Vor / nach der Probezeit

Hallo zusammen,

angenommen, da ist jemand in der Probezeit (für 6 Monate) und hat vor Beendigung der Probezeit eine beidseitige Kündigunsfrist von einem Monat.

Der Arbeitsvertrag wäre in dem Fall befristet auf ein Jahr. Würde danach nochmal für ein Jahr befristet werden und nach den zwei Jahren in ein unbefristetes Arbeitsverhältnis übergehen. Keine Ahnung, ob das in dem Falle relevant ist…

So weit, so gut.

Nu beträgt aber die Kündigungsfrist nach der Probezeit auch lediglich einen Monat.

Frage: Ändert sich dann überhaupt - rechtlich gesehen - nach der Probezeit für den Arbeitnehmer (oder auch den Arbeitgeber)irgendwas?

Meiner Meinung nach nicht wirklich. Denn ob vor oder nach der Probezeit, der Arbeitnehmer kann doch für die Dauer von zwei Jahren (siehe weiter unten!) jederzeit mit Frist von einem Monat gekündigt werden. Oder sehe ich das falsch?

Danke für jeden Rat,

Luzie
Betriebsrat wäre im Übrigen nicht vorhanden! Aber würde das eine Rolle spielen?

Hallo,

Frage: Ändert sich dann überhaupt - rechtlich gesehen - nach
der Probezeit für den Arbeitnehmer (oder auch den
Arbeitgeber)irgendwas?

Insofern die Firma groß genug dafür ist, setzt dann der Kündigungsschutz nach dem Kündigungsschutzgesetz ein. Vorher kann grundlos gekündigt werden, danach (nach Ablauf von 6 Monaten) nicht mehr.

Betriebsrat wäre im Übrigen nicht vorhanden! Aber würde
das eine Rolle spielen?

Ja. Der muss bei jeder Kündigung angehört werden (auch bei Kündigungen innerhalb der Probezeit).

MfG

Mmmmm. *grübel*
Hi!

Insofern die Firma groß genug dafür ist, setzt dann der
Kündigungsschutz nach dem Kündigungsschutzgesetz ein. Vorher
kann grundlos gekündigt werden, danach (nach Ablauf von 6
Monaten) nicht mehr.

Die Firma wäre dann schon groß genug…

Betriebsrat wäre im Übrigen nicht vorhanden! Aber würde
das eine Rolle spielen?

Ja. Der muss bei jeder Kündigung angehört werden (auch
bei Kündigungen innerhalb der Probezeit).

Hey, schau mal meine Frage nach dem Betriebsrat an, die ich kurz nach dieser Frage gestellt habe… Fred Fröhlich ginge es in diesem Unternehmen nicht wirklich gut… *seufz*

Aber welche Alernative - außer der Arbeitsloigkeit - gäbe es für Fred Fröhlich???

Dank und *-chen,

Luzie

Fred Fröhlich ginge es in diesem Unternehmen nicht wirklich gut…

Warum vergeudet Fred Fröhlich seine wertvolle Energie mit Gedanken über Betriebsrat und firmenseitige Kündigung, wenn es viel zielführender für sein Wohlbefinden wäre, sich schlicht eine ander Firma zu suchen, in der er sich besser fühlt? Dass das nicht leicht ist, weiß ich auch. Grade drum würde ich da maximale Energie für verwenden.

Gruß,

Malte

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Danke, Malte. Nett gemeint.

Aber wenn ich dir antworte und noch mehr Eventualitäten für Fred ins Feld führe, könnte noch jemand auf die Idee kommen, dass ich „sein“ Unternehmen meine… Vielleicht - aber auch nur vielleicht - liest so der eine oder andere aus Freds Unternehmen mit???

Und das wäre dann Freds Tod! Nicht nur finanziell… :frowning:

Dank dir trotzdem!

Luzie

Danke, Malte. Nett gemeint.

Diese Frage solltest nicht Du mir beantworten, diese Frage sollte sich Fred selbst beantworten. Dann wird sie auf einmal von nett gemeint zu zielführend, da bin ich mir sehr sicher. Man muss nur genügend von diesen lästigen, aber immer wieder ach so bequemen "aber"s wegwischen.

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