Vorkammerflimmern

Pulmonalvenenaplation

Hallo
Ich bin seid einem Jahr in kardiologischer Behandlung wegen zu hohen Blutdruck und Vorkammerflimmern.Der Blutdruck konnte medikamentös eingestellt werden,daß Vorkammerflimmern blieb.Elektroschocks brachten keinen Erfolg.Es soll jetzt eine Aplation durchgeführt werden. Ich bin mir aber gar nicht sicher,ob ich dieses durchführen lasse. ich bitte um Meinungen und ev.Denkanstöße in vieleicht beide Richtungen. Alter 56 Jahre

Vielen Dank im Voraus
Frank

Hallo,

an deiner Frage ist mir etwas unklar:

Hattest du Kammerflimmern (mit ärzlicher Behandlung?) oder Vorhofflimmern?
Hast du Herzrasen - sogenannten Tachykardien?

Da beim Kammerflimmern vermutlich bereits raschen Maßnahmen (Einsetzen eines Defibrillators) ergriffen worden wären, nehme ich an, das es sich bei dir um temporäres Vorhofflimmern handelt.

Die Pulmonarvenenablation/Pulmonarvenenisolation (PVI) - dabei werden an der Mündung der Pulmonarzellen ungesteuerte Zellen ausgeschaltet - sehr vereinfacht ausgedrückt - wird bei Vorhofflimmern eingesetzt, dauert 1-2 Stunden, ist schmerzlos und in den allerallermeisten Fällen auch komplikationslos. Selten müssen Stents zu Erweiterung der Pulmonarvenen nach einer Stenose eingesetzt werden - das passiert auch mittels Katheter und ist ebenfalls schmerzlos. Vorhofflimmern ist zunächst - richtig behandelt - nicht lebensbedrohlich und per Ablation gut in den Griff zu bekommen.

Gruß, Maresa
(Dialyse ist lebbar)