als jpg oder tif nutzen. Ich weiss, dass verschiedene Services das anbieten, hier in Berlin ist es z.B. Rossmann. Hat jemand Erfahrung mit diesem Vorgang, vielleicht einen Tipp, wo’s gut klappt?

Weiterhin stellt sich mir folgendes Problem. Nehmen wir an, auf eine CD passen 5 Filme a 36 Fotos - wie kann ich die Negative, die ja zusammen eingeschickt werden, hinterher wieder den richtigen Fotos zuordnen … denn ich habe ja 5 Mal ein Foto 5a, 5 Mal ein Foto 32 usw.

Für Tips und Anregungungen bin ich sehr dankbar!

Liebe Grüße Mattino

Was ich bisher von solchen Services gehört habe ist eher mau. Wenn du also Wert auf die Qualität legst, würde ich mir einen entsprechenden Scanner besorgen, selber scannen und nachher wieder verkaufen.

Was die Zuordnung angeht: Filme haben wenn ich mich recht entsinne selbst auch nochmal ne Nummer, die dann entweder mit in den Namen der Bilder oder in Ordnern auftauchen könnte.

Wenn du einen preiswerten Dienstleister nimmst, würde ich aber damit rechnen, dass die Ordner und Bilder einfach durchnummeriert sind. Du müsstest dann dies Nummerierung auf deine Filme (bzw. deren Tüten) übertragen, oder die Bezeichung auf der CD nochmal überarbeiten, sprich kopieren.

Bei knapp 200 Bildern die konsistent sortiert sind nach Film und Nummer findet man aber auch ohne fest zuordnung recht fix das passende Bild. Für den Hausgebrauch sollte das ausreichen (wobei ich natürlich nicht weiss, ob du Hausgebrauch planst).

Jens

Hallo, die Qualität der verschiedenen Scandienste ist tatsächlich recht unterschiedlich. Das habe ich selber letztes Jahr erfahren als bei mir die Digitalisierung meines Diaarchivs anstand. Das hätte ich bei genügend Zeit auch selber machen können, aber der Aufwand ist doch beträchtlich. Vor allem sollte man die Einarbeitung in die Scantechnik nicht unterschätzen. Mit dem Gerätekauf allein ist es meiner Ansicht nach nicht getan, man investiert viel Arbeit und Zeit bis man zu 1a Resultaten kommt.
Man sollte bei der Scanservice-Auswahl im Vorfeld ein paar Testscans anfertigen lassen, sich von dem Anbieter gut informieren und beraten lassen und vor allen Dingen nicht den billigsten Anbieter wählen. Dann sollte man eigentlich auch zu guten Resultaten kommen.
Ich habe selber mit Bildvearbeitung beruflich zu tun und denke, dass ich ganz gut beurteilen kann was man aus Dias/Negativen herausholen kann wenn man sorgfältig arbeitet. Und Sorgfalt passt meistens nicht zu „billig und schnell“ und „100 Scans für 5 Euro“, das ist jedenfalls meine Erfahrung.
Da ich in NRW wohne und meine Dias/Negative persönlich abgeben wollte hab ich mich letztendlich für diesen Scanservice entschieden (www.scanservice-oberberg.de) und meine Entscheidung auch nicht bereut. Die Scans meiner ca. 4000 Dias und ca. 500 Negative waren durchweg prima und die Beratung zu Scan-Auflösung usw. hat mir auch weitergeholfen.
Wer dazu noch mehr wissen möchte kann mich gerne per Mail fragen.
Peter