Die meisten von euch haben mir ja schon ganz richtig vermittelt dass es das wichtigste ist meinem Kind ein gutes Vorbild zu sein. Jetzt sehe ich aber gerade bei meiner nichte (bald ein jahr alt) dass es vorallem omas opas und so net ganz so genau nehmen. Bringen dem Kind nur SCHWACHSINN bei und finden es dann ganz lustig dem kind dabei zu zusehn wie es z.B alles was es in die Finger bekommt sofort auf den Boden zu schmeissen.
Frage: Wie kann ich dem Umfeld vermitteln dass ich so etwas nicht will? Vor allem eben aeltere Leute wollen sowas nie verstehen!
Frage: Wie kann ich dem Umfeld vermitteln dass ich so etwas
nicht will? Vor allem eben aeltere Leute wollen sowas nie
verstehen!
tja, Großeltern sind nun mal die Leute, die ihren Enkeln das erlauben, was sie Dir immer streng verboten haben
Da hilft nur Konsequenz, wie bei den Kindern. Das hab ich mittlerweile hinter mir und es hat leidlich geklappt.
Allerdings verstehen die Kinder irgendwann, daß sie bei Opa/Oma Dinge dürfen, die bei Dir tabu sind; das klappt meist besser.
Und wenn sich meine Jungs beim Opa so benehmen wie sie es bei ihm dürfen, dann ist das mittlerweile seine Sache.
wenn es um deine Nichte geht, dann solltest du dich zurückhalten, das ist Sache der Eltern. Man würde dir nur Einmischung in fremde Angelegenheiten vorwerfen.
Wenn sich jedoch die Großeltern gegenüber deinem Kind bzw. Kindern so verhalten, wie du das beschreibst, musst du von Anfang an seeehr klare Worte sprechen. Reißen sich die Großeltern dann nicht zusammen und passen auf, was sie in Gegenwart kleiner Kinder tun oder sagen, musst du den Kontakt zwischen deinem Kind und den Großeltern drastisch einschränken. Auch musst du dem Kind klarmachen, dass gilt, was die Eltern sagen, egal was Opa und Oma tun.
Ich weiß, das liest sich nicht schön, aber wenn du nicht von Anfang an dafür sorgst, dass du die Erziehung bestimmst, kriegst du eher früher als später noch ganz andere Probleme.
Hallo,
viel Spaß bei der Erziehung von Familienmitgliedern!
Mir platzt da manchmal der Kragen. Als meine Kinder klein waren, hat meine Mutter sie immer hinter meinem Rücken mit Süßigkeiten vollgestopft und ewig TV glotzen lassen wenn sie bei ihr waren. Jetzt in der Pubertät mußte ich erfahren, dass meine 14 jährige Tochter dort neulich Bier trinken durfte.
Deswegen wappne dich…
Gruß,
Claudette
tja, Großeltern sind nun mal die Leute, die ihren Enkeln das
erlauben, was sie Dir immer streng verboten haben
wie wahr! Außerdem wollen sie sich einschleimen und dich blöd dastehen lassen. Das scheint so eine Art Rache, bei meiner Mutter auf jeden Fall.
Ich find das so zum k…
Gruß,
Claudette
Vorbild zu sein heißt bei Kleinkindern nicht, denen abstrakte Ideale nahezubringen. Das kann man zwar machen oder versuchen, hat aber nichts damit zu tun, was der Begriff Vorbild in diesem Zusammenhang meint.
Du bist insofer (IMMER!) vorbild für das Kind, weil es in der ersten Zeit eigentlich nur schaut, wie es ist, ein „Großer“ zu sein. Beim Dönsken machen zählt dabei nicht der Inhalt (nützt also nix, politisch korrekte Spiele rauszusuchen), Vorbild biste in dem Moment, dass das Kind sieht: „Aha, Papa spielt mit mir. So ist ein Papa.“ Vorbild bist Du in erster Linie dann, wenn Du dir gar nicht bewusst bist, vom Kind beobachtet zu werden. Du kannst tausendamal im Beisein deines Kindes darauf achten, nur „verflixt“ statt „Scheiße!“ zu rufen, hau Dir nur einmal in einem scheinbar unbeobachteten Moment mit dem Hammer auf den Finger und fluche wie ein Weltmeister und Dein Kind bekommt das mit.
Beim nächsten mal, wenn sich dein Kind seinerseits unbeobachtet fühlt, dann höre dem mal heimlich zu. Natürlich, in deinem Beisein sagt es „verflixt“.
Weil es bis jetzt nur einmal kam (im ersten Beitrag), schreib ich’s nochmal mit meinen Worten:
Die meisten von euch haben mir ja schon ganz richtig vermittelt dass es das wichtigste ist meinem Kind ein gutes Vorbild zu sein.
Das ist sehr wichtig, aber das Wichtigste ist, das Kind so anzunehmen wie es ist.
Bringen dem Kind nur SCHWACHSINN bei
Was denn zum Beispiel? Da werde ich neugierig.
und finden es dann ganz lustig dem kind dabei zu zusehn wie es z.B alles was es in die Finger bekommt sofort auf den Boden zu schmeissen.
Das muss so sein bei kleinen Kindern.
Du solltest dich unbedingt darüber informieren, was in welchem Alter normal ist, und daran bloß nicht versuchen rumzuerziehen, sonst kannst du dem Kind sehr großen Schaden zufügen.
Viele Verhaltensweisen, von denen man denkt, ‚das sollte sich mein Kind aber mal bald abgewöhnen‘, verschwinden innerhalb weniger Monate von ganz alleine. Wenn man aber versucht, sie dem Kind zu verbieten und sie zu unterdrücken, dann behalten sie sie oft bei, bis sie erwachsen sind.
sich wahrhaft bemühen, so zu sein, wie man das kind haben
möchte.
Dafür wäre Klonen vielleicht die einfachere Lösung.
Selbst wenn ich eine präzise Vorstellung davon hätte, wie ich das Kind haben möchte, könnte ich ich mich nicht so verhalten. Denn ich habe meine eigene Persönlichkeit und bin geprägt durch meine eigene Geschichte. Das Kind ist ein Mädchen, ich bin ein Mann, soll ich da „so sein“, wie ich das Kind als Frau haben möchte?
Vorbild zu sein, bedeutet für mich vielmehr, dass man sich bemüht, sich in allen Lebenssituationen gemäß seinen eigenen moralischen Vorstellungen und Ansprüchen zu verhalten.
Kürzlich bei Freunden mit 3 Kids zwischen 6 und 14 Jahren,
Onkel und Tante auch zu gerade da.
Onkel meinte dann mit dickem Grinsen zu den Kids: „klebt euren Kaugummi doch einfach unter den Tisch wenn ihr ihn nicht mehr wollt.“
Ich konnte mich nicht zurückhalten: „jetzt wisst ihr ja wo ihr zukünftig bei Onkel und Tante Kaugummis zu entsorgen habt! zuhause würde ich das eher nicht probieren…“
Die Gesichter waren Gold wert und ich bin mir sicher den beiden ist schlagartig klar geworden welchen Mist sie da gerade den Kindern erzählt haben. Zu sagen: „bei uns wird das nicht gemacht“ war ihnen wohl etwas peinlich
Einfach mal die Verursacher klar und deutlich darauf hinweisen, dass du das Kind nicht davon abhalten sondern eher dazu anhalten wirst den Sch… der ihm da „beigebracht“ wird, nicht zuhause sondern (ausschließlich) bei den „Verursachern“ zu machen.
Und keine Sorge, gerade Kinder lernen sehr schnell, dass es überall unterschiedliche Regeln gibt.