Hallo Jeanette,
ich komme hier leider bei einer Aufgabe nicht weiter ich hoffe
jemand kann mir weiterhelfen.
Du studierst, oder ? Für eine Schulaufgabe erscheint mir insbesondere die Sache mit der PEdN als eher nicht gegeben. Von daher kann man dann wohl kaum von Hausaufgabenhilfe sprechen - wie ICH finde.
Aufgabe:
Ein gewinnmaximierender Monolpist produziere sein Gut mit eine
linearen Kostenfunktion und positiven fixen Kosten. Seine
Preisabsatzfunktion sei linear. Er fordert und erzielt derzeit
einen Preis von p = 14 für eine Absatzmenge von y = 100. Seine
Marktforschungsabteilung schätzt die Preiselastizität der
Nachfrage auf -1. Bei der derzeitigen Produktmenge betragen
seine Stückkosten K/y = 14 und seine Grenzkosten K` = 2.
a.)Analysieren sie die Gewinnsituation des Monopolisten. was
empfehlen Sie ihm zwecks Gewinnmaximierung?
Es ist ja eine Elastizität von -1 gegeben, die jedoch als Betrag zu sehen ist. Also im Endeffekt 1. Das hat dann zur Folge, dass der GU Null wird. Man befindet sich also graphisch an der Stelle, wo der Umsatz maximal wird.
Über die sogenannte Amoroso-Robinson-Relation lässt sich dies mit den angegebenen Daten nachweisen.
Eine wesentliche Eigenschaft dieses Modells ist, dass der der Cournotsche Punkt immer in dem Bereich der Preis-Absatz-Kurve liegt, wo die Elastizität größer 1 ist. In diesem Fall hier ist sie gerade genau 1. Daher sollte man aus Sicht des Monopolisten die abgebotene Menge reduzieren. Das ist auch dringend erforderlich, da der Monopolist hinsichtlich seiner Marktmacht auf der Nachfrageseite begrenzt ist. Er kann entweder nur die Menge oder nur den Preis setzen, beides jedoch nicht. Sein sog. Aktionsparamter ist oftmals die Menge und er schaut dann, welcher Preis sich einstellt. Von daher sollte hier die Menge zurückgenommen werden.
Dann verbessert sich seine Sit. auch dahingehend, dass der Preis steigt und die angebotene Menge zurückgeht (Cournot Punkt). Jetzt ist es noch so, dass die Stückkosten den Stückerlösen entsprechen. Er verdient also nichts.
Gewinn = Umsatz - Kosten = y * p - k(y) * y = 100 * 14 - 14 * 100 = 0
b.)Wie groß sind seine fixen Kosten?
Es gilt : K/y = FK/y + VK(y) / y
Außerdem gilt: K`(y) = VK(y) / y
=> 14 = FK/y + 2 => FK = 12*y => (hier) 1.200
c.)Welche Produzentenrente erzielt er in seiner derzeitigen
Situation?
Die PR ist ja der Betrag, den der M. „mehr bekommt“. Es ist die Differenz zwischen dem Preis den der M. am Markt tatsächlich erhält und dem (geringeren) Preis, zu dem er das jeweilige Gut „auch noch anbieten“ würde bzw. "auch schon angeboten hätte).
PR = Erlöse - variable Kosten (in diesem Fall, da Integral mittels Funktion nicht unbedingt erforderlich ist)
PR = E (x) - VK (x)
PR = 14 * 100 - 200 = 1.200
Damit wird das ineffiziente Ergebnis aus Sicht des M. bestätigt.
Aber sag mal, stimmte der Aufgabentext denn ? Die Aufgabe kommt mir doch etwas komisch vor.
Viele Grüße
TraderS