Vorschlag für eine FAQ 'Ablauf eines Hauskaufs'

Moin,

da die Frage immer wieder auftaucht, hab ich mal einen Entwurf für eine FAQ geschrieben. Bitte um Ergänzungen und Korrekturen.

Gandalf

Ablauf eines Immobilienerwerbs (bei einer bestehenden Immobilie).

Der Kauf einer Immobilie bedarf für Privatpersonen immer der notariellen Form, sprich, die Kauf/Verkaufverträge müssen über einen Notar geschlossen werden. Nichtnotarielle Verträge sind nicht rechtsverbindlich. Dazu gehören auch Vorverträge, Reservierungen etc. Geld sollte auch nur über einen Notar fließen.

Aber der Notartermin ist nur der (krönende) Abschluss, davor gibt es noch einige Schritte und Dinge, die zu beachten sind.

Vor der Suche nach einer Immobilie sollte man sich streng fragen, welcher Betrag für dieses Projekt zur Verfügung steht. Als grobe Richtlinie kann man acht bis zehn Nettojahresgehälter ansetzen, die maximal als Kreditrahmen drin sind. Je mehr Eigenkapital man zur Verfügung hat, desto besser, 20 % sind aber grob als Minimum anzusehen. Zum Kaufpreis kommen noch einmal ca. 10 % der Kaufsumme an Nebenkosten (Makler, Notar, Grundbuchkosten, Grunderwerbsteuer). Je nach Objekt kommen noch erhebliche Summen zur Modernisierung/Sanierung hinzu. Auch ist zu bedenken, dass die Nebenkosten (Heizung, Steuer, Wasser, Gas, Strom etc.) bei einem Haus oft höher sind als in einer Wohnung, weil man sich üblicherweise ‚vergrößert‘. Auch ist zu bedenken, dass man Rückstellungen macht, oder Reserven behält, damit Reparaturen bezahlt werden können.

Man findet also über Zeitung, Mundpropaganda, Internet oder wie auch immer eine Immobilie, die einen interessiert.

Dann ist zu schauen, ob es eine ist, die über einem Makler angeboten wird, oder ob es ein Privatverkauf ist.

Entgegen der weitverbreiteten Meinung, dass ein Makler den Verkauf begleiten muss, hat er theoretisch seine Arbeit getan, wenn er dem Interessenten die Adresse der Immobilie bekanntgibt. Damit hat er seine Funktion erfüllt und muss bezahlt werden.

Zur ersten Besichtigung kommt Idealerweise jemand mit, der etwas von Häusern versteht und nicht ‚emotional belastet‘ ist. Sonst kann es passieren, dass man sich in ein Haus verguckt und Mängel/Pferdefüße übersieht. Viele Photos und Notizen machen, sich Zeit nehmen, alles sehr genau anschauen, viele Fragen stellen (Heizungsart, Alter der Heizung, Allgemeinzustand, bekannte Schäden…).Energiepass des Hauses; man sollte sich auch die Verbrauchabrechnungen der letzten Jahre anschauen, um abschätzen zu können, welche Kosten auf einen zukommen. Die andere Person ist auch als Zeuge für mündliche Aussagen gut. Üblicherweise gilt, wie gesehen, so gekauft. Nur wenn vorsätzlich Mängel verschwiegen werden besteht die Möglichkeit, den Verkäufer in die Pflicht zu nehmen.

Bei Gefallen muss man zur Bank, um abzuklären, ob eine Finanzierung möglich ist. Bei positivem Bescheid (auch mündlich) sollte man bei mehreren Banken Alternativangebote einholen. Dabei darf man ruhig anklingen lassen, dass man so verfährt. Um mit der Bank sprechen zu können, muss man einige Unterlagen vom Verkäufer zur Verfügung gestellt kriegen (Baupläne, Grundbuchauszug, ev. Photos), damit die Bank entscheiden kann, ob sie Dir das benötigte Geld geben. Als Käufer sollte man drei aktuelle Verdienstabrechnungen mitnehmen, falls es nicht die Hausbank ist.

Wenn man eine Zusage einer Bank hat, kann man mit dem Verkäufer in detailierte Kaufverhandlungen treten. Wird man sich handelseinig, wird ein Notartermin vereinbart. Der Notar setzt einen Vertrag auf und schickt den Entwurf beiden Parteien, damit sie diesen prüfen können. Das sollte sehr genau und kritisch passieren, Unklarheiten sollte schon vor dem Notartermin geklärt werden.

Bis zum Notartermin muss eine schriftliche Zusage der Bank vorliegen, dass sie einen Kredit in der gewünschten Höhe gewährt. Sollte das nicht der Fall sein, ist ein Verschieben des Termins dringend angeraten.

Beim Notartermin wird der Vertragsentwurf Wort für Wort vorgelesen und man kann noch einmal Unklarheiten besprechen und Änderungswünsche einbringen. Erzielen Käufer und Verkäufer Einigkeit, setzt der Notar den endgültigen Kaufvertrag auf und stellt ihn wieder den Parteien zu.

Ggf. kann man schon beim Notar unterschreiben.

Der Notar setzt dem Käufer einen Termin, bis zu dem er das Geld überweisen soll, empfehlenswerterweise auf ein Anderkonto des Notars. Ist das Geld eingegangen, bewirkt der Notar die Umschreibung im Grundbuch und der Verkauf ist formal abgeschlossen, sobald der Käufer als neuer Eigentümer dort vermerkt ist. Anschließend überweist der Notar das Geld an den Verkäufer.

Im Kaufvertrag können viele Details geregelt werden, es können aber auch eine Menge Pferdefüße versteckt sein. Da ein Notar nicht parteilich beraten darf, sollte ein (Fach)Anwalt den Vertrag prüfen, ob er OK ist.

Ich find’s prima.

Ich würde nur beim Thema Nebenkosten beim Kauf tatsächlich die beiden Hauptposten:

„mind. 5-6% Gebühren, Steuern etc. und sofern ein Makler beteiligt ist, zusätzlich dessen Courtage (üblich sind xx%)“

aufschlüsseln.

Ansonsten finde ich 8-10 (Brutto?-)Jahresgehälter ganz schön ambitioniert :smile:

Hallo,

ich finds auch gut, möchte nur einwerfen daß folgender Absatz formal und vertragsrechtlich zwar richtig ist, der Makler und seine Dienstleistungen (die immer gerne in Anspruch genommen werden) dabei aber etwas schlecht wegkommen:

Entgegen der weitverbreiteten Meinung, dass ein Makler den
Verkauf begleiten muss, hat er theoretisch seine Arbeit getan,
wenn er dem Interessenten die Adresse der Immobilie
bekanntgibt. Damit hat er seine Funktion erfüllt und muss
bezahlt werden.

Es ist richtig, der Makler MUSS dannach den Verkauf zwar nicht begleiten, aber der seriöse und ambitionierte Makler tut dies in der Regel tatkräfig mit allem was dazu gehört, so daß Verkäufer und Käufer eine Menge Arbeit und Zeitaufwand abgenommen werden. Schwarze Schafe gibt es in allen Branchen, die Regel sollte aber immer der kundenfreundliche, seriöse Makler sein.

Hallo Gandalf,

tolle Idee. Alternativ wäre zu prüfen, ob es nicht auch eine Linksammlung zum Thema tun würde.

Auch noch eine Anmerkung zum Verkauf über Makler.

Viel bedenken den wohl größten Vorteil bei dem Kauf mit eingeschaltetem Makler nicht. Dieser zieht nämlich in der Regel dem Verkäufer einen Zahn im Bezug auf seine Preisvorstellung, sodass es trotz Maklerprovision für den Käufer oft günstiger wird eine vergleichbare Wohnung oder Haus unter Zuhilfenahme eines Maklers zu erwerben.

Gruß

Joschi

hi joschi,

Auch noch eine Anmerkung zum Verkauf über Makler.

Viel bedenken den wohl größten Vorteil bei dem Kauf mit
eingeschaltetem Makler nicht. Dieser zieht nämlich in der
Regel dem Verkäufer einen Zahn im Bezug auf seine
Preisvorstellung, sodass es trotz Maklerprovision für den
Käufer oft günstiger wird eine vergleichbare Wohnung oder Haus
unter Zuhilfenahme eines Maklers zu erwerben.

das mag so vorkommen, ich kenne es aber auch genau anders herum: daß der verkaufswillige an makler gerät, die den preis/wert erstmal hoch ansetzen, um an den auftrag zu kommen, und dann - nach unterschrift unter den maklervertrag - sukzessive runtergehen.
sowas machen natürlich nuuuur unseriöse makler, schon klar. aber wer kann die schon an der nasenspitze erkennen??

der größte vorteil des maklers ist - aus meiner sicht - daß er sich, auf seiten des verkäufers, um interessenten kümmert, besichtigungen vornimmt, vorselektiert etc.
auf seiten des käufers, daß sich der makler auf dem markt umtut, daß er sich auskennt, daß er objekte im pool hat, die er treffsicher empfehlen kann.

saludos, borito

moin,

Ansonsten finde ich 8-10 (Brutto?-)Jahresgehälter ganz schön
ambitioniert :smile:

gandalf schreibt von 8-10 netto-jahresgehältern - das ambitioniert schon etwas weniger :smile:

ansonsten: solch einen betrag als maximale kreditlinie für eine immo-finanzierung anzusehen, haut kaum hin (sagt die erfahrung) - bei 50tsd netto p.a. wären das 400-500tsd euronen.
wenn das mit dem einwand gemeint war - okay, bin dabei. würde das auch eher auf 6-8 netto-jahresgehälter taxieren, aber es kommt wie immer auf den einzelfall an.

saludos, borito

moin,

Ansonsten finde ich 8-10 (Brutto?-)Jahresgehälter ganz schön
ambitioniert :smile:

gandalf schreibt von 8-10 netto-jahresgehältern - das
ambitioniert schon etwas weniger :smile:

ups :smile:

ansonsten: solch einen betrag als maximale kreditlinie für
eine immo-finanzierung anzusehen, haut kaum hin (sagt die
erfahrung) - bei 50tsd netto p.a. wären das 400-500tsd
euronen.

Ja, ich muss aus eigenem Erleben (ca. 45k Jahresnetto) auch sagen, dass ich mit den 220k Kredit selbst bei den jetzigen Zinsen nicht mehr soooo viel Luft hätte. Aber das passt ja auch zur Faustformel und wenn jemand gerne auf seinen Urlaub zugunsten eines Hauses verzichten will, kann er Spielräume schaffen. :wink:

Vielleicht ein Ergänzungshinweis:

Der Text sollte meines Erachtens darauf hinweisen, dass Banken in der Regel ein Interesse an der Vergabe von einem (möglichst hohen) Kredit haben und deshalb zum Optimismus tendieren können, was die monatliche Belastung angeht. Ebenso werden Baufirmen, Handwerker und Makler zunächst optimistisch rechnen, um das Geschäft zu machen. Der potenzielle Käufer sollte dies einkalkulieren und per se 15-20% auf alle Werte aufschlagen.

?

Hallo

Bitte um Ergänzungen und
Korrekturen.

Danke für die Arbeit, ich erlaube mir „meinen Senf“ :wink:

Ablauf eines Immobilienerwerbs (bei einer bestehenden
Immobilie).

Der Kauf einer Immobilie bedarf für Privatpersonen immer der
notariellen Form, sprich, die Kauf/Verkaufverträge müssen
über einen Notar geschlossen werden. Nichtnotarielle Verträge
sind nicht rechtsverbindlich. Dazu gehören auch Vorverträge,
Reservierungen etc. Geld sollte auch nur über einen Notar
fließen.

Aber der Notartermin ist nur der (krönende) Abschluss, davor
gibt es noch einige Schritte und Dinge, die zu beachten sind.

Vor der Suche nach einer Immobilie sollte man sich streng
fragen, welcher Betrag für dieses Projekt zur Verfügung steht.

„Es ist grundsätzlich zu empfehlen, sich von einem Kreditinstitut seines Vertrauens - ggf. von weiteren Banken - bereits vorab in etwa seinen Kreditrahmen berechnen zu lassen.“

Als grobe Richtlinie kann man acht bis zehn
Nettojahresgehälter ansetzen, die maximal als Kreditrahmen
drin sind.

Das ist mir gänzlich unbekannt! Mein Vorschlag :

„Als (sehr) grobe Richtlinie lässt sich zur Ermittlung der monatlichen Leistungsfähigkeit für Zins und Tilgung (und damit der für Kauf *und* Sanierung zur Verfügung stehenden Kreditmittel) in etwa ein Drittel des gesichert und dauerhaft zur Verfügung stehenden Nettomonatsgehalts ansetzen. Weihnachtsgeld und Sonderleistungen sollten dabei ebenso wenig berücksichtigt werden wie ein ggf. durch Nachwuchs wegfallendes zweites Gehalt.“

Je mehr Eigenkapital man zur Verfügung hat, desto
besser, 20 % sind aber grob als Minimum anzusehen. Zum
Kaufpreis kommen noch einmal

" BIS ZU ca. 10 % der Kaufsumme an Nebenkosten (Makler (3,5%), Notar- und Grundbuchkosten (3%), Grunderwerbsteuer 3,5%, alle Angaben ca.)."

Je nach Objekt kommen noch erhebliche
Summen zur Modernisierung/Sanierung hinzu.

„Auch ist zu bedenken, dass die Nebenkosten (Heizung, Steuer, Wasser, Gas, Strom etc.) bei einem Haus oft höher sind als in einer
Wohnung, weil man sich üblicherweise ‚vergrößert‘ und die sonst in der Miete versteckten Betriebskosten einen erheblichen Teil ausmachen können und vom Eigentümer zu zahlen sind.“

Auch ist zu
bedenken, dass man Rückstellungen macht, oder Reserven behält,
damit Reparaturen bezahlt werden können.

Man findet also über Zeitung, Mundpropaganda, Internet oder
wie auch immer eine Immobilie, die einen interessiert.

Dann ist zu schauen, ob es eine ist, die über einem Makler
angeboten wird, oder ob es ein Privatverkauf ist.

„Entgegen der weitverbreiteten Meinung, dass ein Makler den
Verkauf begleiten muss, hat er theoretisch seine Arbeit getan,
wenn er dem Interessenten die Adresse der Immobilie und - bei Interesse - des Eigentümers bekanntgibt. Damit hat er seine Funktion erfüllt und muss bezahlt werden, sobald es zu einem Kaufvertragsabschluss kommt. Ein Makler ist nicht verpflichtet, sämtliche - insbesondere wertrelevante -Informationen über die Immobilie zu sammeln oder weiterzugeben. Ein seriöser Makler wird das zwar in Grundzügen tun, jedoch ersetzt dies niemals die gründliche Prüfung des Kaufvertragsentwurfs oder die eigenen Untersuchungen. Besonders die Einsicht ins Grundbuch, ins Baulastenverzeichnis und in die Liegenschaftskarte sind dringend zu empfehlen und mit einer entsprechenden Vollmacht des Verkäufers in der Regel problemlos möglich.“

Zur ersten Besichtigung kommt Idealerweise jemand mit, der
etwas von Häusern versteht und nicht ‚emotional belastet‘ ist.
Sonst kann es passieren, dass man sich in ein Haus verguckt
und Mängel/Pferdefüße übersieht. Viele Photos und Notizen
machen, sich Zeit nehmen, alles sehr genau anschauen, viele
Fragen stellen (Heizungsart, Alter der Heizung,
Allgemeinzustand, bekannte Schäden…).Energiepass des Hauses;
man sollte sich auch die Verbrauchabrechnungen der letzten
Jahre anschauen, um abschätzen zu können, welche Kosten auf
einen zukommen. Die andere Person ist auch als Zeuge für
mündliche Aussagen gut. Üblicherweise gilt, wie gesehen, so
gekauft. Nur wenn vorsätzlich Mängel verschwiegen werden
besteht die Möglichkeit, den Verkäufer in die Pflicht zu
nehmen.

Bei Gefallen muss man zur Bank, um abzuklären, ob eine
Finanzierung möglich ist. Bei positivem Bescheid (auch
mündlich) sollte man bei mehreren Banken Alternativangebote
einholen. Dabei darf man ruhig anklingen lassen, dass man so
verfährt. Um mit der Bank sprechen zu können, muss man einige
Unterlagen vom Verkäufer zur Verfügung gestellt kriegen
(Baupläne, Grundbuchauszug, ev. Photos), damit die Bank
entscheiden kann, ob sie Dir das benötigte Geld geben. Als
Käufer sollte man drei aktuelle Verdienstabrechnungen
mitnehmen, falls es nicht die Hausbank ist.

Wenn man eine Zusage einer Bank hat, kann man mit dem
Verkäufer in detailierte Kaufverhandlungen treten. Wird man
sich handelseinig, wird ein Notartermin vereinbart. Der Notar
setzt einen Vertrag auf und schickt den Entwurf beiden
Parteien, damit sie diesen prüfen können. Das sollte sehr
genau und kritisch passieren, Unklarheiten sollte schon vor
dem Notartermin geklärt werden.

Bis zum Notartermin muss eine schriftliche Zusage der Bank
vorliegen, dass sie einen Kredit in der gewünschten Höhe
gewährt. Sollte das nicht der Fall sein, ist ein Verschieben
des Termins dringend angeraten.

„Beim Notartermin wird der Vertragsentwurf Wort für Wort
vorgelesen und man kann noch einmal letzte Unklarheiten besprechen
und Änderungswünsche einbringen. Erzielen Käufer und Verkäufer
Einigkeit, kann der Entwurf direkt beurkundet (d.h. von allen drei unterschrieben) werden. Andernfalls setzt der Notar den endgültigen Kaufvertrag auf und stellt ihn wieder den Parteien zu.“

Der Notar setzt dem Käufer einen Termin, bis zu dem er das
Geld überweisen soll, empfehlenswerterweise auf ein Anderkonto
des Notars. Ist das Geld eingegangen, bewirkt der Notar die
Umschreibung im Grundbuch und der Verkauf ist formal
abgeschlossen, sobald der Käufer als neuer Eigentümer dort
vermerkt ist. Anschließend überweist der Notar das Geld an den
Verkäufer.

Im Kaufvertrag können viele Details geregelt werden, es können
aber auch eine Menge Pferdefüße versteckt sein. Da ein Notar
nicht parteilich beraten darf, sollte ein (Fach)Anwalt den
Vertrag prüfen, ob er OK ist.

Just my 2 ct

Gruß vom
Schnabel

Hi!

Viel bedenken den wohl größten Vorteil bei dem Kauf mit
eingeschaltetem Makler nicht. Dieser zieht nämlich in der
Regel dem Verkäufer einen Zahn im Bezug auf seine
Preisvorstellung, sodass es trotz Maklerprovision für den
Käufer oft günstiger wird eine vergleichbare Wohnung oder Haus
unter Zuhilfenahme eines Maklers zu erwerben.

das mag so vorkommen, ich kenne es aber auch genau anders
herum: daß der verkaufswillige an makler gerät, die den
preis/wert erstmal hoch ansetzen, um an den auftrag zu kommen,
und dann - nach unterschrift unter den maklervertrag -
sukzessive runtergehen.

Was ist daran „andersrum“? Du beschreibst doch im Prinzip genau das gleiche. Aus Sicht des Käufers ist der Makler in beiden Fällen derjenige, der den Preis eher nach unten korrigiert.

auf seiten des käufers, daß sich der makler auf dem markt
umtut, daß er sich auskennt, daß er objekte im pool hat, die
er treffsicher empfehlen kann.

Wenn ich einen Makler mit der Suche beauftrage, dann ja. Es geht aber hier eher um Objekte, die von einem Makler angeboten werden, und diue kaufen möchte.

Lg,
Max