Vorwiderstand LED

Hallo Forum,

ich habe eine Frage zu den wohl nötigen Vorwiderstanden bei LEDs.
In einer Beleuchtung habe ich 6 LEDs parallel verbaut die jeweils 3.3V und 20mA bekommen sollen.
Versorgt wird alles von drei Akkus (NiMH, 2500 mAh) in Reihenschaltung mit je ca. 1.3V. (Die Spannung fällt bis auf ca 1V ab, wenn die Akkus leer sind(meint das Ladegerät))

Meine Frage ist, welcher Vorwiderstand pro LED benötigt wird? Leider habe ich die Berechnung nicht wirklich verstanden :smile:

U=3,9V; I=20mA ; Uled= 3,3V -> (3,9V - 3,3V ) / 20mA = Äh… 0,03mA
Und nun?

Alternativ ist viel von Konstant-Stromquellen die rede. Wäre das leicht mit einer kleinen Schaltung umzusetzten, oder zuviel Aufwand für ein „Fahrradnotlicht“?

Liebe Grüße,
Dob123

Hallo!

Hatte ich das nicht schon mal erklärt? Oder war das ein anderer Frager?
Bei Deiner Rechnung wird die Spannungsdifferenz zwischen Akkuspannung und benötigter LED-Spannung durch den LED-Strom geteilt, dabei kommt ein Widerstand heraus, nämlich 30 Ohm. An diesem Widerstand fällt die nicht benötigte Spannung von 0,6V ab. 30 Ohm mal 20 mA ergibt die Leistung, die der Widerstand verbraten muss, nämlich 0,6 Watt. Nimm also einen Widerstand mit 1W.
Konstantstromquellen lassen sich äußerst simpel aufbauen, nämlich nur mit einem Feldeffekt-Transistor (FET) und einem Widerstand, mit dem man den Strom einstellt. Vorteil: Auch bei sich verändernder Spannung immer gleicher Strom. Vorsicht: Tiefentladung möglich.
Das scheint mir aber, mit Verlaub, für Dich zu schwierig zu sein, denn Dir fehlen scheinbar die elementarsten Grundkenntnisse. Mein Vorschlag: Schenk Dir zu Weihnachten ein Buch über Elektrotechnik und einen 30 Ohm-Widerstand :wink:)
Viele Grüsse und nix für ungut
Analüt

[Bei dieser Antwort wurde das Vollzitat nachträglich automatisiert entfernt]

Hallo Forum,

auch Hallo


Meine Frage ist, welcher Vorwiderstand pro LED benötigt wird?
Leider habe ich die Berechnung nicht wirklich verstanden :smile:

U=3,9V; I=20mA ; Uled= 3,3V -> (3,9V - 3,3V ) / 20mA = Äh… 0,03mA

Nee! V/A = Ω

Und nun?

bei vollem Accu:
3,9V - 3,3V = 0,6V
0,6V / 0,02A = 30Ω

Bei maximalem Entladezustand
3V – 3,3V = - 0,3V (war wohl nix)

Im Prinzip brauchst Du keinen Vorwiderstand. Das würde schon der Innenwiderstand des Accus erledigen. Da Du aber mehrere Dioden parallel schalten willst, würde ich je Diode einen Widerstand von 10Ω vorschalten, damit eine halbwegs gleichmäßige Stromverteilung auf die Dioden erfolgt.

Aber ein befriedigendes Ergebnis erreichst Du mit drei Accu-Zellen nicht. Besser wären 4 Zellen. Und dann auf entladene Zellen (4V) berechnen.

Alternativ ist viel von Konstant-Stromquellen die Rede. Wäre das leicht mit einer kleinen Schaltung umzusetzen, oder zu viel Aufwand für ein „Fahrradnotlicht“?

Auch bei 4 Accuzellen ist die Spannungsdifferenz für eine Konstantstromquelle zu gering.

Liebe Grüße,
Dob123

Gruß merimies

Hallo…

Hatte ich das nicht schon mal erklärt? Oder war das ein
anderer Frager?

Nein, bin ich nicht gewesen…

Konstantstromquellen lassen sich äußerst simpel aufbauen,
nämlich nur mit einem Feldeffekt-Transistor (FET) und einem
Widerstand, mit dem man den Strom einstellt. Vorteil: Auch bei
sich verändernder Spannung immer gleicher Strom. Vorsicht:
Tiefentladung möglich.

Gibt es dazu nicht vielleicht eine nette Anleitung? Ich habe bisher nur wenig zu dem Thema gefunden… oder es war schon zu kompliziert.

Das scheint mir aber, mit Verlaub, für Dich zu schwierig zu
sein, denn Dir fehlen scheinbar die elementarsten
Grundkenntnisse.

Hmmm… kein Grund, sich nicht damit zu beschäftigen, oder?

Mein Vorschlag: Schenk Dir zu Weihnachten ein
Buch über Elektrotechnik und einen 30 Ohm-Widerstand :wink:

Die Widerstände werde ich mir mal schnell besorgen. Das ganze Buch scheint mir doch zuviel. Mit geht´s eher um das spezielle Problem.

Wäre die Schaltung mit FET und Widerstand effektiver als der Vorwiderstand? Das Ding soll ja schließlich so lange wie möglich laufen :smile:

Viele Grüsse und nix für ungut
Analüt

Ebenso,
Dob123

Hallo

Nee! V/A = Ω

*Hüstel*… selbstverständlich :smile:

bei vollem Accu:
3,9V - 3,3V = 0,6V
0,6V / 0,02A = 30Ω

Ok…

Bei maximalem Entladezustand
3V – 3,3V = - 0,3V (war wohl nix)

Ja, ich hatte gehofft, die NiMh-Akkus fallen erst spät mit der Spannung ab?

Aber ein befriedigendes Ergebnis erreichst Du mit drei
Accu-Zellen nicht. Besser wären 4 Zellen. Und dann auf
entladene Zellen (4V) berechnen.

Ok… Platz im Akkuhalter ist ja ohnehin - also für

4V - 3,3V= 0,9V
0,9V / 0,02A= 45 Ohm?

Vollgeladen wären dann ungefähr bei 5,2V 95 Ohm erfoderlich… da reichen die 45 Ohm trotzdem?

Auch bei 4 Accuzellen ist die Spannungsdifferenz für eine
Konstantstromquelle zu gering.

Ok.

Gruß merimies

Viele Grüße,
Dob123

Hallo merimies,

Im Prinzip brauchst Du keinen Vorwiderstand. Das würde schon
der Innenwiderstand des Accus erledigen.

Also so ein kleiner Akku liefert schnell mal Kurzschlussströme im Bereich von 10A, also Ri im Bereich von 0.1 Ohm, das verträgt die LED nicht !!

Aber ein befriedigendes Ergebnis erreichst Du mit drei
Accu-Zellen nicht. Besser wären 4 Zellen. Und dann auf
entladene Zellen (4V) berechnen.

Alternativ ist viel von Konstant-Stromquellen die Rede. Wäre das leicht mit einer kleinen Schaltung umzusetzen, oder zu viel Aufwand für ein „Fahrradnotlicht“?

Auch bei 4 Accuzellen ist die Spannungsdifferenz für eine
Konstantstromquelle zu gering.

Das käme gerade noch hin !

Klassische Stromquelle mit 2 Si-Transistoren. Als Referenzspannung eine Schottky-Diode; ~0.3V.
Die Basisspannung liegt dann bei etwa 1V.
Die Kollektor-Emitter-Spannung liegt aber bei Sättigung bei 0.2V. Das ergibt 0.5V als minimale Kollektor-Spannung.

Die Spannung an der LED beträgt 3.3V, bleiben bei 4V Batteriespannung noch 0.7V.

Kommt also gerade mal noch so hin.

Dann gibt es natürlich noch so etwas:
http://www.linear.com/pc/productDetail.jsp?navId=H0,…

MfG Peter(TOO)

MfG Peter(TOO)

Hallo Forum,

ich habe eine Frage zu den wohl nötigen Vorwiderstanden bei
LEDs.
In einer Beleuchtung habe ich 6 LEDs parallel verbaut die
jeweils 3.3V und 20mA bekommen sollen.
Versorgt wird alles von drei Akkus (NiMH, 2500 mAh) in
Reihenschaltung mit je ca. 1.3V. (Die Spannung fällt bis auf
ca 1V ab, wenn die Akkus leer sind(meint das Ladegerät))

Meine Frage ist, welcher Vorwiderstand pro LED benötigt wird?
Leider habe ich die Berechnung nicht wirklich verstanden :smile:

U=3,9V; I=20mA ; Uled= 3,3V -> (3,9V - 3,3V ) / 20mA =
Äh… 0,03mA
Und nun?

Alternativ ist viel von Konstant-Stromquellen die rede. Wäre
das leicht mit einer kleinen Schaltung umzusetzten, oder
zuviel Aufwand für ein „Fahrradnotlicht“?

Liebe Grüße,
Dob123

Hallo!

Hatte ich das nicht schon mal erklärt? Oder war das ein
anderer Frager?
Bei Deiner Rechnung wird die Spannungsdifferenz zwischen
Akkuspannung und benötigter LED-Spannung durch den LED-Strom
geteilt, dabei kommt ein Widerstand heraus, nämlich 30 Ohm. An
diesem Widerstand fällt die nicht benötigte Spannung von 0,6V
ab. 30 Ohm mal 20 mA ergibt die Leistung, die der Widerstand
verbraten muss, nämlich 0,6 Watt. Nimm also einen Widerstand
mit 1W.

Ohje, was hab ich da für einen Quatsch geschrieben … Entschuldigung!
0,6V mal 20 mA ist natürlich die Leistung, also 0,012W, da reicht ein Standard-Widerstand, die vertragen meistens 0,5 W.

Konstantstromquellen lassen sich äußerst simpel aufbauen,
nämlich nur mit einem Feldeffekt-Transistor (FET) und einem
Widerstand, mit dem man den Strom einstellt. Vorteil: Auch bei
sich verändernder Spannung immer gleicher Strom. Vorsicht:
Tiefentladung möglich.
Das scheint mir aber, mit Verlaub, für Dich zu schwierig zu
sein, denn Dir fehlen scheinbar die elementarsten
Grundkenntnisse. Mein Vorschlag: Schenk Dir zu Weihnachten ein
Buch über Elektrotechnik und einen 30 Ohm-Widerstand :wink:)
Viele Grüsse und nix für ungut
Analüt

Klassische Stromquelle mit 2 Si-Transistoren. Als
Referenzspannung eine Schottky-Diode; ~0.3V.
Die Basisspannung liegt dann bei etwa 1V.
Die Kollektor-Emitter-Spannung liegt aber bei Sättigung bei
0.2V. Das ergibt 0.5V als minimale Kollektor-Spannung.

Die Spannung an der LED beträgt 3.3V, bleiben bei 4V
Batteriespannung noch 0.7V.

Kommt also gerade mal noch so hin

Deshalb schlage ich ja die Schaltung mit FET vor, so wie hier:
http://de.wikipedia.org/wiki/Stromregeldiode
Der Innenwiderstand im durchgeschalteten Zustand liegt bei manchen JFETs im Milliohm-Bereich, das würde also gehn.
Analüt

Dann gibt es natürlich noch so etwas:
http://www.linear.com/pc/productDetail.jsp?navId=H0,…

MfG Peter(TOO)

MfG Peter(TOO)

Hallo Analüt,

Deshalb schlage ich ja die Schaltung mit FET vor, so wie hier:
http://de.wikipedia.org/wiki/Stromregeldiode
Der Innenwiderstand im durchgeschalteten Zustand liegt bei
manchen JFETs im Milliohm-Bereich, das würde also gehn.

J-FETs kenne keine mit so kleinen ON-Widerständen, aber jede Menge MOS-FETs.

Der ON-Wiederstand ist aber nicht das Problem.

Hast du die konkreten Werte für UGS für erhältliche FETs nachgesehen ?

MfG Peter(TOO)

Hallo Peter!

J-FETs kenne keine mit so kleinen ON-Widerständen, aber jede
Menge MOS-FETs.

Es gibt einen Trick, den ON-Widerstand beim JFET zu senken. Okay, mit mehr Aufwand.

Der ON-Wiederstand ist aber nicht das Problem.

Naja, größer als 30 Ohm (wie macht man den griechischen Buchstaben?)sollte RON nicht werden, oder?

Hast du die konkreten Werte für UGS für
erhältliche FETs nachgesehen ?

Worauf Du hier hinauswillst, verstehe ich gerade nicht.

Analüt

Hallo Analüt,

Hast du die konkreten Werte für UGS für
erhältliche FETs nachgesehen ?

Worauf Du hier hinauswillst, verstehe ich gerade nicht.

Der Vorschlag stammt von dir:
http://de.wikipedia.org/wiki/Stromregeldiode

Also rechne den mal durch und dimensioniere eine Stromquelle mit erhältlichen Bauteilen, welche mit 0.7V Spannungsabfall noch hinkommt :smile:

MfG Peter(TOO)

Hallo Forum,

es scheint ja leider keine entsprechenden FETs zu geben… :frowning: ich habe jedenfalls bei Conrad auf die schnelle nichts gefunden. Wobei die Schaltung wohl tatsächlich eine Herausvorderung gewesen wäre.

Vielen Dank an alle, besondes an merimies - die 10 Ohm sollen es werden.

Viele Grüße,
Dob123