Hallo,
beim Vorstellungsgespräch wird doch auch gern gefragt, wieviel man sich bereits beworben hat. Alsdann auch, warum es bisher beruflich noch nicht geklappt hat/worans bisher gelegen hat.
Was antwortet man auf diese Folgefrage? Die Wahrheit??
Bspw.
fehlende Berufserfahrung,
lange Zeit arbeitslos,
Hindernis Kind in Hinsicht auf Arbeitszeit ???
Ist das so gut, wenn man die Wahrheit so offen erzählt?
Danke
Bärchen
Hallo,
Hallo Baerchen
beim Vorstellungsgespräch wird doch auch gern gefragt, wieviel
man sich bereits beworben hat.
Ach ja? Ich bin das noch nie gefragt worden. Aber vielleicht ist das in deiner Branche ja anders?
Alsdann auch, warum es bisher
beruflich noch nicht geklappt hat/worans bisher gelegen hat.
Was antwortet man auf diese Folgefrage? Die Wahrheit??
Selbstverständlich! Jegliche Verdrehung solltest du vermeiden. Wenn man da nur zu zweit sitzt merkt dein Gegenüber recht schnell, wenn du dich verhedderst/stockst/dir widersprichst…
Bspw.
fehlende Berufserfahrung,
lange Zeit arbeitslos,
Hindernis Kind in Hinsicht auf Arbeitszeit ???
Ist das so gut, wenn man die Wahrheit so offen erzählt?
Lass es mich so sagen: Man soll da keine Romane erzählen, sondern möglichst unverkrampft (haha) auf die Fragen antworten und irgendwann kommt auch der Moment, wo man gefragt wird, ob man selbst noch Fragen hat und darüber sollte man sich auch Gedanken machen und dann nicht dasitzen und rumdrucksen.
Fragen können alle möglichen kommen (auch absolut unerwartete, von denen man evtl. denkt, dass die gar nichts mit der Stelle zu tun haben - einfach um die Reaktion zu testen).
Stift und Notizblock sind nicht verkehrt (da kann man sich auch dran „festhalten“, wenn man nicht weiß wohin mit den Händen).
Viel Glück! 
MfG
Hallo,
Stift und Notizblock sind nicht verkehrt (da kann man sich
auch dran „festhalten“, wenn man nicht weiß wohin mit den
Händen).
Vorsicht mit derartigem ‚Spielzeug‘… Klammert sich jemand regelrecht an Stift & Block, wirkt er sehr unsicher - spielt er ununterbrochen mit dem Stift, kommt er eher gelangweilt rüber. Auch zu eifrige Protokoll-Kritzelei während des Gesprächs macht keinen guten Eindruck.
Gruß
Renee
Danke Xolophos und Renee :o) o.T.
ot
Vorsicht mit derartigem ‚Spielzeug‘… Klammert sich jemand
regelrecht an Stift & Block, wirkt er sehr unsicher - spielt
er ununterbrochen mit dem Stift, kommt er eher gelangweilt
rüber. Auch zu eifrige Protokoll-Kritzelei während des
Gesprächs macht keinen guten Eindruck.
Hallo Renee, das leuchtet mir ein, aber wohin mit den nervösen Händen? Oder scheint das nur mir ein Problem zu sein, weil ich dazu neige nervös mit meinen Fingern zu spielen?
@Baerchen Bitte dann mal berichten wie es lief! 
MfG
Hi,
beim Vorstellungsgespräch wird doch auch gern gefragt, wieviel
man sich bereits beworben hat. Alsdann auch, warum es bisher
beruflich noch nicht geklappt hat/worans bisher gelegen hat.
Ich halte diese Fragen für sehr unwahrscheinlich, weil der Bewerber das prinzipiell nicht wissen kann, weil in Absagen nämlich seltenst die Wahrheit steht.
Wenn man also tatsächlich diese Frage gestellt bekommt, dann hat man es sehr wahrscheinlich nicht mit den fähigsten Leuten zu tun.
In dem Fall ist also leichtes Schwindeln angemessen, etwa so:
„Von den 10 Bewerbungen der jetzigen Bewerbungsphase ist dies in kurzer Zeit bereits das 2. Vorstellungsgespräch“
Wenn dir das zu gewagt ist, dann antworte irgendwas was NICHT mit der Vergangenheit zu tun hat, sondern auf die Zukunft gerichtet ist.
(…)
fehlende Berufserfahrung,
ist absolut kein Manko.
lange Zeit arbeitslos,
Hindernis Kind in Hinsicht auf Arbeitszeit ???
Wieso ist Kind ein Hindernis?
Doch nur dann, wenn man Kind und Arbeit als sich behindernde Zustände auffasst.
Ob das wirklich so ist, interessiert hier garnicht.
Entscheidend ist, dass das von dir nicht in der Weise rüberkommt.
Auch hier gilt: Antworten müssen auf die Zukunft gerichtet sein.
Gruss,
Hallo!
Ich bin Hochschulabsolvent und hatte in diesem Jahr einige Vorstellungsgespräche. In der Tat ist diese Frage kaum aufgetaucht. Wenn doch, so habe ich zunächst auf die mangelnde Berufserfahrung verwiesen, und dass ich gegenüber berufserfahrenen Bewerbern bislang leider immer den Kürzeren gezogen habe. Dafür haben die meisten Arbeitgeber Verständnis. Aber nicht für schlecht halte ich auch den Hinweis, dass die allgemeine wirtschaftliche Lage nunmal sehr schlecht ist, und es eben oft etwas länger dauert, bis man was passendes findet. Ich habe oft erlebt, dass die Arbeitgeber das verstehen, weil sie nämlich selbst auf ihr Stellenangebot massenweise Bewerbungen erhalten haben. >500 Bewerber auf eine offene Stelle sind heutzutage keine Seltenheit (kommt natürlich auf die Art der Stelle und auf die Firma an).
Viele Grüße,
Axel
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Hallo Baerchen,
ganz wichtig ist, das ein Roterfaden vorhanden ist. Das heißt, dass was du schreibst (Lebenslauf/Anschreiben) und mündlich wieder gibst identisch sein müssen. Du must genau sagen warum du dich dafür entschieden hast, sei es ein bestimmter Beruf oder auch die Elternzeit. Du solltest nicht sagen, dass Kinder für den Beruf ein Hinderniss sind. Du hast dich bewust für diese Rolle/Aufgabe entschieden weil…
Du must einen Grad finden zwischen der Wahrheit und einer positiven Formulierung. Schwindelleien fallen auf.
Empfehlenswert ist auch sich im Vorfeld Fragen zu dem jeweiligen Unternehmen zu überlegen und zu notieren.
Um die Nervosität in den Griff zu bekommen hilft es vor einem Spiegel zu üben.
Gruß
Niky3
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vielen Dank für Eure Antworten. War sehr hilfreich, Ihr habt mir schon sehr geholfen. Da ist nun noch was offen, da frage ich oben nochmal neu.
Danke Euch!! Ich meld mich auch mal wie es ausgegangen ist.
Viele Grüße
Bärchen