VWL Ertragsgesetz Typ A

Hallo

Kann mir jemand die Verläufe von Gesamtertrag, Durchschnittsertrag und Grenzertrag und den Zusammenhang der drei Erträge erklären? (Welche Beziehung besteht zwischen den Gesamtertrag, Durchschnittsertrag und Grenzertrag?)

Was ist damit gemeint: Die Gesamterträge steigen zunächst überproportional und dann unterproportional.

Was bedeutet die Funktion M=f®

Wieso hängt die Qualität des Bodens mit Ertrag zusammen?

Hallo!
Bei der ProdFkt. Typ A (Grundlage: Gesetz vom abnehmenden Grenzertrag) steigt der Output zunächst überproportional (progressiv) an, wenn ein Faktor sukzessive erhöht wird (ceteris paribus andere Faktoren); ab einem gewissen Punkt (Wendepunkt der Kurve) ist das Wachstum nur noch unterproportional (degressiv). Dies ergibt eine „S-Kurve“.

Ich versuche es mal mit einem primitiven Beispiel zu erklären:
Output: Möbelschleppen beim Umzug
ProdFaktoren: Möbelpacker
Ein Möbelpacker bringt noch nicht viel; zwei jedoch bringen mehr als das Doppelte, weil sie gemeinsam auch ein Klavier schleppen können usw. Irgendwann aber laufen zuviele Möbelpacker in der Wohnung herum und behindern sich gegenseitig. Deshalb steigt die absolute Packleistung nur noch unterproportional.

Zu den verschiedenen Erträgen:
Den Gesamtertrag beschreibt die oben erwähnte „S-Kurve“.
Der Durchschnittsertrag ist der Ertrag pro Input-Einheit (quasi Packleistung pro Mann).
Der Grenzertrag ist die Ableitung der Gesamtertragskurve. Der Grenzertrag ist der Zuwachs pro hinzugefügter Input-Einheit (quasi der Betrag, den ein weiterer Packer bringt). Sie hat ihr Maximum bei dem Input, wo die Ertragskurve ihren Wendepunkt hat.

M=f® besagt (hier), daß der Ertrag M von dem Produktionsfaktor r abhängt, ohne daß der Zusammenhang bzw. die Funktion explizit erläutert ist.

Der Ertrag hängt z.B. in der Landwirtschaft von der Bodenqualität ab, siehe Bodennährstoffe, Mineralien etc. Auf Humus gedeiht viel, auf Felsen wenig.

Gruß

Cali

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