Hallo!
Ich weiß, es gibt einige Bücher über die Thematik, aber hier möchte ich gerne Erfahrungen von Praktikern erfragen.
Und ich denke das interessiert nicht nur mich.
Wenn hier welche sind die bei solchen Gesprächen auf der Arbeitgeberseite sitzen wäre es mal sehr interessant was in solchen Gesprächen als
positiv, gern gehört …
oder
negativ, peinlich …
rüberkommt.
Welches Verhalten ist empfehlenswert und was sollte man vermeiden?
P.S. Es geht nicht darum jemandem nach dem Mund zu reden oder so.
Ich glaube ihr wisst was ich meine.
Gruß
Forrest
Wenn hier welche sind die bei solchen Gesprächen auf der
Arbeitgeberseite sitzen wäre es mal sehr interessant was in
solchen Gesprächen als
positiv, gern gehört …
aufgeschlossene ehrliche Aussagen, der wille Leistung zu bringen.
oder
negativ, peinlich …
in solchen Foren wie diesem erfragte oder aus Büchern angelernte nicht selbst vertretene Sprüche und Verhaltensweisen. Die bringt nämlich mittlerweile jeder Bewerber.
Man kann sogar schon an der Art des Vorstellungsgespräches erkennen, auf welchem Berwerberlehrgang der Aspirant war oder welches Buch er gelesen hat.
Geh hin, natürlich frisch, das Herz auf der Zunge und du wirst so aus dem Bewerberbrei herausragen, daß du den Job kriegst.
gruss
winkel
Bei uns hat neulich ein Bewerber den Hinweis, man solle sich über das Tätigkeitsfeld der Firma erkundigen, so ernst genommen, daß wir schon vermutet haben, daß er von der Konkurrenz geschickt wurde um zu spionieren, was wir wohl mit dem Verkäufer anfangen wollen, den wir suchten.
Danke + Zusatzfragen
Hallo Winkel!
Wie werden folgende Dinge von der Arbeitgeberseite empfunden:
Wenn der Bewerber einen Notizzettel dabei hat auf dem er
aufgeschrieben hat was er auf keinen Fall vergessen will zu
fragen?
Um ein bischen ein Gefühl über das Arbeitsklima zu bekommen
würde ich zum Beispiel gerne fragen was mit dem Vorgänger
passiert ist.
Gibt es bestimmte Standardfragen auf die man sich vorbereiten kann? Zum Beispiel: Warum glauben Sie für den Job der richtige
zu sein? usw…
Hast du nicht auch solche Standardfragen?
Gruß
Forrest
Wie werden folgende Dinge von der Arbeitgeberseite empfunden:
Wenn der Bewerber einen Notizzettel dabei hat auf dem er
aufgeschrieben hat was er auf keinen Fall vergessen will zu
fragen?
– Das kommt wohl ganz darauf an, für was Du dich bewirbst. Man sollte als AG schon erwarten können, daß Du dir drei, vier Fragen über einen längeren Zeitraum als 1 Stunde merken kannst. Wenn Du dich in einer Imbißbude bewirbst könnte das Resultat da anders ausfallen als bei einer Führungsposition bei Daim… Benz.
Um ein bischen ein Gefühl über das Arbeitsklima zu bekommen
würde ich zum Beispiel gerne fragen was mit dem Vorgänger
passiert ist.
– Meines Erachtens ein Kardinalfehler. Es ist möglicherweise mit viel Feingefühl auch so ganz nebenbei dem AG arglos zu entlocken. Wenn Du die Frage aber so direkt stellst, könnte die Reaktion sein: „Das geht Sie nichts an. Wir melden uns.“
Gibt es bestimmte Standardfragen auf die man sich vorbereiten
kann? Zum Beispiel: Warum glauben Sie für den Job der richtige
zu sein? usw…
– Die genannte Frage ist sicherlich eine der Gängigen. Auch das Gegenteil „Welche Schwächen haben Sie?“ erwartet Dich eventuell. Hier kann man Dir sicherlich nicht genau sagen, was Dich erwartet. Das hängt ganz von der Person ab, die Dich beim Vorstellungsgespräch „interviewt“ und für welchen Job Du dich bewirbst. Letztendlich kann man sich bzgl Vorstellungsgespräche schulen lassen oder man lernt mit jedem vergeigten Gespräch dazu. Solange Du dich selbstbewußt, aber nicht arrogant verkaufst, solltest Du auf dem richtigen Weg sein. Eigene Stärken in den Vordergrund stellen, aber nie als der „ultimative AN“ auftreten.
Hast du nicht auch solche Standardfragen?
– Aber, Forrest, „google“ ist und bleibt Dein Freund…:o)
ich habe mal jemanden eingestellt, weil ihm etwas schweiß die stirn runterlief - nur ein paar tröpfchen, quasi als kontrast zu seiner sonstigen sicherheit, dem chicken anzug und seinem hervorragenden fachwissen. das war genau der punkt, an dem ich wußte, dass er den job unbedingt haben wollte und einiges dafür zu tun bereit war.
oder
negativ, peinlich …
einen anderen bewerber habe ich mal nach hause geschickt, als er mir ein gönnerhaft etwas, was er für ein kompliment hielt, machen wollte: „als frau in diesem beruf??? das hat man selten!“ (abgesehen davon, dass ich locker den impuls, „als was denn sonst?“ zu fragen unterdrücken konnte, fragte ich mich nur, aus welchem hinterwald dieser kerl denn wohl kommt.)
Gibt es bestimmte Standardfragen auf die man sich vorbereiten
kann? Zum Beispiel: Warum glauben Sie für den Job der richtige
zu sein? usw…
Hast du nicht auch solche Standardfragen?
Warum haben Sie sich ausgerechnet in unserer Firma beworben?
Warum denken Sie, dass Sie für die ausgeschriebene Stelle der Richtige sind?
Warum möchten Sie wechseln? … um nur einige zu nennen
– Das kommt wohl ganz darauf an, für was Du dich bewirbst.
Man sollte als AG schon erwarten können, daß Du dir drei, vier
Fragen über einen längeren Zeitraum als 1 Stunde merken
kannst. Wenn Du dich in einer Imbißbude bewirbst könnte das
Resultat da anders ausfallen als bei einer Führungsposition
bei Daim… Benz.
Ich denke ich kann behaupten schon X Besprechungen usw. erlebt zu haben. Da habe ich schon von wesentlich intelligenteren Menschen wie mir gesehen dass dann doch sehr wichtige Sachen vergessen wurden.
Es könnte ja sein, dass der nächste Schritt nach diesem Gespräch die Kündigung im alten Betrieb ist. Da sollte man eigentlich nichts unbeantwortet haben.
ich habe mal jemanden eingestellt, weil ihm etwas schweiß die
stirn runterlief - nur ein paar tröpfchen, quasi als kontrast
zu seiner sonstigen sicherheit, dem chicken anzug…
Ich hätt ihn allein wegen des Anzugs schon eingestellt.
Originalität muss belohnt werden
ich habe mal jemanden eingestellt, weil ihm etwas schweiß die
stirn runterlief - nur ein paar tröpfchen, quasi als kontrast
zu seiner sonstigen sicherheit, dem chicken anzug und seinem
hervorragenden fachwissen. das war genau der punkt, an dem ich
wußte, dass er den job unbedingt haben wollte und einiges
dafür zu tun bereit war.
Hallo Anja,
Meinst Du nicht, dass das auch Aufregung gewesen sein könnte? Wer geht schon lässig ins Vorstellungsgespräch?! Es gibt übrigens auch Leute, die ganz leicht schwitzen, wenn sie z.B. vom Kalten isn Warme kommen. Es gibt auch Leute, die können ihr schwitzen gut verbergen. - Also ehrlich, jemanden wegen seiner Schwitzerei einzustellen, weil man da meint, etwas hineininterpretieren zu können, ist schon sehr originell.
… mein Vater hat mal jemanden nicht eingestellt, weil der zum Vorstellungsgespräch einen Ohrring trug. Aber ich denke, Kriterien, wie sie die Anja hat, sind da echt besser. Fundierter. Objektiver. *grins*
Grüsse
Anna
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… mein Vater hat mal jemanden nicht eingestellt, weil der
zum Vorstellungsgespräch einen Ohrring trug. Aber ich denke,
Kriterien, wie sie die Anja hat, sind da echt besser.
Fundierter. Objektiver. *grins*
In welchem Outfit hast Du Dich damals vorgestellt?
Gruss,
Andreas
Psst, das bleibt jetzt unter uns: Die Anja müsste eigentlich Annja heissen, heisst aber Ann, ja? Viele Leute sind da empfindlich, Ann sicher nicht, wir zwei sowieso nicht, ich sag’s nur zur Sicherheit, soviel Zeit muss sein.