Hi Leute,
ich habe demnächst ein Vorstellungsgespräch wg. einem Jobwechsel.
Nun wird mir von dem neuen AG sicherlich die Frage gestellt, warum ich nicht mehr bei der alten Firma bleiben will (ist ne ungekündigte Anstellung), sondern wechseln will.
Was soll ich darauf antworten?
Der tatsächliche Grund ist ganz einfach, dass in der alten Firma (obwohl recht bekannt und auch mit einigen Awards ausgezeichtet worden) nichts für die MA gemacht wird, also sprich z.B. alte, klapprige Stühle, etc… Das kann ich aber ja nicht sagen, da es sonst so rüber käme, als würde ich die Firma schlecht machen…
wie wäre es mit „Die ausgeschriebene Stelle ist wie maßgeschneidert für Dich…“ oder „Du suchst nach einer neuen Herausforderung…“, „…es ist Zeit für eine Veränderung…“ und „Du möchtest Dich finanziell verbessern…“… „aus persönlichen Gründen…“ (letzteres kann man z.b. anbringen, wenn man aus einem Betrieb mit Schichtwechsel in einen „normalen“ 8-Stunden-Tagesjob wechselt…).
Das wäre meine spontanen Ideen, ohne zu wissen, ob der neue Job eine Verbesserung wäre und wie lange Du bereits in Deinem alten Job bist.
Ich habe meinem Leben sehr häufig die Stellen gewechselt und habe entweder in ähnlichem Tenor wie oben geantwortet oder ab und an auch wahrheitsgemäß berichtet, warum ich das Unternehmen verlassen möchte. Auch bei letzterer Art der Beantwortung habe ich dann oftmals den Job meiner Begierde bekommen.
Man muss das durchaus von Fall zu Fall auch situationsbedingt abwägen.
Das wären meine tipps - ob die von der Fachwelt im wer-weiss-was gutiert werden, wirst Du ja gleich beobachten können. Aber auf jeden Fall kommen sie von der „Front“.
Hohle Phrasen ohne Hintergrund bringen nichts
Hallo,
wie wäre es mit „Die ausgeschriebene Stelle ist wie
maßgeschneidert für Dich…“ oder „Du suchst nach einer neuen
Herausforderung…“, „…es ist Zeit für eine Veränderung…“
und „Du möchtest Dich finanziell verbessern…“… „aus
persönlichen Gründen…“ (letzteres kann man z.b. anbringen,
wenn man aus einem Betrieb mit Schichtwechsel in einen
„normalen“ 8-Stunden-Tagesjob wechselt…).
antwortet man mit diesen hohlen Phrasen, muss man auch auf Nachfragen eine Antwort parat haben. Häufig ist gerade so eine Bla-Bla Aussage geradezu eine Steilvorlage für den Interviewer.
Warum meinen Sie, dass die Stelle für Sie maßgescheidert ist? Warum glauben Sie das beurteilen zu können?
Was bedeutet für Sie eine Herausforderung? Was genau fordert Sie an den ausgeschriebenen Job?
Warum wollen Sie sich verändern? Was an Ihrem jetzigen Job gefällt Ihnen nicht, was Sie gerne verändert hätten?
Warum können Sie ein höheres Gehalt bei Ihrem jetzigen AG nicht durchsetzen?
Was für persönliche Gründe sind das?
Meist wird es dann ganz still oder richtig peinlich.
Wie zu jedem Thema, was bei einem Interview zur Sprache kommen könnte, sollte man nicht nur eine Spruch draufhaben, sondern eine komplette und schlüssige Story.
Wie zu jedem Thema, was bei einem Interview zur Sprache kommen
könnte, sollte man nicht nur eine Spruch draufhaben, sondern
eine komplette und schlüssige Story.
Das hatte ich als selbstverständlich vorausgesetzt, dass man nicht nur eine „Phrase“ von sich gibt und dann sprachlos ohne Antworten vor dem Fragensteller sitzt.
Dem UP kann und will ich aber sicher keine kompletten Geschichten erzählen, zumal seine ja kein Mensch hier auch nur annähernd kennt.