Vorstellungsgespräch/ noch angestellt

Hallo,

ich bin derzeit noch (keine Ahnung ob noch lange - es ist was am brodeln) ungekündigt beschäftigt, habe mich aber weiterhin beworben und nun ein Vorstellungsgespräch bekommen, allerdings weit weg. Ich muss also den Tag freinehmen um da hin zu kommen. Nach der Arbeit dort hin zu kommen geht absolut nicht, ich brauche den ganzen Tag.

Nun hatte ich erst vor kurzem Urlaub - wie verkaufe ich meinem AG, dass ich schon wieder einen Tag Urlaub möchte? Ich kann ja schlecht den wahren Grund angeben. Er könnte ja theoretisch den Urlaubsantrag ablehnen - aufgrund hohen Arbeitsaufkommens od. ähnl.

Danke für Tipps

Hallo,

Nun hatte ich erst vor kurzem Urlaub - wie verkaufe ich meinem
AG, dass ich schon wieder einen Tag Urlaub möchte? Ich kann ja
schlecht den wahren Grund angeben.

Einen Urlaubsgrund angeben ist eigentlich unüblich und kann der AG nicht verlangen. Gerade für einen Tag gibt es ja tausend Gründe: Geburtstagsfeier bei Tante Anna in Dingsbums; größerer Einkauf bzw. verschiedene Erledigungen…

Er könnte ja theoretisch
den Urlaubsantrag ablehnen - aufgrund hohen Arbeitsaufkommens
od. ähnl.

Das kann er, wird er aber ween einem Tag kaum machen (vor allem bei Tante Annas Geburtstag)

Gruß
Wolfgang D.

Danke für Tipps

ja im Idealfall könnte das einfach so funktionieren… aber wie ich meinen AG so kenne, wird er eventuell schon fragen, was los ist - gut dann haben wir eben einen Sterbefall oder sowas. Theoretisch könnte ich ja auch zu ihm gehen und ihm von dem Sterbefall erzählen und gleich in einem Abwasch um Urlaub bitten. Ich halte zwar nix von Lügen aber in diesem Fall geht es wohl nicht anders.

Hi!

Sterbefall halte ich für keine gut Idee!

Hinterher kommt der AG darauf, die eine bezahlte Freistellung (ohne Urlaub) anzubieten, welche Du dann aber mit der Sterbeurkunde belegen sollst…

LG
Guido

stimmt, wenn er spitzfindig ist… aber wenn ich mit einem Geburtstag von Tante Sowieso ankomme, ist das für Ihn kein wichtiger Grund, weil man Tanten auch in seiner Freizeit/ am Wochenende besuchen kann.

Also Problem: ich habe Anfang November Urlaub gehabt - 1,5 Wochen, dann eine Woche gearbeitet - und derzeit bin ich unfreiwillig beurlaubt - keine Ahnung wie lange. Sollte ich zu dem Termin des Vorstellungsgespräches wieder auf Arbeit sein, wird es schwer, dem AG verständlich zu machen, dass ich schon wieder Urlaub will.

Vielleicht: wichtiger Tierarztbesuch/ OP des Hautieres? Cousine bekommt ein Baby? Handwerker kommen ins Haus? alles nicht so überzeugend oder? fällen euch noch bessere Entschuldigungen ein?

Jeweils mit dem Zusatz: ich habe zwar nen Freund, aber der ist auswärts zur Weiterbildung.

Hallo, kleines Anonymchen :wink:

also iiiiich meinerlicherseits hätte ehrlich gesagt nicht den Nerv zu lügen. Sprich, ich würde den Urlaubsantrag „normal“ einreichen. Wenn dann Scheffe fragt weshalb würde ich zwischen „dringenden persönlichen Gründen und dieses-und-verses erledigen“ Rumdrucksen :wink:
In ählicher Situation hab ich einem Scheffe mal strahlend erzählt „ich gehe nach München“ und er kam gar nicht auf die Idee zu fragen, was ich da denn mache. Und dass ich mich dort bewerben gehe hab ich natürlich nicht dazu gesagt *fg*. Das gelingt aber natürlich nur, wenn die Firma in einer Stadt sitzt, die „man“ kennt und wo Scheffe auch nachvollziehen kann, dass man mal nen Tag hin möchte :wink:
Eine andere Lösung wäre vielleicht das Gespräch auf Montag oder Freitag zu legen und dann über „langes Wochenende in Dingsda“ argumentieren.

den Urlaubsantrag ablehnen - aufgrund hohen Arbeitsaufkommens
od. ähnl.

Wird er wohl wegen einem Tag eher nicht - vorausgesetzt es sind da nicht schon jetzt schrecklich wichtige Ereignisse (Schulung, Big Meeting, Kundenbesuch etc.) bekannt, die Deine Anwesenheit an just dem Tag dringend erforderlich machen.

*wink*

Petzi

Hi,

warum denn so kompliziert?

Du willst einen Tag Urlaub - warum ist doch völlig egal. Wenn der Chef aus Interesse fragt würd’ ich irgendeinen Blabla erzählen wenn Du denn nicht gleich sagen willst „einfach so“.

Du bist weder rechtlich noch moralisch verpflichtet den Urlaub erklären zu müssen.

Gruß,

MecFleih

schon klar, aber was ist, wenn er den Urlaub ablehnt - vielleicht weil er sich denken kann, was dahinter steckt und mir steine in den weg legen will?

hallo anonymuslein (wie nett! :smile:)

ich bin mir nicht sicher, ob der chef urlaub ablehnen darf, wenn du noch urlaubsanspruch hast und keine dringenden betrieblichen gründe (abgabetermine, keine vertretung, viele krank und jede menge arbeit, wichtige besprechungen etc.) vorliegen.

mir ist aufgefallen, als ich in einer grossen firma arbeitete, dass kollegen, die eher viel trara um ihre urlaubsanträge machten eher abgelehnt, bzw. lieber länger in ungewissheit gehalten wurden oder sich in verhandlungen bis hin zu betteln und lügen verstricken mussten viel schwerer an den wunschurlaub kamen, als jene die kommentarlos ihren zettel ins fach des chefs legten.

ich glaube, wenn du es erst mal ohne angabe von gründen versuchst, wie es eigentlich normal sein sollte, riecht er nicht so schnell lunte, wie wenn du mit tod-, hochzeits- und anderen geschichten daher kommst.

und wenn’s nicht anders geht und du unbedingt lügen musst, dann möglichst wenig ausführlich und unverfänglich. wenn dir - was wir nicht hoffen - was unterwegs passiert und sich dann herausstellt, dass du nicht dort warst, wo du es deinem chef erzählt hast, ist es ganz blöd. kommt nat. auch drauf an, wie das verhältnis sonst zu deinem chef ist. ich nehme aber an, es ist nicht üblich, dass ihr euch locker in der kaffeeküche alles, was bei euch privat läuft erzält.

lg

ama

ps: hatte auch schon mal samstag ein vorstellungsgespräch, weil ich die ganze woche über kundentermine an diversen orten hatte und die dauer derselbigen nicht voraussehbar war. mein gegenüber hat das sehr geschätzt, dass ich so loyal war und mich nicht unter einem vorwand verdrückt hatte um zum vorstellungsgespräch zu kommen, sondern die belange meines noch-arbeitgebers sowie nat. meinen job sehr ernst nahm (was er ja dann auch von mir erwarten konnte). sprich doch auch mit den anderen ganz offen und frag mal nach, ob es möglich wäre sich samstags auch mal zu treffen, weil du aus dringenden betrieblichen gründen nicht weg kannst. das verstehen die doch, wenn du nicht gleich um die ecke wohnst.

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schon klar, aber was ist, wenn er den Urlaub ablehnt -
vielleicht weil er sich denken kann, was dahinter steckt und
mir steine in den weg legen will?

Hi,

ich fange langsam an mir Gedanken darüber zu machen warum Du so unsicher bist. Ist das wirklich ein so großes Problem einen Tag Urlaub zu beantragen? Du beantragst einen Tag Urlaub und basta.

Was wäre wenn und Überlegungen ob Du einen Sterbefall vortäuschen sollst erscheinen mir, gelinde gesagt, übertrieben…

Gruß,

MecFleih