Unsere Tannenbaum-Lichterkette wird von einem Trafo gespeist, sekundärseitig 24V / 15 VA
Insgesamt sind daran 75 Glühbirnn angeschlossen 0,16 W /1,6 V. Jeweils 75/5=15 Glühbirnen in Reihe.
Ständig ist eine Glühbirne morgens durchgebrannt. Welche? Einzige Möglichkeit, alle 15 ausprobieren, irgendeine ist es bestimmt. Meistens ist es die letzte.
Ich bin es leid und möchte deshalb sekundärseitig einen (Dreh-?) Widerstand einbauen, der dazu führt, dass die Sannungsspitze genommen wird. Die Birnen brennen dann nicht mehr so hell, dafür aber länger.
Welche Leistung sollte das Drehpoti bzw. der Widerstand haben? Oder gibt es eie einfachere Lösung?
Servus!
24 V Trafo hast Du also.
15W ist ja nicht viel.
wieso keinen kleineren Trafo verwenden?
Falls du es mit einem Poti regeln willst müßte dieser die Leistung der gesamten Glühlampen verkraften.
Oder Leistungsregler aus Baumarkt-in stedo stecken und fertig.
stimmt nicht
Als Vorwiderstand wäre zum Beispiel 8 Ohm zu empfehlen (Leistung 8 Ohm x (0,5 Ampere)^2 = 2 Watt). Die Gesamtleistung verringert sich dadurch nur wenig, die Lichtstärke jedoch wesentlich. Grund ist das Verhalten der Glühdrähte (temp.-abh. Widerstand) bzw. das Plancksche Strahlungsgesetz. Der Widerstand hilft dennoch, weil der Einschaltstromstoß begrenzt wird, der ansonsten die schwächste Glühlampe killt. Das kennt man von Röhrengeräten mit Serienheizung; dort hat ein NTC-Widerstand sanft gestartet, um dies zu vermeiden.
Netzseitiger Dimmer aus dem Baumarkt geht nicht, weil die meist eine Mindestlast (z.B. 60Watt brauchen und überdies meist nur für ohmsche Lasten (direkt angeschlossenen Netzspannungs-Glühlampen) geeignet sind.
Unsere Tannenbaum-Lichterkette wird von einem Trafo gespeist,
sekundärseitig 24V / 15 VA
Für welche Nennspannung ist der Trafo ausgelegt?
Welche Netzspannung habt ihr jetzt tatsächlich?
Falls das noch ein alter Trafo für 220V ist und ihr jetzt evtl. über
230V habt, bringt der Trafo deutliche Überspannung. Da reagieren die
kleinen Lämpchen empfindlich. 75x0,16W = 12W . Da hat der Trafo bis
15W auf noch etwas Luft und wird deshalb am Ausgang soweiso etwas über
Nennspannung liegen.
Insgesamt sind daran 75 Glühbirnn angeschlossen 0,16 W /1,6V.
Jeweils 75/5=15 Glühbirnen in Reihe.
Jeder Zweig braucht also ca. 100mA. Um jetzt z.B. die Lampenspannung
um 4V zu reduzieren müßte in jeden der 5 Zweige ein Vorwiderstand mit
ca. 39 Ohm und mind. ca. 0,5W Belastbarkeit eingefügt werden
(Handelüblich sind Werte: 39 Ohm, 43 Ohm, 47 Ohm in der E24-Reihe) http://de.wikipedia.org/wiki/Widerstandsreihe
oder wie Ulf schon vorgeschlagen hat ein Widerstand mit ca. 8,2 Ohm und
mind. 3W Belastbarkeit für alle Lampen zusammen. 10Ohm geht aber auch.
Beachte, dass es mindestens ein 3W-Widerstand ist (größer geht auch).
Der wird auch heiß -> Brandschutz
Die Helligkeit wird etwas weniger sein, aber das fällt nicht so sehr auf.
Gruß Uwi
… Insgesamt sind daran 75 Glühbirnn angeschlossen 0,16 W /1,6V. Jeweils 75/5=15 Glühbirnen in Reihe.
Jeder Zweig braucht also ca. 100mA. Um jetzt z.B. die Lampenspannung um 4V zu reduzieren müßte in jeden der 5 Zweige ein
Vorwiderstand mit ca. 39 Ohm und mind. ca. 0,5W Belastbarkeit eingefügt werden … oder wie Ulf schon vorgeschlagen hat ein Widerstand mit ca. 8,2 Ohm und mind. 3W Belastbarkeit für alle Lampen zusammen. 10Ohm geht aber auch.
Beachte, dass es mindestens ein 3W-Widerstand ist (größer geht auch). Der wird auch heiß -> Brandschutz …
Selbt mit 4,7 Ohm zusätzlichem Vorwiderstand wird der Einschaltstromstoß etwa auf die Hälfte reduziert, was einiges zur Lebensdauerverlängerung beiträgt.
Das Grundproblem, das hier auch schon angesprochen wurde, bleibt: Die (alters-)schwächste Lampe bekommt bei Reihenschaltung die meiste Leistung und brennt um so schneller durch. Das kann man nicht verhindern.
Das Grundproblem, das hier auch schon angesprochen wurde,
bleibt: Die (alters-)schwächste Lampe bekommt bei
Reihenschaltung die meiste Leistung und brennt um so schneller
durch. Das kann man nicht verhindern.
Dass etwas irgendwann kaputt geht, kann man prinzipiell nicht verhindern.
Dass Lampen auf Überspannung sehr empfindlich reagieren und deren
Lebensdauer deshalb auf sehr kurze Zeit sinkt und auch beim Einschalten
überproportional oft eine kaputt geht, ist allg. bekannt.
Ebenso ist bekannt, das Lampen welche mit deutlicher Unterspannung
betrieben werden fast das unendliche Leben haben.
An unseren teilweise mehr als 25 Jahren alten Lichterketten für den
Weihnachtsbaum geht so gut wie nie was kaputt (und wenn, dann eher
auch Grund von mechanischem Verschleiß/Alterung).
Diese brennen aber auch nicht sehr hell, sprich mit Unterspannung.
Anderfalls wären die 2…3 Ersatzlämpchen nach Jahrzehten längst aufgebraucht.
Insofern weiss ich nicht, was du mit deiner Bemerkung zu Ausdruck bringen
willst. Für die reale Praxis hat sie keine Bedeutung.
Gruß Uwi
ich bin begeistert, das ist die beste Lösung mit dem Dimmer, nur darauf achten, das der Dimmer auch Induktivitäten dimmen kann (was aber heute schon Standdard ist). Da gibt es spottbillige Exemplare die man sogar per Fernsteuerung dimmen kann (ich habe selber 5 davon in der Wohnung). Vorteil , keine Basteleien, kaufen, in die Steckdose stecken, den Stecker der Kette in den Dimmer stecken und los geht es. Beim Ausschalten merkt sich der Dimmer die letzte Einstellung und startet mit dieser. Und wenn nicht Weihnachten ist, kann man das Ding für anderes benutzen