Vorhofflimmmern

Hallo Leute,

Im Juli letzten Jahres hatte ich eine Katheter-Ablation bei Vorhofflimmern. Nach 3-4 Wochen würde es mir wieder gut gehen, sagte man mir. 6 Wochen nach der Ablation hatte ich eine Nachuntersuchung, da sagte der Arzt dann, es würde 3-4 Monate dauern. Nun sinds 7 Monate und ich habs noch immer. Eigentlich hab ichs fast ständig, vor der Ablation „nur“ anfallsweise. - Es heißt, rd. 80 % der Ablationen würden aufs erstemal gelingen, gehöre ich zu den restlichen 20 %? Was soll ich denn jetzt tun? Wiederholung der Ablation?

Die Ablation selber war ja problemlos. Aber nach 2 Tagen begann es mit den Krampfanfällen im Bereich des Blutergusses in der Leiste (der Bluterguß hat sich langsam nach unten bis zur Kniekehle verlagert). Diese wirklich sehr schmerzhaften Anfälle hatte ich bis zu 5-6mal des Nachts, habe dann immer mehrmals hintereinander Eiswasser-Auflagen gemacht, bis der Schmerz nachließ. Mit der Zeit wurden die Anfälle weniger und weniger schmerzhaft, aber es hat 4 Wochen gedauert. Und diese Anfälle fürchte ich bei einer neuerlichen Ablation am meisten.
Vielleicht weiß jemand was dazu???
Ich danke - Ute

Hi,

hast du noch einmal einen Termin mit deinem Arzt gemacht? Ich würde das alles noch mal genaustens mit ihm besprechen. Er kennt deine Vorgeschichte besser als wir alle zusammen.

Seit wann hast du das Vorhofflimmern denn? Hattest du mal einen Infarkt?

Die Ablation selber war ja problemlos. Aber nach 2 Tagen
begann es mit den Krampfanfällen im Bereich des Blutergusses
in der Leiste (der Bluterguß hat sich langsam nach unten bis
zur Kniekehle verlagert).

Was meinst du mit „Krampfanfällen“? Zuckt dein Bein? Pocht es?
Auch die Verlagerung eines Hämatoms erscheint mir ungewöhnlich.

Läuft die Medikation mit ASS weiter?

Grüße
Liete

Hallo Leute,

Im Juli letzten Jahres hatte ich eine Katheter-Ablation bei
Vorhofflimmern. Nach 3-4 Wochen würde es mir wieder gut gehen,
sagte man mir. 6 Wochen nach der Ablation hatte ich eine
Nachuntersuchung, da sagte der Arzt dann, es würde 3-4 Monate
dauern. Nun sinds 7 Monate und ich habs noch immer. Eigentlich
hab ichs fast ständig, vor der Ablation „nur“ anfallsweise. -
Es heißt, rd. 80 % der Ablationen würden aufs erstemal
gelingen, gehöre ich zu den restlichen 20 %? Was soll ich denn
jetzt tun? Wiederholung der Ablation?

Diese Fragen kann nur der Arzt beantworten, der die Ablation gemacht hat. Er kennt das normale EKG, ie intrakardialen Ableitung - kurz, nur er hat die Daten.

Die Ablation selber war ja problemlos. Aber nach 2 Tagen
begann es mit den Krampfanfällen im Bereich des Blutergusses
in der Leiste (der Bluterguß hat sich langsam nach unten bis
zur Kniekehle verlagert).

Ist das denn wirklich eine Folge? Nach neun Monaten sollte jeder Bluterguß resorbiert sein und keine Schwierigkeiten mehr bereiten. Da ist wohl eine genauere Untersuchung der Problemzone angebracht.

VHF - Für Liete und Priamaos1
Hallo Ihr beiden, danke für Euro Antworten. Wegen gesundheitlicher Probleme meiner 91j. Mutter (Oberschenkelhalsbruch=Krankenhaus) war es mir leider nicht möglich, früher zu antworten - ich hoffe auf Euer Verständnis.

hast du noch einmal einen Termin mit deinem Arzt gemacht

Im Januar d.J. kam ich wegen einer Ohrenentzündung/Mastoiditis ins Krankenhaus. Dabei stellte man auch „entgleistes VHF“ fest (ich hatte davon aber gar nichts gemerkt).
Der Kardiologe, der im Sommer die Ablation machte, kam zu mir auf die Station, erzählte mir erneut (wie bei der NU im August), daß es dauern kann und verordnete mir für die knapp 2-wöchige Aufenthaltsdauer im KH Digitalis+Betablocker. Es fand kein weiteres Gespräch mit ihm statt, was aufgrund meines sehr starken Hörverlustes durch die Entzündung mir auch zu anstrengend gewesen wäre. Betablocker nehme ich weiterhin.

Seit wann hast du das Vorhofflimmern denn? Hattest du mal einen Infarkt?

VHF wurde erstmals 2003 festgestellt, war wohl nur einmalig. 2007 schickte mich mein Hausarzt wegen ihm nicht klarer Beschwerden zum Neurologen (o.B.), dieser zum Kardiologen, Diagnose VHF. Ich habe (hatte?) ein leistungsstarkes gesundes Herz, das ergaben all die diversen Untersuchungen. Ich hatte nie einen Herzinfarkt. Behandlung mit diesen und jenen Tabletten ohne Erfolg, dann Ablation.

Was meinst du mit „Krampfanfällen“?

Wie ein Wadenkrampf oder Oberschenkelkrampf, plötzlich und heftigst trat der Schmerz auf an der Stelle des Blutergusses, erstmals noch im KH in der Leiste. Zuhause (da war ich ja doch mehr auf den Beinen als im KH, mußte auch 2x wö zur Blutabnahme wegen Quickwert/Marcumar)verlagerte sich der Bluterguß nach und nach bis runter zur Kniekehle und damit auch der Krampf. Nach knapp 4 Wochen war das Gottseidank vorbei, der Bluterguß weg und die Krampfanfälle auch.

Läuft die Medikation mit ASS weiter?

Ich nehme seit der Ablation Marcumar.

Ich habe auch PNP, da bekomme ich auch immer wieder mal einen Krampf im Ober- oder Unterschenkel. Aber da kann ja wohl kein Zusammenhang mit den Hämatom-Krämpfen sein. Was wäre denn da noch abzuklären und bei welchem Facharzt - mein Hausarzt scheint mir manchmal überfordert zu sein.

Entschuldigt bitte, das ist jetzt fast ein Roman geworden, obwohl ich sehr darauf bedacht war, nur das wichtigste zu schreiben.

Liebe Grüße
Ute