Hi,
hab schon häufig über google gute Antworten auf Fragen hier bekommen (aber meist andere Themen) und wollts jetzt mal selbst versuchen. Hoffe ich hab mich richtig eingetragen…
Ich bin 17 Jahre, gehe auf die 11te Klasse des Gymnasiums und wohne bei Tante und Onkel. Früher hab ich mal bei meiner Mutter gewohnt, lief aber nict so gut aus Gründen, die ich nicht unbedingt erzählen brauch.
Naja jedenfals zieht es mich irgendwie in die eigene Wohnung. Will auf niemanden mehr angewiesen sein.
Mal angenommen ich würde ausziehen. Wie viel Geld bräuchte mann so (Wohnung im Ort kostet etwa 250€ warm in angenehmer größe) zum leben und einmalige kosten was man halt so brauch (töpfe, paar Möbel, Staubsauger etc.)
Von euch sind ja bestimmt auch schon so ein paar ausgezogen. Wie kommt man so zurecht mit dem allein sein?
Wie lange brauch man so am Tag für Hausarbeit und so?
Achja die 12. und 13te Klasse… sind die schwer im vergleich zur 11ten (kommm eigentlich recht gut mit)
Also mit 17 darfst du nur mit Erlaubnis deiner Eltern (oder Erziehungsberechtigten) ausziehen.
Diese müssen auch für die Kosten während der Schule und deiner ersten Ausbildung aufkommen. Das können sie, indem sie dir ein Zimmer und Essen bieten oder eben finanzielle Unterstützung. Dazwischen können die Eltern wählen. Wäre deine Schule oder deine Ausbildungsstelle unzumutbar weit entfernt, müssten sie dir Unterhalt zahlen.
Soweit so gut.
Unterstützung vom Staat gibt es nur, wenn deine Eltern (oder wer sonst Erziehungsberechtigt ist) absolut kein Geld hat.
Auch hier gilt wieder: Wenn du ausziehen musst, weil der Weg zu weit ist, gibt es Unterstützung. Ziehst du nur aus, weil du dich jetzt langsam erwachsen fühlst, gibt es keine Unterstützung. Das wäre dann dein eigener Spaß. Außer eben, du hast jemand, der dir dieses Luxusleben freiwillig sponsert.
Mal angenommen ich würde ausziehen. Wie viel Geld bräuchte
mann so (Wohnung im Ort kostet etwa 250€ warm in angenehmer
größe) zum leben
Telefon (ca. 25 €) + Internet (ca. 25 €) + Strom (ca. 30 €) + Lebensmittel (ca. 100 €) + Versicherungen (ca. 10 €) + Freizeit, Handy (??? €, da sehr individuell) + Bahnticket / Auto (??? €, auch individuell)
und einmalige kosten was man halt so brauch
(töpfe, paar Möbel, Staubsauger etc.)
Von Bekannten zusammensuchen. Manchmal fällt da etwas ab
Wie kommt man so zurecht mit dem allein sein?
Ganz alleine würde mir die Decke auf den Kopf fallen.
Mal angenommen ich würde ausziehen. Wie viel Geld bräuchte
mann so (Wohnung im Ort kostet etwa 250€ warm in angenehmer
größe) zum leben
Telefon (ca. 25 €) + Internet (ca. 25 €) + Strom (ca. 30 €)
Lebensmittel (ca. 100 €) + Versicherungen (ca. 10 €) +
Freizeit, Handy (??? €, da sehr individuell) + Bahnticket /
Auto (??? €, auch individuell)
Bücher und sonstiges Schulmaterial, + Klamotten
und einmalige kosten was man halt so brauch
(töpfe, paar Möbel, Staubsauger etc.)
Von Bekannten zusammensuchen. Manchmal fällt da etwas ab
Oft gibt’s auch bei gemeinnützigen (kirchlichen) Einrichtugen gebrauchte Möbel aus Haushaltsauflösungen für wenig bis kein Geld.
Wie kommt man so zurecht mit dem allein sein?
Ganz alleine würde mir die Decke auf den Kopf fallen.
Das ist ganz unterschiedlich. Hattest Du Dir für den Anfang ne WG überlegt? Hat den Vorteil, dass die „restliche“ Wohnung meist schon eingerichtet ist, sprich solche Dinge wie Küche, Waschmaschine, Kühlschrank, Sofa und Co. erstmal kein Problem sind und Du Dich nur um Dein Zimmer (also im wesentlichen Tisch, Bett, Stuhl, Schrank) kümmern musst.
Von wegen ob Du das schaffst. Ja, denn objektiv ist das zu schaffen Du wärest nicht die erste 17-jährige, die damit klar kommt. Wenn Du pro Woche 3 Stunden für den Haushalt (also Putzen und Bügeln im wesentlichen) rechnest, bist Du auf der sicheren Seite. Und wenn zu Anfang der Boden nicht blitzeblank ist und die Socken ungebügelt - so what? Aber es ist halt doch eine gewisse „Verantwortung“ die Du da hast. Ich glaube, wenn Du Dir das zutraust wirst Du’s auch schaffen!
Wenn Du pro Woche 3 Stunden für den Haushalt (also
Putzen und Bügeln im wesentlichen) rechnest, bist Du auf der
sicheren Seite.
Plus noch Zeit zum Einkaufen (also Lebensmittel) plus Kochen und Spülen nach Aufwand eben Allerdings kann die Sache mit dem „grossen Wocheneinkauf“ ohne Auto und in eventuell noch ländlicher Gegend schon zeitaufwendig werden.
Mal angenommen ich würde ausziehen. Wie viel Geld bräuchte
mann so (Wohnung im Ort kostet etwa 250€ warm in angenehmer
größe) zum leben
Telefon (ca. 25 €) + Internet (ca. 25 €) + Strom (ca. 30 €)
Lebensmittel (ca. 100 €) + Versicherungen (ca. 10 €) +
Freizeit, Handy (??? €, da sehr individuell) + Bahnticket /
Auto (??? €, auch individuell)
Bücher und sonstiges Schulmaterial, + Klamotten
Hygieneartikel, Putzmittel, Pflegesachen
GEZ
Gebühren für Kabelanschluss
Bin vor zwei Monaten selbst von zu Hause ausgezogen. Ist klasse, aber da kommen echt eine Menge Kosten auf dich zu, mit denen du nicht unbedingt rechnest!
Solltest du gut planen… beobachte mal ne Woche deine Tante und deinen Onkel… dann kannst du dich ein bisschen orientieren, was die immer so kaufen.
Ich würde auf jeden Fall versuchen mir neben der Schule (sofern du das mit dem lernen schaffst) einen kleinen Job zu besorgen… sowas wie Zeitungen austeilen o.ä. Dann bist du ein bisschen unabhängiger.
Was für mich auch wichtig war: alle (wirkliche alle) Ausgaben die du so während eines Monats aufschreiben. Dann kannst du am Ende des Monats kontrollieren wofür du wie viel ausgibst, wofür du zuviel ausgibst und wo du noch sparen kannst…
Wenn du sonst Fragen hast, kannst dích auch gerne bei mir melden… ich steck ja noch fast im Umzugsstress drin:wink:
Medikamente und Arztbesuche (heutzutage nicht zu vernachlässigen, obwohl du ja noch nicht 21 bist…)
aber da kommen echt eine Menge Kosten auf dich zu, mit
denen du nicht unbedingt rechnest!
Solltest du gut planen… beobachte mal ne Woche deine Tante
und deinen Onkel… dann kannst du dich ein bisschen
orientieren, was die immer so kaufen.
…und wissen, dass du so mit einem mageren Buget (woher auch immer dieses kommt) wahrscheinlich nicht leben kannst. Ich habe 100 Euro an Lebensmitteln angesetzt, da waren Kosmetik und Reinigungsmittel schon mit eingerechnet. Allerdings muss man da ganz schön sparsam leben. Die Wurst oder der Burger beim Imbiss, Brötchen vom Bäcker, der Riegel am Bahnhof, die Fernsehzeitung oder die Markenchips sind da nicht mehr mit drin. Auch ein spießiger (eher vernünftiger) Bausparvertrag ist in diesem Buget nicht mit drin. Der Führerschein kommt auch noch hinzu.
Auf all das muss man entweder verzichten können oder im Buget mit einplanen.
Am Anfang geht auch etwas Zeit für die organisatorischen Dinge drauf. Wer nicht weiß, wie man Frikadellen macht, wieviel man in der Woche so vertilgt, wo man was beantragt und wo die Milch am preiswertesten ist, der gibt anfangs a) mehr Geld aus und muss b) mehr Zeit investieren.
Es muss sich erst eine gewisse Routine einspielen…
Zudem gibt es viele Dinge, die man Anfangs noch nicht hat und extra kaufen muss z.B. Schuhcreme, Schraubendreher, Kopfschmerztablette…
Achja die 12. und 13te Klasse… sind die schwer im vergleich
zur 11ten (kommm eigentlich recht gut mit)
Bei mir damals (Abi 1998) war die 11. die heftigste Klasse. In der 12. haben die Wochenstunden abgenommen und ich habe Fächer abwählen können, die mir nicht zusagten (Französisch, Chemie, Physik und Musik). Zudem konnte ich durch Wahlfächer meinen Notenschnitt „pimpen“.
Uns wurde damals gesagt, wer die 11. schafft, packt auch das Abi. Das war in Einzelfällen zwar nicht ganz korrekt, aber wenn Du eh gut mitkommst, wirst Du wohl keine Probleme haben.
ich bin auch vor dem Abi ausgezogen und es ging ganz gut. Meine Eltern haben mir allerdings nur den Betrag gegeben, den ich auch zu Hause verbraucht hätte (damals 400 DM). Für die Wohnung habe ich gearbeitet, da ich ja auch hätte zu Hause wohnen können.
Im Übrigen habe ich zunächst in einer WG gewohnt. Erstens ist man da nicht alleine, zweitens ist es billiger und drittens eine gute Art Wohnungsführung zu lernen, weil man sich die Häuslichen Pflichten eben teilt und jeder mal putzt, etc…
Danke an alle die mir antworten geschrieben haben… komm nur mit der baumstruktur net so ganz klar. @juhe: meinst du so wohnung ist auch ok allein… dachte mir man hat halt vorteile dass man nie jemand stört wenn man zb mal kollegen mitbringt oder freundin etc.
gruß k3nscher
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