VW Phaeton Fahrer hier?

Hallo!

Habe gestern in einem Autohaus hier einen VW Phaeton V6 Benziner, 53 TKm, Bj. 2003, 1 Hd., gute Ausstattung, also Leder, Navi u.s.w., unfallfrei, Zustand o.k., Farbkombination brauchbar, gesehen. Der Preis ist 22.900 €, ohne verhandelt zu haben.

Das kommt mir reichlich günstig vor, obwohl ich weiß, dass der Phaeton ein wenig populäres Modell ist.
Der Frontantrieb stört mich zudem schon.

Wer kennt die Preise dieser Autos? Wer fährt einen Phaeton V6 und kann ein wenig berichten?

Danke und Grüße,

Mathias

Hi
ein Bekannter fährt ihn, weil er vor 2 Jahren zu unglaublichen Leasingkonditionen zu haben war, vermutlich wegen seiner „beliebtheit“. Als ich ihn zuerst sah, dachte ich „was’n dicker Passat“. Als ich drin saß, fand ich ihn allerdings nur geil und die Massagesitze haben mich nicht wieder aussteigen lassen wollen…
HH

Hi,

Als ich drin saß, fand ich ihn allerdings nur

geil und die Massagesitze haben mich nicht wieder aussteigen
lassen wollen…

sorry, für den Preis bestell’ ich mir lieber im Abo eine Masseurin nach Hause. Die macht das besser als jeder Ledersitz. Aber wer lieber technische Hilfmittel mag…

Viele Grüße,
J~

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Hallo!
Habe gestern in einem Autohaus hier einen VW Phaeton V6
Benziner, 53 TKm, Bj. 2003, 1 Hd., gute Ausstattung, also
Leder, Navi u.s.w., unfallfrei, Zustand o.k., Farbkombination
brauchbar, gesehen. Der Preis ist 22.900 €, ohne verhandelt zu
haben.
Das kommt mir reichlich günstig vor, obwohl ich weiß, dass der
Phaeton ein wenig populäres Modell ist.
Der Frontantrieb stört mich zudem schon.
Wer kennt die Preise dieser Autos? Wer fährt einen Phaeton V6
und kann ein wenig berichten?
Danke und Grüße,
Mathias

Hallo Mathias,
was für ein Frontantrieb? Der Phaeton hat Allradantrieb, und zwar permanent. Verbraucht deshalb ca. 1 Liter mehr als vergleichbare Limousinen.
Der Preis ist schon sehr niedrig. Mach doch mit dem Händler aus, dass Du den Wagen mal einen Tag probefahren darfst und fahr dann zu einem Sachverständigen, der den Wagen in ca. 1-2 Stunden total durchscheckt.

Bist Du Dir über die Folgekosten im Klaren?
Ich habe zwar keinen Phaeton, sondern einen von der Konkurrenz mit Stern, aber eine kleine Inspektion kann durchaus die 1000er Marke überschreiten(die Große kann auch schnell mal die 2000er überspringen), ein Satz Scheibenwischer z.B. kosten mal eben 70 Euro, eine Batterie bei meinem Dieselchen nur 250 etc.

Wenn Du Phaeton Fahrer fragen willst, dann bleibt Dir nur
www.motor-talk.de
hier wirst Du sicher kaum einen finden, behaupte ich mal.
Höchstens solche, die einen kennen, der einen besitzt.
Was mich an dem Wagen fasziniert, ist der irre leise Motor. Selbst den Diesel hörst Du nicht.
Was mich abschreckt, und das ist genau der Punkt, warum der Wagen nicht ankommt, ist der übertrieben protzig wirkende Innenraum. VW fehlt halt die Eleganz der Oberklasse, man nennt dies zuweilen auch Understatement.
Allein die irre breite und mit Chrom völlig überladene Mittelkonsole stößt mich ab. Zudem hat er einfach nicht den Federungskomfort der Konkurrenz.

Aber es stimmt, Du kannst hier für relativ wenig Geld eine Luxuslimousine haben. Gut verarbeitet soll er ja sein.

Ach ja, dass der „Kleine“ sich locker weit über 10 Liter genehmnigt, ist Dir sicher auch klar?

Also, frag bei motortalk nach, die wissen Bescheid aus erster Hand! Da bekommst Du auch keine Kommentare, die Dir nicht weiterhelfen.

MFg
Henning

Hi

sorry, für den Preis bestell’ ich mir lieber im Abo eine
Masseurin nach Hause. Die macht das besser als jeder
Ledersitz. Aber wer lieber technische Hilfmittel mag…

du, wenn der Leasingpreis nicht UNTER dem eines Passat Kombi gelegen hätte, hätt er das Schiff nicht mitgenommen. Da er nunmal einen hatte kann ich nur sagen, es sitzt sich saubequem drin, und der Preis ist mir in dem Fall völlig egal, die Massage war völlig in Ordnung :smile:

HH

Hallo Henning,

Habe gestern in einem Autohaus hier einen VW Phaeton V6
Benziner, 53 TKm, Bj. 2003, 1 Hd., gute Ausstattung, also
Leder, Navi u.s.w., unfallfrei, Zustand o.k.,
Farbkombination
brauchbar, gesehen. Der Preis ist 22.900 €, ohne verhandelt
zu
haben.
Das kommt mir reichlich günstig vor, obwohl ich weiß, dass
der
Phaeton ein wenig populäres Modell ist.
Der Frontantrieb stört mich zudem schon.
Wer kennt die Preise dieser Autos? Wer fährt einen Phaeton
V6
und kann ein wenig berichten?
Danke und Grüße,
Mathias

Hallo Mathias,
was für ein Frontantrieb? Der Phaeton hat Allradantrieb, und
zwar permanent. Verbraucht deshalb ca. 1 Liter mehr als
vergleichbare Limousinen.

Nein, dieser Phaeton hat definitiv nur Frontantrieb. Bei den V6, so sagte man mir, war 4motion optional.

Der Preis ist schon sehr niedrig. Mach doch mit dem Händler
aus, dass Du den Wagen mal einen Tag probefahren darfst und
fahr dann zu einem Sachverständigen, der den Wagen in ca. 1-2
Stunden total durchscheckt.

Bist Du Dir über die Folgekosten im Klaren?
Ich habe zwar keinen Phaeton, sondern einen von der Konkurrenz
mit Stern, aber eine kleine Inspektion kann durchaus die
1000er Marke überschreiten(die Große kann auch schnell mal die
2000er überspringen), ein Satz Scheibenwischer z.B. kosten mal
eben 70 Euro, eine Batterie bei meinem Dieselchen nur 250 etc.

Das Problem habe ich jetzt auch schon.

Wenn Du Phaeton Fahrer fragen willst, dann bleibt Dir nur
www.motor-talk.de
hier wirst Du sicher kaum einen finden, behaupte ich mal.

Die Jungs in motortalk sind entweder totale Fans, absolut nicht objektiv, oder haben billig geleast und haben wenig Ahnung von den Langzeitproblemen. Die Kiste ist immerhin fast 4 Jahre alt. Für ein heutiges Auto ist das schon Halbzeit, zumindest wenn ich mir meinen 6-jährigen Mercedes ansehe…

Höchstens solche, die einen kennen, der einen besitzt.
Was mich an dem Wagen fasziniert, ist der irre leise Motor.
Selbst den Diesel hörst Du nicht.

Gilt das auch für den kleinen V6?
Mir würde der ausreichen, ich fahre wenig.

Was mich abschreckt, und das ist genau der Punkt, warum der
Wagen nicht ankommt, ist der übertrieben protzig wirkende
Innenraum. VW fehlt halt die Eleganz der Oberklasse, man nennt
dies zuweilen auch Understatement.

Finde ich gar nicht.
Wir hatten einen mercedes S aus der Zeit, der innen nicht ansatzweise so sauber verarbeitet war.
O.K., etwas weniger Chrom hätte es auch getan.
Aber das sind Details, die mich nicht so sehr jucken.

Allein die irre breite und mit Chrom völlig überladene
Mittelkonsole stößt mich ab. Zudem hat er einfach nicht den
Federungskomfort der Konkurrenz.

Der Benz mit Luftfederung war da nicht schlecht. Der A8 mit Luftfederung ist dennoch sehr hart. Der 7er mit LF ist ebenfalls recht straff.
Dieser Phaeton hat jedoch Stahlfedern, wie mein aktueller Mercedes. Das Fahrwerk des Benz ist schlicht und ergreifend eine Katastrophe. Erst ab 160 Km/h und 3 Pers. Zuladung ist es ausgewogen.

Ich sollte ihn mal testen, den Phaeton.

Aber es stimmt, Du kannst hier für relativ wenig Geld eine
Luxuslimousine haben. Gut verarbeitet soll er ja sein.

Er macht einen wirklich schönen Eindruck.

Ach ja, dass der „Kleine“ sich locker weit über 10 Liter
genehmnigt, ist Dir sicher auch klar?

Das ist mir weitgehend egal, alles bis 15 L ist o.k. Ich fahre nur noch ca. 8-10 TKm p.a. Der V6 Phaeton scheint lt. motortalk mit 10-12 L auszukommen. Das passt.
Wichtiger wäre mir eine hohe Zuverlässigkeit und absolut entspanntes, komfortables Fahrverhalten auch bei 200. Ersteres fehlt mir beim Benz ein wenig, deshalb frage ich überhaupt wegen des VW nach.

Habe mir auch noch einen Audi Allroad 4.2 (alte Serie) angesehen. Der ist wirklich sehr schön und toll ausgestattet. Der ist allerdings fast so teuer wie ein neues Modell mit Diesel.
Weil ich eigentlich kein neues Auto brauche, knausere ich da noch ein wenig…

Also, frag bei motortalk nach, die wissen Bescheid aus erster
Hand! Da bekommst Du auch keine Kommentare, die Dir nicht
weiterhelfen.

Danke Dir und Grüße,

Mathias

Hallo Matthias,

Ahnung von den Langzeitproblemen. Die Kiste ist immerhin fast
4 Jahre alt. Für ein heutiges Auto ist das schon Halbzeit,
zumindest wenn ich mir meinen 6-jährigen Mercedes ansehe…

Bei durchschnittlicher Fahrleistung von 15tkm pro Jahr und der Lebensdauer, auf die Pkws heute ausgelegt werden (mindestens 200tkm, und da brechen die bei weitem nicht zusammen), ist deine „Halbzeit“ subjektiv geprägt.
Gruß
Karl

Hallo!

ohne ihn selbst mal gefahren zu haben - der phaeton ist ein sau gutes auto.
und 4 jahre sind wirklich pillepalle. Hat er eventuell vielleicht sogar noch garage gehabt ?
unser 98 lancia (Garage!) sah nach 8 Jahren noch aus wie neu - OK die sitze nicht mehr so ganz - aber das teil lief nach 220.000 KM nochj wioe am ersten tag.
Was sind dagegen schon 50.000 bei einem phaeton ?
ich würde mir keinen kaufen - die folgekosten können einem ein loch ins potofeu brennen. davor hätte ich schiß.
und was den verbrauch angeht - mein 2.0 alfa braucht auch 11,5 Lttr.
also von daher - wo ist das problem.
achja, billig ist der nur weil er keinen stern auf der haube hat. sondern son protziges VW Emblem am hintern.
wenn du einen preisgünstigen (gebrauchten) grossen wagen suchst - schau die mal die lancia thesis an.
gnadenlos gut. selbst dr papst fährt einen.
nur in deutschland gibts dafür keinen markt - und darum spott billig.
t.

Habe gestern in einem Autohaus hier einen VW Phaeton V6
Benziner, 53 TKm, Bj. 2003, 1 Hd., gute Ausstattung, also
Leder, Navi u.s.w., unfallfrei, Zustand o.k., Farbkombination
brauchbar, gesehen. Der Preis ist 22.900 €, ohne verhandelt zu
haben.

Das kommt mir reichlich günstig vor, obwohl ich weiß, dass der
Phaeton ein wenig populäres Modell ist.
Der Frontantrieb stört mich zudem schon.

Wer kennt die Preise dieser Autos? Wer fährt einen Phaeton V6
und kann ein wenig berichten?

Danke und Grüße,

Mathias

Hi!

Ahnung von den Langzeitproblemen. Die Kiste ist immerhin fast
4 Jahre alt. Für ein heutiges Auto ist das schon Halbzeit,
zumindest wenn ich mir meinen 6-jährigen Mercedes ansehe…

Bei durchschnittlicher Fahrleistung von 15tkm pro Jahr und der
Lebensdauer, auf die Pkws heute ausgelegt werden (mindestens
200tkm, und da brechen die bei weitem nicht zusammen), ist
deine „Halbzeit“ subjektiv geprägt.

Natürlich ist sie das.
Mercedes hat ja auch zugegeben, dass die Serie nichts taugt und mir einen hohen Rabatt beim Neuwagenkauf zugesichert.
Nur will ich keinen Neuwagen, denn ich nutze mein Auto ja kaum…

Ferner sterben heutige Autos nicht durch Auseinanderfallen, sondern durch wirtschaftlichen Totalschaden bei Defekt einer teuren Komponente wie Getriebe, Motor, Einspritzung oder Steuergeräte/Elektrik.
Solche Schäden treten bei sehr komplexen Autos häufig bereits nach 3-5 Jahren auf.

Grüße,

Mathias

Hi!

Solche Schäden treten bei sehr komplexen Autos häufig bereits
nach 3-5 Jahren auf.

das soll wohl ein witz sein.
kannst aber rechthaben wenn man seine karre nicht pflegt weil das geld nicht reicht.
ansonsten sind die heute fast unzerstörbar.
was glaubst du wie es firmen bringen 4 + 5 jahre garantie ohne KM begrenzung zu gewähren?
sicher nicht weil die karre nach drei jahren den exitus macht.
t.

Grüße,

Mathias

ansonsten sind die heute fast unzerstörbar.
was glaubst du wie es firmen bringen 4 + 5 jahre garantie ohne
KM begrenzung zu gewähren?

Wie bitte?
Das widerspricht jeglicher Erfahrung! Ja, früher hielten die Dinger Jahrzehnte, heute ist der Exitus oft vorprogrammiert - das hat doch mit Pflege nichts zu tun.
Du scheinst Dich überhaupt nicht umzuhören, was heutzutage so los ist. 4-5 Jahre Garantie? Wo? Hier bei einem deutschen Auto?
Träum weiter :smile:

Nur mal so am Rande: die DB Diesel früher waren unkaputtbar, heute fallen die Injektoren doch alle Naslang aus, sind mal eben ein paar Tausend. Wo bitte soll man da was pflegen?
J e d e r ehrliche Verkäufer erzählt Dir, dass die Autos heutzutage wesentlich! schlechter sind als früher. Ja, die meisten Verkäufer geben ihren Produkten keine 10 Jahre Lebensdauer! Das ist die Realität.
Guck Dich doch mal um: a l l e s wird schlechter, alles ist kurzlebiger (außer uns Menschen ).
MFG
Henning

Ahnung von den Langzeitproblemen. Die Kiste ist immerhin fast
4 Jahre alt. Für ein heutiges Auto ist das schon Halbzeit,
zumindest wenn ich mir meinen 6-jährigen Mercedes ansehe…

Hallo Mathias.
Stimmt absolut. Zum Glück ist meiner MOPF und sehr gut verarbeitet.

Gilt das auch für den kleinen V6?
Mir würde der ausreichen, ich fahre wenig.

Tut mir leid, ich kenne nur den Diesel.

Der Benz mit Luftfederung war da nicht schlecht. Der A8 mit
Luftfederung ist dennoch sehr hart. Der 7er mit LF ist
ebenfalls recht straff.

Öh, ein BMW mit Luftfederung? Verwechselst Du da nicht was?

Dieser Phaeton hat jedoch Stahlfedern, wie mein aktueller
Mercedes. Das Fahrwerk des Benz ist schlicht und ergreifend
eine Katastrophe. Erst ab 160 Km/h und 3 Pers. Zuladung ist es
ausgewogen.

Bist Du DIr da auch sicher? Der Phaeton hat sicher das, was DC ABC nennt, soll ja noch besser als Luftfederung sein - aber auch anfälliger.
Ist Dein jetziger Benz eine S Klasse? Muß er ja, sonst hätte er kein ABC, oder gibt es das auch für die E Klasse?

Ich sollte ihn mal testen, den Phaeton.

Wichtiger wäre mir eine hohe Zuverlässigkeit und absolut
entspanntes, komfortables Fahrverhalten auch bei 200. Ersteres
fehlt mir beim Benz ein wenig, deshalb frage ich überhaupt
wegen des VW nach.

Das hört sich aber nicht nach W220 an. Meiner liegt wie ein Brett auf der Straße, nur bei Wind ist er etwas anfällig.(ich fahre allerdings am liebsten 120-130km/h)

Habe mir auch noch einen Audi Allroad 4.2 (alte Serie)
angesehen. Der ist wirklich sehr schön und toll ausgestattet.
Der ist allerdings fast so teuer wie ein neues Modell mit
Diesel.
Weil ich eigentlich kein neues Auto brauche, knausere ich da
noch ein wenig…

Also, frag bei motortalk nach, die wissen Bescheid aus erster
Hand! Da bekommst Du auch keine Kommentare, die Dir nicht
weiterhelfen.

Danke Dir und Grüße,

Mathias

Laß Dir Zeit und teste und teste. Bevor ich mir meinen Benzli kaufte, habe ich sicher ein Dutzend Probefahrten mit den verschiedensten Wagen gemacht.
MFG
Henning

Sorry Mathias,

aber da kann ich nicht mit!

Du fährst 8000 km im Jahr und meinst, nach 8 Jahren sind die Kisten ohnehin schrottreif??
Ergibt 64.000 km Lebensdauer???

Ich habe bei meinen Fahrzeugen stets die Erwartung, dass sie die 300.000 erleben müssen. Und bisher schaffte ich es immer. Danach verkaufte ich die Teile, weil sie irgendwann nicht mehr meinem Bedürfnis nach Verlässlichkeit und Sicherheit entsprechen. Aber Exodus???

Wenn man sich vergegenwärtigt, wieviel Energie und Rohstoffe benötigt werden, um ein Auto zu produzieren, sind gefahrene 64.000 km nicht nur ein ökonomischer, sondern auch ein ökologischer SuperGAU!

In einem Punkt gebe ich Dir allerdings recht: dass die meisten aktuellen Autos viel zu hart gefedert sind.
Wem haben wir das zu verdanken??
1.) den Elchtest-Fetischisten, die schon die Krise kriegen, wenn die Karosse im Extremausweichtest auch nur ein bisschen wankt
2.) der Tatsache, dass in Deutschland auch 250 km/h gefahren werden darf. Die Fahrwerke müssen ja drauf ausgelegt werden!!
Und dann fährt man 50% aller Strecken unter 60 km/h , 40% unter 130, und für die 10% Highspeedstrecke sind die Dinger brettelhart ausgelegt. Echt sinnlos!!

Lg. Peter

Gott sei Dank gibt’s Japan.

Muss ja echt die Hölle sein, mit so einem Mercl.

ansonsten sind die heute fast unzerstörbar.
was glaubst du wie es firmen bringen 4 + 5 jahre garantie ohne
KM begrenzung zu gewähren?

Wie bitte?
Das widerspricht jeglicher Erfahrung! Ja, früher hielten die
Dinger Jahrzehnte, heute ist der Exitus oft vorprogrammiert -
das hat doch mit Pflege nichts zu tun.
Du scheinst Dich überhaupt nicht umzuhören, was heutzutage so
los ist. 4-5 Jahre Garantie? Wo? Hier bei einem deutschen
Auto?
Träum weiter :smile:

Hallo Henning,
wahrscheinlich beziehst du dich auf ganz besondere, eigene Erfahrungen, bei denen - entgegen aller Statistik - es immer du bist, der die A-Karte ziehst.
Ich habe da ganz andere Erfahrungen.
Vielleicht versöhnt dich, dass allein schon die durchschnittliche Lebensdauer des Fahrzeugparks in Deutschland im Laufe der Jahre beständig gewachsen ist.

Nur mal so am Rande: die DB Diesel früher waren unkaputtbar,
heute fallen die Injektoren doch alle Naslang aus, sind mal
eben ein paar Tausend. Wo bitte soll man da was pflegen?
J e d e r ehrliche Verkäufer erzählt Dir, dass die Autos
heutzutage wesentlich! schlechter sind als früher. Ja, die
meisten Verkäufer geben ihren Produkten keine 10 Jahre
Lebensdauer! Das ist die Realität.

Da ist zu unterscheiden zwischen Lebensdauer und (garantiert) fehlerfreiem Betrieb.

Guck Dich doch mal um: a l l e s wird schlechter, alles ist
kurzlebiger (außer uns Menschen ).

Wird auch die Wahrnehmung der Menschen schlechter ?
Da hast du dir aber 'ne tiefschwarze Brille aufgesetzt.
Allein aus dem Fahrzeugsektor (und meinem Vierteljahrhundert Tätigkeit als Entwickler dort) kann ich die berichten, dass zB die verlangte und auch erzielte Laufleistung von Nfz-Motoren von anfänglich 300tkm auf 1Mio km gestiegen ist. In den USA sogar auf 1 Mio Meilen.
Und vergleichbare Fortschritte gibts auch für Pkws. Denke nur mal daran, wann früher beim VW-Käfer der AT-Motor fällig war (70tkm war normal). 250tkm sind heutzutage aber locker drin.
Nimm auch mal Qualitätszahlen (Ausfallraten,„gemessen“ in ppm) von Industrieprodukten. Die sind kontinuierlich deutlich besser geworden.
Gruß
Karl

Hi!

Ahnung von den Langzeitproblemen. Die Kiste ist immerhin fast
4 Jahre alt. Für ein heutiges Auto ist das schon Halbzeit,
zumindest wenn ich mir meinen 6-jährigen Mercedes ansehe…

Hallo Mathias.
Stimmt absolut. Zum Glück ist meiner MOPF und sehr gut
verarbeitet.

Gilt das auch für den kleinen V6?
Mir würde der ausreichen, ich fahre wenig.

Tut mir leid, ich kenne nur den Diesel.

Nee, das tue ich mir nicht noch einmal an. Luftmengenmesser, Turbo, Hochdruckeinspritzung, alles Fehlerquellen.
Es geht nichts über einen ausreichend groß dimensionierten benziner, das habe ich letztens mit einem A 4.2 wieder einmal gelernt.
Den Verbrauchsvorteil des Diesel erkauft man sich oft teuer, wenn die Autos älter sind. Das lohnt sich nur für Vielfahrer mit Neuwagen.

Der Benz mit Luftfederung war da nicht schlecht. Der A8 mit
Luftfederung ist dennoch sehr hart. Der 7er mit LF ist
ebenfalls recht straff.

Öh, ein BMW mit Luftfederung? Verwechselst Du da nicht was?

Den neuen 7er gibt´s doch auch damit. Mit Höhenverstellung.

Dieser Phaeton hat jedoch Stahlfedern, wie mein aktueller
Mercedes. Das Fahrwerk des Benz ist schlicht und ergreifend
eine Katastrophe. Erst ab 160 Km/h und 3 Pers. Zuladung ist es
ausgewogen.

Bist Du DIr da auch sicher? Der Phaeton hat sicher das, was DC
ABC nennt, soll ja noch besser als Luftfederung sein - aber
auch anfälliger.

Die kleinen Phaetons haben wohl einige Features wie 4WD und Airmatic nicht serienmässig.
Allrad wäre zwar schön, ein Luftfahrwerk brauche ich jedoch nicht., Nur eine weitere Fehlerquelle.

Ist Dein jetziger Benz eine S Klasse? Muß er ja, sonst hätte
er kein ABC, oder gibt es das auch für die E Klasse?

Es ist ein E 320 CDI Kombi. Der hat hinten eine Niveauregulierung serienmässig. Sie funktioniert über ein Luftsystem ähnlich wie bei Citroen.
Vorne sind normale Feder-Dämpfer-Elemente verbaut.

Ich sollte ihn mal testen, den Phaeton.

Wichtiger wäre mir eine hohe Zuverlässigkeit und absolut
entspanntes, komfortables Fahrverhalten auch bei 200. Ersteres
fehlt mir beim Benz ein wenig, deshalb frage ich überhaupt
wegen des VW nach.

Das hört sich aber nicht nach W220 an. Meiner liegt wie ein
Brett auf der Straße, nur bei Wind ist er etwas anfällig.(ich
fahre allerdings am liebsten 120-130km/h)

Es ist ein S210.
Wie gesagt, das Fahrverhalten auf der Autobahn ist gut. Nur an der Zuverlässigkeit hängt es. So war der obige Satz gemeint.
Generell ist das ein schöner , schneller und bequemer Wagen, nur nerven einen die zahlreichen Mängel irgendwann.

Habe mir auch noch einen Audi Allroad 4.2 (alte Serie)
angesehen. Der ist wirklich sehr schön und toll ausgestattet.
Der ist allerdings fast so teuer wie ein neues Modell mit
Diesel.
Weil ich eigentlich kein neues Auto brauche, knausere ich da
noch ein wenig…

Also, frag bei motortalk nach, die wissen Bescheid aus erster
Hand! Da bekommst Du auch keine Kommentare, die Dir nicht
weiterhelfen.

Danke Dir und Grüße,

Mathias

Laß Dir Zeit und teste und teste. Bevor ich mir meinen Benzli
kaufte, habe ich sicher ein Dutzend Probefahrten mit den
verschiedensten Wagen gemacht.

Ich „ziehe“ da aktuell auch noch nicht richtig, weil mir die Sache für 6 Km Büroweg hin und zurück einfach nicht wichtig genug ist.
Ab 1.5. läuft die Zulassung für den Alfa Spider, also wäre es reichlich unsinnig, jetzt noch ein neues Alltags-Winter-Auto anzuschaffen. Aber andererseits macht Unsinn eben auch Spass.

Grüße,

Mathias

Hallo Peter,

aber da kann ich nicht mit!

Du fährst 8000 km im Jahr und meinst, nach 8 Jahren sind die
Kisten ohnehin schrottreif??
Ergibt 64.000 km Lebensdauer???

Ich hatte das ja mit einem Schmuzeln im Mundwinkel geschrieben. Mein Auto ist knapp 6 Jahre alt, hat gut 100.000 Km gelaufen und zickt immer mal wieder.
Natürlich läuft das Ding auch 12 Jahre und 400.000 Km. Aber wie…?
Ich erwarte, dass ein Premiumauto nach 6 Jahren und 100.000Km technisch wie neu dasteht und absolut rostfrei ist.

Ich habe bei meinen Fahrzeugen stets die Erwartung, dass sie
die 300.000 erleben müssen. Und bisher schaffte ich es immer.
Danach verkaufte ich die Teile, weil sie irgendwann nicht mehr
meinem Bedürfnis nach Verlässlichkeit und Sicherheit
entsprechen. Aber Exodus???

s.o.

Wenn man sich vergegenwärtigt, wieviel Energie und Rohstoffe
benötigt werden, um ein Auto zu produzieren, sind gefahrene
64.000 km nicht nur ein ökonomischer, sondern auch ein
ökologischer SuperGAU!

Richtig.
So war es ja auch nicht gemeint. Ich fuhr früher mehr, aktuell eben kaum noch.

In einem Punkt gebe ich Dir allerdings recht: dass die meisten
aktuellen Autos viel zu hart gefedert sind.
Wem haben wir das zu verdanken??
1.) den Elchtest-Fetischisten, die schon die Krise kriegen,
wenn die Karosse im Extremausweichtest auch nur ein bisschen
wankt

Da gehe ich mit. Man kann auch mit einem Mercedes 450 SE von 1978 wunderbar 220 fahren und Tieren ausweichen. Das Fahrwerk ist dennoch sehr komfortabel.

2.) der Tatsache, dass in Deutschland auch 250 km/h gefahren
werden darf. Die Fahrwerke müssen ja drauf ausgelegt werden!!

Das bedeutet nicht ursächlich auch gnadenlose Härte.
Das Optimum ist für mich bislang der Mercedes E Elegance. Komfortabel und denoch straff genug. Im Gegensatz zu den großen Limousinen weniger Wankbewegungen. Insgesamt eben sehr ausgewogen, supersicher und v…a. alltagstauglich auch bei Randsteinen.
Ich ärgere mich immer noch, dass ich an die tiefgelegte Avantgarde-Variante geraten bin.

Und dann fährt man 50% aller Strecken unter 60 km/h , 40%
unter 130, und für die 10% Highspeedstrecke sind die Dinger
brettelhart ausgelegt. Echt sinnlos!!

Ich glaube nicht, dass es an der Sicherheit im Vmax-Bereich liegt. Vielmehr denke ich, möchte der Autokäufer seine Sportlichkeit, Dynamik, Durchsetzungsfähigkeit und Aggressivität durch den zackigen Auftritt der Autos ausdrücken.
Man sieht ja die Kandidaten in den aggressiv gestylten neuen Audis (böser Blick im Rückspiegel, Hilfe!!) mit Sportfahrwerk, Monsterreifen und Gaspedal am Anschlag sehr häufig auf der Autobahn.
Seit ich deutlich weniger auf der AB fahre, fällt mir das umso deutlicher auf.

Naja, glücklicherweise weitgehend ohne mich.

Grüße,

Mathias

Hi!

Solche Schäden treten bei sehr komplexen Autos häufig bereits
nach 3-5 Jahren auf.

das soll wohl ein witz sein.

Keineswegs.

kannst aber rechthaben wenn man seine karre nicht pflegt weil
das geld nicht reicht.

Das gibt es natürlich auch.
Mein Auto wurde von Anfang an nach Wartungsvorgabe von Mercedes in Mercedes- Vertragswerkstätten gewartet und vernünftig gefahren.
Somit gibt es auch keine Defekte an Bremsen, Turbo, Motor. Elektrik und Rost allerdings sind ein von der Pflege unabhängiges Problem bei diesem Modell.

ansonsten sind die heute fast unzerstörbar.
was glaubst du wie es firmen bringen 4 + 5 jahre garantie ohne
KM begrenzung zu gewähren?

Welcher Hersteller macht das?
Wohl kaum einer, der in nennenswertem Maße Autos an Firmen verkauft.
Normal ist 1 Jahr Garantie, oft nur 1 Jahr Gewährleistung. Die wissen genau warum.

sicher nicht weil die karre nach drei jahren den exitus macht.

O.K., hier Beispiele für typische, also gehäuft auftauchende Defekte nach 2-6 Jahren:

  • Mercedes E Klasse 210:
    Automatikgetriebe defekt nach 100-150 TKM
    Einspritzungsprobleme bei CDI Motoren
    Comand-Navigation defekt
    massive Rostprobleme an der gesamten Karosserie
    Vorderachse Stabistangen vorzeitiger Verschleiß

  • BMW 5er E39
    Turboprobleme bei 3l Diesel
    Getriebedefekte bei 150 TKm

  • Audi A6 2.5 TDI
    Zahnriemenrisse
    Turbodefekte
    Nockenwellendefekte
    Zylinderkopfdichtungsdefekte

  • Mercedes S-Klasse W220
    Rost 1. Serie
    Navigation defekt
    Motorschäden bei 5L V8
    Motorschäden bei 4L V8 Diesel
    Getriebedefekte bei 4L V8 Diesel

  • VW/Skoda/Audi/Seat
    2.0 TDI Motoren Zahnriemenrisse
    1.9 TDI Motoren Turbodefekte

u.s.w.

Grüße,
Mathias

Hallo!

ansonsten sind die heute fast unzerstörbar.
was glaubst du wie es firmen bringen 4 + 5 jahre garantie ohne
KM begrenzung zu gewähren?

Wie bitte?
Das widerspricht jeglicher Erfahrung! Ja, früher hielten die
Dinger Jahrzehnte, heute ist der Exitus oft vorprogrammiert -
das hat doch mit Pflege nichts zu tun.
Du scheinst Dich überhaupt nicht umzuhören, was heutzutage so
los ist. 4-5 Jahre Garantie? Wo? Hier bei einem deutschen
Auto?
Träum weiter :smile:

Hallo Henning,
wahrscheinlich beziehst du dich auf ganz besondere, eigene
Erfahrungen, bei denen - entgegen aller Statistik - es immer
du bist, der die A-Karte ziehst.

Henning hat m.W. ja noch Glück mit seinem Mercedes.

Ich habe da ganz andere Erfahrungen.

In bezug auf die Garantieleistungen hat er jedoch recht.
7 Jahre gibt´s bei Kia, allerdings auch mit der Einschränkung auf 100.000 Km.
Dann doch lieber noch die Mercedes-Rostkulanz. Mein Wagen wird demnächst bei Mercedes auf deren Kosten „restauriert“, die Arbeiten werden in etwa denselben Umfang haben, wie diejenigen an meinem damals 27 Jahre alten Alfa Romeo Spider vor 2 Jahren…

Vielleicht versöhnt dich, dass allein schon die
durchschnittliche Lebensdauer des Fahrzeugparks in Deutschland
im Laufe der Jahre beständig gewachsen ist.

Das ist ein Zeichen für die hohe Staatsquote und verfehlte Arbeitsmarktpolitik.
Der Deutsche hält sein Auto länger, weil er kein Geld oder Angst hat, es auszugeben.
Die Autos werden dann eben bei ATU geflickt. Sieh Dir mal die TÜV-Mängelstatistik an.

Nur mal so am Rande: die DB Diesel früher waren unkaputtbar,
heute fallen die Injektoren doch alle Naslang aus, sind mal
eben ein paar Tausend. Wo bitte soll man da was pflegen?
J e d e r ehrliche Verkäufer erzählt Dir, dass die Autos
heutzutage wesentlich! schlechter sind als früher. Ja, die
meisten Verkäufer geben ihren Produkten keine 10 Jahre
Lebensdauer! Das ist die Realität.

Da ist zu unterscheiden zwischen Lebensdauer und (garantiert)
fehlerfreiem Betrieb.

Naja, in letzteres scheint das Vertrauen der Hersteller nicht mehr allzu hoch zu sein. Sonst würden doch die deutschen hersteller kein problem damit haben, 3 Jahre oder 250.000 Km Garantie zu gewähren.

Guck Dich doch mal um: a l l e s wird schlechter, alles ist
kurzlebiger (außer uns Menschen ).

Wird auch die Wahrnehmung der Menschen schlechter ?

Früher war alles besser…

Da hast du dir aber 'ne tiefschwarze Brille aufgesetzt.
Allein aus dem Fahrzeugsektor (und meinem Vierteljahrhundert
Tätigkeit als Entwickler dort) kann ich die berichten, dass zB
die verlangte und auch erzielte Laufleistung von Nfz-Motoren
von anfänglich 300tkm auf 1Mio km gestiegen ist. In den USA
sogar auf 1 Mio Meilen.

Klar, die Truckerlobby steigt den Herstellern sonst auf den Hut.
Der einzelne Privatkäufer hat einfach diese Lobby nicht und wird deshalb zunehmend veräppelt, natürlich zu Höchstpreisen.
Ein normaler 3er BMW kostet 75.000 D-Mark und man erhält 1 Jahr Gewährleistung.

Und vergleichbare Fortschritte gibts auch für Pkws. Denke nur
mal daran, wann früher beim VW-Käfer der AT-Motor fällig war
(70tkm war normal). 250tkm sind heutzutage aber locker drin.

Was hat ein AT-Motor für den Bug gekostet?
Was kostet heute der Service auf 70.000 Km? Da sind schon zwei Inspektionen mit Öl für 150 Euro jeweils und ein Zahnriemenwechsel für 800 Euro fällig.
Da kaufe ich doch lieber einen AT-Motor für den Käfer für 300 D-Mark…

Nimm auch mal Qualitätszahlen (Ausfallraten,„gemessen“ in ppm)
von Industrieprodukten. Die sind kontinuierlich deutlich
besser geworden.

Woran liegt es dann, dass ein Mercedes für 60.000 Euro nach knapp 6 Jahren und 100.000 Km bei vernünftiger Pflege einfach alt ist?

Grüße,

Mathias

Hallo Mathias,

Vielleicht versöhnt dich, dass allein schon die
durchschnittliche Lebensdauer des Fahrzeugparks in Deutschland
im Laufe der Jahre beständig gewachsen ist.

Das ist ein Zeichen für die hohe Staatsquote und verfehlte
Arbeitsmarktpolitik.

Das ist doch die reinste Obrigkeitsschelte. Wenn ich vergleiche, wie lange ich vor gut vierzig Jahren bzw heute meine Kinder (jeweils als vergleichbare Berufsanfänger) für ein neues Auto (mit weniger Inhalt) bzw den Liter Sprit zahlen musste, dann sind die Kinder eindeutig besser dran. Auch wenn der Prozentsatz für Einkommensteuer und Sozialabgaben gestiegen ist, geht’s der heutigen Generation nicht schlechter vorherigen.

Der Deutsche hält sein Auto länger, weil er kein Geld oder
Angst hat, es auszugeben.

Vielleicht ist dem Deutschen im Schnitt älteres Auto einfach noch gut genug, und er gibt sein Geld lieber für anders aus. Schließlich gibts ja noch andere Dinge auf der Welt, die erstrebenswert sind.
.

Die Autos werden dann eben bei ATU geflickt. Sieh Dir mal die
TÜV-Mängelstatistik an.

Bevor ATU sich ausgedehnt hat, reparierte man bei Geldmangel auf dem Parkplatz. Außerdem wäre es die reinste Resourcenvergeudung, Autos (nach heutigem Qualitätsstandard) bereits nach (im Schnitt) acht Jahren dem Schredder zuzuführen.

… die meisten Verkäufer geben ihren Produkten keine 10 Jahre
Lebensdauer! Das ist die Realität.

Da ist zu unterscheiden zwischen Lebensdauer und (garantiert)
fehlerfreiem Betrieb.

Naja, in letzteres scheint das Vertrauen der Hersteller nicht
mehr allzu hoch zu sein. Sonst würden doch die deutschen
hersteller kein problem damit haben, 3 Jahre oder 250.000 Km
Garantie zu gewähren.

Das muss ja nicht zwangsläufig für eine geringere Zuverlässigkeit der heimischen Produkte sprechen. Welche Garantiebedingungen ich als Hersteller gebe, das beschränkt sich (nach gesetzlichen Regelungen) in erster Linie auf das, was marktüblich ist. Garantie kostet schließlich auch was, denn keion Produkt ist absolut fehlerfrei. Und wer bessere Garantiebedingungen gewährt, verspricht sich davon einen besseren Marktzugang.
Ein weiterer Aspekt für Fehlerhäufigkeiten : Die Autos sind heute wesentlich umfangreicher und komplexer ausgestattet. Und wo mehr drin ist, da kann auch mehr kaputtgehen. Paradebeispiel ist der Käfer, bei dem nur ein E-Motor versagen konnte, der Scheibenwischermotor.

Guck Dich doch mal um: a l l e s wird schlechter, alles ist
kurzlebiger (außer uns Menschen ).

Klar, die Truckerlobby steigt den Herstellern sonst auf den
Hut.
Der einzelne Privatkäufer hat einfach diese Lobby nicht und
wird deshalb zunehmend veräppelt, natürlich zu Höchstpreisen.
Ein normaler 3er BMW kostet 75.000 D-Mark und man erhält 1
Jahr Gewährleistung.

Dann gehe man zu VW, kaufe sich für die Hälfte des Geldes einen Polo (mit dem kommt man genauso komfortabel und zudem für weniger Spritverbrauch von A nach B) und hat zwei Jahre Garantie.

Und vergleichbare Fortschritte gibts auch für Pkws. Denke nur
mal daran, wann früher beim VW-Käfer der AT-Motor fällig war
(70tkm war normal). 250tkm sind heutzutage aber locker drin.

Was hat ein AT-Motor für den Bug gekostet?
Was kostet heute der Service auf 70.000 Km? Da sind schon zwei
Inspektionen mit Öl für 150 Euro jeweils und ein
Zahnriemenwechsel für 800 Euro fällig.
Da kaufe ich doch lieber einen AT-Motor für den Käfer für 300
D-Mark…

Die 300 DM waren rund 6% des Neupreises des Käfers. Und zu den Neupreisen verweise ich auf meine obige Anmerkung.

Nimm auch mal Qualitätszahlen (Ausfallraten,„gemessen“ in ppm)
von Industrieprodukten. Die sind kontinuierlich deutlich
besser geworden.

Woran liegt es dann, dass ein Mercedes für 60.000 Euro nach
knapp 6 Jahren und 100.000 Km bei vernünftiger Pflege einfach
alt ist?

Meine letzten Erfahrungen mit Mercedes (positive mit der 123-Baureihe) sind schon zwei Jahrzehnte her, aber nicht so recht vorstellen kann ich mir, dass DB gegenüber seinen Wettbewerbern so weit ins Hintertreffen geraten ist, wie du es beschreibst. Zumindest kann ich über die VWs in meinem „Fuhrpark“ der letzten Jahre wahrlich nicht meckern. Fahre noch immer ohne Probleme einen 12 Jahre alten Passat, Top-Zustand bei 130tkm.
Grüße
Karl

Grüße,

Mathias

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