Vorsatzlinsen für Digitalkameras

Hallo,
bei welchen Digitalkameras kann man mit Vorsatzlinsen (Weitwinkel)arbeiten. Bevorzuge großlinsige Objektive mit kleinem Zoombereich.Die Kamera sollte nicht mehr als Eur 800 kosten.
Gruß
Heinz J.

bei welchen Digitalkameras kann man mit Vorsatzlinsen
(Weitwinkel)arbeiten. Bevorzuge großlinsige Objektive mit
kleinem Zoombereich.

???

Die Kamera sollte nicht mehr als Eur 800 kosten.

Eine Supercamera ist das „Auslaufmodell“ Canon Powershot G2. Bin absolut zufrieden und überzeugt von der digitalen Qualität auch bei Großabzügen. Gibt’s z.B. bei Mediamarkt für knapp 700 E. Alle WW-Adapter mit 58er-Schraubgewinde lassen sich an dem auch als Sonnenblende benutzbaren Adapter verwenden.
Gruß Pit

Vorsatzlinsen für Digitalkameras
Hallo Pit,
ich brauche eine Kamera, die bei schlechten Lichtverhältnissen die Kontraste noch hervor hebt - z.B. bunte Kirchenfenster und ein nicht beleuchteter Altar. Da scheint mir das Objektiv der G2 doch ein bißchen schwächlich zu sein. Oder irre ich mich?
Gruß
Heinz J.

Hallo Heinz

Ich glaube nicht, dass du in der 800 Euro Klasse was besseres als das von Carl Zeiss entwickelte F2.0 Objektiv der Canon bekommen wirst… (die F1.8 Objektive der Olympen haben ueble Farbsaeume).

Gruss
Martin

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bei welchen Digitalkameras kann man mit Vorsatzlinsen
(Weitwinkel)arbeiten. Bevorzuge großlinsige Objektive mit
kleinem Zoombereich.Die Kamera sollte nicht mehr als Eur 800
kosten.

Hallo Heinz,

die meisten Digitalkameras sind Sucherkameras. Sobald man am Objektiv herumspielt, braucht man ein Spiegelreflexsystem. Sonst weißt Du nämlich nicht, was Du fotografierst. Digitale Spiegelreflexkameras sind aber leider noch rar und teuer.
Unter http://www.digitalkamera.de gibts eine gute Suchfunktion, wo man die gewünschten Kameraeigenschaften wählen kann und das dazu passende Kameramodell angezeigt wird.

Ausreichende Auflösung ist inzwischen kein Problem mehr. Digitalkameras, die an die Eigenschaften einer herkömmlichen Spiegelreflex mit Wechselobjektiven heran reichen, sind aber noch unbezahlbar. Das Angebot erschöpft sich weitgehend in Kameras mit festem Objektiv, geradezu lächerlicher Öffnung (warum nicht gleich 'ne Lochkamera?) und viel Automatik-Zeuchs für den Urlaubsknipser bei viel Licht.

Gruß
Wolfgang

Hallo Wolfgang,
hier hast Du Dich wohl doch etwas verirrt.
Deine Wertungen hätte ich vor 5 Jahren noch mitgetragen,
aber inzwischen ist da wieder einiges passiert.

die meisten Digitalkameras sind Sucherkameras.

Nö, das ist nur bei billigsten Digi-Knips-Apparaten, die
man Kindern als (teures) Spielzeug in die Hand geben kann.
Ab unterer Mittelklasse haben die fast alle Farbdisplays.

Sobald man am
Objektiv herumspielt, braucht man ein Spiegelreflexsystem.

Braucht mann sicher nicht unbedingt, weil man ja auf’m
Display sieht, was man aufnimmt. Dafür gib’s auch schon
ganz ordentliche Zoom-Objektive).

Zugegeben, Wechselobjektive sind wohl nur bei wenigen
DigiCams möglich. Die Frage ist aber, braucht man das?
Für den normalen Nutzer ist ein gutes Zoom sicher
ausreichend (gibt’s wohl inzwischen bis ca. 8-fach).

Sonst weißt Du nämlich nicht, was Du fotografierst. Digitale
Spiegelreflexkameras sind aber leider noch rar und teuer.

Das ist auch nur was für absolute Profis mit einer
Ausrüstung von paar 10T €. Die wollen ja nicht ihre teuren
bjektive wegwerfen, beißen deshalb eher in den sauren
Apfel und kaufen so eine Hybridvariante (ob sichs lohnt??)
Dann ist es sicher billiger, sich eine gute DigiCam als
Zweitapparat zululegen.
Ansonsten ist das Konzept Spiegelreflex + Digital
überflüssig und doppelt gemoppelt. In den allermeisten
Fällen sieht man alles auf’m Display (vor’m Fotografieren
und hinterher das Ergebnis auch noch).

Unter http://www.digitalkamera.de gibts eine gute
Suchfunktion, wo man die gewünschten Kameraeigenschaften
wählen kann und das dazu passende Kameramodell angezeigt wird.

Ausreichende Auflösung ist inzwischen kein Problem mehr.
Digitalkameras, die an die Eigenschaften einer herkömmlichen
Spiegelreflex mit Wechselobjektiven heran reichen, sind aber
noch unbezahlbar.

Zugegeben, vergleichbare DigiCams kosten 2…3 mal so viel
wie Spiegelreflex. Aber unbezahlbar ist das nicht mehr.
Auch die Auflösung ist rel. Mit mittelmäßigen Objektiven
an einer Spiegelreflex kann man auch nicht viel mehr rausholen
als mit einer guten 5MPixel-Cam.

Das Angebot erschöpft sich weitgehend in
Kameras mit festem Objektiv, geradezu lächerlicher Öffnung

Das ist nun auch Quatsch. Es gibt längst auch DigiCams mit
lichtstraken Objektiven.
Ich bin manchmal schon neidisch auf die schönen modernen
DigiCams, die im Dämmerlicht noch tolle Fotos machen,
wo ich mit meiner Siegelreflex ohne Blitz einfach im Dunkeln
stehe (naja, und mit Blitz siehts meist Sch… aus
-> rote Augen, Schlaglicht, unnatürliche Farben).

(warum nicht gleich 'ne Lochkamera?) und viel Automatik-Zeuchs
für den Urlaubsknipser bei viel Licht.

Mach Dich mal schlau. Vor paar Jahren hätte ich so’ne
DigiCam auch noch nicht haben wollen. Jetzt ist es aber nur
noch ne Frage des Geldes (800… 1000€ sind mir noch
bischen zu teuer, aber in 2…3 Jahren kosten die Dinger
auch wieder nur die Hälfte).
Gruß Uwi

Hallo Uwi!

Ab unterer Mittelklasse haben die fast alle Farbdisplays.

Um das entstehende Bild beurteilen zu können, muß man durch das Objektiv gucken - mit voller Auflösung. Genau das ist das Kennzeichen einer Spiegelreflexkamera. Das Display ermöglicht wegen seiner sehr begrenzten Auflösung nur unzureichend eine Schärfenbeurteilung.
Die Grenzen der Sucherkameras oder Betrachtung nur auf einem Display stören kaum bei üblichen Urlaubs- und Amateurbedürfnissen. Bei höheren Ansprüchen an Gradation und Schärfe, Beurteilung auch nur geringen Schattenwurfs, wie es etwa in Anwendungen für Prospektfotos erforderlich ist, reicht die Wiedergabequalität des Displays nicht mehr.

An der Berechtigung von Wechselobjektiven hat sich mit dem elektronischen Bildsensor nichts geändert. Es gibt Anwendungen, bei denen hohe Objektivöffnung erforderlich ist, z. B. bei wenig Licht oder wenn scharfe und unscharfe Bildbereiche gezielt als gestalterisches Element eingesetzt werden sollen. In anderen Fällen ist ein Zoomobjektiv oder ein Weitwinkel sinnvoll. Das alles kann unmöglich ein einziges fest eingebautes Objektiv bieten, das nur einen brauchbaren Kompromiß für die meisten Fälle darstellt.

Wer bisher eine Spiegelreflex-Kleinbildkamera mit Wechselobjektiven tatsächlich brauchte, kommt nicht plötzlich mit fest montiertem Objektiv aus, nur weil der Bildsensor anders funktioniert.

Gruß
Wolfgang

Hallo Uwi,

eine kleine Ergänzung: Es gibt echte digitale Spiegelreflexkameras für Wechselobjektive. Unter http://www.digitalkamera.de, aber auch bei Ebay kann man sich z. B. die Nikon D100 ansehen. Die Kamera bietet die Bildbetrachtung über ein Okular direkt durch das Wechselobjektiv. Ein Farb-Display mit der üblichen niedrigen Auflösung hat die Kamera trotzdem zusätzlich.

Das Teil ist mein Favorit und wäre ein würdiger Nachfolger für meine inzwischen recht betagte Nikon FE. Die alten sehr guten Objektive könnte ich weiter verwenden. Über 2.000 Euro für das edle Stück sind aber eine Stange Geld, die ich im Moment eher für Steine und Zement ausgeben muß :smile: .

Gruß
Wolfgang

Hallo Wolfgang,

ich wollte ja gar nicht in Abrede stellen, daß es auch
DigiCams mit Spiegelreflexoptik und Tauschobjektiven gibt.
Jedes System hat ja so seine Stärken und Schwächen.
Dein Betrag hat die ganze Sache aber viel schwärzer
dargestellt, als sie derzeit schon ist (und das entwickelt
sich ja noch extrem scnell :smile:

Um das entstehende Bild beurteilen zu können, muß man durch
das Objektiv gucken - mit voller Auflösung. Genau das ist das
Kennzeichen einer Spiegelreflexkamera. Das Display ermöglicht
wegen seiner sehr begrenzten Auflösung nur unzureichend eine
Schärfenbeurteilung.

Dafür besteht bei DigiCams immer die Möglichkeit, sofort nach
der Aufnahme das Ergebnis zu betrachten. Das leisten die
Systeme mit Film ja überhaupt nicht. Wenn da also was nicht
geklappt hat, dann weiss man das frühestens nach der Filmentwicklung. Eine wiederholung eine Fototermins kann
aber teuer werden.

Bei der DigiCam ist es aber kein Problem, das Bild sofort
auf einem Laptop mit 1600x1200 zu betrachten oder auch mit
einem modernen Fotodrucker vor Ort auszudrucken.
Und wenn da das Foto für’n Prospekt noch nicht gut ist,
dann kann man sofort neu arrangieren.

Die Grenzen der Sucherkameras oder Betrachtung nur auf einem
Display stören kaum bei üblichen Urlaubs- und
Amateurbedürfnissen. Bei höheren Ansprüchen an Gradation und
Schärfe, Beurteilung auch nur geringen Schattenwurfs, wie es
etwa in Anwendungen für Prospektfotos erforderlich ist, reicht die Wiedergabequalität des Displays nicht mehr.

Klar, mit hochwertiger Optik und größeren Formaten ist man eh
noch weit über den Möglichkeiten von DigiCams.
Nur bei der 0815 Kleinbildkamera gib’s faktisch keine ernsten
Qualitätseinschränkungen mehr, dafür aber 'ne Menge Vorteile.

An der Berechtigung von Wechselobjektiven hat sich mit dem
elektronischen Bildsensor nichts geändert.
Wer bisher eine Spiegelreflex-Kleinbildkamera mit
Wechselobjektiven tatsächlich brauchte, kommt nicht plötzlich
mit fest montiertem Objektiv aus, nur weil der Bildsensor
anders funktioniert.

Das ist sicher der Grund, daß eben für wenige Profis auch
solche teuren Lösungen angeboten werden.
Bleibt aber die Frage, warum dann nicht bei Film bleiben?
Ich denke, die Möglichkeit der sofortigen Kontrolle
des Ergebnisses ist ein unschlagbares Argument für DigiCams.
Und die Qualität und Auflösung reicht ja schon meistens.
Gruß Uwi