Hallo liebe WWWler,
diese Fragen hätten möglicherweise auch in eines der Bretter „Jobs & Karriere“ oder „Kultur“ (oder vielleicht sogar in „Witze“) gehört, aber hier find ich’s auch nicht falscher:
Mein Teamleiter war mit den Kollegen seiner und seiner vorgesetzten Führungsebene auf einer Klausurtagung. Heute nun bekamen wir zur Information das Ergebnis dieser Tagung in Form folgender Thesen:
<u>Unser Selbstverständnis als Führungsteam</u>
1. Der gemeinsame Erfolg steht im Vordergrund unseres Handelns.
2. Wir binden unsere Mitarbeiter aktiv in unser Handeln ein.
3. Wir vereinbaren unsere Ziele und Aufgaben gemeinsam. Dazu definieren wir Erfolgskriterien, an denen wir unsere Zielerreichung messen.
4. Wir vereinbaren Regeln für unsere Zusammenarbeit und reflektieren diese regelmäßig.
5. Wir handeln im gegenseitigen Vertrauen, indem wir offen und fair miteinander umgehen.
6. Wir vertreten getroffene Entscheidungen gemeinsam und setzen sie um.
Sagt mal, ist denn sowas normal? Da sitzen ca. 10 gut bezahlte Führungskräfte einen halben Tag zusammen, und heraus kommen nur hohle Phrasen? Das sind m.E. Allerwelts-Regeln, die so selbstverständlich sein müssten, dass da keine Worte mehr drüber verloren werden sollten. Oder habe ich übersehen, dass man das Fundament seiner Unternehmenskultur alle paar Jahre wieder neu erfinden muss?
Was habt Ihr für Erfahrungen?
Schöne Grüße
Thomas
