Vorratsdatenspeicherung

Hallo zusammen,

ich habe vorhin erst einen Link in die emfehlenswerten Webseiten gepostet. Ich war ehrlich gesagt etwas entsetzt hier noch keinen weiteren Hinweis gefunden zu haben.
Interressiert es hier auch die Administratoren & Computerfreaks sooo wenig? Macht es keinen stutzig, das wir JETZT schon 1984 haben?
Biometriesche Ausweise, Videoüberwachung, staatliches ausspionieren der heimischen Rechner (und somit auch alle Bankdaten, Lebensläufe, Interressen und Neigungen, etc.).
Wird es soweit kommen, das Antivirensoftware und Firewalls, die eben diese Zugriffe auch blocken bald verboten werden, das Systemsicherheits und Überwachungstools auch verboten bleiben, etc. ?!
Wie seht Ihr aus Computersicherheits Sicht?!

gruß
h.

Auch hallo.

Biometriesche Ausweise, Videoüberwachung, staatliches
ausspionieren der heimischen Rechner (und somit auch alle
Bankdaten, Lebensläufe, Interressen und Neigungen, etc.).

Das ist die Janusköpfigkeit des (elektronischen) Fortschritts: damit wird Mann/Frau leichter identifizier- und erreichbar.
Allerdings darf man nicht vergessen, dass, wer wirklich etwas zu verstecken hat, diese Informationen auch unter Verschluss zu halten weiss. Man denke an Methoden der Kryptographie wie Auf_stück_elung der rele_vant_en Daten oder überflüssiges Hinzufügen von für Aussenstehende nicht zu erkennder Redundanz in die relevanten Informationen.

Firewalls,
die eben diese Zugriffe auch blocken bald verboten werden, das
Systemsicherheits und Überwachungstools auch verboten bleiben,
etc. ?!

Dazu müssten alle Hersteller solcher Software an einem Strang ziehen. Und genau das wird wohl ein wenig schwieriger werden…

mfg M.L.

Hallo,

ich habe vorhin erst einen Link in die emfehlenswerten
Webseiten gepostet. Ich war ehrlich gesagt etwas entsetzt hier
noch keinen weiteren Hinweis gefunden zu haben.

Die, die das Thema interessiert, lesen üblicherweise heise für die deutschen und slashdot für die internationalen Neuigkeiten.

Interressiert es hier auch die Administratoren &
Computerfreaks sooo wenig? Macht es keinen stutzig, das wir
JETZT schon 1984 haben?

Wir haben sogar schon 2007 - 23 Jahre nach 1984 *SCNR*.

Biometriesche Ausweise, Videoüberwachung, staatliches
ausspionieren der heimischen Rechner

Huch, ist denn schon ein Fall bekannt geworden, wo letzteres tatsächlich passiert ist? Ich habe bisher nur viel Hype mitbekommen, das Politiker dafür und dagegen waren.
Letztendlich ist jeder auch selbst dafür verantwortlich, wie sicher sein Rechner ist. Ich finde die Idee, Rechner auszuspionieren überhaupt nicht in Ordnung, aber ich denke nicht, das das technisch so leicht ist, wenn man sichere Software einsetzt.

Wird es soweit kommen, das Antivirensoftware und Firewalls,
die eben diese Zugriffe auch blocken bald verboten werden, das
Systemsicherheits und Überwachungstools auch verboten bleiben,
etc. ?!
Wie seht Ihr aus Computersicherheits Sicht?!

Ich habe etwas auf debian-user-german gelesen: „Wenn der Bundestrojaner für Debian kommt, dann sicher nur in non-free. Und er wird dauernd abstürzen, weil er auf wine basiert“ (sinngemäß).

Antivirensoftware und Personal Firewalls werden überbewertet. Und wenn sie Open Source sind, wird jede staatliche Institution Probleme haben, ihre Änderungswünsche unterzubringen. Wenn sie Closed Source sind - dumm gelaufen.

Grüße,

Mo „Troll“ ritz

Hallo

Man denke an Methoden der Kryptographie wie
Auf_stück_elung der rele_vant_en Daten oder überflüssiges
Hinzufügen von für Aussenstehende nicht zu erkennder Redundanz
in die relevanten Informationen.

Hui, da sind wir jetzt 2000 Jahre in der Vergangenheit. War ja Cäsar noch besser dran…

Biometriesche Ausweise, Videoüberwachung, staatliches
ausspionieren der heimischen Rechner

Huch, ist denn schon ein Fall bekannt geworden, wo letzteres
tatsächlich passiert ist? Ich habe bisher nur viel Hype
mitbekommen, das Politiker dafür und dagegen waren.
Letztendlich ist jeder auch selbst dafür verantwortlich, wie
sicher sein Rechner ist. Ich finde die Idee, Rechner
auszuspionieren überhaupt nicht in Ordnung, aber ich denke
nicht, das das technisch so leicht ist, wenn man sichere
Software einsetzt.

Nun, es geht ja auch nicht um die technische Realisierbarkeit. Sondern um die gesetzlichen Grundlagen über das Mögliche und Verpflichtende. Und da kann man schon zumindest mit halbem Herzen etwas besorgt dreinschaun…

Wird es soweit kommen, das Antivirensoftware und Firewalls,
die eben diese Zugriffe auch blocken bald verboten werden, das
Systemsicherheits und Überwachungstools auch verboten bleiben,
etc. ?!
Wie seht Ihr aus Computersicherheits Sicht?!

Antivirensoftware und Personal Firewalls werden überbewertet.
Und wenn sie Open Source sind, wird jede staatliche
Institution Probleme haben, ihre Änderungswünsche
unterzubringen. Wenn sie Closed Source sind - dumm gelaufen.

Naja, wie gesagt. Gesetzesgrundlagen sind schon um einen Tick mächtiger. Aber trotzdem kann ich mir schlecht vorstellen, dass solche Software verboten wird. So gesehen ist noch nicht die Zeit gekommen den Weltuntergang zu sehen.

Ich zumindest gebe meine iptables nit her :wink:

Hui, da sind wir jetzt 2000 Jahre in der Vergangenheit. War ja
Cäsar noch besser dran…

Da sieht man, dass das Neue nur das gut vergessene Alte ist :smile:

Lt. dem Bericht unter http://www.golem.de/0704/51904.html gibt es die Online Durchsuchungen übrigens schon etwas länger…

mfg M.L.

Lt. dem Bericht unter http://www.golem.de/0704/51904.html gibt
es die Online Durchsuchungen übrigens schon etwas länger…

„…auf Rechtsgrundlage einer Dienstvorschrift…“ - und wo sind die
technischen Grundlagen?
Ich habe den Verdacht, daß hier etwas ganz anderes gemeint ist, das
Mitlesen von Mails, das Auswerten von Log-Files bei den Providern
etc., was alles keine Online-Durchsuchung ist und keinen
Bundestrojaner braucht.
Es wird viel Wind um den nicht existenten Bundestrojaner gemacht, um
von den wirklich bedenklichen Enwicklungen
(Vorratsdatenspeicherung…) abzulenken.
Und hier noch ein Link :wink:
http://www.ccc.de/updates/2007/bundestrojaner-elster

  • m.

Interressiert es hier auch die Administratoren &
Computerfreaks sooo wenig? Macht es keinen stutzig, das wir
JETZT schon 1984 haben?

Es interessiert schon, aber bietet ausserhalb der Politik-Bretter wenig Diskussionsstoff.
Gemacht wird, was technisch möglich ist - Verzeihung bekommt man leichter als eine Erlaubnis. Das sind die Prinzipien, nach denen Nachrichtendienste arbeiten, und zwar schon immer.
Die einzige Frage, die sich da stellt, ist, weshalb Dinge, die früher „geheim“ waren, jetzt legal werden müssen und können. Eine politische Frage wie gesagt.

Biometriesche Ausweise, Videoüberwachung, staatliches
ausspionieren der heimischen Rechner (und somit auch alle
Bankdaten, Lebensläufe, Interressen und Neigungen, etc.).
Wird es soweit kommen, das Antivirensoftware und Firewalls,
die eben diese Zugriffe auch blocken bald verboten werden, das
Systemsicherheits und Überwachungstools auch verboten bleiben,
etc. ?!
Wie seht Ihr aus Computersicherheits Sicht?!

Ein Verbot von Softwareprodukten ist aus wirtschaftlichen Interessen ausgeschlossen. Daneben haben Unternehmer und exponierte Privatpersonen auch erheblichen Schutzbedarf gegen nicht-staatliche Angriffe, der lobbyistisch artikuliert wird.
Die staatlichen Organe kommen auch durch technische Überlegenheit gegenüber den meisten Produkten oder Kooperation mit deren Herstellern ans Ziel.

Ich habe den Verdacht, daß hier etwas ganz anderes gemeint
ist, das
Mitlesen von Mails, das Auswerten von Log-Files bei den
Providern
etc., was alles keine Online-Durchsuchung ist und keinen
Bundestrojaner braucht.

Zu deutsch: punktuelle Massnahmen, die das „big picture“ nicht erfassen.

Und hier noch ein Link :wink:
http://www.ccc.de/updates/2007/bundestrojaner-elster

Sinnigerweise vom 1.April
Aber in jedem Scherz soll ja ein Körnchen Wahrheit stecken :wink:

mfg M.L.

„…auf Rechtsgrundlage einer Dienstvorschrift…“ - und wo
sind die technischen Grundlagen?

Eine Dienstvorschrift ist keine Rechtsgrundlage oder kennst du einen deutschen Richter, der auf seinem Tisch die Dienstvorschrift eines Geheimdienstes liegen hat?

der hinterwäldler

Hallo zusammen,

ich bin ebenfalls schwer entsetzt, mit welcher Gleichgültigkeit
gegenüber den politischen/rechtlichen Implikationen gepaart mit
extermer Naivität gegenüber den technischen Aspekten hier reagiert
wird.

Man muss aber einfach zur Kenntnis nehmen, dass Dinge
wie „Unschuldsvermutung“, „Privatsphäre“, „Habeas Corpus“, etc.
nichts mehr zählen, wenn die Bildzeitung gleichzeitig Worte
wie „Terror“ oder „Kinderporno“ druckt.

Es wird darüber diskutiert, ob man böse Menschen nicht doch ein
bisschen foltern dürfe (http://www.zeit.de/2004/49/Daschner oder die
lustige Falschmeldung unter
http://www.bunddeutscherjuristen.org/aktuell/ap.htm), man hält
Menschen ohne jede Anklage beliebig lange in Kerkern fest
(http://hrw.org/german/docs/2004/06/24/uk8958.htm), der Einsatz des
Militärs als bessere Polizei
http://www.sueddeutsche.de/deutschland/artikel/569/7… als
dringende Notwendigkeit dargestellt und die überwiegende Mehrheit der
Bevölkerung findet das vollkommen richtig so.

Was willst Du dagegen machen? Eine breite Front aus Menschen, die
nichts zu verbergen haben und felsenfest davon überzeugt sind, dass
die Gewaltkriminalität auf Rekordniveau
(http://www.sueddeutsche.de/deutschland/artikel/727/9…) ist, dass
jederzeit üble Terroristen ihr Einkaufszentrum in die Luft sprengen
könnten
http://www.bild.t-online.de/BTO/news/2007/02/10/terr…
will es so.

Immerhin wird doch von den Verantwortlichen immer wieder betont, dass
unbescholtene Bürger ganz bestimmt nicht Ziel der Maßnahmen werden.
Indianerehrenwort! Und falls doch, na dann ist das eben ein
bedauerlicher Kollateralschaden.

Und was die technische Machbarkeit des sog. „Bundestrojaners“
betrifft, so darf man wohl getrost davon ausgehen, dass es keine
breit gestreute Software sein wird, sondern ein sorgfältig auf die
Zielperson zurechtgeschnitztes Einzelstück. Daher sind Virenscanner &
Co. auch überhaupt kein Problem. Genauso wenig, wie alternative
Betriebssysteme ala Linux, BSD, MacOS, etc.

Aber da wir ja ohnehin alle nichts zu verbergen haben …

Gruß

Fritze

Hallo,
als IT-Experte bin ich keineswegs darüber entsetzt. es wird ja niemand wirklich gezwungen persönliche Daten so öffentlich zu machen, daß ein Mißbrauch (durch wen auch immer) möglich ist. Wer sich aber lieber zurücklehnt und das schöne Leben mit allen elektronischen Annehmlichkeiten nutzt, ohne sich abzusichern ist selbst schuld.
Möglichkeiten zum Schutz der Privatsphäre gibt es genug!

*** Meine Meinung: Wer sich nicht schützt ist entweder einfältig oder faul! ***

Wer aus „Unkenntnis“ keinen Schutz hat, sollte sich von Fachkräften seines Vertrauens oder in Selbsthilfegruppen beraten lassen.

Gruß Cyber

[Bei dieser Antwort wurde das Vollzitat nachträglich automatisiert entfernt]

+++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++
Ist genau meine Meinung, außerdem ging das bereits durch die Presse…

  • Wer sich nicht schützt ist selbst schuld!

[Bei dieser Antwort wurde das Vollzitat nachträglich automatisiert entfernt]

Hallo,

als IT-Experte bin ich keineswegs darüber entsetzt. es wird ja
niemand wirklich gezwungen persönliche Daten so öffentlich zu
machen, daß ein Mißbrauch (durch wen auch immer) möglich ist.

Doch, genau das werden wir alle dank der schönen neuen Anti-Terror
Gesetzgebung. Alle Deine Kommunikationsdaten werden mindestens sechs
Monate gespeichert. Evtl. kannst Du der Verbindungsschnüffelei bei
der Internetnutzung durch konsequente Nutzung von Tor & Co. entgehen.

Bei der Nutzung von Telefon und Mobiltelefon ist damit aber schon
Schluss.

Auch wirst Du Dich wohl oder übel erkennungsdienstlich behandeln
lassen müssen, wenn Du einen neuen Reisepass oder (und der ist nach
wie vor Pflicht) einen neuen Personalausweis haben möchtest.

Eine flächendeckende Durchkriminalisierung der Bevölkerung ist im
vollen Gange und alles, was den Leuten dazu einfällt ist „ich hab’
nichts zu verbergen“. Erschreckendes Desinteresse bis hin zu
kompletter Ahnungslosigkeit (wie sie Deine Antwort wiederspiegelt).

Gruß

Fritze

Es wird ja
niemand wirklich gezwungen persönliche Daten so öffentlich zu
machen, daß ein Mißbrauch (durch wen auch immer) möglich ist.

Ziel dieser Gesetzgebung ist es doch, Zwang und selbst gleichberechtigten informellen Austausch zwischen Staat und Bürger auszuschließen. Die Daten werden vom Staat geholt - nicht gebracht - und das ohne zu fragen.

Wer sich aber lieber zurücklehnt und das schöne Leben mit
allen elektronischen Annehmlichkeiten nutzt, ohne sich
abzusichern ist selbst schuld.
Möglichkeiten zum Schutz der Privatsphäre gibt es genug!

Ja: Papier und Bleistift statt Laptops (wird in einigen Firmen schon genau so umgesetzt), Betriebssysteme mit miserabler Konnektivität statt Windows und teuere Speziallösungen statt Standardsoftware.
Es gibt immer einen Rückzugswinkel. Jedoch ist dieser Winkel nicht „sicher“ sondern das Ziel des nächsten Angriffs. Allein der Vorgang dieser Hetzjagt auf die Privatsphäre ist doch das rechtsstaatliche Problem.

Hy,

als IT-Experte bin ich keineswegs darüber entsetzt. es wird ja
niemand wirklich gezwungen persönliche Daten so öffentlich zu
machen, daß ein Mißbrauch (durch wen auch immer) möglich ist.

Echt?!
Dann lies Dir bitte einmal http://www.vorratsdatenspeicherung.de/?/content/view… durch.
Wie schon angesprochen: Deine Daten werden erfasst und gespeichert (z.B. Videoüberwachung, Fingerabdrücke allenorts, etc.).

Wer sich aber lieber zurücklehnt und das schöne Leben mit
allen elektronischen Annehmlichkeiten nutzt, ohne sich
abzusichern ist selbst schuld.

Hmm, also wenn man seine Daten verschlüsselt ablegt und nur noch verschlüsselt kommuniziert ist das Ok. Macht man sich dadurch nicht erst recht verdächtig? ist es Sinn der Sache sich vor dem Staat so schützen zu müssen?
Tools wie TOR, Torpark,etc. können helfen wie auch die CD für Datenreisende (Link: http://wiki.vorratsdatenspeicherung.de/?title=CD_f%C… ) … Big Brother is watching YOU - 1984 IS here! ?

gruß
h.

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Hiho

Wer sich aber lieber zurücklehnt und das schöne Leben mit
allen elektronischen Annehmlichkeiten nutzt, ohne sich
abzusichern ist selbst schuld.

Um darauf nochmal zurückzukommen: das muß man den Leuten aber auch
klarmachen bzw. es muß sich jemand darum kümmern, das deren Rechner
entsprechend abgesichert werden (und sie müßten bereit sein, dafür
Zeit zu investieren). Das Problem ist ja auch, das (behaupte ich jetzt
mal nach einigen Beobachtungen) viele/einige ja nicht wissen, wie die
Technik funktioniert und dementsprechend sorglos sind (ist das jetzt
zu verallgemeinert), bzw. sich nicht darum schert, was mit ihren Daten
so alles passiert. D.h. es mag ja sein, das sie selbst daran schuld
sind, aber das sollten wir einfach mal nicht zulassen.

Hmm, also wenn man seine Daten verschlüsselt ablegt und nur
noch verschlüsselt kommuniziert ist das Ok. Macht man sich
dadurch nicht erst recht verdächtig? ist es Sinn der Sache
sich vor dem Staat so schützen zu müssen?

Wieso sollte es ein Problem sein, wenn niemand deine Sachen lesen kann?
In Deutschland kannst du immer noch kryptographische Software nutzen
und das ist auch gut so. Und es kann doch nicht die Haltung sein: ich mach nichts „anrüchiges“, bloß weil es nicht dem allgemeinen
Verständnis entspricht - die Leute kleben doch ihre Briefe auch zu und
erwarten, das sie keiner ließt, obwohl jemand mit entsprechend
Erfahrung die Teile auch zerstörungsfrei lesen könnte.

Ach ja und der Staat … wir sind der Staat.

Ich fühle mich (praktischseits) eher dazu angehalten, mich
weniger darüber aufzuregen, als meine Daten, dort, wo sie
verfügbar sind, zu sichern (bis jetzt opfere ich noch keine
Performance für Totalverschlüsselung der Platten
aber man arbeitet sich ja so langsam vorran :wink:; kleine Schritte
sind es, die zählen (obwohl ich noch kein funktionierendes GPG-Pegasus-Mail-Plugin für Win95 gefunden hab, hmpf).
Im übrigen kann hier jeder mehr über mich rausfinden, wenn er meine
Posts ließt, als wenn er meinen Namen und andere Sachen über mich
kennen würde - und das will ich ja quasi auch genauso.

mfg TLF

Hallo,

du bist da garnicht auf dem aktuellen Stand: MS betreibt bereits seit einiger Zeit ein Projekt, für einen Menschen ALLES zu speichern, mit dem er zu tun hat, Fotos von Menschen, denen er begegnet, was er mit ihnen spricht, Artikel und Bücher, die er liest (im Volltext natürlich), alle Internetseiten, die er besucht, usw. usw. Geschätzt wird der Aufwand auf 1 TeraByte / Menschenleben, was 2010 auf PCs verfügbar ist. Einzelheiten im aktuellen Heft Spektrum der Wissenschaft.

MS-typisch wird die Frage, wer da Zugang hat, damit abgetan, darüber müsse man noch reden, aber die Vorteile wären doch überwältigend.

Demgegenüber ist eine Diskussion über Telefonnummern geradezu kindlich naiv.

Gruss Reinhard

[Bei dieser Antwort wurde das Vollzitat nachträglich automatisiert entfernt]

was ich vergessen habe: selbstverständlich werden Körpertemperatur, Blutdruck, Blutzucker und was man alles automatisch erfassen kann, lebenslänglich gespeichert und von entsprechender Software (in Redmont?) auf Unregelmässigkeiten untersucht.

Gruss Reinhard

Moin

MS betreibt
bereits seit einiger Zeit ein Projekt, für einen Menschen
ALLES zu speichern, mit dem er zu tun hat, Fotos von Menschen,
denen er begegnet, was er mit ihnen spricht, Artikel und
Bücher, die er liest (im Volltext natürlich), alle
Internetseiten, die er besucht, usw. usw. Geschätzt wird der
Aufwand auf 1 TeraByte / Menschenleben, was 2010 auf PCs
verfügbar ist.

Nein. Das ist Google. Nicht MS. Bei Microsoft waere es boese. Bei Google nicht. Die gehoeren ja zu den Guten…

Gruss vom Frank.