Für eine Dekorbeleuchtung im Bad habe ich 18 weiße LED’s in Fliesen eingebaut und (brav wie ich bin) jeder einzelnen einen Vorwiderstand gegönnt, der allerdings bereits nach wenigen Sekunden enorm heiß wird (kaum mehr zum anfassen).
Die Stromversorgung kommt aus einem (magnetischen) Trafo 12V/800mA die dann mit einem B40/C1500 gleichgerichtet wird. Die LED’s ziehen 20 mA und vertragen 3,6 (max. 4) V. Dafür sollte eigentlich pro LED ein 0,25W 470 Ohm Widerstand reichen. Diese werden aber nach kürzester Zeit sehr heiß. Selbst bei ein Test mit einem 0,6W 470 Ohm Widerstand wurde dieser zwar nicht so, aber auch noch ziemlich heiß.
Ein Siebelko von 1000 µF (Verdacht auf Restbrummspannung - leider fehlen mir dafür die notwendigen Meßgeräte) konnte das Problem auch nicht beseitigen. Ich hatte eher das Gefühl des gegenteiligen Effektes.
Da die kleine Platine mit Gleichrichter und Vorwiderständen später in einer Klemmdose mit wenig bis keiner Luftzirkulation verschwinden soll, würde ich die extreme Wärmeentwicklung gerne minimieren.
Für eine Dekorbeleuchtung im Bad habe ich 18 weiße LED’s in
Fliesen eingebaut und (brav wie ich bin) jeder einzelnen einen
Vorwiderstand gegönnt, der allerdings bereits nach wenigen
Sekunden enorm heiß wird (kaum mehr zum anfassen).
Die Stromversorgung kommt aus einem (magnetischen) Trafo
12V/800mA die dann mit einem B40/C1500 gleichgerichtet wird.
Die LED’s ziehen 20 mA und vertragen 3,6 (max. 4) V. Dafür
sollte eigentlich pro LED ein 0,25W 470 Ohm Widerstand
reichen. Diese werden aber nach kürzester Zeit sehr heiß.
Selbst bei ein Test mit einem 0,6W 470 Ohm Widerstand wurde
dieser zwar nicht so, aber auch noch ziemlich heiß.
Da die kleine Platine mit Gleichrichter und Vorwiderständen
später in einer Klemmdose mit wenig bis keiner Luftzirkulation
verschwinden soll, würde ich die extreme Wärmeentwicklung
gerne minimieren.
Hi,
da Du schon Widerstände eingebaut hast, fällt das in Reihe schalten ja auch fast weg.
Dh. Wenn die Widerstände in der Dose sind, kannst Du bei einer Trafospannung von 12 Volt das sind Gleichgerichtet ca. 17 Volt (12 * 1,41) auch 3 LEDs in Reihe schalten. dann musst Du nur noch 4 Volt mit 20mA am Widerstand verbraten = 0,080W R = 200 Ohm.
Besser ist es aber anstatt des Vorwiderstandes eine Stromquelle zu bauen. Diese begrenzt den Strom dann auf 20mA egal wie viele LEDs in Reihe geschaltet sind.
Wenn Du für jede LED einen Widerstand nimmst muss der den Wert 680 Ohm und 0,5 Watt haben. Bei 18 LEDS sind das 9 Watt die verbraten werden.
Für eine Dekorbeleuchtung im Bad habe ich 18 weiße LED’s in
Fliesen eingebaut und (brav wie ich bin) jeder einzelnen einen
Vorwiderstand gegönnt, der allerdings bereits nach wenigen
Sekunden enorm heiß wird (kaum mehr zum anfassen).
Die Stromversorgung kommt aus einem (magnetischen) Trafo
12V/800mA die dann mit einem B40/C1500 gleichgerichtet wird.
Die LED’s ziehen 20 mA und vertragen 3,6 (max. 4) V. Dafür
sollte eigentlich pro LED ein 0,25W 470 Ohm Widerstand
reichen.
Hallo Georg,
Du hast 470-Ohm-Vorwiderstände gewählt. Der Strom durch die LEDs soll 20 mA betragen. Der Spannungsabfall an den Widerständen ist also 470 Ohm * 0.02 A = 9.4 V. Die Widerstände müssen je 9.4 V * 0.02 A = 0.188 W Leistung verbraten. Ein 1/4W-Widerstand wird da schon gut warm.
Addiere ich zu den 9.4 V den Spannungsabfall an den LEDs von 3.6 V, komme ich auf 13 V. Die Trafospannung wird jedoch wahrscheinlich höher liegen; vielleicht beträgt sie 15 oder 16 V. Die Angabe auf dem Trafo „12 V/800 mA“ bedeutet, daß er noch garantierte 12 V abgibt, wenn von ihm 800 mA Strom angefordert werden. 18 LEDs mit je 20 mA wollen aber nur etwa 18*20 mA = 360 mA haben, lasten den Trafo also noch nicht mal zu 50 % aus.
Wenn ich mal mit 15 V Trafospanung rechne, fallen an den 470-Ohm-Vorwiderständen dann ca. (15 – 3.6) V = 11.4 V ab, und der fließende Strom (durch einen Widerstand) beträgt I = U/R = 11.4 V/470 Ohm = 24 mA. Die Leistungsaufnahme je Widerstand ergibt sich zu P = 11.4 V * 24 mA = 0.27 W. Bei dieser Rechnung wird ein 1/4W-Widerstand also schon überlastet.
Das Problem kannst Du leicht beheben, indem Du je 3 LEDs in Reihe schaltest, wie mein Vorredner es Dir schon erklärte. Du benötigst dann allerdings 6 neue Vorwiderstände.
da Du schon Widerstände eingebaut hast, fällt das in Reihe
schalten ja auch fast weg.
Dh. Wenn die Widerstände in der Dose sind, kannst Du bei einer
Trafospannung von 12 Volt das sind Gleichgerichtet ca. 17 Volt
(12 * 1,41) auch 3 LEDs in Reihe schalten. dann musst Du nur
noch 4 Volt mit 20mA am Widerstand verbraten = 0,080W R = 200
Ohm.
Besser ist es aber anstatt des Vorwiderstandes eine
Stromquelle zu bauen. Diese begrenzt den Strom dann auf 20mA
egal wie viele LEDs in Reihe geschaltet sind.
Wenn Du für jede LED einen Widerstand nimmst muss der den Wert
680 Ohm und 0,5 Watt haben. Bei 18 LEDS sind das 9 Watt die
verbraten werden.
vielen Dank für deine Antwort.
Mit einem kleinen Multimeter gemessen pendelt die DC erstaunlicherweise genau gleich wie vor dem Gleichrichter zwischen 12 und 13 Volt. Damit würde doch 470 Ohm 0,6 Watt (errechnet 420 Ohm) theoretisch ausreichen oder? Aber auch der wird ordentlich warm (grob geschätzt ca. 50 bis 60 °C) … oder kann man eine gewisse Wärmeentwicklung bei Vorwiderständen einfach nicht vermeiden?
Mit einem kleinen Multimeter gemessen pendelt die DC
erstaunlicherweise genau gleich wie vor dem Gleichrichter
zwischen 12 und 13 Volt. Damit würde doch 470 Ohm 0,6 Watt
(errechnet 420 Ohm) theoretisch ausreichen oder? Aber auch der
wird ordentlich warm (grob geschätzt ca. 50 bis 60 °C) …
oder kann man eine gewisse Wärmeentwicklung bei
Vorwiderständen einfach nicht vermeiden?
Danke nochmals
Georg
0,6Watt bedeuten ja auch nicht, dass man ihn dabei noch anfassen kann, sondern eher, dass er dabei (auch bei höherer Umgebungstemperatur) nicht glüht oder durchbrennt.
Hallo,
das Problem ist die zu hohe Spannung des Trafos.
Nur 4V werden über die LED genutzt und mind. 8V werden verheizt
(3…4Watt).
Die 4W Verlustleistung werden in einer engen und Luftdichten
Dose zum Problem, weil die Wärme schlecht abgeführt wird.
Das kann evtl. „brandgefährlich“ werden.
Wenn die Widerstände einzeln heis werden, dann heizen die im
Kollektiv noch besser.
Ich empfehle folgende Varianten: 1. ein Trafo mit ca. 6V/mind.400mA
2. mind. 2 LED in Reihe. nur 9 x 20mA x 5V = ca. 1Watt
3. Ein Schaltregler regelt die 12V auf ca. 5V (Wirkungsgrad ca.85%).
(kann in Streichholzschachtelgröße gebastelt werden).
4. Wenn man an den Trafo herankommt, kann man die Sekundärwicklung
soweit abwickeln, bis die Spannung ca. 5V ist.
5. In die Zuleitung vom Trafo schon mal einen Leistungswiderstand
einfügen (z.B. 10 Ohm /10 Watt).
Gruß Uwi
Für eine Dekorbeleuchtung im Bad habe ich 18 weiße LED’s in
Fliesen eingebaut und (brav wie ich bin) jeder einzelnen einen
Vorwiderstand gegönnt, der allerdings bereits nach wenigen
Sekunden enorm heiß wird (kaum mehr zum anfassen).
Die Stromversorgung kommt aus einem (magnetischen) Trafo
12V/800mA die dann mit einem B40/C1500 gleichgerichtet wird.
Die LED’s ziehen 20 mA und vertragen 3,6 (max. 4) V. Dafür
sollte eigentlich pro LED ein 0,25W 470 Ohm Widerstand
reichen. Diese werden aber nach kürzester Zeit sehr heiß.
Selbst bei ein Test mit einem 0,6W 470 Ohm Widerstand wurde
dieser zwar nicht so, aber auch noch ziemlich heiß.
Ein Siebelko von 1000 µF (Verdacht auf Restbrummspannung -
leider fehlen mir dafür die notwendigen Meßgeräte) konnte das
Problem auch nicht beseitigen. Ich hatte eher das Gefühl des
gegenteiligen Effektes.
Da die kleine Platine mit Gleichrichter und Vorwiderständen
später in einer Klemmdose mit wenig bis keiner Luftzirkulation
verschwinden soll, würde ich die extreme Wärmeentwicklung
gerne minimieren.
Hallo,
das Problem ist die zu hohe Spannung des Trafos.
Nur 4V werden über die LED genutzt und mind. 8V werden
verheizt
(3…4Watt).
Die 4W Verlustleistung werden in einer engen und Luftdichten
Dose zum Problem, weil die Wärme schlecht abgeführt wird.
Das kann evtl. „brandgefährlich“ werden.
Wenn die Widerstände einzeln heis werden, dann heizen die im
Kollektiv noch besser.
Ich empfehle folgende Varianten: 1. ein Trafo mit ca. 6V/mind.400mA
2. mind. 2 LED in Reihe. nur 9 x 20mA x 5V = ca. 1Watt
3. Ein Schaltregler regelt die 12V auf ca. 5V (Wirkungsgrad
ca.85%).
(kann in Streichholzschachtelgröße gebastelt werden).
4. Wenn man an den Trafo herankommt, kann man die
Sekundärwicklung
soweit abwickeln, bis die Spannung ca. 5V ist.
5. In die Zuleitung vom Trafo schon mal einen
Leistungswiderstand
einfügen (z.B. 10 Ohm /10 Watt).
Gruß Uwi
Lösung gefunden!!!
Ich hatte ein altes (nicht mehr benötigtes) Ladegerät vom Sony Discman mit einem Output von DC 6 Volt / 400 mA herumliegen. Vorwiderstände ausgelötet und gegen 150 Ohm 1/4 Watt ausgetauscht. Selbes helles Licht und selbst nach Stunden weder beim Trafo noch bei den Vorwiderständen irgend eine spürbare Erwärmung. Unter diesen Umständen wage ich es jetzt, die ganze Sache in der Klemmdose verschwinden zu lassen.
Ein recht lustiger Nebeneffekt war das langame abdunkeln der LED’s da das Ladegerät einen Sieb-Elko hat. Schaut aber garnicht mal so schlecht aus.