VORSICHT Türkei: Touristenfalle

HI

Ausfuhr türkischer Kulturgüter (Steine, Muscheln und Sand)
Wer mit einem Stein bei der Ausfuhr erwischt wird, dem drohen
U-Haft und ca 10.000€ Strafe.
Die die Türken wirklich so arm?

Ein Link dazu:
http://www.vfmg.de/tuerkei.htm

nicki

nicht VORSICHT Türkei: keine Touristenfalle
Die Ausfuhr von Fossilien, Altertümern, Kunstgegenständen und artgeschützten Tieren ist in vielen Ländern der Welt verboten (bzw. deren Einfuhr!! nach Deutschland oder Österreich).

Zahlreiche Reiseveranstalter bieten dazu sogar in ihren Katalogen oder / und Reiseunterlagen Hinweise und Informationen an.

Es gibt sogar Länder, in denen zur Ausfuhr verbotene Gegenstände den Touristen überall angeboten werden. Das heißt aber noch lange nicht, dass jeder Tourist eine Eigenverantwortung hat. Ich bin der Meinung NICHT alles MUSS ein Reiseveranstalter seinen Kunden mitteilen - in meinen Augen gibt es so etwas wie Erwachsen sein heißt Eigenveranwortung und sein eigenes Hirn ein wenig einschalten…

Ich bin der Auffassung, viele Reisende machen es sich viel zu einfach, in dem sie immer auf irgendeine Hinweispflicht und aufmerksam-machen-Pficht von irgend einem Dritten pochen.

„Unwissenheit schützt nicht vor Strafe“ - also lest Euch bitte ein wenig ein, wenn ihr in ein Land fährt und nützt die Möglichkeit, sich im Internet zu informieren.

ABER BITTE BITTE NICHT IMMER GLEICH VON TOURISTENFALLEN SPRECHEN!!!

Herzliche Grüße
Peter / mosaik

Hallo Peter,

Die Ausfuhr von Fossilien, Altertümern, Kunstgegenständen und
artgeschützten Tieren ist in vielen Ländern der Welt verboten
(bzw. deren Einfuhr!! nach Deutschland oder Österreich).

Stimmt. :smile:
Aber, wenn auch das stimmt, was der Spiegel dazu schreibt

http://www.spiegel.de/spiegel/0,1518,235141,00.html

scheinen da doch mit einem Gummiparagraphen Geschäfte gemacht zu werden. Und da schadet eine deutliche Warnung nicht.

salut

gernot

1 „Gefällt mir“

Bedenken wir die unterschiedliche Mentalitäten…

Ja, ist auch richtig. Aber eines der Probleme des modernen Menschens des 21. Jh. ist, dass durch die Entwicklung, günstig, schnell überall hinzureisen, auch immer mehr vergessen wird, dass das bereiste Land von Menschen bewohnt wird, die nun einmal eine andere Mentalität besitzen.

Ich will nicht ein Land in Schutz nehmen ob seiner Praktiken. Ich möchte nur hinweisen, dass der Orient, und dazu gehört nun einmal auch die Türkei (auch wenn sie in die EU möchte…), dass also im Orient die Uhren GANZ ANDERS gehen.

Auch wenn wir jährlich in Tunesien golfen, in Kenia Raubkatzen anschauen und in der Türkei all-inclusive-Urlaube verbringen - rechnen wir NIE damit, dass die Menschen dort so denken wie wir.

Und in den Augen vieler Völker ist das Verkaufen von Verbotenem nichts Verwerfliches - es gehören ja immer zwei dazu!

Ich möchte mich daher der Meinung anschließen, Informationen dazu wären sicherlich nicht unangebracht, sind aber, in meinen Augen, eine „Holschuld“ des Reisenden.

Einen schönen winterlichen Tag aus Salzburg-Anif wünscht
Euch
Peter / mosaik

1 „Gefällt mir“

Hallo,

Ich möchte mich daher der Meinung anschließen, Informationen
dazu wären sicherlich nicht unangebracht, sind aber, in meinen
Augen, eine „Holschuld“ des Reisenden.

Ja. Ich sehe auch kein Problem darin, dass die jeweiligen Landesbewohner Dinge verkaufen, die verboten sind. Das ist wirklich mein Problem, wenn ich mich da nicht informiere.

Was mir beim Artikel zur Türkei auffällt: hier benutzt die Justiz ein Gesetz, dass für ganz andere Fälle geschaffen wurde, um Reisende abzuzocken. Und da sehe ich keine Holschuld mehr.

Aber die türkische Vorgangsweise ist auch kein Grund, das Land nicht zu bereisen. Ich muss halt an die Gegebenheiten anpassen und die Steinchen schön liegen lassen …

Einen schönen winterlichen Tag aus Salzburg-Anif

Einen ebensolchen aus Laufen (bei Oberndorf) :smile:

salut

gernot

Hallo,

ich habe gestern im TV Berichte von Türkeireisenden gesehen.
Von wegen Altertümer, Antik und dergleichen.

In einem Fall war es ein Stein der am Strand gefunden wurde.
Dieser Tourist war 45 Tage in U-Haft musste 8.000€ für einen türkischen Anwalt und 6.000€ Kaution berappen.

Der Andere kaufte am Markt für 16€ einen Betonsockel.
35 Tage U-Haft, 12.000€

Beide die im TV waren lernten im Knast viele Touristen kennen
(die meisten waren Deutsche) denen es genauso erging.
Wer kein oder wenig Geld hat, bleibt im Loch.

Aus den Reportagen ging eindeutig hervor das System hinter dieser Abzocke der Türken steckt.

mfg: Josef