Hi!
Wenn du nicht in jedem Gebiet der Elektronik den Durchblick hast, kannst du dir ja auch deine ironischen Bemerkungen sparen. Schade um jedes Byte speicherkapazität auf dem Wer-Weiss-Was-Server!
Kaskade? Oder Reihenschaltung?
Wenn ich Kaskade schreibe, meine ich acuh Kaskade und nur Kaskade!
100uF, sind das nicht Elko’s?
Richtig das sind Elkos! Aber zu deiner Beruhigung hätte ich auch einen Multi-Mini-Cap bauen können, nur wäre das viel teuerer. Du solltest aber auch wissen, dass in einer Kaskade mit dieser Funktion als Basis die Villard-Schaltung benutzt wird. Ergo sind auch Dioden drin. Die machen aus der für Elkos schädlichen Wechselspannung eine pulsierende Gleichspannung. Leider erst ab 1,XV. DOch bei diesen Spannungsfestigkeiten, ist das völlig egal! Immerhin funktioniert es mit 10uF-Elkos tadellos!
Btw., für welche Spannung willst Du diese Kondensatoren
auslegen? Du denkst doch schon an die Spitzenspannung des
Wechselspannung? Und Bauteiltoleranzen, die die Spannung
ungleichmäßig aufteilen? Elkos haben Toleranzen von 50%!
Also 230V * WURZEL(2) = 325,3V. Die Elkos haben eine Spannungsfestigkeit von 450V, also haben wir eine Sicherheit von 27,7%. Das heißt die Elkos werden nicht einmal zu 3/4 belastet! Und sollte dies wegen deinen 50% Toleranz, was ich das erste Mal höre, doch was passieren, explodiert halt der Elko. Na und?
Was meinst Du mit ‚geladen‘ und ‚Leerlauf‘? Bei
Wechselspannung werden die kondensatoren permanent auf- und
wieder entladen. Da gibt es keine Leerlauf. Und wenn es denn
einen Leerlauf gäbe, warum sollte dann noch ein Strom von
200mA auftreten?
Ein leerer Elko an Spannung angeschlossen lädt sich auf. Ohne Ladewiderstand ist der Strom recht groß am Anfang. Dann entlädt sich der Elko aber zwangsweise von alleine wieder. Das wird „nachgeladen“ wenn der Elko noch Strom bekommt. Also ist der Strom wenn die Kondensatoren geladen sind geringer, als der wie wenn sie noch ungeladen sind. Die Dauer und die Höhe des Stroms hängt von den ELkos ab. Bei 10uF macht das i.d.R. die Haussicherung mit.
Was für einen Gegenrechnung war das? Ein ungeladener
Kondensator hat einen Widerstand von nahe NULL Ohm! Wie hast
Du die Induktivität der Kondensatoren und ihren
Innenwiderstand berücksichtigt?
Das schenke ich mir an dieser Stelle, da ich nicht glaube, dass du mir einen brauchbaren Tipp geben kannst!
Was heißt ‚tätig‘? Kommt das von ‚Täter‘? 
Bis jetzt lebe ich und alle die in meiner Nähe waren noch - und daran wird sich bestimmt auch nicht viel ändern, wenn ich mich weiterhin mit Elektronik beschäftige!
Hochspannung fängt ein wenig weiter oben an. Oder weiter
unten, wenn Du damit gefährlich meinst (Niederspannung ist
alles unter 42V).
Ein wenig weiter oben, oder ein wenig weiter unten? Also die Mitte, oder wo denn nun? Dies ist einer der relativsten Begriffe in der Elektronik. Zwar ist in der VDE glaube ich eine Spannung angegeben, doch darüber lohnt es sich nicht zu streiten. Ich denke aber, dass selbst wir uns einig sind, dass einer der gar keine Ahnung hat mit Spannungen von jenseits 100V nicht arbeiten sollte.
Prima. Und wieviel Ampere hältst Du aus? Gibt es einen
Trenntrafo? Einen FI-Schutz? Für die Versuche, über die Du
hier sprichst, einen Bunker?
Erstens kann ich für mich selbst gut Verantwortung übernehmen, ohne dabei die Kasse des Gesundheitswesens in Mitleidenschaft zu ziehen! Und zweitens (zu den Versuchen, zu denen ich einen Bunker bräuchte): Auf dem Land ist das herzlich egal, wenn um einen herum weit und breit niemand ist. Denn mit den Leistungen von mir, ist nach 5m die Beeinträchtigung noch messbar, jedoch nicht dauerhaft beeinflussend. Du verklagst doch auch nicht die Fluggesellschaft, wenn wegen einem Transatlantikflug durch die erhöhte Strahlenbelastung deine Lebenserwartung um ein paar Minuten sinkt, oder etwa doch?
Toll. Das freut uns ja alle.
Eigentlich schreibe ich das Sicherheitszeug nur um nicht solche Kommentare der Sorte Axel lesen zu müssen!
Bitte schau Dir noch ein wenig mehr von den Grundlagen der
Elektronik an. Oder geh’ genauer mit den Begriffen um.
Entweder verstehe ich Dein Problem hier falsch oder Du! Nimm
einen Trafo! Das ist die einzige vernünftige Lösung für Dich,
kleinere Spanungen aus ‚Hochspannung‘ zu erzeugen! Btw., hast
Du berücksichtigt, daß Deine Schaltung an einem Ende je nach
Lage des Netzsteckers volles Potential (230V!) hat?
Dann würde ich mich doch mal gerne dafür interessieren wo du dein Elektronikwissen her hast. Ich habe zwei Ideen:
a) Aus Büchern und theoretischem Unterricht, so dass du einen Elko nicht einmal erkennen würdest, wenn jemand mit einem Edding „Elko“ drauf schreiben würde.
b) Du musst dich beruflich mit Elektronik beschäftigen und hast vor lauter Vorschriften, Regeln, Formeln und Arbeit ganz verlernt, dass Elektronik auch Spaß machen kann - man kann auch ein wenig Experimentieren und wenn du willst kann ich mich sogar dazu hinreisen lassen probieren zu schreiben.
Vielen Dank für deine vielen nützlichen Tipps die mich überhaupt nicht weiter gebracht haben. Im übrigen hat es mit den Widerständen dann doch funktioniert. Im nächsten Schritt werde ich die Leistung des Widerstandes erhöhen und den Betrag des Widerstandes verkleinern. Dann sollte das gewünschte Ergebnis eintreten.
Christian