es scheint eine unübliche Bauform zu sein. Da sie Glühfäden
als Katoden hat, ist es keine
Hochspannungs-(Kaltkatoden-)Röhre und leidet bei Betrieb an
Deinem Hochspannungstrafo unter Katodenverschleiß.
Richtig! Es ist eine unübliche Bauform. Leuchten tut sie mit meinem Trafo, aber wahrscheinlich auch recht schnell verschleißen.
Diese Katoden müssen erst vorgeheizt werden und bleiben dann
beim korrekten Betriebsstrom allein auf der richtigen
Temperatur, um Elektronen zu emittieren.
Weil ich kein passendes Vorschaltgerät habe frag ich ja nach.
Leuchstofflampen laufen über eine Drossel am 230V Netz und
haben Betriebsspannungen von ca. 100V. Dem Vorheizen dient ein
Starter, der kurzzeitig beide Glühkatoden in Reihe zur Drossel
schaltet.
Die Brennspannung hängt ab vom Durchmesser, der Füllung und der Lampenlänge ( kurze Lampen weniger, lange mehr) wobei der Lampenstrom bei den jeweiligen Lampendurchmessern fast immer gleich ist.
Üblich sind jedoch nur bis 150cm Länge (=58W). Längere gibt es
aber beispielsweise in SOLARIEN!
Richtig. Übliche Längen sind Standardröhren für die es Standarddrosseln/-vorschaltgeräte gibt.
Es gibt aber auch Sonderbauformen für Werbezwecke oder Industrieanwendungen und meine ist so eine.
Probiere sie doch mit 2 parallelen 40W Drosseln u. einem
Starter, der bis 80W kann. Schaltung kennst Du?
Die Schaltung kenne ich schon, aber bei zwei parallelen Drosseln habe ich auch den doppelten Lampenstrom. Und das bei geringerem Lampenquerschnitt.
ALLE Leuchstoffröhren enthalten übrigens Quecksilber!
Stimmt nicht ganz! Es gibt auch neongefüllte für Werbezwecke. Die leuchten dann ohne Leuchtschicht(die in der Quecksilberdampflampe das für uns sichtbare Licht aus dem abgegebenen UV-Licht erzeugt) mit rotem Licht. Die gab es sogar vor der uns bekannten Quecksilberdampflampe. Daher reden heute noch viele von einer Neonröhre wenn sie eigentlich die Quecksilberdampflampe meinen.
Aber jetzt während ich diese Zeilen schrieb fällt mir ein, dass ich schon mal mit den elektronischen Vorschaltgeräten der frühen Energiesparlampen experimentiert habe. Und die Schaltung der heutigen Vorschaltgeräte ist noch nicht viel anders!
Ich werde mir nun einfach ein elektonisches Vorschaltgerät für eine 58W-Lampe besorgen und mal schauen ob ich den Lampenstrom reduzieren kann.
Trotzdem Danke für Deine Anregungen
Manchmal hilft es auch schon wenn man mit jemand über sein Problem Quatschen kann um auf einen anderen Lösungsweg zu kommen.
Gruß Armin