Hallo zusammen,
Als absoluter Anfänger in Sachen WLAN habe ich überlegt, dass, wenn es mal soweit ist, dass meine ADSL-Leitung steht, ich meine alte Win98-Kiste als Proxy/VPN-Server benutze, um via WLAN das Netz der Netze mittels Schlepptop (WinXP) zu durchforsten. (die Herren Linguisten, ist das kein Prachtsbeispiel verschachtelter Nebensätze?
)
Ich habe schon mal gegoogelt, aber sowas wie ein VPN/IPSec-Server für Win98 steht als Freeware/Shareware nicht zur Verfügung
Wäre eine minimalistisch aufgesetzte Linux-Partition auf der Win98-Kiste die pragmatischere Lösung?
Danke im voraus für eure Meinungen!
Gruss
Domenico
Einen Freeware IPsec-Server für Windows kenne ich auch nicht, wenns denn unbedingt VPN sein sollte, könnte man auch über die PPTP-Lösung von Win2K-Server nachdenken. Sonst fällt mir ad hoc auch nur Linux ein, wobei das nicht gerade trivial ist.
Allerdings ist eine weitere Frage, ob es denn wirklich VPN sein müßte. 128Bit WEP-Verschlüsselung sollte für viele, gerade private, Bereiche vollkommen ausreichen. Und bei den meisten Karten ist dieses Feature ohne Mehrkosten enthalten.
Chris
Einen Freeware IPsec-Server für Windows kenne ich auch nicht,
wenns denn unbedingt VPN sein sollte, könnte man auch über die
PPTP-Lösung von Win2K-Server nachdenken.
wobei win2k-server auch nicht wirklich free ist…
mal abgesehen davon hatte windoof vpn doch gerade wieder so nen netten klopfer - google-di-da - hier ist er:
http://archives.neohapsis.com/archives/bugtraq/2002-…
Sonst fällt mir ad
hoc auch nur Linux ein, wobei das nicht gerade trivial ist.
naja, halt nicht eben out of the box. aber das waere es unter windoof auch nicht…
Allerdings ist eine weitere Frage, ob es denn wirklich VPN
sein müßte. 128Bit WEP-Verschlüsselung sollte für viele,
gerade private, Bereiche vollkommen ausreichen. Und bei den
meisten Karten ist dieses Feature ohne Mehrkosten enthalten.
also die 128-bit wep verschluesselung ist aufgrund von massiven implementierungsfehlern beim verwendeten rc4 algorithmus wirklich nicht zu empfehlen, da effektiv geknackt - wenn ich das nehme, dann kann ich auch gleich unverschluesselt fahren…
http://www.cs.rice.edu/~astubble/wep_attack.pdf
joachim
Allerdings ist eine weitere Frage, ob es denn wirklich VPN
sein müßte. 128Bit WEP-Verschlüsselung sollte für viele,
gerade private, Bereiche vollkommen ausreichen. Und bei den
meisten Karten ist dieses Feature ohne Mehrkosten enthalten.
also die 128-bit wep verschluesselung ist aufgrund von
massiven implementierungsfehlern beim verwendeten rc4
algorithmus wirklich nicht zu empfehlen, da effektiv geknackt
- wenn ich das nehme, dann kann ich auch gleich
unverschluesselt fahren…
Wenn Du lieber unverschlüsselt fährst, kannst Du das gerne machen. Ich halte es aber für alles andere als unnütz.
Eine theoretische Chance zum Anfriff geben viele Algorithmen, auch eine saubere IPsec-Lösung oder eine „einfache“ WEP Verschlüsselung. Allerdings muß man hier den Aufwand in Relation zum Nutzen sehen. Deshalb die Aussage, dass WEP für den privaten Bereich vollkommen ausreicht.
Denn sooo einfach wie es in Berichten mit reißenden Überschriften beschrieben ist, ist es ja nun auch nicht.
Chris
Wenn Du lieber unverschlüsselt fährst, kannst Du das gerne
machen. Ich halte es aber für alles andere als unnütz.
danke, ich vertraue im netz zuhause auf kabel, und da wohl meist unverschluesselt. unverschluesselt on the air wuerde ich aber nicht wollen…
und auf der arbeit herrscht sowieso eine gesunde paranoia, dh. grundsaetzlich kein wireless lan, ausser fuer die jungs von der netzsicherheit, die gelegentlich mal auf den gaengen „warwalken“ und versuchen schwarze access points zu finden…
Eine theoretische Chance zum Anfriff geben viele Algorithmen,
auch eine saubere IPsec-Lösung oder eine „einfache“ WEP
Verschlüsselung.
leider ist es aber bei wep nicht nur theoretisch, sondern vollkommen real und in durchaus ueberschaubarem zeitrahmen!
Allerdings muß man hier den Aufwand in
Relation zum Nutzen sehen. Deshalb die Aussage, dass WEP für
den privaten Bereich vollkommen ausreicht.
das muss man in der tat entscheiden, hierzu sollte man wissen, dass es gegen 128 bit wep automatisierte passive angriffstools gibt, die auch von ambitionierten laien zu bedienen sind.
Denn sooo einfach wie es in Berichten mit reißenden
Überschriften beschrieben ist, ist es ja nun auch nicht.
nicht reisserisch, aber wep ist auch ohne grosses kryptologisches know-how zu brechen, lenke deine augen mal auf folgende seiten:
http://airsnort.shmoo.com/
http://sourceforge.net/projects/wepcrack
joachim
http://airsnort.shmoo.com/
http://sourceforge.net/projects/wepcrack
Danke für die Seiten, waren aber bekannt.
Grundsätzlich will ich Dir ja auch nicht wiedersprechen. Klar zählt der WEP-Mechanismus nicht gerade zu den sichersten. Er bietet genügend Angriffspunkte. Dennoch bin ich der Meinung, das er im privaten Umfeld ausreichend ist.
Chris