VW Phaeton Fahrer hier?

Hi!

Vielleicht versöhnt dich, dass allein schon die
durchschnittliche Lebensdauer des Fahrzeugparks in Deutschland
im Laufe der Jahre beständig gewachsen ist.

Das ist ein Zeichen für die hohe Staatsquote und verfehlte
Arbeitsmarktpolitik.

Das ist doch die reinste Obrigkeitsschelte.

Natürlich.

Wenn ich
vergleiche, wie lange ich vor gut vierzig Jahren bzw heute
meine Kinder (jeweils als vergleichbare Berufsanfänger) für
ein neues Auto (mit weniger Inhalt) bzw den Liter Sprit zahlen
musste, dann sind die Kinder eindeutig besser dran. Auch wenn
der Prozentsatz für Einkommensteuer und Sozialabgaben
gestiegen ist, geht’s der heutigen Generation nicht schlechter
vorherigen.

Ich möchte nicht 40, sondern 15 Jahre zurückgehen. Dann wird klar, was ich meine.
Die Stimmung war besser, die Staatsquote und die Belastungen für den Bürger niedriger, die Wirtschaft lief besser.

Der Deutsche hält sein Auto länger, weil er kein Geld oder
Angst hat, es auszugeben.

Vielleicht ist dem Deutschen im Schnitt älteres Auto einfach
noch gut genug, und er gibt sein Geld lieber für anders aus.

Der Deutsche hat schon immer überdurchschnittlich viel für sein Auto ausgegeben.

Schließlich gibts ja noch andere Dinge auf der Welt, die
erstrebenswert sind.

Das sehe ich auch so.
Der Michel an sich jedoch legt viel Wert auf sein „liebstes Kind“.
Wenn daran gespart wird, sollte das eigentlich alarmieren.

Die Autos werden dann eben bei ATU geflickt. Sieh Dir mal die
TÜV-Mängelstatistik an.

Bevor ATU sich ausgedehnt hat, reparierte man bei Geldmangel
auf dem Parkplatz.

Jaja, die schöne, alte Zeit…

Außerdem wäre es die reinste
Resourcenvergeudung, Autos (nach heutigem Qualitätsstandard)
bereits nach (im Schnitt) acht Jahren dem Schredder
zuzuführen.

Das stimmt. Das war es allerdings auch schon 1990. Damals war der dt. Fuhrpark durchschnittl. 6,5 Jahre alt, wenn ich mich recht erinnere. heute sind es 8.
Der Anteil der Firmenwäge, die den Schnitt drücken, dürfte sogar gestiegen sein.

… die meisten Verkäufer geben ihren Produkten keine 10 Jahre
Lebensdauer! Das ist die Realität.

Da ist zu unterscheiden zwischen Lebensdauer und (garantiert)
fehlerfreiem Betrieb.

Naja, in letzteres scheint das Vertrauen der Hersteller nicht
mehr allzu hoch zu sein. Sonst würden doch die deutschen
hersteller kein problem damit haben, 3 Jahre oder 250.000 Km
Garantie zu gewähren.

Das muss ja nicht zwangsläufig für eine geringere
Zuverlässigkeit der heimischen Produkte sprechen.

Natürlich nicht. Bei Regen muss man auch nicht unbedingt nass werden…

Welche
Garantiebedingungen ich als Hersteller gebe, das beschränkt
sich (nach gesetzlichen Regelungen) in erster Linie auf das,
was marktüblich ist. Garantie kostet schließlich auch was,
denn keion Produkt ist absolut fehlerfrei. Und wer bessere
Garantiebedingungen gewährt, verspricht sich davon einen
besseren Marktzugang.

Das ist mir bewusst. uch benötige nun wirklich keine Nachhilfestunde in Marketing und Vertrieb.

Die deutschen Hersteller bewegen sich servicemässig am untersten Ende des marktüblichen Bereiches.
Dennoch kaufen die Leute noch verhältnismässig viele dt. Autos, weil das ihr Image aufpoliert, oder sie beruflich ein Top-Produkt brauchen.
Kommt es dann aber zu Problemen, ist man oft verraten und verkauft.

Ein weiterer Aspekt für Fehlerhäufigkeiten : Die Autos sind
heute wesentlich umfangreicher und komplexer ausgestattet. Und
wo mehr drin ist, da kann auch mehr kaputtgehen.

Das ist die eine Seite und ich gebe Dir hier Recht.
Andererseits sind die Prozesse heute derart perfektioniert, dass die meisten Fehler einfach auf bewusste Einsparungen zurückzuführen sind.
S. auch meine Beispiele weiter oben.

Paradebeispiel ist der Käfer, bei dem nur ein E-Motor versagen
konnte, der Scheibenwischermotor.

Der Käfer war jedoch auch deutlich besser verarbeitet, als z.B. ein Golf 4.

Guck Dich doch mal um: a l l e s wird schlechter, alles ist
kurzlebiger (außer uns Menschen ).

Klar, die Truckerlobby steigt den Herstellern sonst auf den
Hut.
Der einzelne Privatkäufer hat einfach diese Lobby nicht und
wird deshalb zunehmend veräppelt, natürlich zu Höchstpreisen.
Ein normaler 3er BMW kostet 75.000 D-Mark und man erhält 1
Jahr Gewährleistung.

Dann gehe man zu VW, kaufe sich für die Hälfte des Geldes
einen Polo (mit dem kommt man genauso komfortabel und zudem
für weniger Spritverbrauch von A nach B) und hat zwei Jahre
Garantie.

Mal die Bedingungen gelesen?
Aber o.k., VW hat bessere Garantiemodalitäten.

Und vergleichbare Fortschritte gibts auch für Pkws. Denke nur
mal daran, wann früher beim VW-Käfer der AT-Motor fällig war
(70tkm war normal). 250tkm sind heutzutage aber locker drin.

Was hat ein AT-Motor für den Bug gekostet?
Was kostet heute der Service auf 70.000 Km? Da sind schon zwei
Inspektionen mit Öl für 150 Euro jeweils und ein
Zahnriemenwechsel für 800 Euro fällig.
Da kaufe ich doch lieber einen AT-Motor für den Käfer für 300
D-Mark…

Die 300 DM waren rund 6% des Neupreises des Käfers. Und zu den
Neupreisen verweise ich auf meine obige Anmerkung.

Die 250.000 Km erreichen die wenigsten Autos heute ohne massive Investitionen.
Außer sie werden 100.000 Km im Jahr einigermassen schonend gefahren.
13 Jahre Kurzstrecke und Winterbetrieb erleben einige der neueren Karosserien wie z.B. bei Mercedes 210 oder BMW E39 vermutlich gar nicht mehr, ohne dass Restaurierungsmaßnahmen durchgeführt werden müssen.
Ob sich das nach 10 Jahren noch lohnt, ist die Frage.

Nimm auch mal Qualitätszahlen (Ausfallraten,„gemessen“ in ppm)
von Industrieprodukten. Die sind kontinuierlich deutlich
besser geworden.

Woran liegt es dann, dass ein Mercedes für 60.000 Euro nach
knapp 6 Jahren und 100.000 Km bei vernünftiger Pflege einfach
alt ist?

Meine letzten Erfahrungen mit Mercedes (positive mit der
123-Baureihe) sind schon zwei Jahrzehnte her, aber nicht so
recht vorstellen kann ich mir, dass DB gegenüber seinen
Wettbewerbern so weit ins Hintertreffen geraten ist, wie du es
beschreibst.

So ist es auch nicht, s. meine Liste weiter oben. Sie sind alle schlechter geworden.
Ich habe noch einen 123er (200 Vergaser) von 1977. Der wurde zwar schon ein paarmal geschweißt, die Mechanik ist jedoch noch o.k. Mein 1979er Alfa Spider hatte mit 250.000 Km dann einen neuen Schweller und ein Blech an der A-Säule ersetzt bekommen.
Beide sind mechanisch noch recht fit, es gibt nur Kleinigkeiten wie Tachowellen oder Brinchen zu reparieren.

So stelle ich mir das eigentlich vor. Wenn ich mir meinen E in 20 Jahren vorstelle, muss ich zwangsläufig an ein Golfschlägerset denken, das dann bereits aus ihm gefertigt worden ist…

Zumindest kann ich über die VWs in meinem
„Fuhrpark“ der letzten Jahre wahrlich nicht meckern. Fahre
noch immer ohne Probleme einen 12 Jahre alten Passat,
Top-Zustand bei 130tkm.

Das bestätigt gewissermassen meine These. In den 90ern waren die Autos wohl auf dem Höhepunkt der Qualität. Man sehe sich einen Mercedes W140, einen VW Golf 3, einen BMW E38 oder einen Mazda 626 an.
Diese Autos waren ausgesprochen haltbar und auch der W140 ließ sich günstiger halten, als mein E.

Ich möchte nicht in „früher war alles besser“ verfallen, aber man merkt eben, dass und wo heute massiv eingespart wird.

Grüße,

Mathias

Hallo Mathias,

Die deutschen Hersteller bewegen sich servicemässig am
untersten Ende des marktüblichen Bereiches.
Dennoch kaufen die Leute noch verhältnismässig viele dt.
Autos, weil das ihr Image aufpoliert, oder sie beruflich ein
Top-Produkt brauchen.

Oder weil es ihnen allmählich dämmert, dass auf lange Sicht der Kauf auch lokaler Produkte besser ist, als mit dem Kauf überwiegend ausländischer Produkte verständlicherweise irgendwann keine Produktion im eigenen Land mehr zu haben? Sprich : Dem Export von Arbeitsplätzen, die unseren Kindern und Kindeskindern fehlen werden, gegensteuern. Wir haben nun mal nicht nur Hochqualifizierte unter uns, die Blaupausen in die weite Welt liefern können (als Gegenleistung für Produkte) und die weite Welt permanent aufschlauen. Und absehbar ist, dass heute weniger entwickelte Länder unsere Blaupausen nicht mehr benötigen. Weil sie genauso intelligent sind wie wir und mächtig aufholen.

Andererseits sind die Prozesse heute derart perfektioniert,
dass die meisten Fehler einfach auf bewusste Einsparungen
zurückzuführen sind.

Die größte Fehlerquote kommt daraus, dass die - einen immer größeren Umfang einnehmenden - elektrischen Systeme

  • erstens prinzipiell anfällig sind gegen das Eindringen von Wasser und
  • zweitens eine „tausend prozentig“ zuverlässige Abdichtung dagegen den Kostenrahmen sprengen würde.
    Sehr bald folgt die Komplexität (Unüberschaubarkeit) der Software in den vielen Steuergeräten. Einerseits könnte man sagen : Weniger ist mehr. Aber wenn der Kunde „mehr“ haben will/soll, weil der „verdammte“ Wettbewerber das anbietet/das noch nicht hat, dann wird’s ihm angeboten. Auf sparsam (auch funktionell) ausgestattete Autos springt kaum ein Käufer.

Mal die Bedingungen gelesen?

Nicht im Detail. Aber bisher nie Probleme gehabt. Auch was Kulanz nach sechs Jahren angeht.

Aber o.k., VW hat bessere Garantiemodalitäten.

Das bestätigt gewissermassen meine These. In den 90ern waren
die Autos wohl auf dem Höhepunkt der Qualität.

Da muss ich wohl noch ein bischen abwarten, um das zu beurteilen. Meine letzten beiden Neukäufe liegen ein und zwei Jahre zurück. Bisher Null Probleme.

Ich möchte nicht in „früher war alles besser“ verfallen, aber
man merkt eben, dass und wo heute massiv eingespart wird.

Eingespart auch als Ergebnis der Geiz-ist-geil-Mentalität. Otto Normalverbraucher schaut in erster Linie auf den Preis, Qualität kommt viel später. Musterbeispiel: Lebensmittel. Nur wenn dann die Qualität daneben ist, dann wird gezetert. Heisst nicht, niedriger Preis müsse mit ebensolcher Qualität einhergehen. Nur ist prinzipbedingt das Risiko höher.
Nicht hinnehmbar hingegen ist, wenn ein Premiumprodukt (DB, BMW etc ) bei knackigen Preisen nur eine miese Qualität bringt. Das straft der Kunde/Markt ab.
Grüße
Karl

Hi Karl-Heinz!

Die deutschen Hersteller bewegen sich servicemässig am
untersten Ende des marktüblichen Bereiches.
Dennoch kaufen die Leute noch verhältnismässig viele dt.
Autos, weil das ihr Image aufpoliert, oder sie beruflich ein
Top-Produkt brauchen.

Oder weil es ihnen allmählich dämmert, dass auf lange Sicht
der Kauf auch lokaler Produkte besser ist, als mit dem Kauf
überwiegend ausländischer Produkte verständlicherweise
irgendwann keine Produktion im eigenen Land mehr zu haben?

Das ist meine persönliche Motivation.
Obwohl ich zugeben muss, dass ich mir den Kia Sorento vor ein paar Jahren mal angesehen hatte.
Kommt für mich aber nicht in Frage, ich handle beim überwiegenden Anteil meiner Käufe sehr bewusst. Produkte aus Ländern, die hohe Einfuhrzälle erheben, Industriespionage betreiben, massive Umweltschäden verursachen vermeide ich nach Möglichkeit zu kaufen.
Deshalb der Mercedes. Ich fürchte nur, dass der Kia Sorento, der neu dasselbe kostet wie ein gebrauchter Mercedes, besser gelaufen wäre…

Sprich : Dem Export von Arbeitsplätzen, die unseren Kindern
und Kindeskindern fehlen werden, gegensteuern. Wir haben nun
mal nicht nur Hochqualifizierte unter uns, die Blaupausen in
die weite Welt liefern können (als Gegenleistung für Produkte)
und die weite Welt permanent aufschlauen. Und absehbar ist,
dass heute weniger entwickelte Länder unsere Blaupausen nicht
mehr benötigen. Weil sie genauso intelligent sind wie wir und
mächtig aufholen.

Einverstanden.
Das sollte aber doch ein riesen Motivation für deutsche UNternehmen und Arbeitsplatzinhaber sein, nur absolute Topqualität zu liefern. Billigmist können die Chinesen besser.
Aber es passiert oft nicht. Das verstehe ich einfach nicht.

Andererseits sind die Prozesse heute derart perfektioniert,
dass die meisten Fehler einfach auf bewusste Einsparungen
zurückzuführen sind.

Die größte Fehlerquote kommt daraus, dass die - einen immer
größeren Umfang einnehmenden - elektrischen Systeme

  • erstens prinzipiell anfällig sind gegen das Eindringen von
    Wasser und
  • zweitens eine „tausend prozentig“ zuverlässige Abdichtung
    dagegen den Kostenrahmen sprengen würde.
    Sehr bald folgt die Komplexität (Unüberschaubarkeit) der
    Software in den vielen Steuergeräten. Einerseits könnte man
    sagen : Weniger ist mehr. Aber wenn der Kunde „mehr“ haben
    will/soll, weil der „verdammte“ Wettbewerber das anbietet/das
    noch nicht hat, dann wird’s ihm angeboten. Auf sparsam (auch
    funktionell) ausgestattete Autos springt kaum ein Käufer.

Das sehe ich alles ein.
Geht mjan zurück zu meinem Beipiel, fällt jedoch schnell auf, dass die ELektrik zwar auch einige Defekte hat, diese das Fahrzeug jedoch nicht lahmlegen. Viel spannender sind die Mängel an der Karosserie (die ganze Mercedes Serie 210 rostet so stark, dass diese Autos in Skandinavien von benz schon aufgekauft und verschrottet wurden, nur die blöden Deutschen kann man ja weiter ärgern), an der zu schwachen Auslegung der Stabistangen an der Vorderachse u.ä.
Hier zeigt sich ganz klar, dass gespart und gepfuscht wird. Zum Höchstpreis. Das würde einem bei einem Lexus niemals passieren. Und der ist sogar noch etwas günstiger.
Da man mittlerweile aus politischer Sicht auch gut ein japanisches Auto kaufen kann, wird das wohl immer enger für unsere Premiummarken hier, wenn die sich nicht darauf besinnen, die Qualitätsführerschaft zurückzuerobern.

Mal die Bedingungen gelesen?

Nicht im Detail. Aber bisher nie Probleme gehabt. Auch was
Kulanz nach sechs Jahren angeht.

Das liegt dann am Händler und ist nicht generalisierbar.

Aber o.k., VW hat bessere Garantiemodalitäten.

Das bestätigt gewissermassen meine These. In den 90ern waren
die Autos wohl auf dem Höhepunkt der Qualität.

Da muss ich wohl noch ein bischen abwarten, um das zu
beurteilen. Meine letzten beiden Neukäufe liegen ein und zwei
Jahre zurück. Bisher Null Probleme.

Ich hoffe, das bleibt so.
Bei VW hat man das Tal der Tränen fast durchschritten. Ein Golf 5 GTI (habe ich mir letztens mal angesehen) ist ein absolut hochwertiges, toll gemachtes Auto. So etwas kann man nirgendwo anders kaufen.
Der neue PAssat, wie ihn ein freund von mir gerade bekommen hat, ist zwar potthässlich, aber funktional und vom Qualitätseindruck her super. Dagegen ist mutet mein Mercedes wie ein alter Ford an.

Ich möchte nicht in „früher war alles besser“ verfallen, aber
man merkt eben, dass und wo heute massiv eingespart wird.

Eingespart auch als Ergebnis der Geiz-ist-geil-Mentalität.

Beim Autokauf?
Die Kisten kosten das Doppelt im Vergleich zu vor 10-15 Jahren.
Ein normaler Golf kostet heute 40-45.000 D-Mark. Ein Mercedes E 120.000 D-Mark (das kostete 1995 eine 500er S-Klasse)
Dafür sollte man eigentlich schon ein vernünftiges Auto auf die Räder stellen können.

Otto Normalverbraucher schaut in erster Linie auf den Preis,
Qualität kommt viel später. Musterbeispiel: Lebensmittel. Nur
wenn dann die Qualität daneben ist, dann wird gezetert. Heisst
nicht, niedriger Preis müsse mit ebensolcher Qualität
einhergehen. Nur ist prinzipbedingt das Risiko höher.

Einverstanden.
Beim Auto sehe ich das jedoch anders. S.o.

Nicht hinnehmbar hingegen ist, wenn ein Premiumprodukt (DB,
BMW etc ) bei knackigen Preisen nur eine miese Qualität
bringt. Das straft der Kunde/Markt ab.

So sieht es aus. Bei den Autos nimmt der Deutsche allerdings mehr hin, als bei seiner Frau…
Eigentlich sollten alle Neuwagenkäuffer hierzulande 2 Jahre lang Dacia Logans oder Lexus kaufen…

Grüße,

Mathias

Hi!

Das bestätigt gewissermassen meine These. In den 90ern waren
die Autos wohl auf dem Höhepunkt der Qualität. Man sehe sich
einen Mercedes W140, einen VW Golf 3, einen BMW E38 oder einen
Mazda 626 an.
Diese Autos waren ausgesprochen haltbar und auch der W140 ließ
sich günstiger halten, als mein E.

Ich möchte nicht in „früher war alles besser“ verfallen, aber
man merkt eben, dass und wo heute massiv eingespart wird.

Das läßt sich auch bei Toyota so sehen, obwohl sie nicht so schlimm „zurückgefallen“ sind in der Qualität wie andere. Aber seit die Kisten hier in Europa mit Europäischen Zulieferern gefertigt werden, steigt die Garantieleistungsquote erheblich an. Auch die schrecklich komplexen Motortechniken fordern ihren Tribut:

  • Probleme 5. Düse und das Abreinigen des Filters beim D-CAT im Avensis (hoher Verbrauch)
  • Nasse Scheinwerfer oder verschmorte Lampenhalterungen beim Avensis (Valeo Lampen), nun Keramiklampenhalter
  • neuer CorollaVerso: Beifahrerairbag trotz Deaktivierung „scharf“

Die 90er Jahre Autos waren die besten:

Corolla E10
Carina II und Carina E (T17, T19)
Camry Kombi V20

um nur Beispiele zu nennen…

gruß
dennis

Tach Dennis!

Das bestätigt gewissermassen meine These. In den 90ern waren
die Autos wohl auf dem Höhepunkt der Qualität. Man sehe sich
einen Mercedes W140, einen VW Golf 3, einen BMW E38 oder einen
Mazda 626 an.
Diese Autos waren ausgesprochen haltbar und auch der W140 ließ
sich günstiger halten, als mein E.

Ich möchte nicht in „früher war alles besser“ verfallen, aber
man merkt eben, dass und wo heute massiv eingespart wird.

Das läßt sich auch bei Toyota so sehen, obwohl sie nicht so
schlimm „zurückgefallen“ sind in der Qualität wie andere. Aber
seit die Kisten hier in Europa mit Europäischen Zulieferern
gefertigt werden, steigt die Garantieleistungsquote erheblich
an. Auch die schrecklich komplexen Motortechniken fordern
ihren Tribut:

  • Probleme 5. Düse und das Abreinigen des Filters beim D-CAT
    im Avensis (hoher Verbrauch)

Gut, das ist ein Common-Rail-Problem, das viele haben. Dennoch darf das eigentlich nicht sein. 200.000 Km muss sowas schon halten.

  • Nasse Scheinwerfer oder verschmorte Lampenhalterungen beim
    Avensis (Valeo Lampen), nun Keramiklampenhalter

armselig, passt aber ins Bild. Habe ich bei einer 2-jährigen S-Klasse auch gesehen.

  • neuer CorollaVerso: Beifahrerairbag trotz Deaktivierung
    „scharf“

Das ist schlecht…

Die 90er Jahre Autos waren die besten:

Corolla E10
Carina II und Carina E (T17, T19)
Camry Kombi V20

um nur Beispiele zu nennen…

Ich weiß ja, dass Du auf diese Kisten stehst… :wink:
Aber es ist schon so. Zuverlässig waren sie und auch schon einigermassen sicher. Wie gesagt, so etwas Solides wie den Mercedes W140 gab es weder davor noch danach. Und der war nicht allzu teuer, mit 70 TDM war man bei einem 300er dabei. Das kostet heute ein mittelmässig ausgerüsteter Passat.

Grüße,

Mathias

pardon, das stimmt so nicht

Das ist doch die reinste Obrigkeitsschelte. Wenn ich
vergleiche, wie lange ich vor gut vierzig Jahren bzw heute
meine Kinder (jeweils als vergleichbare Berufsanfänger) für
ein neues Auto (mit weniger Inhalt) bzw den Liter Sprit zahlen
musste, dann sind die Kinder eindeutig besser dran.

Hallo,
meine Eltern haben sich 1971 einen Benz 200 für 11tsd DM gekauft - beide Lehrer, haben den Wagen mit links bezahlt.
Heute kostet ein 200er knapp 40tsd Euro, also 80tsd DM.
Mehr als 7 Mal so viel. Ich verdiene aber nicht das 7 fache meines Vaters oder meiner Mutter! Auch wenn der Wagen mehr Schnickschnack hat - wer will das eigentlich alles? - ist er immer noch wesentlich teurer im Verhältnis als früher. Deine Aussage stimmt so also nicht.
MFG
Henning

Das ist doch die reinste Obrigkeitsschelte. Wenn ich
vergleiche, wie lange ich vor gut vierzig Jahren bzw heute
meine Kinder (jeweils als vergleichbare Berufsanfänger) für
ein neues Auto (mit weniger Inhalt) bzw den Liter Sprit zahlen
musste, dann sind die Kinder eindeutig besser dran.

Hallo,
meine Eltern haben sich 1971 einen Benz 200 für 11tsd DM
gekauft - beide Lehrer, haben den Wagen mit links bezahlt.
Heute kostet ein 200er knapp 40tsd Euro, also 80tsd DM.
Mehr als 7 Mal so viel.

Hallo Henning,
heute bekommst du „mehr“ Auto als vor 36 Jahren , alleine schon wenn du das Gewicht betrachtest. Damals hatte hatte der Benz u.a. kein ABS/ESP, keine elektr.Einspritzung, keinen Kat, keine Klimaanlage, keine ZV, keine elt.Fensterheber, weniger Dämmmaterial (Geräuschpegel), keine Mehrlenker-Radaufhängung etc. Rechne das mal heraus, dann trifft mein Vergleich schon zu (Basis: mein Anfangsgehalt 1972 als Dipl.-Ing. an der Uni ca DM 1800 , der „nackte“ Renault R4 ca TDM 6-7).
Gruß
Karl

Ich verdiene aber nicht das 7fache meines Vaters oder meiner Mutter!
Auch wenn der Wagen mehr Schnickschnack hat - wer will das
eigentlich alles? - ist er immer noch wesentlich teurer im Verhältnis
als früher. Deine Aussage stimmt so also nicht.
MFG
Henning

o.t.
Hallo Karl,
ja, so gesehen stimmt es, obwohl auch nicht alle Neuerungen unbedingt sein müssen, finde ich.

o.t. Was mir viel mehr Sorgen macht sind die Niedrigpreise bei elektronischen Geräten, TV, DVD etc.
Es wird nicht mehr repariert, nur noch weg geschmissen. Die Müllberge wachsen, die Rohstoffe schwinden.
Gut, dass es Firmen gibt (ganz vorne an Vorwerk, die ihre Staubsauger zerschreddern und die Kügelchen wieder zu neuen Teilen schmelzen), die ihre Altlasten recyclen, aber viel zu wenige. Nun, dies Thema ist endlos, nur, wir schätzen viele Dinge heute nicht mehr, weil sie so billig sind - und gehen entsprechend ruinös mit ihnen um.

MFG
Henning