Vorstellungsgespräch

Ich habe mich aus ungekündigter Stellung neu beworben und bin zu einen
Vorstellungsgespräch eingeladen worden.Kann mir jemand sagen, wie ich mich am besten auf dieses Gespräch vorbereiten soll?Gibt es Standartfragen die so ein Personalchef stellt?Mein letztes Vorstellungsgespräch ist 25 Jahre her ich weiss gar nicht mehr was dort alles gefragt wurde.Muss ich z.B die Firmenhistorie,die Namen der Geschäftsleitung,die Produkte etc wissen?Vielleicht weiss ja von euch jemand wie soetwas im allgemeinen abläuft.
MfG Thomas

Nachfrage
Hi Thomas,

als was bewirbst Du Dich denn? Von ner Putzfrau wird man nicht erwarten, dass sie das Portfolio der Zielfirma kennt, vom neuen Marketingleiter durchaus :wink:

Ansonsten hilft
http://www.jova-nova.com/jovadoc/interview_bestellen…
vielleicht weiter

*wink*

Petzi

Hallo!

Wie schon geschrieben, hängt es von der Position ab, wie umfangreich Dein Wissen über die Firma sein muß.

Zu den allgemeinen Fragen im Vorstellungsgespräch:
Du solltest in der Lage sein, Deinen beruflichen Werdegang zu schildern mit den dazugehörigen Daten. Außerdem solltest Du eine konkrete Gehaltsvorstellung haben (d.h. Deinen Marktpreis kennen). Außerdem wirst Du sicher gefragt werden, warum Du Deine Firma verlassen willst - auch dafür brauchst Du ein paar nachvollziehbare Argumente. Dann solltest Du eine Vorstellung von der neuen Tätigkeit haben, welche Dich erwartet und wissen, wie Du Dich beruflich entwickeln willst in der Zukunft.
Über die sonstigen Standartfragen kannst Du Dich auf hunderten Internetseiten informieren, z.B.
http://www.schlagfertigkeit.com/bewerbungsgespraech-…
http://www.bewerbung-forum.de/vorstellungsgespraech/…
http://inhalt.monster.de/2020_de_p1.asp
http://www.vorstellungsgespraech-fragen.de/fragen-an…
http://die-50-fragen.info/

Viel Erfolg beim Gespräch!

VG

Pauschal kann man das überhaupt nicht sagen. Ich habe nach meiner Umschulung fast 30 Vorstellungsgespräche gehabt und zwar waren einige recht gleich, aber andere vielen komplett anders aus.

Bei den meisten wurde z. B. gefragt:
„Was haben Sie beruflich gemacht?“
„Was stellen Sie sich bei uns vor?“
„Warum haben Sie Ihre (UNBEFRISTETE) Stelle verlassen und wollen wechseln?“
„Wie sieht es familär bei Ihnen aus? Kinder bzw. Kinderwunsch? In einer Beziehung oder verheiratet?“
„Haben Sie unsere Website besucht? Was wissen Sie über unser Unternehmen?“

Bei anderen z. B. aber auch Psycho-Fragen:
„Sie haben 2 Aktenstapel. Einer ist wichtig und der andere dringend. Welchen bearbeiten Sie als erstes?“

Noch andere Vorstellungsgespräche:
„Wir wissen ja alles aus Ihrer Bewerbung… Schwätz Schwätz Schwätz… So, jetzt zeige ich Ihnen kurz unser Unternehmen…“
„Was stellen Sie sich finanziell vor?“

Also wichtig wäre auf jeden Fall sich Gedanken zu machen, was man dort machen will/muss, Infos über das Unternehmen sind Grundvoraussetzung und die Gehaltsvorstellungen sollte man auch schon wissen. Alles andere kommt im Gespräch.
Ach ja, man sollte auch wissen, was man in seiner Bewerbung geschrieben hat. Steht z. B. bei Hobbys „Joggen“ drin und bei der Frage „Was machen Sie in Ihrer Freizeit gerne?“, antwortet man mit „Kino oder Bücher lesen“, gibt das schon ein paar Minuspunkte…

Moin Thomas,

mein letztes Vorstellungsgespräch liegt nun auch schon über 20 Jahre zurück.
Aber einige Grundsätze dürften geblieben sein.

* sei Du selber, versuche nicht irgend etwas vorzuspielen, ein Profi auf der anderen Seite merkt das fast immer.

* Du mußt erklären können, warum Du Deine jetzige Stelle aufgeben und an der neuen anfangen möchtest. Aber nienimmernicht schmutzige Wäsche waschen, selbst wenn Deine jetzige Stelle die Hölle ist.

* Du solltest einigermaßen wissen, was die Firma macht, in der Du Dich bewirbst, also Produkte, grobe Umsatzzahlen etc.

* Saubere Fingernägel und angemessene Klamotten und los :wink:

Gandalf

Hallo Thomas,

wir erwarten, dass die BewerberInnen die Homepage unserer Firma kennen. Daraus ergeben sich - je nach zu besetzender Stelle - ein oder zwei weitere Fragen, z.B. nach der Organisationsstruktur (Zentrale, bundesweit Aussenstellen).

Gefragt wird immer, ob bevorzugt im Team oder alleine gearbeitet wird.

Gründlich nachgehakt wird bei den Fähigkeiten und Kenntnissen, die von uns gefordert und die vom Bewerber als vorhanden beschrieben waren. An diesem Punkt scheitern die meisten KanditatInnen, weil sie maßlos übertrieben haben.

Viel Glück
Maralena

Hi,

vorneweg: für die Bekleidung gilt die Faustregel „immer eine Stufe besser als man von dir im Berufsalltag erwartet“. Wenn man dich später im Anzug erwartet gehst du natürlich auch in einem solchen hin, wenn du dich als Bauarbeiter bewirbst wäre ein Anzug overdressed, aber ein sauberes Hemd und eine vernünftige Hose sollten es dann sein.

Auch bei leitenden oder Führungspositionen bzw. allgemein als hochwertig anzusiedelnden Berufen (Arzt, Personalverantwortlicher, …) solltest du nicht unter Anzug antanzen, während ein IT-Freak durchaus in Freak-Outfit aufschlagen darf.

Saubere Schuhe, saubere Klamotten, das Hemd natürlich gebügelt und nicht in Krinkeloptik, nicht zu ausgefallen kleiden (es sei denn du bist in der Modebranche), keine weißen Tennissocken sondern schwarze Strümpfe (narrensicher, passen IMMER, egal welche Farbe die Hose hat), allgemein lieber „normal durschnittlich“ bis „tendentiell eher leicht konserativ“ kleiden, es sei denn es geht um eine besonders hippe Branche.
Saubere Fingernägel, die Haare ordentlich geschnitten, nicht zu viel After shave, unaufdringlich - also einfach das, was man als „gepflegt“ bezeichnen würde.

„Der Zuspätkommer und der Zufrühkommer haben eine Gemeinsamkeit: beide sind unpünktlich.“ (Erhard Schümmelfeder)
Also plane so dass du auf jeden Fall nicht zu spät bist - wenn doch: rechtzeitig rühren, also anrufen und kommunizieren, sich entschuldigen, aber bloss nicht ohne Meldung wegbleiben!
Viel zu frühes Ankommen ist auch nicht gut, siehe oben, dann warte lieber irgendwo um die Ecke. 5-10 Minuten vorher in Erscheinung zu treten ist am Besten.

Sobald du in Sichtweite des Firmengeländes bist, ist Showtime. Vielleicht steht jemand hinterm Fenster und beobachtet dich, oder man schaut wie du, nachdem man dich irgendwo „geparkt“ hat, die Warterei gestaltest. Also auch hier schon: freundlich sein, aufgeschlossen, hilfsbereit wenn sich passende Situationen ergeben…

Im Gespräch wird es meistens so laufen dass man dich erstmal Smalltalk-mäßig fragen wird ob du die Firma gut gefunden hast - deine Antwort lautet auf jeden Fall „ja“ (!), damit niemand denkt dass du schon fast zu blöd bist eine Adresse zu finden.

Anschliessend wird man dich meistens bitten dass du etwas über dich erzählen sollst. Dann sollte ein kurzer, knackiger, höchstens 5minütiger Abriss deines Lebenslaufes und deiner Motivation, warum du jetzt dort sitzt, kommen. Du mußt nicht erzählen in welcher Grundschule du warst, aber welche Ausbildung du gemacht hast, in welchen Unternehmen / Positionen du gearbeitet hast, welche Kenntnisse du hast und mitbringst. Da sich der / die Personaler mit deinem Lebenslauf vertraut gemacht haben sollte das, was du erzählst, natürlich stimmig sein. Abweichungen werden garantiert angesprochen und hinterfragt.

Wenn du offensichtliche Lücken oder Schwächen im Lebenslauf hast: stehe dazu! Komme dann nicht mit solchen tausendfach gehörten Ausreden wie der Weltreise, das glaubt dir kein Mensch und vor allem ist die nächste Frage dann unter Garantie welche Währung es in Australien oder Peru gibt. Wenn du dann nichts sagen kannst obwohl du angeblich dort warst - kannst du sofort einpacken, weil Lügerei ist das absolute Aus.

Stehe dann lieber zu den Umständen, aber mache sie zu einem Vorteil indem du mitteilst, warum auch die Lücken oder Schwächen Vorteile für dich waren. 3 Ausbildungen begonnen und 2 davon nicht beendet? Ja, das war so - aber du hast dadurch auch sehr interessante Einblicke in 2 Branchen bekommen und bist froh um die Erfahrung. Weiterhin hast du aber auch erkannt dass sie nicht deine Welt sind und da du ein „Macher“ bist (Pluspunkt!) hast du reagiert und aufgegeben, was nicht deinen Talenten entsprach.

Hüte dich auch vor sogenanntem „Second guessing“: wenn man dich fragt „Herr Thomas, was haben Sie gemacht?“ ist es nur die Frage was du gemacht hast - und nicht die Frage nach einer Rechtfertigung warum du das Falsche, etwas Dummes, etc. gemacht hast. Du solltest also nicht ohne Not mit Themen und Erklärungen kommen, nach denen gar nicht gefragt wurde, aber die dazu führen dass du selber Schwächen thematisierst.

Fast immer wird gefragt warum du dich in DIESER Firma bewirbst - das um so mehr als du ja eine ungekündigte Stelle aufgibst. „No go“ sind Antworten, die darauf schliessen lassen dass du keinen Bock mehr auf den bisherigen Arbeitgeber hast oder dass dort Stress herrscht.
Du solltest eine, schon rein vom Menschenverstand nachvollziehbare, Erklärung parat haben.
Übertriebenes Schleimen, z. B. dass es angeblich dein ewiger Lebenstraum wäre ausgerechnet für diese Klitsche arbeiten zu können, lässt du besser sein - denn es ist unglaubwürdig.
Also argumentiere lieber dass du dich gerne weiterentwickeln möchtest, in dieser Firma Aufstiegschancen siehst dich neu zu positionieren, oder schlicht und einfach der wahre Grund - Umzug zur langjährigen Fernbeziehungsfreundin ist beispielsweise auch glaubwürdig und nichts Negatives, genauso wenig wie ein deutlich besseres Gehalt.
Es sollte aber klar werden warum du eine ungekündigte Stelle aufzugeben bereit bist und die Unsicherheit einer neuen Stelle hinzunehmen bereit bist.

Wahrscheinlich fragt man auch was du über das Unternehmen weißt. Es dürfte klar sein dass ein ernsthafter Bewerber weiss wo er sich überhaupt bewirbt. Rahmendaten zu dem Unternehmen sollten dir also geläufig sein. Du solltest wissen womit sie ihr Geld verdienen, welche Größe sie haben, die Webseite und ihre Produkte kennen, einfach über das Unternehmen Bescheid wissen.

Unausweichlich wird auch die Frage nach deiner Gehaltsvorstellung kommen. Es liegt auf der Hand dass sich jemand, der sich seiner Qualitäten bewußt ist, nicht unter Wert verkauft und man sich grundsätzlich verbessern möchte. Weniger als bisher darf es also nicht sein, es sei denn es gäbe ganz trifftige Gründe das zu akzeptieren (Superchance auf eine gefragte Weiterbildung, Karrieresprung, weiter Umzug, …).
Ansonsten solltest du das Gehaltsniveau deiner angestrebten Position kennen und dich auch in dieser Preisregion positionieren. Nicht zu unverschämt, aber auch nicht zu zurückhaltend.

Wahrscheinlich testet man deine Kompetenzen. Wenn die Ausschreibung gute Englischkenntnisse verlangt oder du diese zu haben behauptest, könnte es sein dass dein Gegenüber plötzlich englisch quatscht. Dann solltest du nicht stammeln, sondern dann muss es natürlich klappen.
Genauso bei anderen Kompetenzen, die du angegeben hast - es werden wahrscheinlich ein paar fachliche Themen angeschnitten, und dann ist es schlecht wenn du nichts dazu sagen kannst und herumdruckst dass du eigentlich doch gar keine Anhung davon hast.

Früher oder später, meistens am Anfang, wird man dir etwas über das Unternehmen oder auch die zu besetzende Stelle erzählen. Da kannst du einfach zuhören, aber aufmerksam bleiben.

Am Ende wird man sich erkundigen ob du noch Fragen hast. Wenn du dann als erstes nach der Urlaubsregelung oder der Vergütung von Überstunden fragst ist das ein fetter Minuspunkt. „Gute Fragen“ wären, falls es nicht schon klar ist, beispielsweise nach Arbeitszeiten, welche Erwartungen man denn an zukünftigen Mitarbeiter hat, welche Kompetenzen man für diese Position als besonders wichtig erachtet, …

Erwarte am Ende keine Antwort ob du gut oder schlecht warst, wie die Chancen stehen - und frage auch nicht danach. Man wird dir sagen in welchem Zeitrahmen du informiert werden wirst. Sollte man das nicht selber sagen fragst du natürlich selber in welchem Zeitrahmen du eine Entscheidung erwarten darfst.

Beachte dann, wie auf dem Hinweg, dass die Showtime erst wieder endet wenn du aus dem Sichtbereich verschwunden bist.

So ganz allgemein: nicht über die Maßen schleimen, aber auch nicht zu lässig und zu frech sein. Du wirst etwas aufgeregt sein - kein Problem. Du willst einen guten Eindruck machen, auch kein Problem, aber nicht „zu gewollt“ übertreiben.
Versuche möglichst du selbst und natürlich zu bleiben. Freundlich sein, aber auch ehrlich.

In jedem Fall wird man auch nach Stärken und Schwächen fragen - da darfst du nicht großkotzig werden, aber bedenke dass du Werbung in eigener Sache machst, insofern brauchst du dein Licht nicht unter den Scheffel stellen, sondern darfst durchaus mit deinen Kompetenzen glänzen.
Nenne deine wahren Stärken, bei den Schwächen nur Dinge, die vordergründig doof, aber nicht wirklich schlimm oder versteckte Vorteile sind. „Notorischer Frühaufsteher, werde leicht ungeduldig wenn Dinge nicht vorwärts gehen, tendiere manchmal zu sehr großer Präzision“ oder solche Sachen sprechen insgeheim eher für dich :wink:
Sachen wie „Langschläfer, bin Einzelgänger und kein Teamplayer, kann nicht mit Geld umgehen, bin Eigenbrötler, bin schnell gereizt, ich schaue oft zu tief ins Glas und kiffe“ sind natürlich absolute No-go’s. Selbst wenn du es tust - das sagst du natürlich niemals!

Es kann auch sein dass man dich provoziert. Sei es indem irgendwelche Vorwürfe kommen, oder indem man sonstwas konstruiert. Sei dir dann im Klaren dass das nicht wirkliche Empörung ist, sondern man einfach deine Reaktion testen will.
Am besten ist hier: ruhig bleiben, und deine vernünftige Meinung vertreten! Steige dann nicht auf ein verbales Pingpong-Spiel ein, streite nicht um den anderen zu überzeugen! Sondern zeige das, was sie eigentlich sehen wollen: dass du auch unter Stress oder bei Gegenwind freundlich bleibst, nicht aggressiv wirst, aber zu deiner Meinung stehst.
Du darfst dann durchaus auch widersprechen oder sowas sagen wie „Ich akzeptiere diese Meinung, sehe es aber dennoch so und so.“

Intime Fragen (Krankheiten etc.) dürfen nicht gestellt werden bzw. musst du nicht beantworten. Nun wirkt es aber auch nicht gerade souverän dann gar nicht oder völlig humorlos zu antworten. Immerhin vermittelt auch hier dein Verhalten viel mehr als die eigentliche Antwort zum Thema.
Besser ist also wenn du Fragen, die du harmlos findest, dennoch beantwortest oder das Thema mit einem Lächeln abbiegst. Man wird dann schon verstehen dass du dazu nichts sagen möchtest und notfalls musst du es eben doch so sagen.
Wenn du es freundlich und sympathisch machst ist das okay, es wird nämlich klar dass du selbstbewusst genug bist Grenzen zu ziehen, aber dennoch freundlich und unaufgeregt bleibst.

Du solltest in jedem Fall auch erklären können warum du eine sichere Stelle aufgibst um die Unsicherheit einer neuen Stelle und der Probezeit einzugehen. Da muss es trifftige Gründe geben, das gehört eben auch zur Frage „Warum bewerben Sie sich hier?“

Wenn es das tolle Gehalt ist, eine interessante neue Tätigkeit, die Chance dich zu entwickeln, ein weiter Umzug - alles okay. Aber bloss nicht kommen mit „Ich habe Stress mit dem jetzigen Arbeitgeber“ etc.
Überhaupt: NIEMALS schlecht über den alten AG reden! Das wäre illoyal - und das wünscht keine Firma.

Es ist auch gut wenn du bei allgemeinen, aktuellen Themen zu Smalltalk fähig bist. Das besagt zwar nichts über deine beruflichen, fachlichen Kompetenzen, sorgt aber für den eigentlich wichtigen Faktor des Treffens: die „good vibrations“.
Es ist also gut im Vorfeld die Zeitung gelesen und die Tagesschau gesehen zu haben, oder z. B. eine Meinung zum Abschneiden der deutschen Elf bei der Fußball-EM zu haben…
Was du allerdings nicht thematisieren solltest: Politik und Religion. Damit setzt man sich schnell in die Nesseln wenn dein Gegenüber anders denkt als du.

Alles Gute,

MecFleih

…das ist nun bereits das zweite mal, dass ich dich dabei „erwische“, dass du

http://www.jova-nova.com

empfiehlst,
dabei hast du eine Bewerbung von mir, die ich in Anlehnung danach schrieb, völlig zerrissen und geschrieben, es (=das unkonventionelle) sei nicht deins.

Das finde ich doch sehr merkwürdig!

Grüße, jeanne

Erklärbär
Hallo Jeanne,

…das ist nun bereits das zweite mal, dass ich dich dabei
„erwische“, dass du

http://www.jova-nova.com

empfiehlst,

Uiuiui, jetzt hast mich aber erwischt :wink:

dabei hast du eine Bewerbung von mir, die ich in Anlehnung
danach schrieb, völlig zerrissen und geschrieben, es (=das
unkonventionelle) sei nicht deins.

Da hast Du völlig recht. Und ehrlich gesagt finde ich jova-nova sehr zwiespältig. Will sagen - die Seite ist hervorragend aufgemacht und man kann so oder so viel lernen, darum empfehle ich sie gerne. Gleichzeitig habe ich fürchterbar Bauchweh bei der Sache, denn meiner Meinung nach muss ein Anschreiben zur Person passen. Aber da ich die meisten Leute hier nicht kenne, kann ich das nur empfehlen und darauf vertrauen, dass sie ihre eigenen Schlüsse daraus ziehen :wink:

Nun war es bei Dir eher so, dass ich den Eindruck hatte, dass Dir der jova-nova-Stil nicht so recht gelingen will. (Bitte, versteh mich nicht falsch, das ist nicht schlimm, ich kann das auch nicht, obwohl ich sonst fast so schnell schreibe wie quassle *fg*) Und einen schlecht „angelehnter“ jova-nova-Stil finde ich um Welten übler als einen etwas verunglückten „konservativen“ Stil.

Ich hoffe, dass Dir diese Erklärung hilft, den scheinbaren Widerspruch aufzulösen, ansonsten schreib mir nochmal ein Mail :wink: Achja, am Rande möchte ich drauf hinweisen, dass es bei Dir um eine Bewerbung ging, während der hiesige Ausgangsfragesteller nach einem Vorstellungsgespräch gefragt hatte… Und bei einer Vorbereitung auf ein Vorstellungsgespräch nach so langer Zeit (er sprach ja von 25 Jahren) kann man über gar nicht genug „dumme“ Fragen und passende „schlaue“ Antworten nachdenken.

*wink*

Petzi