Vorfinanzierung der Eigenheimzulage

Hallo,
habe im Rahmen eines Finanzierungsgespräches für mein Eigenheim von dem Finanzierungsberater den Hinweis bekommen, dass die Eigenheimzulage vorfinanziert werden kann. Dieses würde sich finanziell vorteilhaft auswirken. Klingt alles ganz logisch, hat jemand Erfahrungen damit? Vorteile, Nachteile?
Danke in Vorraus für eure Hilfe.
Jürgen

Hallo,
habe im Rahmen eines Finanzierungsgespräches für mein
Eigenheim von dem Finanzierungsberater den Hinweis bekommen,
dass die Eigenheimzulage vorfinanziert werden kann. Dieses
würde sich finanziell vorteilhaft auswirken. Klingt alles ganz
logisch, hat jemand Erfahrungen damit? Vorteile, Nachteile?
Danke in Vorraus für eure Hilfe.

Vorteile:

hohe tilgung eine steilbetrages

Nachteile:

Wenn du über eine Sondertilgungsvereinbarung mit der EHZ die Haupthypothek/2. Hypot. tilgst hast du den gleichen Effekt noch günstiger, da du kein zweites nachrangiges Darlehen brauchst.

außerdem kannst du immer noch entscheiden, ob du die EHZ zum ausbau des DG oder zur tilgung verwendest. Und was ist mit der Waschmaschine? die Autoreparatur? Der Garten? Das Auto? Nach dem Baustress nach 3 Jahren doch mal in Urlaub?

Behältst du dir vor die EHZ als Tilgung zu nutzen, hast du hier Möglichkeiten, bei einem Extradarlehen hast du diese nicht!

gruss

Hallo,
habe im Rahmen eines Finanzierungsgespräches für mein
Eigenheim von dem Finanzierungsberater den Hinweis bekommen,
dass die Eigenheimzulage vorfinanziert werden kann.

Das ist richtig. Du trittst Deine jährliche Eigenheimzulage an die Bank ab. Damit zahlst Du einen zusätzlichen Kredit ab, den Dir die Bank zu nur üblichen Zinsen derzeit ab 8,und …%p.a. gibt. Bearbeitungsgebühren dürften auch ganz saftig sein.

Dieses würde sich finanziell vorteilhaft auswirken.

Für die Bank und für den Finanzberater.

Klingt alles ganz
logisch, hat jemand Erfahrungen damit? Vorteile, Nachteile?

Die Finanzberater sagen im Finanzierungsgespräch nicht umsonst nichts über die konkreten Bedingungen dieses Kredites. Erst beim Durchsehen des gesamten Finanzierungsvertrages kannst Du es dann lesen.
Daran kannst Du die Ehrlichkeit Deines Finanzberaters ablesen.

Nehme diese Form der Finanzierung nur, wenn es absolut keine andere Möglichkeit gibt die Finanzierungssumme aufzubringen. Prüfe dabei, ob nicht eine andere Bank diesen Kredit günstiger finanzieren kann.

Eine Finanzierung ohne Einbeziehung der Eigenheimzulage bietet die Möglichkeit später zu entscheiden, ob dieses Geld zur Tilgung oder anderer notwendiger Anschaffungen genutzt wird. Eine andere Möglichkeit wäre, mit diesem Geld in einem Bausparvertrag anzusparen, um diesen dann zinsgünstig in der Anschlußfinanzierung beleihen zu können.

Gruß Gert

Der Vorteil liegt klar auf der Hand: Durch die Vorfinanzierung der EHZ senkt sich der monatliche Abtrag des Kreditbetrags.
Dies hat aber auch einen entscheidenden Nachteil: Von 20.000 € EHZ bekommst Du nur ca. 17.000 € ausgezahlt. Der Rest geht an die Bank. Wir haben uns aber trotzdem für die Vorfinanzierung entschieden, weil sich das Haus sonst nicht finanzieren liess

[Bei dieser Antwort wurde das Vollzitat nachträglich automatisiert entfernt]

Hallo

Ich bin da nicht überall Deiner Meinung.

Das ist richtig. Du trittst Deine jährliche Eigenheimzulage an
die Bank ab. Damit zahlst Du einen zusätzlichen Kredit ab, den
Dir die Bank zu nur üblichen Zinsen derzeit ab 8,und …%p.a.
gibt. Bearbeitungsgebühren dürften auch ganz saftig sein.

Es gibt Banken, die dafür die normalen Konditionen von Immobiliendarlehen machen - zu 7-8% würde ich das nicht machen.

Für die Bank und für den Finanzberater.

Sorry, aber das ist doch pure Polemik! Der Bank dürfte reichlich egal sein, ob Du die Summe monatlich oder per Eigenheimzulage zurückzahlst. Wenn Du die 17000EUR brauchst, musst du sie ja so oder so aufnehmen, oder?

Die Finanzberater sagen im Finanzierungsgespräch nicht umsonst
nichts über die konkreten Bedingungen dieses Kredites.

Du musst sie nur fragen…sagt er nichts, Berater wechseln!

Prüfe dabei, ob nicht eine andere Bank diesen Kredit günstiger
finanzieren kann.

das ist wahr und richtig!

Eine andere Möglichkeit wäre, mit diesem Geld in einem
Bausparvertrag anzusparen, um diesen dann zinsgünstig in der
Anschlußfinanzierung beleihen zu können.

Auch das sehe ich als bedenkenswerte Variante.

Gruß
Micha