mein guter alter blauer Bulli (T3 TD) macht mal wieder Zicken.
Heute morgen wollte er erst nicht anspringen (Anlasser kriegte den Motor nicht bewegt), dann sprang er an, lief unrund und die Kühlwasserkontrollleuchte brannte. Nach 500 m hielt ich an, um das Kühlwasser zu checken, aus dem hinteren Behälter kam mir dann einiges an Kühlwasser entgegen, der Behälter innen rechts im Motorraum war unter Minimum. Die Temperatur stieg allerdings während der ca. 3 km langen Fahrt nicht in den kritischen Bereich, obwohl die Warnlampe brannte.
Ein Freund von mir meinte nun, die Zylinderkopfdichtung scheine kaputt zu sein - kommt das wohl hin?
Wenn ja, kann ich damit noch fahren (bin nämlich gerade 450 km von zuhause weg)??
Wie teuer ist sowas a) bei VW b) in einer „Hinterhofwerkstatt“ ?
Und kennt jemand eine gute Bulliwerkstatt in Berlin (Kreuzberg)??
Ebenfalls Moin,
tja, Deiner Schilderung nach scheint Kompressionsdruck ins Kühlsystem zu gelangen. Eine Ursache wäre eine defekte Kopfdichtung. Die anderen (viel schlimmeren) Ursachen will ich mal nicht erwähnen. Leuchtet die Kontrolleuchte nicht auch bei zu geringem Kühlwasserstand auf?
Du riskierst jedenfalls mittels Kompression den Kühler oder aber Schläuche zum platzen zu bringen, oder aber Du saugst Kühlwasser an, was das Öl recht schnell zu einer senffarbigen Emulsion werden lässt. War ein Ölfilm auf der Wasseroberfläche zu sehen?
Waren Wasserspuren am Ölpeilstab? Sollte es bei laufendem Motor aber bereits im Kühlwasserausgleichsbehälter brodeln, würde ich ein weiterfahren nicht empfehlen. Reparieren kann das jede Werkstatt, aber billig wirds nicht. Erst recht nicht, wenn Du weiter fährst und der Kopf dann verzieht.
Gruss aus HH
Sebastian
tja, Deiner Schilderung nach scheint Kompressionsdruck ins
Kühlsystem zu gelangen. Eine Ursache wäre eine defekte
Kopfdichtung. Die anderen (viel schlimmeren) Ursachen will ich
mal nicht erwähnen.
Mal den Teufel nicht an die Wand… ZylKopfDicht wär schon böse genug.
Leuchtet die Kontrolleuchte nicht auch bei
zu geringem Kühlwasserstand auf?
Jep, wie gesagt, im eigentlichen Kühlmittelbehälter (wo auch der Meßpunkt sitzt) ist der Pegel auch zu tief; dafür im Ausgleichsbehälter zu hoch. Das Wasser scheint durch den Druck im System dorthin gedrückt zu werden.
Du riskierst jedenfalls mittels Kompression den Kühler oder
aber Schläuche zum platzen zu bringen, oder aber Du saugst
Kühlwasser an, was das Öl recht schnell zu einer senffarbigen
Emulsion werden lässt. War ein Ölfilm auf der Wasseroberfläche
zu sehen?
Habe so nix erkennen können.
Waren Wasserspuren am Ölpeilstab?
Auch nix gesehen.
Sollte es bei laufendem Motot aber bereits im wasserausgleichsbehälter brodeln,
würde ich ein weiterfahren nicht empfehlen. Reparieren kann
das jede Werkstatt, aber billig wirds nicht. Erst recht nicht,
wenn Du weiter fährst und der Kopf dann verzieht.
Zumal es 450 km von Berlin nach Osnabrück sind. Zu weit für Experimente.
Gruss aus HH
Sebastian
Thx, Claus
P.S. Hat jemand eine Idee, wie ich eine gute, markenfreie Werkstatt in Berlin finde??