Vorstellungsgespräch meine Schwächen

Hallo,

Ich habe dem nächst ein Vorstellungsgespräch, also Veranstaltungskauffrau, im Grund weiß ich meine drei Schwächen natuürlich, jedoch sind es so standart Antworten und in diesem Beruf nicht immer geeignet…

als meine 3 Schächenn würde ich sagen:

  1. selbstkritisch
  2. ungeduldig (wenn jemand zu spät kommt, bei arbeiten mit Fingerspitzengefühl)
  3. sage schnell meine Meinung (erlichkeit)

als Stärken würde ich nehmen:

  1. behalten den überblick in stresssituationen
  2. konsequent (wenn ich etwas mache, dann auch richtig)
  3. kann Anweisungen folgen

Ich finde das die Stärken O.K. sind, aber die Schwächen nicht, was meint ihr dazu, und was könnte man als Schwächen nehmen die nicht unbedingt schlecht sind als Veranstaltungskauffrau ?

LG und Dank

Hallo iikee,

Keine Schwäche oder Stärke ist gut oder schlecht, weil sie immer so oder so ausgelegt werden kann.

zb. deine Stärke, dass du anweisungen folgen kanns, kann auch so verstanden werden, dass du wenig hinterfragst.

deswegen würde ich vielleicht an dieser Stelle sagen, dass du gut mit anderen zusammenarbeiten kannst aber auch gerne die Verantwortung übernimmst, denn das unterstreicht a) deine Teamfähigkeit b) dass du dich nicht auf Teamlorbeeren ausruhst und dass du dich bei einem Event vorort mit der Küche, den Handwerkern usw. durchsetzen kannst und du die Fäden in der Hand behältst. Ich würde als Stärke noch flexibel anführen, weil es im Eventbereich doch mal so, dann anders und dann doch wieder so sein kann.

Auf die Frage Schwächen kannst du zb. so eingsteigen:

  1. witzig reagieren (zb. Schwäche: Schuhe und Schokolade) und dann beginnst du mit den wirklichen Schwächen, hat den Vorteil, dass Du Dich noch von einer anderen Facette zeigen kannst.

  2. dass du ein sehr optimistischer Mensch bist und somit auch in denen Schwächen etwas positives siehst, zb. Deine Selbstkritik dich immer wieder dazu bringt hinterfragen (reflektieren)ob das jetzt alles so gelaufen ist wie du es wolltest, wenn ja warum, wenn nein warum und wenn es gut gelaufen es beizubehalten und wenn nicht daran zu arbeiten und dich weiter zu entwickeln und so sind deine Schwächen wieder Stärken :smiley:

so nun, zu deinen angaben:

Ehrlichkeit (ist immer wieder schön, wenn es als schwäche angeführt wird, könnte aber beim personalisten so aufgenommen werden, dass du ohne wenn und aber jedem und immer deine meinung sagen musst. Es liegt also dann an deinem auftreten dies zu entkräften)

Ungeduld
da du eh bei deinem Stärken sagst, dass du konsequent bist kannst das ruhig sagen. Vorallem wenn du sagst, dass du unpünktlichkeit nicht magst passt das ganz gut in die branche. Denn man sollte die Feste so feiern wie sie fallen, planen und organisieren sollte man sie aber peinich genau.

ich hoffe das war irgenwie hilfreich mir war es jedefalls ein Volksfest.

bona dea

hallo…

das mit den schwächen und stärken ist immer so ein ding… ich zum beispiel empfinde „meinung sagen“ gar nicht als schwäche in dem job - schließlich bist du diejenige, die als erste aufrufen muß, wenn mal irgendwas nicht so läuft, wie es sollte - und das passiert schnell, wenn du eine veranstaltung mit vielen menschen hast, die dich unterstützen sollen und manchmal eben nicht das tun, was der veranstaltungsablauf vorsieht… kritik üben, damit es besser wird, gehört unbedingt dazu, egal, ob der techniker geschludert hat, der service schlecht war, das essen kalt oder die hostessen mehr miteinander gackerten als sich um die gäste zu kümmern… oft mußt du direkt dazwischengehen, sofort was sagen, sofort neue anweisungen geben - das fordert eine starke durchsetzungsfähigkeit und eben eine meinung…

_ „anweisungen folgen“ hört sich wieder so an, als bräuchtest du anweisungen, um dich zu bewegen… im gegenteil - als veranstaltungskauffrau gibst du anweisungen. dein projekt, deine verantwortung… würde ich in dem job auf keinen fall als stärke sehen - es sei denn, du landest bei einem/r chef/in, der/die sich gern profiliert und jemanden zum umherschubsen braucht…

_ „ungeduldig“ ja… bei veranstaltungen ist das durchaus eine gute schwäche - lieber ungeduldig sein, daß die bühne steht und die dekomenschen schneller machen und die busse vor der tür stehen als alles laufen zu lassen und mal schauen, was passiert… wobei sich das mit der stäke „überblick in streßsituationen…“ auch gut paart… (allerdings ohne durch die ungeduld die anderen zu stressen, denn dann ist alles wieder hin…)…

ich kann dir hier keine schwächen vorsagen, die gut zu dem job passen, da deine schwächen eben deine schwächen sind, und wie du oben gesehen hast, selbst von situation zu situation sogar bestens passen können…

für das gespräch: sei wie du bist - du selbst. du BIST veranstaltungskauffrau, du weißt, wie der job geht, bist bereit, neues dazuzulernen, du bringst aber sicher schon eine menge mit… und die leute haben dich ja nicht ohne grund eingeladen… tief durchatmen und durch…

viel glück und erfolg dabei, ich drücke dir die daumen für den neuen job!

natasha

Hallo,

noch eine Schwäche!
Als Kauffrau solltest Du unbedingt etwas an Deiner Rechtschreibung tun, und/oder einen ordentlichen Kurs ‚Tippen‘ belegen.
Das war ein ernster Hinweis, von einem, dessen Schreiberei auch nicht so besonders toll ist.

Gandalf

Allgemeine Frage, leicht off topic
Hallo,

zuerst zu deiner Frage:
Ich persönlich würde mich speziell auf diese Frage nicht vorbereiten.
Investiere deine Zeit für wirklich wichtige und themenbezogene Dinge.
Und wenn sie kommt, dann ein höfliches und selbstsicheres „Weiss ich nicht“. Bei Beharren den Ball einfach zurückspielen.

Und jetzt meine Frage:
Gibt es Leute, die sowas tatsächlich fragen?
Ich kann mich nicht einmal an sowas erinnern, obwohl ich wirklich viele Vorstellungsgespräche hatte (Ist allerdings schon über 5 Jahre her).

Gruss,
TR

Spitzen Tipp
Moin,

Ich persönlich würde mich speziell auf diese Frage nicht
vorbereiten.

Ah ja.

Investiere deine Zeit für wirklich wichtige und themenbezogene
Dinge.

Ach so. Definiere wichtig und themenbezogen.

Und wenn sie kommt, dann ein höfliches und selbstsicheres
„Weiss ich nicht“. Bei Beharren den Ball einfach
zurückspielen.

Ganz Klasse. Nach dem Motto: Zeig dem doofen Frager, dass er doof ist. Sicher die richtige Strategie in einem Vorstellungsgespräch.

Gibt es Leute, die sowas tatsächlich fragen?

Natürlich. Obs zielführend ist, sei dabei dahingestellt, das muss aber auch nur der Frager für sich selbst beantworten. Die Frage an sich ist nicht ehrenrührig. Letztendlich ist das nur eine (und im Grunde die plumpeste) von vielen Möglichkeiten, die Reflexionsfähigkeit zu testen.

Ich kann mich nicht einmal an sowas erinnern, obwohl ich
wirklich viele Vorstellungsgespräche hatte (Ist allerdings
schon über 5 Jahre her).

Schön für Dich.

Grüße
Jürgen

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Beruhig dich
Hallo Jürgen,

im Grunde sagst du ja selber, dass dies die plumpeste Art ist die Reflexionsfähigkeit zu testen, warum meckerst du mich dann so an?

Was ist daran schlecht, eine Frage nicht beantworten zu können, dazu zu stehen und zur Gegenfrage überzugehen?

Ich sehe ein Bewerbungsgespräch aus gleichwertigen Parteien bestehend, aber evtl sieht man das bei xxxxx nicht so, denn dort ist ja manches anders (das meine ich neutral).

Gruss,
TR

MOD Firmenname entfernt

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Sozusagen…

im Grunde sagst du ja selber, dass dies die plumpeste Art ist die Reflexionsfähigkeit zu testen, warum meckerst du mich dann so an?

Weil er es für schlecht hält, auf eine Frage, auf die man hätte vorbereitet sein können nicht vorbereitet zu sein. Und prinzipiell ist da ja auch was Wahres dran.

Hierzu mal beide Seiten von mir:
Unsere Firma hat einen reglementierten Prozess für’s Gespräch, und diese Frage ist darin nicht enthalten. Dennoch habe diese Frage schon im Vorstellungsgespräch gestellt.
Es kann in Bezug auf den Gesprächsverlauf interessant sein.
Wenn ein Kandidat mir so erscheint, als hätte er Antworten für das VG „gepaukt“, dann kommt diese Frage und ich erwarte eine Textbuchantwort (z.B. „Schokolade“).
So diese denn auch noch kommt, ist der Kandidat durchgefallen, denn bei uns ist Spontanität und Selbstdenken wichtig.
Leute die ohne Nachdenken auf alles eine einstudierte Antwort haben müssen, sind nicht nur gefährlich für unsere Firmenkultur, sondern für sich selbst auch oft hinderlich.

Was ist daran schlecht, eine Frage nicht beantworten zu können, dazu zu stehen und zur Gegenfrage überzugehen?

Nichts. Persönlich sehe ich leider viel zu wenig Bewerber, die tatsächlich fähig sind, das VG als echten Dialog zu führen: Ein VG ist ja schließlich keine mündliche Prüfung, sondern ein Kennenlernen!

Aber das kann man halt leider nicht mit Textbüchern pauken.

Und damit zurück zum Thema:
Was Stärke und Schwäche ist, liegt so oft nur im Auge des Betrachters: „One man’s trash is another’s treasure…“

Gruss zurück,
Michael

Hallo,

Was ist daran schlecht, eine Frage nicht beantworten zu
können, dazu zu stehen und zur Gegenfrage überzugehen?

ich habe es schon zig Mal erlebt, dass Bewerber als Reaktion auf die Frage nicht mehr als ein dummes und völlig ratloses Gesicht gemacht haben.

Für mich heißt das:

Man hat sich nicht ansatzweise damit auseinandergesetzt, wie ein Bewerbungsgespräch laufen kann
Der Bewerber ist alles andere als spontan und flexibel
Der Bewerber ist nicht in der Lage eine selbstkritische Haltung zu sich selbst einzunehmen

Wenn dann auf ein „denken Sie mal in Ruhe darüber nach“ entweder nichts oder ein „ich habe keine Schwächen kommt“, ist das Gespräch eigentlich gelaufen. Jeder hat Schwächen und sollte sie auch kennen. Wer die Frage mit negativen Eigenschaften wie faul, schlampig etc. beantwortet, dem ist eigentlich auch nicht mehr zu helfen. Aber auch das habe ich mehrfach erlebt.

Ob man seine echten Schwächen nennen sollte, ist allerdings eine andere Frage.

Letztlich soll mit der Frage Vorbereitung, Spontanität und die Fähigkeit zum Self-Marketing geprüft werden.

Darüber hinaus halte ich es für hochgradig respektlos und dumm im Bewebungsgespräch auf unangenehme Fragen mit Gegenfragen zu reagieren.

Gruß

S.J.

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Hi Mike,

(…) Persönlich sehe ich leider viel zu wenig Bewerber, die
tatsächlich fähig sind, das VG als echten Dialog zu führen:

Ich glaube das ist der springende Punkt.
Bei einem echten Dialog tauchen gewisse Fragen einfach nicht auf.

Gruss,
TR

Hallo

ich habe es schon zig Mal erlebt, dass Bewerber als Reaktion
auf die Frage nicht mehr als ein dummes und völlig ratloses
Gesicht gemacht haben.

Für mich heißt das:

Man hat sich nicht ansatzweise damit auseinandergesetzt, wie
ein Bewerbungsgespräch laufen kann
Der Bewerber ist alles andere als spontan und flexibel
Der Bewerber ist nicht in der Lage eine selbstkritische
Haltung zu sich selbst einzunehmen

In meiner ganzen Karriere habe ich diese Frage genau einmal gestellt bekommen. Meine Antwort war: „Eine meiner Stärken ist es, nicht auf abgedroschene Fragen antworten zu müssen, die mit meiner Eignung nichts zu tun haben.“

Damit war das Thema durch. Besonders „selbstkritisch“ kam das btw auch nicht rüber :o))) Ich hätte den Job übrigens haben können.

Gestellt habe ich Bewerbern diese Frage vice versa übrigens nie. Für mich hat das wenig mit kommunikativer Stärke zu tun. Die Frage an sich ist Schrott. So intelligent wie die Frage im Supermarkt „Hey, was machst Du denn hier?“. Wenn ich solch eine abgedroschene Frage brauche, um die Eignung eines Bewerbers zu testen, dann hilft mir die Antwort auch nicht mehr.

Gruß,
LeoLo

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Man hat sich nicht ansatzweise damit auseinandergesetzt, wie ein Bewerbungsgespräch laufen kann

Es kann auch so laufen, dass der Chef die Bewerberin fragt ob sie ein Höschen anhat… das dürfte auch bei vielen Verdutzung und eine eher „unflexible“ Reaktion hervorrufen. Trotzdem ist das keine sinnvolle Frage.

Jeder hat Schwächen und sollte sie auch kennen.

So stimmt das leider nicht.
Persönlich vertrete ich die Einstellung, dass jede Stärke eine Schwäche werden kann und umgekehrt.

Wer die Frage mit negativen Eigenschaften wie faul, schlampig etc. beantwortet, dem ist eigentlich auch nicht mehr zu helfen. Aber auch das habe ich mehrfach erlebt.

Und dabei würde ich tatsächlich „faul“ als eine meiner größten Schwächen heranziehen.
Ich bin so stinkefaul, dass ich sämtliche wiederholenden Tätigkeiten am PC automatisiere, weil ich keine Lust habe, sie zigmal von Hand durchzuführen und dabei Stunden zu vergeuden.
Dann bin ich noch viel fauler, weil da höre ich nicht auf - ich optimiere die Qualität unserer Unternehmensprozesse so weit, dass ich mir über Schadfälle und Qualitätsprüfung in meinen Bereichen keine Gedanken mehr machen muss.
Wenn ein Personaler solche Faulheit als negativ auslegt, dann ist dem nicht mehr zu helfen!

Ob man seine echten Schwächen nennen sollte, ist allerdings eine andere Frage.

Und damit ist die Frage nicht zielführend, wenn man nicht zufällig gerade einen Vertriebler einstellt.

Gruss,
Michel

Hi

Ob man seine echten Schwächen nennen sollte, ist allerdings eine :andere Frage.

Was denn sonst? Falsche Schwächen? Stärken, als Schwächen verpackt, die doch als Stärken rauskommen sollen?

Letztlich soll mit der Frage Vorbereitung, Spontanität und die :Fähigkeit zum Self-Marketing geprüft werden.

Vorbereitung ist meines Wissens das Gegenteil von Spontaneität. Wenn die Frage ernst gemeint ist, geht es hier nur um „Self-Marketing“, was gleichbedeutend mit Ver…ung des Gegenübers und Selbstver…ung ist. Letzteres noch eher, weil der Gegenüber im Endeffekt der Be- und Verurteilende ist.

VG
Anwärter

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Ich bin ruhig
Hallo Thomas,

Du hast mich offenbar noch nie unruhig erlebt.

im Grunde sagst du ja selber, dass dies die plumpeste Art ist
die Reflexionsfähigkeit zu testen, warum meckerst du mich dann
so an?

s.o. Meckern ist meines Erachtens etwas anderes. Zumindest bei mir. Ich habe schlicht Deine in meinen Augen fahrlässigen Aussagen relativiert.

Was ist daran schlecht, eine Frage nicht beantworten zu
können, dazu zu stehen und zur Gegenfrage überzugehen?

Weil diese Frage eine Standardfrage innerhalb eines Themenbereichs von Fragen ist, der in einem halbwegs professionellen Vorstellungsgespräch auf jeden Fall vorkommen wird? Und weil ich als Fragensteller erwarte, dass zumindest irgendetwas verwertbares als Antwort kommt. Wenn nichts kommt, dann kommt eben bei mir ein Haken für „nicht vorhanden“ hin. Bei Reflexionsfähigkeit vielleicht etwas suboptimal.

Ich sehe ein Bewerbungsgespräch aus gleichwertigen Parteien
bestehend, aber evtl sieht man das bei Bosch nicht so, denn
dort ist ja manches anders (das meine ich neutral).

Bist ein Held. Mehr gibts dazu aus vielen Gründen nicht zu sagen.

So long
Jürgen

Unsachlich
Hallo,

Es kann auch so laufen, dass der Chef die Bewerberin fragt ob
sie ein Höschen anhat…

was hat das bitte mit dem Job zu tun? Nichts!

Die Selbsteinschätzung des Bewerbers aber sehr wohl.

Da das ganze eine recht unsachliche Wendung nimmt, klinke ich mich hier lieber aus…

1 „Gefällt mir“

Hi!

Ich sehe ein Bewerbungsgespräch aus gleichwertigen Parteien
bestehend, aber evtl sieht man das bei xxx nicht so, denn
dort ist ja manches anders (das meine ich neutral).

Ich auch!
Und genauso, wie man von einem Unternehmen erwarten kann, sich mit den Bewerbungsunterlagen auseinanderzusetzen, genauso erwarte ich von Bewerbern, dass sie sich im Vorfeld mit Standardfragen (das IST eine Standardfrage) auseinandersetzen!

Gruß
Guido, der Deine Antwort für grob fahrlässig und alles andere als hilfreich hält

MOD Firmenname im Zitat entfernt

Hallo,

Da das ganze eine recht unsachliche Wendung nimmt, klinke ich
mich hier lieber aus…

Bisher stehen lediglich unterschiedliche Auffassungen gegenüber.
Hier hat bislang keiner einen Anderen beleidigt.
Ich wurde sogar schon als Held bezeichnet.

Unsachliche Stränge sehen ganz anders aus.

Gruss,
TR

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Hallo iikkee,

persönlich mag ich diese Fragen auch nicht, beim Gros der von mir bisher absolvierten Vorstellungstermine kamen sie - Gott sei Dank - auch nicht vor. Aber darauf kann und sollte man sich nicht verlassen; daher finde ich es gut, dass du dich mit den Antworten im Vorfeld befasst.

Mal abgesehen davon, dass dich diese Frage dann nicht überraschen kann und du dir eine Antwort zurecht stammelst, hat eine gute Vorbereitung noch den Vorteil, dass sie deinen per se vorhandenen Stresslevel senkt.

Aber nun zu Stärken und Schwächen. Ich finde nichts Verwerfliches dabei, die klassischen Antworten zu geben. Wer solche - m. E. recht nutzlosen und wenig aufschlussreichen - Fragen stellt, sollte sich nicht wundern, wenn er auch 08/15-Antworten bekommt.

Wichtig ist, dass du sie so formulierst und rüberbringst, dass sie auch authentisch wirken.

Deine Stärken finde ich schon ganz gut, den dritten Punkt würde allerdings durch „systematische Vorgehensweise“ ersetzen. Als Veranstaltungskauffrau musst du systematisch vorgehen, sonst flopt dir dein Event. Wenn du in der Lage bist, den klassischen Projektplanungsprozess in Form von „Analyse, Planung, Durchführung, Kontrolle“ durchzuführen, ist das die halbe Miete. Und das machst du natürlich noch ausgesprochen gern, weil es dir die Garantie gibt, dass auch alles möglichst perfekt abläuft (wann du das schon mal unter Beweis gestellt hast? Na, bei privaten Partys zum Beispiel ;-D oder auch wenn ihr für die Schule ein Event geplant habt oder für den Sportverein :smile:)

Nun zu den Schwächen:
Selbstkritik ist nie schlecht, man kann immer etwas noch besser machen und man behält die Bodenhaftung.
Auch die Ungeduld finde ich gut, denn wem geht es nicht mal so, dass er schneller etwas kapiert hat als andere…
Die offene Meinungsäußerung wurde ja schon von einem anderen Mitglied bemängelt; dem schließe ich mich an. Absolutes no go, denn wenn ein Jungspunt sich nicht unter Kontrolle hat und einfach sagt, was er/sie denkt, dann ist Ärger vorprogrammiert. Diplomatie und Einfühlungsvermögen zeichnen gestandene Mitarbeiter gegenüber Youngstern aus. Also bloß nicht sagen, dass du so tickst.
Stattdessen könntest du pingelig sein… ungerne delegieren, auch wenn du weißt, dass du nicht alles alleine machen kannst. Aber du bist eben perfektionistisch veranlagt und musst erst mal Vertrauen aufbauen. Lieber verlässt du dich auf dich selbst, denn dann weißt du, dass es gut wird. ;-D Und da du recht pingelig bist, kommt es eben auch eher selten vor, dass du mal etwas vergisst. Es ist also eigentlich gar keine Schwäche. ;-D

So, das soll genügen. Ich hoffe, es war etwas Verwertbares für dich dabei. Good luck bei deinen Terminen, und vielleicht erzählst du mal, ob die Frage überhaupt gestellt wurde.

Gruß
Kirsten
Pingelig

als meine 3 Schächenn würde ich sagen:

  1. selbstkritisch
  2. ungeduldig (wenn jemand zu spät kommt, bei arbeiten mit Fingerspitzengefühl)
  3. sage schnell meine Meinung (erlichkeit)

als Stärken würde ich nehmen:

  1. behalten den überblick in stresssituationen
  2. konsequent (wenn ich etwas mache, dann auch richtig)
  3. kann Anweisungen folgen