Von Witten bis Wittensee

Hallöchen,

im Augenblick ist wegen des Hochwassers die Stadt Wittenberge im Gespräch, nicht zu verwechseln mit der Lutherstadt Wittenberg. Daneben gibt es noch Wittenbeck, Wittenbergen, Wittenborn, Wittenburg, Wittenhofen, Wittendün, Wittenförden, Wittenau, Wittensee - und ganz einfach Witten.

Was bedeutet Witten eigentlich?`

Neugierige Grüße
Peggy

‚weiß‘ owT.

Mann, bist du wieder mal schnell!!! :smile: owT

‚Witten‘ kommt auch in Schneewittchen vor
Das hat mich als Kind immer vor Probleme gestellt.
„Schmeeweißchen“ hätte ich logischer gefunden …

Hanna

„Schmeeweißchen“ hätte ich logischer gefunden …

Falls die „Schneeweißchen“ :wink: meinst, das gibt es ja auch:

„Schneeweißchen und Rosenrot“!

Liebe Grüße
Peggy

reiner Zufall, gerade Startseite gelesen! owT

Hallo Peggy,

„witt“ ist niederdeutsch für „weiß“. Das hochdeutsche „s/ß“ oder „z/tz“ findet sich regelmäßig im Niederdeutschen (und Niederländischen und Englischen) als „t/tt“ wieder. Das hat mit der „hochdeutschen Lautverschiebung“ zu tun, einem Sprachwandel in den ersten Jahrhunderten unserer Zeitrechnung (sie betraf auch „p“ => „f/pf“).

Gruß,
Pietro

Hallo Peggy!

Witten hieß einmal niederdeutsch : Weißer Pfennig.
Also hat das Witten schon eine Verbindung zu „Weiß“.
Aber - warum sollen soviele Ortschaften irgendetwas mit „weiß“ zu tun haben?

Die Stadt Wittenberg war zu Beginn wettinisch. Das heißt, sie gehörte dem Grafengeschlecht der Wettiner, von denen sämtliche sächsischen Regentenhäuser abstammen.

Gruß max