Hai, Jasmin,
laß mich raten: Du bist Frisöse… 
Da kann man mal wieder richtig schön lesen, was ein
nicht-Fachman alles so für einen Schund schreiben kann. Eine
vernünftige Dauerwelle macht die Haare nicht kaputt. Ausserdem
Dann bleiben zwei Möglichkeiten:
a) ich war in meinem Leben noch bei keinem Frisör (obwohl die das draußen an ihre Läden geschrieben haben) und die hübschen Meisterbriefe an den Wänden waren wohl nur Zierrat, oder
b) das, was da auf meinem Kopf (und auf denen vieler anderer) wächst, sind keine Haare…
Zumal mich interessieren würde, wie Du „nicht kaputt“ definierst und begründest - bei einer Dauerwelle wird die Haarstruktur nunmal aufgebrochen und verändert zusammengesetzt. Das „Zusammensetzen“ kann niemals so perfekt werden, wie die ursprüngliche Struktur und wenn man das Spiel wiederholt, wird die Haarstruktur mit Sicherheit nicht stabiler… Klar, man kann mit „Pflegemitteln“ eine Menge (schein-)reparieren. (…und: ja, wenn schon Dauerwelle, dann von einem Profi, der wenigstens nicht auch noch grobe Fehler macht…)
hält sie länger als 3 Monate
Aber nur da, wo sie auch gemacht wurde - die nachwachsenden Haare sind im Naturzustand…
und wenn eine neue DW gemacht
wird, bekommen die Spitzen davon gar nichts ab.
Mal ganz ohne Spott: wie geht das denn?
Nein, sind nicht ideal. Wenn Du Deine Haare immer
zusammenbindest, werden sie an genau den Stellen brüchig.
Klar - vor allen Dingen, wenn man sie täglich mit möglichst starkem Waschmittel wäscht, möglichst heiß trocken föhnt und dann ein einfaches Gummiband nimmt - aber das war ja nicht Inhalt meines Vorschlages, nicht wahr…
Und jetzt flippe ich wirklich gleich aus. Wie kommst Du dazu
hier so einen Unsinn zu schreiben…? Wenn Du zu einem Frisör
gehst und Dich klar ausdrückst, wird er Dir die Haare auch so
schneiden, wie Du es gerne hättest. Es gibt bestimmt
ausnahmen, aber das ist definitiv NICHT die Regel. Und ja,
s.o.
Und wie Haare länger werden sollen, wenn ein Frisör den „guten Rat“ gibt, daß die Haare alle 4 - 6 Wochen geschnitten werden müssen und dabei jedesmal zwei Zentimeter abgeschnitten werden, ist mir schleierhaft - und selbst Meister scheinen heftige Probleme damit zu haben „Nicht mehr als 5 cm abschneiden“ und „Nicht mehr als 5 cm dürfen übrig sein“ auseinanderzuhalten… 
Das liegt bestimmt daran, dass Du sie Dir nicht regelmässig
schneiden lässt. Also muss, wenn Du Dich dann mal zum Frisör
bequemst, ein richtiger Splissschnitt gemacht werden. Und ja,
der kostet Geld. Weil er eine scheiss arbeit macht!!!
Nee, nee - ich sprach ausschließlich davon, daß unten die Enden abgeschnitten werden sollten (und wurden) und das hat mich tatsächlich beim letzten Frisörbesuch doppelt so viel gekostet, wie meiner Freundin, die ebenfalls nur unten die Kante geschnitten bekam - einziger Unterschied: bei ihr fand das in Nackenhöhe statt und bei mir in Schulterblatt-Höhe. Auf meine Frage, was das denn solle, wurde mir geantwortet, daß es sich bei mir um einen „Lang-Haar-Schnitt“ handelt und er darum teurer wäre. Und der Hut ist mir dann endgültig hoch gegangen, als jemand, dessen Haare damals länger waren, als meine, grinsend meinte, daß gerade mal 25,- DM gefordert wurden - es war ein Mann…
Ich seh durchaus ein, daß ein Splißschnitt bei Hüftlangem Haar eine aufwendige Geschichte ist und auch entsprechend entlohnt gehört, ich hab auch kein Problem, Geld dafür hinzulegen, wenn aus Wildwuchs eine Frisur gemacht werden soll und ich wunder mich auch nicht darüber, daß man 300,- Euro von mir will, wenn ich meine Haare in lauter kleine Zöpfchen geflochten haben will (halt ich sogar für ausgesprochen billig) - aber daß einfaches „Kante-unten-gerade-schneiden“ immer teurer wird, je weiter unten geschnitten wird, will mir partout nicht einleuchten…
Jasmin (die weiss, wovon sie hier schreibt!)
Gruß
Sibylle
(die auch weiß, wovon sie schreibt - nur eben aus der Perspektive des „Opfers“)