VWL - als Fonds ?

Hallo,

ich würde gerne meine VWL als Fonds anlegen. Meiner Information nach ist das bei Consors (wo ich mein Depot habe) nicht möglich. Ich habe dab nämlich per eMail bei der Kundenberatung angefragt.

Macht es dann überhaupt Sinn die VWL als Fonds-Anteile anzulegen ? Sind da nicht die Depotkosten zu hoch ?

Danke für Eure Hilfe.

Hans.

BausparvertragRe: VWL - als Fonds ?
Hallo Hans,

Macht es dann überhaupt Sinn die VWL als Fonds-Anteile
anzulegen? Sind da nicht die Depotkosten zu hoch?

meiner Meinung nach, nur wenn man sicher ist auch DEN richtigen Fond gefunden zu haben, der dann auch am Laufzeitende oder darüber hinaus noch im positiven Bereich liegt.
Bei manchen Banken gibt es es meist keine Depotkosten mehr?!

Aber VWL-Alternativen wie Bausparvertrag sollten auch noch in Betracht gezogen werden. Man kann ja doch auch nur den Arbeitgeber-Anteil in den VWL-Vertrag einzahlen (lassen)…

Bausparabschlußgebühren kann man bei Nichtinanspruchnahme des Bausparkredits erstatten lassen.

Tschüüüüss

Olaf

hallo hans,

beschäftige dich einfach mal mit der thematik der zertifikate. man muß teuren fondsmanagern nicht alles in den rachen schmeißen.

strubbel
Y:open_mouth:)

Hi Strubbel,

weißt Du, wo ich mich dam am Besten informieren kann ? Danke,

Hans.

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Hallo,

Hallo Hans,

ich würde gerne meine VWL als Fonds anlegen. Meiner
Information nach ist das bei Consors (wo ich mein Depot habe)
nicht möglich. Ich habe dab nämlich per eMail bei der
Kundenberatung angefragt.

Macht es dann überhaupt Sinn die VWL als Fonds-Anteile
anzulegen ? Sind da nicht die Depotkosten zu hoch ?

VWL-Depots sind bei den Fondsgesellschaften direkt meist preisgünstig. Bei dere DWS kostet es im Jahr 8 EUR. Die Belastung insgesamt erfolgt aber erst nach Ende der Sperrfrist. Du kannst also den „Zinseszinseffekt“ wenigstens ausnutzen. Andere Gesellschaften haben bestimmt auch gute Angebote.

Danke für Eure Hilfe.

Hans.

Gruß
Boris

beschäftige dich einfach mal mit der thematik der zertifikate.
man muß teuren fondsmanagern nicht alles in den rachen
schmeißen.

VWL= Vermögenswirksame Leistungen sind meines Wissens nicht in Zertifikate einzahlbar.

Hier finden sich ganz sinnvolle Informationen:

http://verbraucherschutz.wtal.de/vwl-basiswissen.htm

Darüber hinaus (ich numerier mal der Übersicht halber):

  1. Bausparverträge haben mitunter horrende Kosten - Abschlußgebühr, unter Umständen jährliche Kontoführungsgebühr, je nach Gesellschaft kann man da fröhlich bezahlen.

  2. Hans, Dir kommt es ja letzten Endes darauf an, daß das angesparte Geld sich vermehrt. Dabei sind die anfallenden Kosten entscheidend, weil sie den Gewinn schmälern, klar. Allerdings kommt es in erster Linie darauf an, wieviel Rendite die gewählte Sparform mir bringt. Und die ist was vermögenswirksame Leistungen angeht nur bei Investmentfonds wirklich ansehnlich.

  3. Ich frage mich noch immer, wie man guten Gewissens für eine Sparform so mickriger Erträge wie den Bausparvertrag derart hohe Gebühren verlangen kann - Tagesgeldkonten bieten höhere Zinsen, kosten gar nichts und sind täglich verfügbar.

  4. Ich habe mal eine Rechnung aufgestellt, ein perfekt eingerichteter Bausparvertrag kommt aufgrund der anfänglichen Kosten erst nach Jahren in die Gewinnzone. Solltest Du vor Ablauf der sieben Jahre an Dein Geld heranwollen (müssen), hast Du eventuell Verlust erlitten.

  5. Hast Du Anrecht auf Arbeitnehmersparzulage, also staatliche Prämien? Auf Bausparverträge erhält man 9% Zulage, auf Investmentfonds 18%.

  6. Noch Fragen zum Bausparen? Ich versuche sie zu beantworten, ist ein schönes Reizthema. *grins*

Investmentfonds:

  1. Bei einem guten Aktienfonds kannst Du mit einem Ertrag von 8% pro Jahr rechnen. Laß Dir Informationen vorlegen, die das bestätigen - langfristige Charts, über zehn Jahre und mehr. Gerne werden junge Pferde verkauft, die es erst zwei oder drei Jahre gibt. Ich bin vorsichtig, der Werbetrommel da zuviel zu glauben - Dein Geld muß ja nicht für Experimente draufgehen.

  2. Keiner kann die Börsenentwicklung voraussagen, Du kannst potentiell Verluste erleiden. Auf Sicht von sieben Jahren bei einem guten Fonds ist das allerdings nicht besonders wahrscheinlich, man beachte auch den Cost-Average-Effect.

  3. Vorteil Investmentfonds: Du kannst die Fondsanteile nach Ablauf der sieben Jahre liegenlassen oder den Sparplan wie gehabt weiterführen, anstatt zu verkaufen. Der Zinseszinseffekt macht sich da sehr angenehm bemerkbar. Man versuche den mal bei einem Bausparvertrag zu finden - bei zwei Prozent Zinsen, das kann dauern.

  4. Die Auswahl des passenden Fonds führt hier zu weit - ein andermal, falls Du möchtest.

Ich hoffe, das war hilfreich.

Grüße e ciao,

~c~

Hi Cynric,

danke für Deine ausführliche Antwort. Ich bin nun auch auf den „Trichter“ gekommen, einen Fonds zu nehmen. Und das auch aufgrund Deiner netten und ausführlichen Antwort. Ich habe auch schon einen bestimmten Fonds in Sinn, der mein Portfolio sinnvoll erweitern würde. Nun ist es aber so, daß Consors (wo ich mein Depot habe) keinen Sparplan auf VWL-basis anbietet. Das hat mir die Kundenbetreuung mitgeteilt. Die Frage ist nun wo kann ich mit den geringsten Kosten ein Depot eröffnen um genaus diesen Fonds per VWL anzusparen.

Gruß, Hans.

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hallo hans,

schade, daß du dich schon für fonds entschieden hast.
hier was zur thematik anlegen mit zertifikaten.
evtl. ist das thema ja auch für andere interessant.
http://www.zertifikate11.de/

strubbel
€:open_mouth:)

Die Frage ist nun
wo kann ich mit den geringsten Kosten ein Depot eröffnen um
genaus diesen Fonds per VWL anzusparen.

Hi Hans,

Problem ist, wie Du bereits herausfinden durftest, daß sich die Gesellschaften nicht wirklich um Minisparpläne mit vermögenswirksamen Leistungen reißen - das bringt der depotführenden Stelle für den Aufwand zu wenig Gewinn.

Es kommt auf den Fonds an - bei seiner Muttergesellschaft hast Du sicher gute Karten, entweder direkt dort ein Depot für die vL zu eröffnen oder aber zumindest zu erfahren, über wen sie solche anbieten.

Die Fondsgesellschaften wie auch Banken gehen mehr und mehr dazu über, die Depotführung auszulagern an Dienstleister, die selbst nicht an Kunden herantreten sondern nur das Geschäft für andere abwickeln. Wundere Dich also nicht, wenn Du erstmal von Hinz nach Kunz weiterverbunden wirst. Ist nicht immer vermeidbar, wenn man es günstig will.

Ich vermute fast, Du hast Dir einen ausländischen oder zumindest ausgefallenen Fonds ausgesucht? Das macht mitunter Aufwand, da die betreffenden Gesellschaften auf deutsches vL-Geschäft nicht aus sind.

Ich habe eine Gesellschaft an der Hand, bei der ich so ziemlich alles veranstalten kann, was einem zum Thema Sparpläne einfällt - vermögenswirksame Leistungen anzulegen kostet nach meinen Informationen 12 Euro beginnend ab dem zweiten Jahr. Auch diese macht ausschließlich Depotführung, d.h. Du kannst Dich nicht direkt an sie wenden, sondern brauchst einen Vermittler.

Alternativ kannst Du bei verschiedenen Direkt- oder Discountbanken anfragen, ob sie bei kostenloser Depotführung auch vl-Sparpläne zulassen. Würde mich interessieren, wenn sich da was fände.

Laß hören, was Du herausfindest - für Azubis und andere nicht so ausladend betuchte Kunden bin ich immer auf der Suche nach Möglichkeiten, noch ein bißchen Gebühren einzusparen.

Grüße,

~c.~

Hallo,
zum Fondssparen mit VWL kann ich wärmstens die
Frankfurter Fondsbank empfehlen. Mit guten
Fondsvermittlern hat man da nicht nur geringe Gebühren,
sondern auch noch 80-100 % des Ausgabeaufschlags sparen.
Sehr gut zum ganzen Thema übrigens das Finanztest-Sonderheft
über Fonds

http://www.warentest.de/pls/sw/SW.Main?p_KNr=5004053…

Dort steht genau, wo man zu welchen Gebühren VWL-Fondssparen kann
und zu einigen Standard-Fonds sogar, wer wie viel Rabatt gibt.
Wirklich sehr lohnend.

Alternativ kannst Du bei verschiedenen Direkt- oder
Discountbanken anfragen, ob sie bei kostenloser Depotführung
auch vl-Sparpläne zulassen. Würde mich interessieren, wenn
sich da was fände.

Laß hören, was Du herausfindest - für Azubis und andere nicht
so ausladend betuchte Kunden bin ich immer auf der Suche nach
Möglichkeiten, noch ein bißchen Gebühren einzusparen.

Grüße,

~c.~

Vermögenswirksame Leistungen
Hallo Hans,

zur Anlage von Vermögenswirksamen Leistungen, bieten sich weltweit oder zumindest europaweit investierende Aktienfonds geradezu an.

Wenn Du zu den VL deines Arbeitgebers noch was aus Deinem versteuerten Nettoeinkommen draufpackst, kommst Du sehr schnell in Regionen wo es besser ist die Kosten für ein gutes Depot zu akzeptieren und dafür den Ausgabeaufschlag zu sparen.
Bei 60,-- EUR im Monat und einem Ausgabeaufschlag von 5 % sind das schon 36,-- EUR im Jahr. Dafür gibt es schon ein Depot in das Du in der Regel auch Deine anderen Fonds packen kannst.

Schau Dir mal die Angebote der freien Fondsvermittler
z. B. www.Fondsvermittlung.DE und der Depotbanken
z. B. www.EBaSe.com an.

Nützliche Informationen findest Du auch im
FINANZtest Heft 2004-04 (3,80 EUR) und im
FINANZtest SPEZIAL Geldanlage (7,50 EUR).
Viel Erfolg!

Freundliche Grüße
Fritz

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