Vorsteuer in Buchhaltung

Hallo, gibt es irgendwo eine leicht verständliche kurze Anleitung, wie man den laufenden Betrieb von Kleinunternehmerregelung ohne Umsatzsteuerberechnung auf einen Wechsel zur Umsatzsteuerberechnung vorbereitet. Woran man alles Denken muss, was für gesetzliche Auflagen man erfüllen muss etc.

Mir geht es darum bereits im noch Umsatzsteuerbefreiten Jahr schon mal die Buchhaltung, Belegablage etc. anzupassen, um dann ab Stichtag mit dem Vorsteuerabzug, passenden Formularen etc loszulegen.
Es wird wohl weiter unter den 75000 Eu (Kleinunternehmergrenze) bleiben, so dass wohl immer noch GuV ausreicht.
Ansosnten bräuchte ich noch ein Bilanz für Dummies :wink:

zu einem freien Beruf (Dienstleistung) für den bisher 1 Ordner reichte (eigene Rechnungen der Reihe nach abgeheftet, dazu eine Klarsichthülle für die Geschäftsausgabenbelege, vorne eine handschriftliche Liste mit Einnahmen und Ausgaben damit man nicht jedesmal den Rechner anmachen muss) soll nun Produktverkauf dazu kommen und die Zielgruppe hat sich geändert + 2 Standbein, so dass Vorsteuerabzug Sinn macht.

Auch wäre mir hilfreich eine Anleitung für die handschriftliche Minibuchführung, wie man es früher gemacht hat, zu finden. Es wird viele Barverkäufe geben, also muss ich nun tägliche/wöchentliche/monatliche Kassenberichte und Warenlisten führen.

Nun passen auch solche Formularbücher wie von Zweckform wieder (wieso gibts die eigentlich nicht ohne Mwst, gerade für die Kleinen sind die doch praktisch)

Ein dauerhaft laufender Computer (o. Registrierkasse)kommt aus energetischen Gründen nicht in Frage (Esoterikbranche).

Und ich weiß dass ein Buchhalter/Steuerberater eher Sinn macht, aber bis ich da den passenden gefunden hab, der sich auch mit meinen Vorstellungen abfindet, muss ich mir schon mal selbst ein System überlegen. Ausserdem will ich später den Buchhalter/Steuerberater auch verstehen können und vor allem nachvollziehen können, ob er mir oder nur sich selbst wohlgesonnen ist. HAb mal in einem BWL-Seminar lernen dürfen, wie man als Steuerberater die Bilanzsumme zurechtschraubt, die für das Honorar als MAssstab galt.
DAs möchte ich natürlich nicht :wink:

Gruß B

Hallo,

Auch wäre mir hilfreich eine Anleitung für die
handschriftliche Minibuchführung, wie man es früher gemacht
hat, zu finden. Es wird viele Barverkäufe geben, also muss ich
nun tägliche/wöchentliche/monatliche Kassenberichte und
Warenlisten führen.

Kassenbuch bzw. als EÜ-Rechner Aufzeichnung über bare Vorgänge musst Du täglich führen, sonst haut Dich der Steuerprüfer mit dem GOB.

Gruß, Bernd

Hallo,

Es wird wohl weiter unter den 75000 Eu
(Kleinunternehmergrenze) bleiben,

17.500 im ersten Jahr
50.000 in den Folgejahren

Ansosnten bräuchte ich noch ein Bilanz für Dummies :wink:

Bilanzierungspflichtig (und IST-Kaufmann) wird man ab einem Umsatz von 200.000 oder einem Gewinn von 50.000 EUR.

Es wird viele Barverkäufe geben, also muss ich
nun tägliche/wöchentliche/monatliche Kassenberichte und
Warenlisten führen.

Sinnvoll ist täglich und monatlich. Nötig ist monatlich. Warenlisten müssen nicht geführt werden.
Ich empfehle den Kauf einer Registrierkasse mit Kassenbuchfunktion. Diese übernimmt einen Großteil der anfallenden Abrechnungen.

Nun passen auch solche Formularbücher wie von Zweckform wieder
(wieso gibts die eigentlich nicht ohne Mwst, gerade für die
Kleinen sind die doch praktisch)

Die Kasse kann das auch.

Ein dauerhaft laufender Computer (o. Registrierkasse)kommt aus
energetischen Gründen nicht in Frage (Esoterikbranche).

Man kann eine Kasse auch ausschalten.

MfG Frank Müller

sag ich doch,dass ich nun mehr Buchhaltung vor mir hab, täglich sowieso, evtl auch Wöchentlich (für Überblick über Warenbestand, Nachschubbedarf etc) und natürlich monatlich (für Steuer, Krankenkassen und wer sonst noch was abhaben will).

Wiki sagt zu den GOB (Artikel Grundsätz ordnungsgemässer Buchführung): „Die Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung (GoB) sind teils geschriebene, teils ungeschriebene Regeln zur Buchführung und Bilanzierung, die sich vor allem aus Wissenschaft und Praxis , der Rechtsprechung sowie Empfehlungen von Wirtschaftsverbänden ergeben“

Ich fragte hier nach praktischen Anleitungen, wie ich es am besten mache von einem jetzigen freien Beruf, wo nur ab und an mal eine größere Rechnung über die Bank abgewickelt wird (monatlich bei Projekten, oder eine handvoll kleine Rechnungen im Monat, alles mehrwertsteuerfrei), wird zu nun einem Betrieb mit täglichen Barverkäufen und Umsatzsteueranrechnung umzustellen.

Da ich bisher mit Umsatzsteuer noch nichts am Hut hatte bräuchte ich da mal so ein paar Handlungsanweisungen oder einfach knappe Infos, wie es mit dem Vorsteuerabzug läuft.
Für den Kunden brauch ich ja Bruttopreise, für mich rechne ich auch immer noch lieber mit Brutto und pack die Mwst lieber erst einmal drauf auf den EK und mach dann meinen VK-Preis, und das muss dann auch wieder in Netto und Brutto sein, damit ich den Überblick behalt, dass genug für mich bleibt.
Aber das gibt doch sicher noch einen handlicheren Weg.

Mir fehlt eine handliche Darstellung dessen, woran ich bei der Umstellung alles denken muss und wie mit Nettopreisen und separater Umsatzsteuer gerechnet wird.
Die Theorie kann ich mir anlesen, aber entweder
* sind das Werke epischer Breite, die schon seit Jahren auf meiner to do liste verschoben werden, und meist nur stichprobenartig konsultiert werden oder es sind
* nette Anleitungen die im wesentlichen sagen, „nutzen Sie diese oder jene Software und alles regelt sich von allein“,was das Verständis für die Sache nicht grad fördert, (s. das andere Posting, was macht eine Registrierkasse, das über einen Taschenrechner mit Schublade hinausgeht? ich hab noch nie mit einer gearbeitet)
* Oder es sind Anleitungen, die gleich mit kryptischen Datevnummern jonglieren, und zig Unterkonten (wie auch in den epischen Werken weshalb sie für mich akut nicht nützlich sind)

Irgendwo muss das doch eine handliche Webseite geben, die Vorsteuerabzug, Preiskalkulation mit Mwst, notwendige schriftliche Aufzeichnungen etc. für Existenzgründer oder Schülerprojekte erklärt.

Es würde mich freuen, wenn jemand so eine Seite kennt und bereits für gut befunden hat. Mich durch tausende weitgehend knappdanebenliegende Googletreffer zu wühlen hab ich grad keine Zeit.

gruß B

Hallo,

Es wird wohl weiter unter den 75000 Eu
(Kleinunternehmergrenze) bleiben,

17.500 im ersten Jahr
50.000 in den Folgejahren

Ups ja 7500 meinte ich (noch eine Grenze, aber für Einkommenssteuer), die 1 davor hab ich schon völlig verdrängt, auf die 50000 kann ich nur träumen :wink:

Ansosnten bräuchte ich noch ein Bilanz für Dummies :wink:

Bilanzierungspflichtig (und IST-Kaufmann) wird man ab einem
Umsatz von 200.000 oder einem Gewinn von 50.000 EUR.

Na hab ich doch richtig gelegen, dass ich mir das noch ersparen kann …

Es wird viele Barverkäufe geben, also muss ich
nun tägliche/wöchentliche/monatliche Kassenberichte und
Warenlisten führen.

Sinnvoll ist täglich und monatlich. Nötig ist monatlich.
Warenlisten müssen nicht geführt werden.

Warenlisten hab ich mir selbst auferlegt, damit ich den Überblick behalte, was vorhanden ist und was wegging, damit ich rechtzeitig nachbestelle, und Trends erkennen kann. Auch Preisschwankungen muss ich im Auge behalten, sprich meine ware wird nicht jedesmal wenn ich sie einkaufe den selben Preis haben, so dass ich mit den VK-Preisen reagieren muss.
Nur weiß ich noch nicht, wie ich sie sinnvoll erstelle.

Ich empfehle den Kauf einer Registrierkasse mit
Kassenbuchfunktion. Diese übernimmt einen Großteil der
anfallenden Abrechnungen.

Ich hab noch nie mit einer Registrierkasse gearbeitet, was macht sie denn noch, ausser erweiterter Taschenrechner mit Bon und Schublade.

Wie würde diese Kassenbuchfunktion aussehen.
Ne Kasse würde zumindest die Geldherausgabefehler reduzieren.

Nun passen auch solche Formularbücher wie von Zweckform wieder
(wieso gibts die eigentlich nicht ohne Mwst, gerade für die
Kleinen sind die doch praktisch)

Die Kasse kann das auch.

Ein dauerhaft laufender Computer (o. Registrierkasse)kommt aus
energetischen Gründen nicht in Frage (Esoterikbranche).

Man kann eine Kasse auch ausschalten.

Aber kommt das nicht komisch, wenn man jedesmal wenn ein Kunde bezahlen will, erst mal die Kasse einschaltet? Wie lange braucht die denn zum hochfahren? Gibt es die auch in Strahlungsarm?
Also so eine ganz alte mechanische würde ich ja noch toll finden (optisch zumindest, praktisch müsste mindestens ein Bon dabei herauskommen), aber so ein ritschratsch-piep ist für meine Zwecke irgendwie nicht das richtige. Bin ja kein Supermarkt. Es geht um 5-10 Verkäufe pro Tag, zusätzlich zu Behandlungen, die zT auch überwiesen werden oder en bloc (Behandlungsserie) bezahlt werden.
Da lohnt eine Registrierkasse wohl noch nicht.
Wie gesagt, es geht um Zusatzverkäufe im Esoterikbereich, da kommt es auch darauf an, ob das Chi im Raum beeinflusst wird oder die Aura mancher Produkte (manche Essenzen darf man nicht in der Nähe von Computern oder Lautsprechern lagern, da sie sonst ihre Kraft verlieren) oder ob sie sonst eine ungemütliche Stimmung verbreitet (haptisches Gefühl auf Kunststoffoberfläche…Lüftersummen…).

Also derzeit neige ich zu Papierbelegen und Excel am Abend.

Und es geht mir auch darum, die ein bisschen zu verstehen wie ich sinnvoll zwischen Netto und brutto mit den Preisen herumjonglieren kann.
So wie ich derzeit den EKPreis incl Mwst einfach mit EKx1,19 herausfinde statt kompliziert mit EK/100x19+EK

Sowas muss es doch auch für den Vorsteuerabzug geben.

ZUmal ich letztens bei einer IHK-Veranstaltung über Werbung (wegen einem Bsp zu diesen „wir zahlen ihre Mwst“ Angeboten)irgendwas aufgeschnappt habe, dass die real gezahlte Mwst nur 1,3irgendwas (oder sowas ind er Art) sei.

Ich kriegs nicht zurechtgerechnet…da ich noch nicht gelernt hab mit Brutto/Netto elegant herumzujonglieren, und weil ich nicht weiß, von welchen Preisen er ausging Ek/VK?
Ich rechne derzeit einfach zu kompliziert.

Gruß B

Hallo,

Wiki sagt zu den GOB (Artikel Grundsätz ordnungsgemässer
Buchführung):

Die Wichtigste lautet: Keine Buchung ohne Beleg.

Da ich bisher mit Umsatzsteuer noch nichts am Hut hatte
bräuchte ich da mal so ein paar Handlungsanweisungen oder
einfach knappe Infos, wie es mit dem Vorsteuerabzug läuft.

Ich kaufe zum Nettopreis schlage meine Marge und USt drauf und erhalte so den Bruttopreis.

* nette Anleitungen die im wesentlichen sagen, „nutzen Sie
diese oder jene Software und alles regelt sich von allein“,was
das Verständis für die Sache nicht grad fördert, (s. das
andere Posting, was macht eine Registrierkasse, das über einen
Taschenrechner mit Schublade hinausgeht? ich hab noch nie mit
einer gearbeitet)

Eine ordentlich eingerichtete Registrierkasse ist eine Buchungsmaschine die Rechnungen schreibt, Umsätze verbucht, diese den richtigen Steuerklassen zuordnet und den Warenbestand dokumentiert.
Das Ergebnis ist eine Abrechnung die den Anforderungen der GoB genügt.

Irgendwo muss das doch eine handliche Webseite geben, die
Vorsteuerabzug, Preiskalkulation mit Mwst, notwendige
schriftliche Aufzeichnungen etc. für Existenzgründer oder
Schülerprojekte erklärt.

Es gibt Seminare für diese Themen. Andere studieren Jahrelang dafür. Man kann auch einen Gründercoach konsulieren.

Mich durch tausende weitgehend
knappdanebenliegende Googletreffer zu wühlen hab ich grad
keine Zeit.

Um Dir die Grundlagen Deines Broterwerbes zu erklären, habe ich gerade keine Zeit.

MfG Frank Müller

Hallo,

Ich empfehle den Kauf einer Registrierkasse mit
Kassenbuchfunktion. Diese übernimmt einen Großteil der
anfallenden Abrechnungen.

Ich hab noch nie mit einer Registrierkasse gearbeitet, was
macht sie denn noch, ausser erweiterter Taschenrechner mit Bon
und Schublade.

Eine ordentlich eingerichtete Registrierkasse übernimmt einen großen Teil der Buchführung. Sie erstellt Belege die der GoB genügen.

Wie würde diese Kassenbuchfunktion aussehen.

Zusätzlich zu den normalen Barverkäufen gibt es in der Regel Ein-/Auszahlungen die den Kassenbestand verändern. Typisches Beispiel ist das Tanken des Firmenwagens. Diese Ausgabe wird aus privatem Geld vorfinanziert und später an der Kasse als Auszahlung gebucht. Der Tankbeleg kommt dann zu den Kassenberichten.

Ne Kasse würde zumindest die Geldherausgabefehler reduzieren.

…und wenn Sie mit einem Falschgeldsensor bestückt ist auch noch diese Gefahrenquelle ausschalten.

Ein dauerhaft laufender Computer (o. Registrierkasse)kommt aus
energetischen Gründen nicht in Frage (Esoterikbranche).

Man kann eine Kasse auch ausschalten.

Aber kommt das nicht komisch, wenn man jedesmal wenn ein Kunde
bezahlen will, erst mal die Kasse einschaltet?

Wieso?

Wie lange
braucht die denn zum hochfahren?

2 Sekunden

Gibt es die auch in
Strahlungsarm?

Hä?
Jeder stromdurchflossene Leiter besitzt ein Mangnetfeld.
Licht hast Du aber schon im Laden?

Also so eine ganz alte mechanische würde ich ja noch toll
finden (optisch zumindest, praktisch müsste mindestens ein Bon
dabei herauskommen),

Dieser Bon muß den Mindestanforderungen an eine Rechnung genügen. Er muß also Textschreibend sein.

Es geht um 5-10 Verkäufe pro Tag, zusätzlich zu
Behandlungen, die zT auch überwiesen werden oder en bloc
(Behandlungsserie) bezahlt werden.
Da lohnt eine Registrierkasse wohl noch nicht.

Wahrscheinlich nicht.

Wie gesagt, es geht um Zusatzverkäufe im Esoterikbereich, da
kommt es auch darauf an, ob das Chi im Raum beeinflusst wird
oder die Aura mancher Produkte (manche Essenzen darf man nicht
in der Nähe von Computern oder Lautsprechern lagern, da sie
sonst ihre Kraft verlieren) oder ob sie sonst eine
ungemütliche Stimmung verbreitet (haptisches Gefühl auf
Kunststoffoberfläche…Lüftersummen…).

Hä? Wir reden offenbar weit aneinender vorbei.
http://www.olympia-vertrieb.de/de/produkte/kassen/sl…

Also derzeit neige ich zu Papierbelegen und Excel am Abend.

Jede Abrechnung die auf einer Datenstruktur beruht in die undokumentiert eingegriffen werden kann, wird vom Fiskus verworfen und führt zur Steuerschätzung.

Sowas muss es doch auch für den Vorsteuerabzug geben.

Die Vorsteuer ist der Betrag, den Dein Lieferant als MwSt oder richtiger USt auf seiner Rechnung ausweist.

Ich rechne derzeit einfach zu kompliziert.

Ja.

Dein Lieferant stellt eine Rechnung.
Nettopreis

  • Steuer (seine USt, deine VSt)

Du stellst Deinem Kunden eine Rechnung.*
Nettobetrag

  • Steuer (deine USt, seine VSt)

Der Name dieses Steuersystems heißt MwSt.

Zwischen dem Netto EK und dem Netto VK wird die Marge aufgeschlagen.
Die Umsatzsteuervoranmeldung ist die Komulierung Deiner USt mit Deiner VSt. Je gesünder die Firma ist, um so höher fällt dieser Betrag aus.

MfG Frank Müller

* Bei Kassen findet man häufiger Bruttopreis enthält XXX Steuer

Hallo,

Wiki sagt zu den GOB (Artikel Grundsätz ordnungsgemässer
Buchführung):

Die Wichtigste lautet: Keine Buchung ohne Beleg.

Soweit war ich auchschon :wink:
Mir ging es eher darum, dass es offensichtlich auch ungeschriebene Gesetze gibt, die ich beachten sollte, aber nicht in den offiziellen Texten wiederfinde. Dicke Bücher zu Rechnungswesen und BWL liegen hier (RW: Eisele, und BWL: Wöhe, ältere Auflagen), da verliert man den Überblick, was Muss und was Kann ist. Dazu finden sich in den Gesetzestexten, die ich der Aktualität wegen konsultiere, auch nicht gerade praktische Handlungsanweisungen. In der FAchliteratur wird selten ein Unterschied zwischen 1-Mann-Unternehmen oder KOnzern gemacht.

Da ich bisher mit Umsatzsteuer noch nichts am Hut hatte
bräuchte ich da mal so ein paar Handlungsanweisungen oder
einfach knappe Infos, wie es mit dem Vorsteuerabzug läuft.

Ich kaufe zum Nettopreis schlage meine Marge und USt drauf und
erhalte so den Bruttopreis.

Auch soweit war ich, doch wie erfasse ich es sinnvoll in der papierenen Buchhaltung, da ich ja auch ersteinmal den Brutto-EK bezahlen muss. Macht es einen Unterschied für die Buchhaltung/Rechnungswesen/Controlling (Die Kassenführung ist ja nur der unterste Baustein für alle weiteren Berichte, die für mich während des Umstrukturierungprozesses relevant sind), ob ich Ware, die zum Wiederverkauf gedacht ist, buche oder Ware die zum Verbrauch gedacht ist, bzw. als Geschäftsausstattung (dort kommt ja keine VK-Mwst wieder rein, sondern kann allenfalls mit der Gesamt-Ust. verrechnet werden.)

was macht eine Registrierkasse, das über einen
Taschenrechner mit Schublade hinausgeht? ich hab noch nie mit
einer gearbeitet)

Eine ordentlich eingerichtete Registrierkasse ist eine :Buchungsmaschine die Rechnungen schreibt, Umsätze verbucht, diese :den richtigen Steuerklassen zuordnet und den Warenbestand :dokumentiert.
Das Ergebnis ist eine Abrechnung die den Anforderungen der GoB genügt.

Das mit der Kontrolle des Warenbestandes interessiert mich jetzt. Bei der von dir verlinkten Kasse mit Ihrem HAndbuch konnte man ja nur Warengruppen festlegen. Also Waren die unter den gleichen Bedingungen (Mwst-Satz etc.)verbucht werden. Für eine Warenwirtschaft muss aber doch jedes einzelne Produkt einen Speicherplatz belegen,das kann doch mit Warengruppen nicht gemeint sein, denn dann wären 42 ziemlich wenig, wenn diese KAsse in einem Laden steht. Dort sind ja oftmals eher hunderte einzelner Waren, die eher zufällig mal denselben VK haben (also vielleicht unter denselben Bedingungen 1,99 € incl 19% Mwst verkauft werden, aber nicht unbedingt thematisch zusammenpassen)
Also kann ich mir die Software, die hinter so einer Kasse steckt ähnlich vorstellen, wie die Warenwitrschaft bei einer Onlineshop-Software (wo Verkaäufe gleich vom Lagerbestand abgezogen werden)?
Dann könnte man sich damit ja einiges an separater Software sparen…
Wenn das ganze denn erst einmal größer wird.

Es gibt Seminare für diese Themen. Andere studieren Jahrelang
dafür. Man kann auch einen Gründercoach konsulieren.

Ja Seminar ist für nächste Woche schon längst gebucht, ist aber eines, wo ich am Ende mit realen Zahlen für mein spezielles Vorhaben dastehen soll, und da will ich mir die Zahlen zumindest vorher schon mal zusammensammeln, und zwar so, dass ich damit auch was anfangen kann. Und da macht es Sinn schon mal zu wissen welche Struktur das ganze haben soll.

Mich durch tausende weitgehend
knappdanebenliegende Googletreffer zu wühlen hab ich grad
keine Zeit.

Um Dir die Grundlagen Deines Broterwerbes zu erklären, habe
ich gerade keine Zeit.

Ja ich glaube wir reden aneinander vorbei, über die Basics bin ich hinaus, ich will aber eigentlich back to the roots, da ich jetzt mehr und anderes aufzeichnen muss als bisher als Freiberufler ohne vorab zu kaufenden Wareneinsatz. Meine Buchhaltungskurse sind aber schon fast 10 Jahre her und da ging es schon nur um PC-gestütztes Ausfüllen einer Buchhaltungssoftware. Dadurch versteht man aber nicht unbedingt den Sinn und kann auch nicht die ZAhlen in weiterführende Betriebswirtschaftliche Berechnungen übertragen, wenn die Software das nicht hergibt.
Ich muss nun mehr in die Zukunft planen und nicht für den momentanen Auftrag, der nur Geld einbrachte und nix kostete. Bürokram kaufte ich mir halt wenn er nötig war, mehr brauchte es nicht.
Und für diese Planungen brauche ich eben zB. einfache Excel-Vorlagen, mit denen ich schon mal ein bisschen Joglieren lernen kann um später meinen Buchhalter, der nun nötig wird, zu verstehen.
Und vermutlich wird das ganze doch Bilanzpflichtig, da es evtl ne UG wird, das ist auch ein weites Feld.
Gruß B