Hallo zusammen,
ich bezeichne mich mal als einen „kritischen Hobbyfotografen“ der vor allem in Asien (ich lebe in China) sehr gerne fotografiert und versucht nachzudenken bevor er auf den Ausloeser drueckt. Ob die Karstberge in Suedchina (Yangshuo), der Tierbasar in Kashgar oder die naechtliche Skyline von Kong Kong: Meine Lumix (http://www.chip.de/produkte/Panasonic-Lumix-DMC-FZ5_…war) ueberall dabei und hat „brauchbare“ Resultate geliefert. Ich habe jedoch einige Schwaechen entdeckt wie z.B. das wenig lichtstarke Objektiv welches eigentlich nur bei blauem Himmel gute Fotos macht und die Farben klar hervorbringt und auch im Zoom schnell „aufgibt“. Bei bedecktem Himmel (dem man hier in China bekanntermassen oefter hat) sind die Ergebnisse oft nah an der Grenze zum „delete“. Ich moechte nun anfangen meine Zeit hier etwas professioneller festzuhalten. Mal mit Weitwinkel und fisheye arbeiten. Da es bei meinem Erfahrungsstand sinnlos waere jetzt zum Haendler zu rennen und 10000 EUR auf den Tisch zu legen wollte ich klein aber anspruchsvoll anfangen. Da ich nur Gutes gelesen habe, dachte ich an die EOS 450D. http://www.chip.de/artikel/Canon-EOS-450D-DSLR-Test_…
Was meint ihr dazu? Ist das der richtige Schritt? Welche Objektive gehoeren zur Standardausruestung? Worauf muss ich achten? Welchen Blitz nimmt man? Welche Ausruestung (Kamera, Objektive, Blitz) wuerdet IHR an meiner Stelle kaufen?
Etwas irritiert hat mich ein review auf Amazon wo es heisst:
„Als Weitsichtiger muss ich zur Bildkontrolle nach jedem Foto die Brille aufsetzen. Im EVF einer Kompaktkamera sehe ich - auch bei vollem Sonnenlicht - das Foto dioptrinkorrigiert. Was hilft mir ein helles und klares“ Sucherbild einer SLR - was ich beim Fotografieren doch sehen will ist wie das FOTO sein wird und nicht wie die Welt da draußen aussieht. Dazu brauch ich mir keine Kamera vors Auge halten."
(http://www.amazon.de/review/R2CNJHKOGIR5V7/ref=cm_cr…)
Meine Lumix HAT diesen EVF den ich an meine Augen (auch weitsichtig) anpassen kann. Die EOS etwa nicht?
Danke fuer eure Kommentare.
Gruss aus dem Fotoparadies China
K.
Hallo Kasi,
eine Spiegelreflexkamera hat halt ein Sucherbild, das sich nicht aus 200.000 Pixeln zusammensetzt, sondern den Bildausschnitt den du auf den Film (analog) oder den Chip (digital) kriegst, wenn du den Auslöser betätigst, absolut scharf zeigt und so fast hell wie die Umgebung.
Das heisst, bei Sonne im Schnee siehst du genau so viel wie am Abend im Schatten. Nur wenn es für deine Augen schon zu dunkel wird, hätte ein „electronic viewfinder“ den Vorteil, dass du eine Restlichtaufheller-Effekt nutzen kannst.
Jede bessere Kamera hat am Sucher einen Dioptrienausgleich, die EOS natürlich auch.
Gruß
BT
Hallo!
Immer wieder wird hier gefragt: welche (DSLR) Kamera soll ich kaufen? Keiner fragt, welche Objektive soll ich kaufen. Aber genau das ist eigentlich das Entscheidende. Die Kameras selbst, egal ob nun Canon, Nikon, Olympus, Sony oder wer auch immer, schenken sich gegenseitig nicht viel. Preislich auch nicht. Da kann selbst ein ambitionierter Fotoamateur alle nehmen und wird mit ihnen zufrieden sein. Der elektronische Firlefanz, mit dem die Hersteller krampfhaft versuchen sich von den Mitbewerbern abzuheben, mag zar ganz nett sein, man braucht das aber nicht wirklich. Und ob nun 8, 10 oder 12 Mio Pixel ist ebenfalls nebensächlich.
99,9% der Bildqualität bestimmt das Objektiv. Damit sollte sich der Kaufinteressent beschäfigen. Welcher Hersteller bietet welche Objektive zu welchem Preis? Gibts Alternativen bei Fremdherstellern. Wie sieht das Angebot speziell für die mich interessierenden Anwendungsbereiche aus? Diese Fragen sind zu beantworten. Der Kamerabody wird dann zu den Objektiven passend gewählt. Theoretisch zumindest. Daß die Praxis anders aussieht ist mir klar. Ich wollte das nur mal erwähnt haben.
Liebe Grüße,
Thomas.
P.S.: Ein Dioptrinausgelich ist heutzutage Standard bei allen DSLRs.
Auch Hallo
Als Einstieg in die DSLR-Welt reicht die 450D mit den beiden Objektiven EFs 18-55 IS und EFs 55-250 IS mehr als aus. Später kann man dann für Linsen praktisch unendlich viel Geld ausgeben 
Wenn man dann noch ein paar Kröten investieren möchten kann man sich noch den „Portraitjogurtbecher“ EF 50/1,8 besorgen, haptisch eher medioker, optisch aber sehr gut.
Damit kannst Du deine bevorzugten Brennweiten herausfinden und dann gezielt neue Linsen kaufen (Das kann aber schon etwas geldig werden)
Du kannst dich auch auf dem umfassenden Gebrauchtmarkt für Canon umsehen, alle EF und EF-s Objektive passen.
Was für Landschaftsaufnahmen noch anzuraten ist: Ein brauchbares Stativ (Also kein Wackelmetall) das kann schon (mit Kugelkopf) gut über 200 Euros kosten.
Als externer Blitz reicht der 430EX
Ich bin kurzsichtig, Brillenträger und fotografiere immer mit Brille.
LG
Mike