Hi!
ich bin neu hier im Forum, weil ich gezielt auf meine Frage noch nicht ganz fündig geworden bin.
Es ist so: Meine Verlobte und ich sind letzten August in die Wohnung eingezogen, beim Besichtigen meinte der Makler auf unsere Fragen hin: „Die Küche bleibt drin“. Nach erneutem Treffen und Unterzeichnen der Mietunterlagen kam ein Anruf des Maklers, dass der Vormieter sich etwa 300 Euro Ablöse für die Küche vorstellt und sich diesbezüglich bei uns melden wird. Das war uns total neu - aber auch erstmal egal, wir wollten ja hauptsächlich in die Wohnung.
Der Vormieter hat sich auch nicht mehr gemeldet, wir hatten keine Möglichkeit ihn zu erreichen. Jetzt (4 Monate und 2 Wochen später) hat sich der Vormieter beim Makler gemeldet, dieser gab mir die Nummer des Vormieters - jetzt will dieser zwischen 300 und 500 Euro haben. Angeblicher Neupreis: 1.400 Euro - Kaufdatum kann ich noch nicht angeben, da ich mich vor dem Gespräch mit dem Vormieter erstmal umfassend informieren möchte.
Mittlerweile wohnen wir ja eine Zeit in der Wohnung und müssen anmerken, dass die Küche wirklich nicht im Tollsten Zustand ist: Eine Zierleiste am Boden ist lose, die Leisten an der Arbeitsplatte sind lose, im Kühlschrank ist eine Glasplatte gebrochen, das Eisfach ist etwas übermütig und eist dank defekter Dichtung ständig zu - die Geräte machen nicht den Eindruck als wäre auf Qualität geachtet worden, sondern „dass halt was drin ist“. Wir würden uns allerdings unter diesen Umständen lieber eine eigene Küche reinstellen, als 300-500 für diese zu zahlen.
Rechtliches: Die Einbauküche ist nicht Bestandteil des Mietvertrags.
Wie soll ich mich verhalten? Welche Möglichkeiten bzw. Ansprüche gibt es nach dieser Zeit?
Danke für’s Lesen und antworten!