Vorwurf Kleinlichkeit

Folgendes ist passiert:
Mein Arbeitgeber kam zu mir und hat mich gefragt ob ich mit meinem privat PKW eine Besorgung mache. Da mein Arbeitgeber aber sehr viele Arbeitnehmer beschäftigt mit einem Dienstfahrzeug habe ich abgelehnt.
Daraufhin sagte er ich wäre kleinlich, ich sagte darauf kleinlich ist derjenige der mir keinen Dienstwagen zur Verfügung stellt.
Kann man daraus schlussfolgern dass auch derjenige kleinlich ist der eine Forderung stellt, die er selber dem anderen gegenüber nicht nachkommen will?

Ja

Wie wäre es…

Ja

…mit einer Begründung?

LiebeGrüßeChrisTine

Folgendes ist passiert:
Mein Arbeitgeber kam zu mir und hat mich gefragt ob ich mit
meinem privat PKW eine Besorgung mache. Da mein Arbeitgeber
aber sehr viele Arbeitnehmer beschäftigt mit einem
Dienstfahrzeug habe ich abgelehnt.
Daraufhin sagte er ich wäre kleinlich, ich sagte darauf
kleinlich ist derjenige der mir keinen Dienstwagen zur
Verfügung stellt.
Kann man daraus schlussfolgern dass auch derjenige kleinlich
ist der eine Forderung stellt, die er selber dem anderen
gegenüber nicht nachkommen will?

Woraus jetzt genau? Aus dem Wortwechsel? Hab ich nicht so genau verstanden.

Ansonsten: Bombenantwort! So schlagfertig wär ich auch gern mal!

Ich finde, du hast vollkommen Recht. Wie sieht es denn überhaupt versicherungsmäßig aus, wenn dir unterwegs ein Unfall passiert?

Ich find dich auch nicht kleinlicher als deinen Chef!

LiebeGrüßeChrisTine

Hallo,

meines Erachtens warst Du nicht kleinlich, sondern korrekt, und hast Dich nicht ausnutzen lassen. Kleinlich ist Dein Chef, oder besser gesagt er hat halt versucht mit der „Sie sind kleinlich-Masche“ durchzukommen.

Grüße
Morrighan.

Hallo Harwin,

Folgendes ist passiert:
Mein Arbeitgeber kam zu mir und hat mich gefragt ob ich mit
meinem privat PKW eine Besorgung mache. Da mein Arbeitgeber
aber sehr viele Arbeitnehmer beschäftigt mit einem
Dienstfahrzeug habe ich abgelehnt.
Daraufhin sagte er ich wäre kleinlich, ich sagte darauf
kleinlich ist derjenige der mir keinen Dienstwagen zur
Verfügung stellt.

Brauchst Du einen oder wäre das nur ein unnötiger Kostenfaktor ?

Kann man daraus schlussfolgern dass auch derjenige kleinlich
ist der eine Forderung stellt, die er selber dem anderen
gegenüber nicht nachkommen will?

Ich denke schon daß Du kleinlich bist,weil Du die Verhältnis-
mäßikeit eventuell aus den Augen verlierst.
Oder bist Du verletzt weil andere („angeblich“ ?)bevorzugt wurden ?
Gruß VIKTOR

Hallo,

Kann man daraus schlussfolgern dass auch derjenige kleinlich
ist der eine Forderung stellt, die er selber dem anderen
gegenüber nicht nachkommen will?

Nein. Ich gehe davon aus, dass die Dienstwagenbesitzer anderweitig beschäftigt sind. Der AG hat eine „missliche“ und außergewöhnliche Situation, die er zu lösen versucht. Zu allem weiteren kann man nur spekulieren. Hat er Spesenübernahme, Versicherungsschutz usw. angesprochen, hast du dahingehend gefragt?

Dass er kleinlich ist, kann man aus dem Geschilderten sicherlich nicht folgern. Da fehlt es an Hintergrundwissen.

Gruß
Der Franke

Mmmhhh, wer ist eigentlich
derjenige?

Habe ich falsch interpretiert?

Gruß
Der Franke

Kann man daraus schlussfolgern dass auch derjenige kleinlich
ist der eine Forderung stellt, die er selber dem anderen
gegenüber nicht nachkommen will?

Hallo Harwin,

Folgendes ist passiert:

vielleicht bin ich kleinlich, aber Dein Verhalten hätte mich als Vorgesetzten arg konsterniert, oder ist es im allgemeinen eher gespannt?

Daraufhin sagte er ich wäre kleinlich, ich sagte darauf
kleinlich ist derjenige der mir keinen Dienstwagen zur
Verfügung stellt.

Und eine solche Antwort hätte ich als Ohrfeige empfunden, oder brauchst Du für Deine Arbeit einen Dienstwagen?

Kann man daraus schlussfolgern dass auch derjenige kleinlich
ist der eine Forderung stellt, die er selber dem anderen
gegenüber nicht nachkommen will?

Diesen Satz verstehe ich nicht.

Alles in allem halte ich Dein Verhalten und Deine Antwort nicht kleinlich, sondern eher in Richtung unverschämt, zumindestens unangemessen.
Es sei denn, das Verhältnis ist sowieso mehr oder weniger zerrüttet, aber dann steht wohl auf kurz über lang ein Wechsel an.

Gandalf

Moin, harwin,

Mein Arbeitgeber kam zu mir und hat mich gefragt ob ich mit
meinem privat PKW eine Besorgung mache. Da mein Arbeitgeber
aber sehr viele Arbeitnehmer beschäftigt mit einem
Dienstfahrzeug habe ich abgelehnt.

die angemessene Antwort wäre die Frage gewsen, ob Du die Fahrt als Dienstfahrt abrechnen kannst.

Daraufhin sagte er ich wäre kleinlich, ich sagte darauf
kleinlich ist derjenige der mir keinen Dienstwagen zur
Verfügung stellt.

Der Wunsch nach einem Dienstwagen ist verständlich, wenn er allerdings so vorgetragen wird, sind die Chancen nicht sehr groß. Ein Dienstwagen ist natürlich auch ein Statussymbol - schätzt Du Deine Position so gut ein?

Kann man daraus schlussfolgern dass auch derjenige kleinlich
ist der eine Forderung stellt, die er selber dem anderen
gegenüber nicht nachkommen will?

Da hat es Dir gehörig das Maß verrissen, ein Dienstwagen dürfte deutlich mehr wert sein als eine einmalige Besorgung.

Gruß Ralf

Hallo Harwin,

Folgendes ist passiert:

vielleicht bin ich kleinlich, aber Dein Verhalten hätte mich
als Vorgesetzten arg konsterniert, oder ist es im allgemeinen
eher gespannt?

Dafür braucht man kein angespanntes Verhältnis. Es kommt drauf an wie die „Besorgung“ aussieht, wie weit der Weg usw usw.?
Wie sieht der Versicherungsschutz aus usw.?

Wenn es darum geht, die Kaffeevorräte im Büro aufzubessern, hätte ich auch abgelehnt. Immerhin gibt es Personal mit Dienstwagen, die versichert sind und solche Sachen könnte man ja auf den Rückweg dann mitbringen.

Und eine solche Antwort hätte ich als Ohrfeige empfunden, oder
brauchst Du für Deine Arbeit einen Dienstwagen?

Ich hätte es als Ohrfeige empfunden, wenn der Chef mich kleinlich nennen würde, immerhin zeigt das ja auch, dass er die Besorgung in meinen Augen auch nicht so wichtig erachtet.
Der Arbeitnehmer will vielleicht kein Dienstwagen, aber ich würde auch nicht mein Privatauto „riskieren“, wenn es Dienstwagen im Hause gibt, die rund um versichert sind.

Alles in allem halte ich Dein Verhalten und Deine Antwort
nicht kleinlich, sondern eher in Richtung unverschämt,
zumindestens unangemessen.

Ich finde es nicht. Es gibt immernoch genügend Chefs, die „mal eben“ was völlig unwichtiges erledigt haben wollen, und dafür immer das " Pack" nehmen und nicht die „achso wichtigen“ Dienstwagenbesitzer. (mal auf diesen Fall bezogen)

So kann man die Sichtweise halt auch drehen :wink:

Gandalf

LG
Wölkchen

6 „Gefällt mir“

Moin Wölkchen,

Wie sieht der Versicherungsschutz aus usw.?

so was nennt sich Dienstgang und ist versichert, auch mit Privat-PKW
Je nach Tarifvertrag gibt es sogar entsprechende Zusatzvergütungen, bzw. Auslagenerstattung.

Wenn es darum geht, die Kaffeevorräte im Büro aufzubessern,
hätte ich auch abgelehnt. Immerhin gibt es Personal mit
Dienstwagen, die versichert sind und solche Sachen könnte man
ja auf den Rückweg dann mitbringen.

Da der Frager nicht weiter spezifiziert hat, können wir hier nur Vermutungen anbringen.

Ich finde es nicht. Es gibt immernoch genügend Chefs, die „mal
eben“ was völlig unwichtiges erledigt haben wollen, und dafür
immer das " Pack" nehmen und nicht die „achso wichtigen“
Dienstwagenbesitzer. (mal auf diesen Fall bezogen)

Auch hier - Vermutungen.

Gandalf

nix da (Tom unterstütz)
Hi,

…mit einer Begründung?

Keineswegs. Tom Builder hat mit dem knappen Stil absolut den richtigen Ton getroffen.
Ursprungsposter harvin befand es nicht für nötig die minimalsten Höflichkeitsformeln (unter zivilisierten Menschen) einzuhalten.
Es ist eine Unverschäftheit einfach mal eine Frage so ins Forum zu werfen.
Mein Vorschlag: harvin ächten
und Tom Builder bekommt gleich ein * von mir.

Willst Du auch ein * ?

erbost (nicht über Dich) grüsst
Ray

1 „Gefällt mir“

Hi Ray!

…mit einer Begründung?

Keineswegs. Tom Builder hat mit dem knappen Stil absolut den
richtigen Ton getroffen.
Ursprungsposter harvin befand es nicht für nötig die
minimalsten Höflichkeitsformeln (unter zivilisierten Menschen)
einzuhalten.
Es ist eine Unverschäftheit einfach mal eine Frage so ins
Forum zu werfen.

Da geb ich dir in vollem Umfang Recht. Ich freue mich auch mehr über gute Umgangsformen.

Mein Vorschlag: harvin ächten
und Tom Builder bekommt gleich ein * von mir.

Willst Du auch ein * ?

erbost (nicht über Dich)

danke! :smile:

grüsst
Ray

ChrüsTüne grüßt zurück

Hallo Harwin,

das meiste wurde schon gesagt …
Ich dachte, das müsse sicher ein noch recht junger Mensch sein, der auf eine Bitte seines Arbeitgebers so reagiert. Also sah ich in Deine Vita - und war sehr erstaunt.
Dein Arbeitgeber hat meiner Meinung nach eine reife und beherrschte Reaktion gezeigt. Wundere Dich nicht, wenn Du (nicht nur) noch länger auf eine Dienstfahrzeug warten wirst.

Ich will Dir nicht zu nahe treten, aber wenn Du in Deiner Firma mit irgendeiner Dich betreffenden Vorgehensweise oder Entscheidung unzufrieden bist, ist immer noch der bessere Weg, die Beweggründe sachlich zu hinterfragen. Stattdessen drängt sich der Eindruck auf, daß sich hier Frust aufgebaut hat, der sich an unpassender Stelle Luft gemacht hat.

Übrigens: Wenn diese Situation noch nicht zu lange her ist, würde ich lieber ein Gespräch suchen. Zum einen hast Du Gelegenheit, vielleicht Hintergründe zu erfahren, für das, was Dich anscheinend unzufrieden macht. Zum anderen besteht die Möglichkeit, noch etwas in positivere Bahnen zu lenken. Und wenn nicht? Tja, dann muß man auch mit den Konsequenzen leben.

Alles Gute!
Eva

nein, es ist dein auto und deine entscheidung. aus erfahrung (gut),
weiß ich- wenn einmal ja gesagt wurde, wird es immer wieder vorrausgesetzt und ein nein nicht akzeptiert. gruß konstanze

die andere seite: er wollte deine einsatzbereitschaft testen, wieviel bist du bereit mit einzubringen, auch mit deinen pkw in Notsituationen zu reagieren. gruß konstanze