Werden hier nicht Äpfel mit Birnen verglichen?
Das Wesentliche eines Hauses ist das Grundstück. Bei einer ETW habe ich nur Miteigentumsanteile, dass bedeutet, dass Grundstück gehört allen Eigentümern (Sondereigentum ausgenommen).
Die Wertsteigerung liegt im wesentlichen im Grundstück, da das Haus oder die Wohnung mit zunehmender Restlaufzeit an Wert verliert.
Bei einer Eigentumswohnung habe ich neben den Betriebskosten, Wohngeld zu zahlen, da Rücklagen zu bilden sind. Über die Verwendung entscheidet die Eigentümer-Versammlung. Wenn die Rücklagen für eine Reparatur (zum Beispiel für eine Dachsanierung)nicht ausreichen, dann sind Umlagen zu bilden.
Das kann teuer werden. Bei einem Haus kann ich frei darüber verfügen, wann ich was mache oder machen lassen will.
Was ist mit der Lebensqualität? Etagen? Kinder? Kinderwagen? Musik, Garten, Terrasse usw. Ein Haus bietet die höhere Lebensqualität.
Preise kann ich nur vergleichen, wenn ich gleiche Baujahre, gleiche Lagen, gleiche Ausstattungen habe und dann den Preis pro qm Wohnfläche berechne.
Dann ist der Wert des Grundstücks zu vergleichen, Größe und Preis pro qm. Wenn ich so verfahre, dann stellt sich sehr schnell heraus, dass die ETW gar nicht preiswerter ist.
Wenn jedoch das Grundstück vom Haus größer ist, dann muss ich es auf die Größe des Miteigentumsanteils verkleinern und den Rest gesondert bewerten und dem Haus hinzu rechnen.
Beste Grüße aus Hamburg
Peter Baumgarten