hallo sprach-experten!
wer kann uns helfen: wir brauchen einen vornamen für unser baby.
wir wissen noch nicht, ob es ein junge oder ein mädchen wird.
das ist noch das kleinere problem…
die namen sollen sowohl zu XYZ - als auch zum nachnamen passen, da eine spätere heirat nicht auszuschließen aber noch keinesfalls sicher ist…
der name soll klangvoll sein und auf keinen fall möchten wir einen namen, bei dem man davon ausgehen kann, dass im kindergarten/in der schule noch mindestens zwei, drei andere kinder in der gruppe/klasse so heißen.
danke schon mal!
anita.
Wie meine Vorrednerin schon sagte; Vornamen sind persönliche Gechmackssache. Deswegen denk ich auch, es ist das Beste, wenn Ihr Euch mal durch die genannten Listen „durcharbeitet“.
Ein, zwei Anhaltspunkte fallen mir allgemein ein: Da mit Forsch ein Einsilber potentieller Nachname für das Kind ist, würde ich einen einsilbigen Vornamen vermeiden. Das gilt – meinem Geschmack nach – ebenso für Vornamen, die mit F oder H anfangen.
Was die „Einzigartigkeit“ des Namens angeht, würde ich es auch nicht zu weit treiben; es gibt schon viel zu viele Peggy Meiers, Sören Schulzes, Enrico Müllers usw. Ich finde, wenn der Name schön klingt (vor allem in Verbindung mit dem Nachnamen!), macht es nicht unbedingt etwas, wenn er häufiger vorkommt. (In meiner Abijahrgangsstufe hatten wir fünf Stefans, und es gab eigentlich nie wirkliche „Verwechslungsprobleme“…)
Denn so schön es auch klingt, wenn man sagt „Ja, unser(e) kleine® Tassilo/Sascha-Manuel/Larissa/Celina kann schon laufen…“, so sehr muß der/die Kleine ihr ganzes Leben mit diesem Namen verbringen…
Persönlich finde ich, daß bei einem deutschen Nachnamen ein „deutscher“ Vorname am besten paßt, sprich: nicht unbedingt ein französischer, englischer, italienischer… und auch nicht unbedingt eine Kurzform wie Sascha, Mischa usw.
die namen sollen sowohl zu huber - als auch zum nachnamen
XYZ passen, da eine spätere heirat nicht auszuschließen
aber noch keinesfalls sicher ist…
bitte nicht böse sein, aber ganz ehrlich, ich kenne keinen einzigen Vornamen der gut zu dem Nachnamen „XYZ“ klingen würde. Ich kann mich noch gut erinnern das in meiner Schulzeit die Kinder vor allem wegen Nachnamen gehänselt wurden. Und ob das nun eine Salomé XYZ-Huber oder ein Alexander Huber-XYZ(oder nur XYZ) wird - XYZ ist ein echt harter Nachname. DAS wird garantiert nicht einfach, egal welchen Vornamen ihr wählt. Und mal ehrlich „Pia“ oder „Peter XYZ“ hört sich auch eher nach einer Zeichentrickfigur an, wie Emily Erdbeere.
ich kann dir zwar nicht sagen, wie ihr das Baby nennen könnt - zumal ich eh der Ansicht bin, erstmal das Kind anzusehen und dann kommt einem schon der richtige Name - aber wenn ihr nicht wollt, dass der Name öfters vorkommt, dann solltet ihr die Namen meiden, die hier verzeichnet werden: http://www.gfds.de/namen.html.
Ansonsten vielleicht noch ein paar allgemeine Tipps:
Ein Vorname reicht! Alle Leute, die ich kenne und die mehere Vornamen haben, sind von ihrem 2. und 3. usw. Vornamen nicht begeistert. Angefangen bei meiner Mutter über meinen Vater, meinen Freund und seine Geschwister bis hin zu meinen Bekannten. Wie es wohl jetzigen erwachsenen geht, deren Eltern in ihrer Kindheit erstitten haben, dass sie Pumuckl oder Tarzan heißen?
Keine „antiquierten“ Namen verwenden… Nomen est Omen und in einer modernen Welt antiquiert heißen… es ist natürlich Einschätzungssache, was man als veralteten Namen ansieht, zumal einige wirklich alten Namen immer noch modern sind. Aber solche Sachen mit -helm, -fried und so sind nicht wirklich modern.
Darauf achten, was Namen bedeuten bzw. was sie implizieren. Unter einer Carmen versteht man eine rassige Schwarzhaarige (Spanierin) und Detlef verbindet man (ich will keinem zu Nahe treten, aber leider empfinde ich das so) mit Blödmann - liegt wohl an einem Film, in dem es hieß „Detlef, komm her, du Blödmann!“, den ich in meiner Jugend mehrere hundert Mal gesehen habe . heinz (der Name wird ja auch als Schimpfwort verwendet) ist da auch nicht so passend.
Was den Klang angeht: bei kurzen Namen mittellange bis lange Vornamen, bei langen Nachnamen mittellange bis kurze Vornamen. Kurz = 1 Silbe, mittellang = 2 Silben (passt eigentlich immer) und lang = ab 3 Silben. Mein Name ist damit suboptimal - 3 Silben jeweils bei Vor- und Nachnamen und das merkt man auch, wenn man ihn komplett ausspricht, dass sich das nicht gut anhört (zum Glück hat mein Freund einen Nachnamen mit nur 2 Silben *g*)
Möglichst nicht so ähnliche namen verwenden, also z.B. Froni XYZ oder Frieder XYZ. Wobei ich mich leider einer davorigen Meinugn anschließen muss. Huber mag vielleicht „aller Welt“ sein, aber XYZ reizt nur zum Spotten. Ist das Kind ängstlich, heißt es dann „sei kein Frosch!“, redet das Kind unangenehm, heißt es „quäke nicht so herum“, hat es grüne Kleidung an, heißts „passt ja“. Da gibts viel und Kinder können da wirklich sehr gemein sein.
Das sind aber nur alles Sachen, die ich an eurer Stelle beachten würde. Inwieweit ihr sie beachtet, ist natürlich eure Sache.
Ich habe natürlich auch so meine Favoriten, die andere als „blöd“ abtun werden. Mir gefällt unter anderem Sophie bzw. Sophia, Laura, Michael, Raphaela, Daniel - doch wie ich meine irgendwann auf die Welt kommenden Kinder nennen werde, das werde ich erst dann entscheiden, wenn es soweit ist.
Wenn ein Name feststeht, würde ich ihn aber auch gern erfahren, sowas ist für mich immer spannend
Keine „antiquierten“ Namen verwenden… Nomen est Omen und
in einer modernen Welt antiquiert heißen… es ist natürlich
Einschätzungssache, was man als veralteten Namen ansieht,
zumal einige wirklich alten Namen immer noch modern sind. Aber
solche Sachen mit -helm, -fried und so sind nicht wirklich
modern.
das sehe ich völlig anders!
Mir gehen solche Namen, die ‚modern‘ sind ziemlich auf den Zeiger. Irgendwelche Filmfiguren (schlimmer noch, wenns irgendwelche Karrikaturen sind) oder Sportgrößen, speziell fremdländische, egal, hautpsache der Name ist 'modern.
Dann kommen da Kevins & Co raus - urgs
Keine „antiquierten“ Namen verwenden… Nomen est Omen und
in einer modernen Welt antiquiert heißen… es ist natürlich
Einschätzungssache, was man als veralteten Namen ansieht,
zumal einige wirklich alten Namen immer noch modern sind. Aber
solche Sachen mit -helm, -fried und so sind nicht wirklich
modern.
das sehe ich völlig anders!
Mir gehen solche Namen, die ‚modern‘ sind ziemlich auf den
Zeiger. Irgendwelche Filmfiguren (schlimmer noch, wenns
irgendwelche Karrikaturen sind) oder Sportgrößen, speziell
fremdländische, egal, hautpsache der Name ist 'modern.
Dann kommen da Kevins & Co raus - urgs
Dann lieber was mit -helm oder -fried
In einem Punkt zuvor habe ich sowas ja auch als negativ anklingen lassen, nämlich die Sache mit „Tarzan“ und „Pumuckl“ als Vorname. SO modern muss es nun auch nicht sein. Alles im Rahmen.
Dass viele ihr Söhne Kevin nach „Kevin alleine Zuhaus“ benannt haben, finde ich auch etwas komisch - wer mag denn so ein Balg zum Sohn haben?! Nun gut, mittlerweile hat sich Kevin etabliert.
Dennoch finde ich diese englischen Namen komisch. Es hat ja auch schon jemand zuvor gepostet, dass zu deutschen Nachnamen immer noch am besten deutsche Vornamen passen (gut, das zuvor genannte Beispiel mit „Enrico Müller / Meier / Schmidt“ oder so, passt da nicht wirklich rein… aber ich teile diese Ansicht. Klar, bereits etablierte „fremdländische“ Namen (z.B. Carmen) wären so nicht auch in den deutschen Gebrauch gekommen. Dennoch sind für mich solche Namen halt gewöhnungsbedürftig und passen auch nicht wirklich zu deutschen Nachnamen (Angelo Neumann, Leonardo Meier… schon allein die klangvolle Aussprache der Vornamen steht zu den eher klanglosen Nachnamen im Kontrast).
Das wichtigste ist, und das habe ich in meinem ersten Posting vergessen zu erwähnen: Das Kind muss den Namen sein ganzes Leben lang tragen, daher sollte der Name auch passend sein, wenn es sich um einen Erwachsenen oder Greis handelt.
Und möglichst regionale Namen schnell vergessen… also sowas Sepp (reimt sich noch auf Depp, ist gang schlecht!) bzw. Seppel streichen
Ich denke, es muß sich alles im Rahmen halten. Eine Freundin von mir hat 26 Jahre gebraucht um ihren altdeutschen Namen zu akzeptieren: sie heißt Gerhild, nach ihrem Großvater.
Ich denke, das sollte man einem Kind nicht zumuten.
Klar, man muß ja auch nicht ins andere Extrem gehen (Kevin etc.) aber ein Name, der nicht so ganz ungebräuchlich ist, dürfte wohl am unproblematischsten sein.
Im Zweifelsfall kann man dem Kind ja zu einem ausgefallenen Namen noch eine zweiten „normaleren“ Namen geben, dann kann es später wählen, mit welchem es angesprochen werden will.
Im Zweifelsfall kann man dem Kind ja zu einem ausgefallenen
Namen noch eine zweiten „normaleren“ Namen geben, dann kann es
später wählen, mit welchem es angesprochen werden will.
so ähnlich haben wir es mit unseren Rackern auch gemacht.
Beide haben ‚typisch‘ deutsche Namen und dann noch einen etwas exotischeren, wobei (noch) der ‚deutsche‘ Name der Rufname ist.
Ich denke, es muß sich alles im Rahmen halten. Eine Freundin
von mir hat 26 Jahre gebraucht um ihren altdeutschen Namen zu
akzeptieren: sie heißt Gerhild, nach ihrem Großvater.
Genau an sowas habe ich gedacht! Nur ists mir nicht eingefallen. Aber auch etwas aus meiner Familie: Meine Opas hießen Emil und Wenzel, meine heißen Omas Grete und Martha. Und ich denke, die beiden männlichen Namen sind auch nicht mehr so zeitgemäß, obwohl ja „Emil und die Detektive“ auch nicht gerade veraltet ist. Und Grete finde ich auch nicht mehr so aktuell. Martha dagegen… warum nicht?
sorry! hatte ein technisches problem mit dem e-mail-versand - deshalb erst jetzt meine antwort!
danke an alle!
ich sehe schon: da müssen wir alleine durch…
noch was zum thema „verarschen“ wegen des namens: ich denke, kindern fällt zu jedem namen was ein (auch zu XYZ!). es kommt immer darauf an, wie die angegriffenen kinder reagieren und wieviel angriffsfläche sie für hänseleien bieten bzw. eben NICHT bieten. mein freund - und auch sein bruder - hatten damit nie probleme. ich denke also, das kriegen wir hin.
anita.
Hallo,
ich kann dir zwar nicht sagen, wie ihr das Baby nennen könnt -
zumal ich eh der Ansicht bin, erstmal das Kind anzusehen und
dann kommt einem schon der richtige Name - aber wenn ihr nicht
wollt, dass der Name öfters vorkommt, dann solltet ihr die
Namen meiden, die hier verzeichnet werden: http://www.gfds.de/namen.html.
Ansonsten vielleicht noch ein paar allgemeine Tipps:
Ein Vorname reicht! Alle Leute, die ich kenne und die mehere
Vornamen haben, sind von ihrem 2. und 3. usw. Vornamen nicht
begeistert. Angefangen bei meiner Mutter über meinen Vater,
meinen Freund und seine Geschwister bis hin zu meinen
Bekannten. Wie es wohl jetzigen erwachsenen geht, deren Eltern
in ihrer Kindheit erstitten haben, dass sie Pumuckl oder
Tarzan heißen?
Keine „antiquierten“ Namen verwenden… Nomen est Omen und
in einer modernen Welt antiquiert heißen… es ist natürlich
Einschätzungssache, was man als veralteten Namen ansieht,
zumal einige wirklich alten Namen immer noch modern sind. Aber
solche Sachen mit -helm, -fried und so sind nicht wirklich
modern.
Darauf achten, was Namen bedeuten bzw. was sie implizieren.
Unter einer Carmen versteht man eine rassige Schwarzhaarige
(Spanierin) und Detlef verbindet man (ich will keinem zu Nahe
treten, aber leider empfinde ich das so) mit Blödmann - liegt
wohl an einem Film, in dem es hieß „Detlef, komm her, du
Blödmann!“, den ich in meiner Jugend mehrere hundert Mal
gesehen habe . heinz (der Name wird ja auch als Schimpfwort
verwendet) ist da auch nicht so passend.
Was den Klang angeht: bei kurzen Namen mittellange bis lange
Vornamen, bei langen Nachnamen mittellange bis kurze Vornamen.
Kurz = 1 Silbe, mittellang = 2 Silben (passt eigentlich immer)
und lang = ab 3 Silben. Mein Name ist damit suboptimal - 3
Silben jeweils bei Vor- und Nachnamen und das merkt man auch,
wenn man ihn komplett ausspricht, dass sich das nicht gut
anhört (zum Glück hat mein Freund einen Nachnamen mit nur 2
Silben *g*)
Möglichst nicht so ähnliche namen verwenden, also z.B. Froni
oder Frieder XYZ. Wobei ich mich leider einer
davorigen Meinugn anschließen muss. Huber mag vielleicht
„aller Welt“ sein, aber XYZ reizt nur zum Spotten. Ist das
Kind ängstlich, heißt es dann „sei kein Frosch!“, redet das
Kind unangenehm, heißt es „quäke nicht so herum“, hat es grüne
Kleidung an, heißts „passt ja“. Da gibts viel
und Kinder können da wirklich sehr gemein sein.
Das sind aber nur alles Sachen, die ich an eurer Stelle
beachten würde. Inwieweit ihr sie beachtet, ist natürlich eure
Sache.
Ich habe natürlich auch so meine Favoriten, die andere als
„blöd“ abtun werden. Mir gefällt unter anderem Sophie bzw.
Sophia, Laura, Michael, Raphaela, Daniel - doch wie ich meine
irgendwann auf die Welt kommenden Kinder nennen werde, das
werde ich erst dann entscheiden, wenn es soweit ist.
Wenn ein Name feststeht, würde ich ihn aber auch gern
erfahren, sowas ist für mich immer spannend