Hallo!
Ich möchte gerne eine Schaltung mit dem Logik-IC 7445 (1 of 10 Decoder) bauen.
Welche Vorwiderstände muss ich zwischen den Outputs und den LED’s einbauen?
Macht es einen Unterschied ob es normale LED’s oder Low Current LED’s sind?
Vielen Dank für eure Hilfe im Vorraus!
Gruß
Alphonso
Welche Vorwiderstände muss ich zwischen den Outputs und den
LED’s einbauen?
Meine Kristallkugel ist leider kaputt.
Welche Durchlassspannung haben die LEDs, welche max. Stromaufnahme, an welcher Spannung sollen sie angeschlossen werden?
Macht es einen Unterschied ob es normale LED’s oder Low
Current LED’s sind?
Ja, low current LEDs benötigen, wie der Name schon sagt, weniger Strom.
Hi Alphonso,
Ich möchte gerne eine Schaltung mit dem Logik-IC 7445 (1 of 10
Decoder) bauen.
ok
Welche Vorwiderstände muss ich zwischen den Outputs und den
LED’s einbauen?
Kannst du einfach selber errechnen.
Versorgungsspannung - Ausgangsspannung Gatter (beim 7445 ist aktiv low = 0,5 Volt) - Durchlaßspannung LED = zu „vernichtende“ Restspannung
Als Beispiel:
5 Volt - 0,5 Volt - 2,1 Volt (je nach LED Type etwas anders) ergibt 2,4 Volt.
In R=U/I einsetzen und du hast das Ergebnis. Bei normalen LEDs nimmt man 20 mA, das ergibt einen Vorwiderstand von 120 Ohm (so ungefähr).
Bei low curent nehmen wir mal 3 mA an, dann ergibt das einen Vorwiderstand von gerechnet 800 Ohm.
So ganz genau brauchst du die Werte nicht zu treffen. Du nimmst, was die Bastelkiste hergibt:wink:
Macht es einen Unterschied ob es normale LED’s oder Low
Current LED’s sind?
Ja. Wie der Begriff low current schon sagt: sehr niedriger Strom.
HTH Ulrich
OT. Low current
Hallo Alphonso,
im Gegensatz zu Glühbirnen, wo praktisch nur die angegebene Leistung umgesetzt werden kann, ist bei LEDs die Stromangabe als Maximalstrom zu sehen.
Da Leuchtkraft ist proportional zum Strom.
Eine
- normale LED (20mA)
- Power-LED (bis z.B. 1W)
- low current LED (2mA)
sind bei gleichem Strom gleich Hell!
Du wählst also den Strom, z.B. 5mA und musst dann eine LED wählen, die diesen Strom auch vertragen kann.
Wenn Du z.B. bei 1mA eine möglichst helle LED suchst, so musst Du
- nach high efficent LEDs schauen
- die Leuchtkraft bei Nennstrom per Dreisatz auf Deinen (bzw. einen festen) Strom „normieren“
- bei angaben in Candela auch den Öffnungswinkel beachtetn.
Beim Öffnungswinkel (meist 8 bis 60°)gilt in aller erster Näherung.
Halber Öffnungswinkel = doppelte Candela-Anzahl
d.h, bei gleicher Effektivität (Leuchtkraft) erscheint eine LED mit halbem Öffnungswinkel viermal so hell. Allerdings ist der „Leuchtkegel“ bei der anderen 4x größer
Gruß
achim
Aus Erfahrung: Eine beliebige billige LED ist mit 1 - 2 mA auch bei Tageslicht (ohne direkte Sonne) ausreichend sichtbar wenn sie irgendwie blinkt (also man AN und AUS nacheinander oder auch nebeneinander sieht).
Gruß
Alphonso
Hi Achim,
im Gegensatz zu Glühbirnen, wo praktisch nur die angegebene
Leistung umgesetzt werden kann, ist bei LEDs die Stromangabe
als Maximalstrom zu sehen.
Nicht ganz. Die üblichen Datenblätter geben den typischen Wert an (z.B. 20 mA) und dann den Maximalwert (absolute maximum rating) im Dauerbetrieb. Der kann dann von 20+x bis xx mA gehen. Für Impulsströme gibts dann oft noch gesonderte Kennlinien, die in Abhängigkeit vom Tastverhältnis den zulässigen Strom zeigen.
mfg Ulrich