Eine Werbeagentur wirbt mit den Arbeiten eines Freelancers, der AUCH für diese Agentur arbeitet, für sich - als ob sie diese Arbeiten als Auftrag bekommen und umgesetzt hätte. Der Kunde ist aber nicht der Kunde dieser Werbeagentur, sondern des Freelancers bzw. der Person, die den Job an den Freelancer weitergegeben hat.
Für mich ist es die Vortäuschung falscher Tatsachen und Wettbewerbsverzerrung. Wie schätzt Ihr diese Situation ein?
Danke für Eure Antworten!
Hallo Grafiker,
ich würde sagen, dass die Werbeagentur nur die Arbeiten als Referenz verwenden darf, bei denen sie selbst mitgewirkt hat.
Wenn die Agentur z.B. das Konzept für ein Projekt entwickelt hat, und der Freelancer hat es ausgeführt o.ä., so darf m.E. die Agentur die Arbeit als Referenz verwenden.
(Korrekt wäre es, wenn sie die Referenz auch als „Konzept“ betitelt)
Wenn die Agentur nichts mit der Arbeit des Freelancers für dessen Kunden zu tun hat, sollte sie damit auch nicht werben.
Wie das rechtlich aussieht, kann ich leider nicht sagen.
Vielleicht ist es aber auch nur ein Missverständnis und irgend ein Praktikant hat die Referenzen falsch zusammen gestellt…
Ich würde die Agentur einfach bitten, die Referenz aus dem Portfolio zu nehmen.
Lg, Mucki1989
Hallo Mucki,
vielen Dank für die Antwort und Deine Meinung. Es ist so, dass die Agentur nichts mit der Arbeit zu tun hat - und sie weigert sich, die Arbeiten aus dem Portfolio zu nehmen.
Ich werde das mal weiter beobachten.
Auf jeden Fall, vielen Dank nochmal!
LG!
Ja, das scheint auch für mich eine nicht erlaubte Aktion zu sein. Da solltest du besser einen Anwalt einschalten, falls die Agentur nicht von sich aus einlenkt. Frechheit!
Viel Glück
Dirk